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Polnische Komponisten und polnische Themen im Jenaer Volkshaus



Jena. Solo-Bratschistin der Jenaer Philharmonie, Kamila Masłowska, spielt Konzert für Viola und Orchester von Grazyna Bacewicz.

Ekhart Wycik

Mit Werken von Witold Lutosławski und Grazyna Bacewicz sowie der dritten Sinfonie von Peter Tschaikowski richtet die Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Ekhart Wycik am Mittwoch, den 6. Oktober um 20 Uhr im Jenaer Volkshaus den Blick nach Polen. Die Symphonischen Variationen von Lutosławski sind fest in der romantischen Tradition verwurzelt und bestechen durch beeindruckende Virtuosität, klare Formen und einen effektvollen Verlauf.

Kamila Maslowska

Grazyna Bacewicz, die wohl bedeutendste Vertreterin der modernen polnischen Musik, gilt als Meisterin der Instrumentation: das Konzert für Viola und Orchester, in der Interpretation der Solo- Bratschistin der Jenaer Philharmonie, Kamila Mas łowska, ist kammermusikalisch transparent und geprägt durch lyrisch- folkloristische Elemente. Die dritte Sinfonie mit dem Zusatz „Polnische“ von Peter Tschaikowski mit ihrem leuchtenden Charakter, ist melodienreich und tänzerisch angelegt und kontrastiert zauberhaft-idyllische Passagen mit hymnischen Ausbrüchen.

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