Preisträgerin des ARD-Musikwettbewerbes spielt in der Jenaer Philharmonie
Jena. Den musikalischen Spannungsbogen von Mensch und Natur, Harmonie und Utopie spannt Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie „Pastorale“, die am Mittwoch, 24.

Andreas Hotz
Februar um 20 Uhr im Jenaer Volkshaus erklingt. Jeder Satz der Sinfonie ist einem Stimmungsbereich verpflichtet. Diese fünf Sätze – Schilderungen des Landlebens und von Naturereignissen – verbildlichen eine innere Anschauung der Natur, die Kohärenz zwischen Mensch und Natur.
Am Anfgang des Konzerts steht Jörg Widmanns Konzertouvertüre „con brio“, die Beethovens 7. und 8. Sinfonie aufgreift, jedoch Widmanns ganz eigene Klangsprache ausdrückt. Harte, blockhaft gegeneinander gesetzte Formabschnitte kombiniert mit schnellem, treibendem Gestus, entfalten eine sogartige Wirkung. Beide Stücke umrahmen das als letztes entstandene und voller Virtuosität und Vielschichtigkeit sprudelnde Violinkonzert in A-Dur KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Hyeyoon Park
Solistin des Abends ist die 17-jährige Koreanerin Hyeyoon Park, Preisträgerin des 5. internationalen Louis-Spohr-Wettbewerbs für junge Geiger der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar 2007 sowie des ARD-Musikwettbewerbs 2009. Sie gehört damit zu den jüngsten Preisträgern in der Geschichte des renommierten Musikwettbewerbs.
Am Dirigentenpult der Jenaer Philharmonie steht Andreas Hotz, der 2006 in die Förderung des Dirigentenforums aufgenommen wurde.
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