„Mensch sein – ohne Arbeit?“ Ein Buchprojekt des MobB e.V
Jena. Im Herbst 2007 erregte für kurze Zeit die Langzeituntersuchung zur „gruppenbezogen Menschenfeindlichkeit“ bundesweit Aufmerksamkeit. Dort war festgestellt worden, dass 56% aller Deutschen Langzeitarbeitslosen abwertend oder feindselig gegenüberstehen.
Diese Studie wurde zum Anlass für die Mitglieder des MobB e.V. („Menschen ohne bezahlte Beschäftigung“) mit Hilfe von Interviews zu untersuchen, wie sich die Situation in Jena darstellt. Wir erhielten Unterstützung durch das Institut für Soziologie der Universität Jena und die Stadt Jena.
Das Ergebnis liegt nun in Gestalt einer knapp 80-Seitigen Broschüre vor. Der Titel „Mensch sein – ohne Arbeit? Haltungen berufstätiger Menschen in Jena zu Erwerbslosen“ verweist darauf, dass Aussagen zu
verschiedenen Aspekten des Themas Arbeitslosigkeit zusammengetragen und ausgewertet wurden. So ging es um Ursachen und Auswirkungen von Arbeitslosigkeit, die Aufgaben des Sozialstaates und die Veränderungen nach der Einführung des Hartz IV – Gesetzes, aber auch die Bedeutung des Erwerbsarbeit im Leben des Menschen heute.
Das Buch wird am Mittwoch, dem 29. September, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr in den Räumen des MobB e.V., Unterm Markt 2.
Autor: MobB e.V.
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