Wärmeatlas für Jena: Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Energie und Stadt
Jena. Hat ihr Haus ein Schrägdach? Ist die Fassade verputzt? Wann wurden die Fenster das letzte Mal ausgetauscht? Solche und weitere Fragen zum Sanierungsstand- und bedarf von Gebäuden stehen in einem Fragebogen der
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck, der in diesen Tagen an ausgewählte Haushalte versendet wird. Ziel ist, mit Hilfe der Daten einen Wärmeatlas zu erstellen, auf dessen Grundlage die Versorgungsnetze in Jena zukünftig ressourcen- und damit klimaschonend gestaltet werden können. Schwerpunkte im Fragebogen sind Angaben zum Gebäude, über die Fenster, die Außenwände und den Keller sowie Fragen zum Energiesparen und zu Förderprogrammen. Da ein Wärmeatlas nur so gut werden kann, wie die Ausgangsdaten sind, bitten die Stadtwerke Energie und die Stadt Jena die Gebäudebesitzer, sich die Zeit für das Beantworten der Fragen zu nehmen und damit nachhaltig am Energiekonzept der Stadt mitzuwirken. Die Befragung wird wissenschaftlich begleitet. Die Auswertung erfolgt anonym, ein Rückschluss auf den Absender ist dadurch nicht möglich.
Im September 2010 hat die Bundesregierung ihr Energiekonzept veröffentlicht und darin den Weg für das Erreichen einer umweltschonenden und bezahlbaren Energieversorgung der Zukunft beschrieben. Die wesentlichen Säulen darin sind: Ausbau erneuerbarer Energien, Steigerung der Energieeffizienz und Nutzen von Energieeinsparmöglichkeiten. Bereits 2007 hat die Stadt Jena ein Leitbild Energie und Klimaschutz beschlossen und ein Arbeitsprogramm mit konkreten Maßnahmen entwickelt. Die bisherigen Projekte der Stadt sind europaweit anerkannt. Beispielsweise erhielt Jena zu Beginn dieses Jahres zum zweiten Mal den European Energy Award ® in Gold verliehen als eine von fünf deutschen Kommunen. Kein Grund, sich auszuruhen. Unterschiedliche langfristige Ziele wie etwa Aus- oder Rückbau der Fernwärme, zentrale- oder dezentrale Energieerzeugung, oder Investition in unterschiedliche Kraftwerkstypen müssen vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen immer wieder neu überdacht werden. Ein Wärmeatlas für das Stadtgebiet kann zunächst helfen, langfristige Handlungsalternativen der Energieerzeugung zu untersuchen und diese in einem nächsten Schritt zu planen.
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Eine Reaktion zu “Wärmeatlas für Jena: Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Energie und Stadt”-
Holger Herrmann
Am 29. März 2011 um 18:58 Uhr
Macht keine Angaben!
Das fällt euch später mal auf die Füße!
Wollt ihr die Zwangsverpflichtung zur wärmetechnischen Neugestaltung eurer Häuser (29cm Dämmung und mehr), analog zum Zwang zur grundhaften Sanierung der Straßen.
Die Stadt und Stadtwerke sind beim grundhaften Straßenausbau nicht mal in der Lage alles neu entsprechend den Erfordernissen der heutigen Zeit zu gestalten.
Da werden Mischwasserkanäle betrieben, anstelle Regen- und Abwasser zu trennen.
Diese Abwasserkanäle werden in Ihrer Größe belassen wie zu Kaisers Zeiten. Zunehmende Starkregenereignisse finden keinerlei Berücksichtigung.Inernet im Schneckentempo aufgrund ungenügender Infrastruktur.
Vielleicht gar Zwangsanschluß ans Fernwärmenetz der Stadtwerke oder der Zwang zum Blockheizkraftwerk im Keller, oder Sollaranlage auf der Nordseite eine EFH.
Machts wie die “Drei Affen” !
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