Kulturarbeit in Lobeda für weitere drei Jahre gesichert: Schenker war anfangs skeptisch |

Kulturarbeit in Lobeda für weitere drei Jahre gesichert: Schenker war anfangs skeptisch

Jena/Lobeda. Zu einer Pressekonferenz zur Zukunft des KuBuS wurde am 19. Januar eingeladen. Als Ansprechpartner wurden Bürgermeister Frank Schenker (CDU) sowie Thomas Dirkes, Werkleiter der Kommunalen Immobilien Jena, genannt. Daneben waren auch Astrid Horbank vom Komme e.V., dem Trägerverein für das KuBuS, ebenfalls die Mitarbeiter des KuBuS, Robert Barczyk, Sandra Huwe sowie Iwo Laue anwesend.

v.l.n.r. Astrid Horbank, Sandra Huwe, Robert Barczyk und Iwo Laue, Foto: Netzbandt/Jenapolis

Thomas Dirkes sprach davon, dass „es keine Selbstverständlichkeit ist, dass es den KuBuS gibt“. Die Situation, keinen Jugendklub mehr in Lobeda zu haben und mit einem neuen Angebot einer Art Kulturhaus neu zu gestalten, nahm KIJ auf und konnte durch die großzügige Bereitstellung von Fördermitteln 2009 den Bau vollenden. Damals standen 250.000 Euro für die Inneneinrichtung sowie 400.000 Euro für die Außenanlagen zur Verfügung, von denen zwei Drittel Fördermittel aus dem Bund/Länderprogramm „Soziale Stadt“ bereit gestellt wurden. Sehr erfreut, weil es nicht selbstverständlich ist, erklärt Dirkes, dass nicht nur die Immobilie sondern auch die Betriebskosten gefördert werden. Dieses werde auch in den nächsten drei Jahren weiter geschehen, freut sich Bürgermeister Schenker. Für ihn sei es etwas überraschend, wie und mit welchem Erfolg die Mitarbeiter das „multifunktionale Zentrum für Kultur, Begegnung und Sport“, kurz KuBuS, die Einrichtung in Lobeda etabliert hätten. Schenker machte sich „gern ein Bild vor Ort“ und möchte weiterhin die einzelnen Stadtteile fördern. Personal- und Sachkosten werden für die nächsten drei Jahre weiterhin gesichert, für Schenker ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit.  „Ich will nicht verhehlen, dass ich Bedenken hatte, dass hier etwas Nachhaltiges geleistet wird.“ gab Schenker zu, „zuerst war ich skeptisch.“ Er ließ sich jedoch eines Besseren belehren und bedankte sich beim Trägerverein sowie den tatkräftigen Mitarbeitern. Schenker betonte, dass er sich weiter für Neu-Lobeda und das KuBuS einsetzen möchte. Nicht nur die Kernstadt sei wichtig, sondern auch die anderen Stadtteile, das betrifft nicht nur die Schulentwicklung sondern v.a. inhaltliche Arbeit.

Die Veranstaltungen haben sich im letzten Jahr gegenüber 2009 in etwa verdoppelt. Die Teilnehmerzahlen stiegen ebenso an und liegen bei etwa 840 im Monatsmittel bzw. 15.000 im letzten Jahr. Leider gebe es ein „Sommerloch“. Jedoch werden die Besucher der Außenanlagen nicht gezählt.

Autor: Tobias Netzbandt

Kommentar hinterlassen zu "Kulturarbeit in Lobeda für weitere drei Jahre gesichert: Schenker war anfangs skeptisch"

Kommentar verfassen