CDU-Fraktion steht hinter Belegschaft des Steigenberger Esplanade
Jena. Für einen Erhalt der Arbeitsplätze im Hotel Steigenberger Esplanade setzt sich neben den anderen Stadtratsfraktionen auch die CDU-Fraktion ein. Doch wird laut Fraktionschef Benjamin Koppe viel zu früh Alarm geschlagen, denn ein
Umbau des Hotels ist weder entschieden noch zeitnah geplant. Es wurde lediglich die Genehmigung für einen möglichen Umbau verlängert. „In einem Gespräch mit Hoteldirektor Andreas Zeitler wurde klar, dass derzeit keine Arbeitsplätze gefährdet sind und selbst im Falle eines Umbaus in den kommenden Jahren eventuell einige Planstellen betroffen seien. Aber auch diesbezüglich ist noch nichts spruchreif. Es ist völlig legitim, dass sich der Betriebsrat einschaltet, aber wenn dann zum gegebenen Zeitpunkt.“ so Fraktionschef Koppe. Die Hotelleitung des Steigenberger Esplanade hofft, dass Überreaktionen nicht zu Verunsicherung bei Mitarbeitern und Gästen führt. Dass man wiederum für einen Erhalt aller Arbeitsplätze gemeinsam mit Betriebsrat und allen anderen Stadtratsfraktionen plädiere, ist für die CDU-Fraktion selbstverständlich.
Intensiveren Gesprächbedarf sieht Koppe dann, wenn sich tatsächlich ein Umbau abzeichnet. „Mal abgesehen von der mangelnden direkten Einflussmöglichkeit der Jenaer Stadtratsfraktionen auf etwaige Umbaupläne, werden das Centermanagement der Goethe Galerie, die Hotelleitung und der Betriebsrat die Chancen und Risiken eines solchen Umbaus sicher genau abwägen.“, so Koppe abschließend. Fraktionsvizechefin Elisabeth Wackernagel kennt das Problem um Spekulationen über die Ansiedlung eines Elektronik-Fachmarktes in der Goethe Galerie und einen einhergehenden Hotelumbau. Doch sei wie bereits im Jahr 2008 noch längst nichts entschieden. Es gibt laut Wackernagel eine Reihe von Aspekten, die mitbetrachtet werden müssen: „Das Thema ist vielschichtig. Man sollte auch im Hinterkopf haben, dass das Steigenberger Esplanade nach 20 Jahren einer Renovierung und Sanierung bedürfe. Zugleich ist eine massive Verkleinerung der Hotelkapazität nicht vorgesehen. Schließlich wolle man Standards halten und auch weiterhin ein Tagungshotel mit vier Sternen sein.“
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