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Der RCDS unterstützt die Sonderausstellung „Schwarz-Rot-Gold – Die deutschen Farben aus Jena“ des Jenaer Stadtmuseums



Jena. Ein bewusster Umgang mit den deutschen Nationalsymbolen ist sinnstiftend im wiedervereinigten Deutschland. Die Flaggen Schwarz-Rot- Gold werden von der Bevölkerung als Symbol der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland gesehen.

Kritik an den deutschen Nationalsymbolen und ein konstruierter Zusammenhang zu Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, wie er von Seiten der antinationalistischen Demonstration aber auch von der Juso-Guppe Jena vertreten wird, untergraben die freiheitlich-demokratische Einstellung der Bürger. Nationalstaaten sind sinnvolle Ordnungseinheiten in einem zusammenwachsenenden Europa, die Identifkation und Sicherheit bieten. Sebastian Dewaldt, Vorsitzender des RCDS Jena, erklärt: „Es ist kein Widerspruch zu sagen, dass man sich als Deutscher und als Weltbürger versteht.“

Die Sonderaustellung befasst sich kritisch mit dem Missbrauch von Nationalgefühlen. Die historische Bedeutung der Burschenschaft ist unbestritten. Aus ihr sind führende Politiker des Vormärz wie Heinrich von Gagern hervorgegangen, erster gewählter Vorsitzender des Frankfurter Paulskirchenparlaments 1848. Die Ambivalenz der Burschenschaft ist ebenso unbestritten – für einen Fanatiker wie Sand war sie fruchtbarer Boden. Heiko Ziemer, selbst Mitglied der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller und als Student an der wissenschaftlichen Umsetzung der Austellung beteiligt, sagt, dass sich objektiv mit den Burschenschaften befasst wurde. So seien in der Weimarer Republik übertrieben nationalistische und antisemitische Meinungen vorhanden gewesen. Deshalb sei es richtig, dass heutzutage die Jenaischen Burschenschaften an die liberalen Grundsätze anknüpfen, wie sie in den „Grundsätzen und Beschlüssen des 18. Octobers 1817“ verfasst worden sind.

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3 Reaktionen zu “Der RCDS unterstützt die Sonderausstellung „Schwarz-Rot-Gold – Die deutschen Farben aus Jena“ des Jenaer Stadtmuseums”
  • Seeheimer Am 4. Oktober 2010 um 18:54 Uhr

    “Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört” waren die Wort von Willy Brandt anlässlich des Falles der Mauer. Die Farben Schwarz-Rot-Gold sind Symbol dieser Einheit. Sie stiften Identifikation. Sollen wir als Demokraten diese Farben aufgeben, sie den Feinden der Freiheit überlassen? Die Farben Preußens sind die Farben des Nationalismus und Imperialismus, nich jene die von den Jusos und Antinationalen verachtet werden.

    Kurt Schumacher und Konrad Adenauer waren sich einst einig: Links der SPD und Rechts der CDU darf keine weitere Partei stehen. Die Jenaer Jusos scheinen Linksextremisten näher als den ursprünglichen Werten der Sozialdemokratie: Freiheit und Solidarität.

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  • pacificus Am 5. Oktober 2010 um 10:33 Uhr

    Wo stehen diese 2 Parteien jetzt. Doch nicht mehr in der Zone der Demokratie. Dabei helfen die extremen Linken sowie die Rechten weiter beim Abbau der Demokratie !!! Gegen eine Fahne zu kämpfen die einmal für Freiheit das Wahrzeichen war, ist geistlos. Das hilft nur zum Aufmischen des Volkes untereinander. Das ist ja immer das Ziel von sogenannten “Herrschenden” (Diktatoren).
    Alles was die Diktatoren benutzt haben ist danach tabu. National, Sozialismus, Demokratie, sogenannte “Soziale Marktwirtschaft”…
    Man muß demnach eine neue Sprache erfinden. Und eine neue Fahne.
    Oder Fahnen auf der ganzen Welt abschaffen. Die neue Sprache ist bereits im Umlauf – Neudeutsch

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  • Christian Zinke Am 15. Oktober 2010 um 10:22 Uhr

    Spätestens seit der WM im eigenen Land und der Ver-Un-Komplizierung unserer Flagge (ja wir leben hier mitten in Deutschland)sollten sich diese Diskussionen eigentlich in Wohlgefallen aufgelöst haben. Politische Instrumentalisierung identifikationsstiftender Symbolik ist in diesem Fall ist lächerlich..

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