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Ausstellung über die „Gesellschaft für bedrohte Völker“



Jena. Nur noch bis zum 23. August ist in den Räumen der Praxisgemeinschaft für Ergo- und Physiotherapie

Milena Fritzsche

der Aktion Wandlungswelten am Engelplatz 8,  die Ausstellung über die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) zu sehen.

Diese Ausstellung stellt die Arbeit der Menschenrechtsorganisation GfbV aus nunmehr 40 Jahren mit Fotos und Texten vor. Ein Schwerpunkt sind die Menschenrechtsverletzungen in Bosnien. Milena Fritzsche, eine Jenaer Schülerin und ehemalige Praktikantin der GfbV, war als Augenzeugin bei den Protesten während der geplanten Prozesseröffnung gegen den ehemaligen Serbenführer Karadzic am 26. Oktober 2009 dabei. Die 17-jährige Schülerin des Christlichen Gymnasiums teilte uns mit, wie wichtig sie findet, dass immer wieder an erfolgte Menschenrechtsverletzungen erinnert wird, so dass Kriegsverbrecher nicht ungeschoren davonkommen können.

Die GfbV ist eine internationale Organisation, die für Menschenrechte ethnisch und religiös verfolgter Minderheiten und Völker eintritt, sich für indigene Völker engagiert und für den Schutz gruppenverfolgter Flüchtlinge auch in Deutschland arbeitet.

Text und Bild: Aktion Wandlungswelten e.V., Jena

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