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Fußballspiel FC Carl Zeiss Jena gegen Hansa Rostock aus Sicht der Polizei



Jena. „Das heutige Fußballspiel des FC Carl Zeiss Jena gegen Hansa Rostock ist aus unserer Sicht weitestgehend friedlich verlaufen. Darüber sind wir froh, gerade aus der Sicht, dass das Aufeinandertreffen der beiden Fanklientel im Vorfeld nicht unproblematisch war“, fasste der Einsatzleiter der Polizei, Polizeioberrat Renè Treunert das heutige Spielgeschehen und den Polizeieinsatz zusammen. Die Polizei hatte mehrere hundert Polizeibeamte aus Thüringen, Sachsen und der Bundespolizei im Einsatz, um zu verhindern, dass die gegenseitig nicht friedlich gestimmten Fangruppen beider Mannschaften aufeinandertreffen konnten. Gewalttätige Auseinandersetzungen wurden erfolgreich verhindert, indem die Fangruppen beginnend bei der Anreise und auf dem Anmarsch ins Stadion bis hin zu deren Abgang und Abreise strikt getrennt worden waren.

Ausdrücklich bedankte sich Renè Treunert für die „gelungene Selbstregulierung im Bereich der Rostocker Fans. Damit haben die Rostocker der gewalttätigen Jenaer Fanklientel ein Lehrbeispiel für Fußball angemessenes Verhalten bei Auswärtsspielen geliefert.“

Insgesamt wurden vier Personen in Unterbindungsgwahrsam genommen. Dies betraf drei Jenaer Fans, wovon u.a. einer Stadionverbot hatte und eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erhielt, sowie einen Rostocker Fan, der bereits bei der Ankunft am Paradies-Bahnhof eine Flasche gegen einen Polizisten geworfen hatte. Gegen ihn wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Des Weiteren erfolgten vier Platzverweise.

Zwei Rostocker Fans wurden noch vor Spielbeginn durch Ordnungskräfte des Stadions verwiesen. Sie hatten reguläre Eintrittskarten gekauft und versuchten später im Jenaer Fanblock eine Prügelei anzuzetteln.

Entgegen den Auflagen wurde durch die Rostocker Fans, die in der Nordkurve untergebracht waren, nach dem ersten Tor für Hansa Rostock Pyrotechnik gezündet.

Nach dem Ende des Spiels gab es Aggressionen und mehrere tätliche Angriffe durch Jenaer Fans gegen Polizeibeamte und Ordnungskräfte. Die tätlichen Angriffe wurden mit Pfefferspray unterbunden.

Erstmals hatte die Polizei während eines Fußballspiels auch zehn Deeskalationsbeamte im Einsatz.

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3 Reaktionen zu “Fußballspiel FC Carl Zeiss Jena gegen Hansa Rostock aus Sicht der Polizei”
  • 3r1c Am 4. Oktober 2010 um 08:33 Uhr

    Ohh ja die Rostocker haben den Jenaer gezeigt wie man sich ordentlich bei einem auswärtsspeil verhält vorallem als sie pyrotechnik anwendeten… Seid ihr eigentlich noch zu retten… Und das auf der Straßenbahnbrücke beim Paradiesbahnhof ein rießengroßes Grafitti von FCH Fans gesprüht wurde interessiert hier auch nicht…

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  • Auskennbernd Am 4. Oktober 2010 um 09:31 Uhr

    Lieber 3r1c,
    Du wirst doch nicht ernsthaft erwarten, dass die Jenaer Polizei Fehler zugibt. Dazu ist Treunert viel zu arrogant und das nicht nur im Dienst. ;)

    Beste Grüße
    AKBernd

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  • Rossi Am 4. Oktober 2010 um 17:43 Uhr

    Moin erst mal

    Ich bin rostockfan und wir waren in block h.
    kurz vor spielabpfiff gings ein bisschen hin und her von den fans beider seiten aber das gibts in jedem stadion also fand ich auch nicht schlimm(gehört dazu) aber was die möchtegern knüppelmänner mit den jena fans nach dem spiel gemacht haben übrigens mit uns auch, war unter aller sau. ich will hier jetzt nicht alles aufzählen aber es heist doch die polizei dein freund und helfer! das ich nicht lache und am ende heisst es wieder die gewaltätigen ostfans.

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