Schottplatz-Sanierung abgeschlossen – Schüler-Ideenwettbewerb für Nachnutzung ausgelobt
Erfurt/Jena. Die Sanierung der ehemaligen Deponie Otto-Schott-Platz der SCHOTT JENAer GLAS GmbH ist abgeschlossen. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf 780.000 Euro. Die sanierte Deponie wurde mittlerweile begrünt und mit Mischwald bepflanzt. Das gesamte Sanierungsprojekt “Schott”, bestehend aus dem Werksgelände und zwei ehemaligen Betriebsdeponien, umfasst 11 Millionen Euro und wird zu 90 Prozent aus Landesmitteln im Rahmen der Freistellung nach Umweltrahmengesetz finanziert. Den Rest trägt die Firma SCHOTT.
Nun soll der Otto-Schott-Platz wieder mit Leben und Nutzen erfüllt und zu einem traditionsreichen Ort der Jenaer Naherholung werden. Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz hofft, dass auch die sanierte Deponie in diesen Entwicklungskonzepten berücksichtigt wird. In diesem Zusammenhang lobte er am 6. Oktober gemeinsam mit Vertretern der Firma SCHOTT einen Schüler-Ideenwettbewerb aus, verbunden mit einem Preisgeld von insgesamt 500 Euro. “Die Jenaer Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, frische Ideen für eine sinnvolle Nachnutzung zu sammeln. Es geht uns nicht nur um die Sanierung von Altlasten, eine sinnvolle Nachnutzung der Flächen ist ebenso wichtig”, so Minister Reinholz. In den nächsten sechs Monaten haben die Schüler Zeit, ihre Gestaltungs- und Nachnutzungsideen und Projekte einzureichen.
Das Sanierungsprojekt “Schott” war eine der aufwändigsten Sanierungen des Freistaates. Das Werksgelände wurde bei laufender Produktion saniert, sodass Erweiterungsinvestitionen der Firma SCHOTT plangemäß umgesetzt werden konnten. Ein geschicktes Bodenmanagement hat nicht nur dem Freistaat Thüringen, sondern auch der Firma viele unnötige Kosten eingespart. So wurde beispielsweise Bodenmaterial aus dem Werksgelände gleich zur Böschungsstabilisierung der Deponie am Otto-Schott-Platz genutzt.
Autor: Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz
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