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Neues aus der Bildungslandschaft Lobeda



Jena. Die Bildungslandschaft hat sich in Jena seit gestern verändert. Besonders an Schulen soll eine umfangreiche Bildung nicht vom sozialen Hintergrund der Schüler abhängig sein. Die Bildungsinitiative Teach First gGmbH, vertreten durch einen Mitgründer und Geschäftsführer, Arist v. Hehn, bietet Unterstützung, um besonders weniger privilegierte Kinder und Jugendliche zu fördern. Eine entsprechende Erklärung zwischen der Lobdeburgschule und Teach First Deutschland wurde am 23. Juni unterzeichnet.  Die Initiative wird ab nächstem Schuljahr zwei Fellows bereitstellen, die sich in Vollzeit  um die Schüler kümmern. Diese Fellows sind Hochschulabsolventen, die nicht nur hohe fachliche sondern auch soziale Komtetenzen mitbringen. Bevor der zweijährige Schuleinsatz erfolgt, haben die Bewerber ein Auswahlverfahren und drei Monate Schulpraktikum und Sommerakademie absolviert.

In Jena wird eine Hochschulabsolventin aus dem Bereich Medienkommunikation und ein Hochschulabsolvent mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht, die beide sehr gut Spanisch sprechen, die Lobdeburgschule in Lobeda bereichern. Dort gibt es eine Schülerschaft, von denen etwa ein Drittel einen sog. Migrationshintergrund hat, wo Hochbegabte und Förderschüler unterrichtet werden und eine “Schule für alle” ist. Die Fellows werden durch projektgebundene Mittel vom Freistaat unterstützt, die Vorbereitung, Ausbildung und Begleitung wird von Teach First Deutschland finanziert. Insgesamt ist dieses Modell der Finanzierung “sehr intelligent”, wie sich Direktorin Barbara Wrede und Sozialdezernent Frank Schenker einig waren. Die Projektmittel werden so vorausschauend beantragt, dass eine Fortführung des Projektes auch über die zwei Jahre hinaus geht. Diese Kooperation ist neu in Thüringen und könnte Vorbildcharakter haben. Das wünschen sich alle Beteiligten.

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