Erklärung für die Umgestaltung des Ernst-Abbe-Sportfeldes
Jena. Die gemeinsame Erklärung des Wirtschaftsministers und der Oberbürgermeister von Erfurt und Jena sehen wir als Auftakt einer einmaligen Gestaltungsmöglichkeit für unsere Stadt. Wir begrüßen diese Erklärung und das damit verbundene Ziel, das Ernst- Abbe- Sportfeld zu einer modernen Veranstaltungsarena umzubauen.
Für den Fußball und den Tourismus der Stadt Jena ergeben sich dadurch neue Impulse, die wir benötigen, um die expandierende Saalestadt attraktiv und erfolgreich zu halten.
Wir wissen um die sich jetzt stellenden Aufgaben für die Stadtverwaltung und den Jenaer Stadtrat. Wir wollen Wege finden, die aus dem Stadthaushalt benötigten Mittel für den Umbau zur Verfügung zu stellen. Noch wichtiger sind die anstehenden Konzepte und Planungen zum zukünftigen Betrieb der Arena und der damit verbundenen Umsetzung des Umbaus.
Es ist eine Gestaltungsaufgabe des Jenaer Stadtrates, jetzt realistische und langfristig finanzierbare Ziele für den Betrieb der neuen multifunktionalen Arena zu formulieren – ohne dabei den großen Rahmen aus den Blick zu verlieren, der sich durch die Fördermittel- Vorgaben ergibt.
Wir wollen die Chancen nutzen, die sich mit dem Umbau des Ernst- Abbe- Sportfeldes zur Veranstaltungsarena verbinden. Wir wissen, dass wir es nicht allen Bürgerinner und Bürgern Recht machen können. Aber wir sind überzeugt, dass der Umbau letztlich zum Wohl der ganzen Stadt und ihrer Einwohner ist.
Wir wollen den Umbau möglich machen, weil wir für die Stadt Jena Zukunft gestalten wollen!
Erstunterzeichner
Robert Conrad (SPD), Markus Giebe (SPD), Andreas Wiese (FDP)
weitere Unterzeichner:
Benjamin Koppe, CDU
Ralf Tänzer, SPD
Alexis Täger, FDP
Elisabeth Wackernagel, CDU
Prof. Dr. Dietmar Schuchardt, CDU
Yvonne Probandt, FDP
Dr. Thomas Nitzsche, FDP
Dr. Reinhard Bartsch, FDP
Sabine Hemberger, SPD
Guntram Wothly, CDU
Volker Blumentritt, SPD
Norbert Comouth, CDU
(aktueller Stand: 12. Mai, 18.30 Uhr)
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9 Reaktionen zu “Erklärung für die Umgestaltung des Ernst-Abbe-Sportfeldes”-
Robert Rauschelbach
Am 18. Mai 2011 um 11:18 Uhr
Kriegen also doch schon wieder einige Stadträte Fracksausen, weil das sinnlose Rauschmeißen von Millionen nicht allen gefällt… Hoffentlich wird dieser Blödsinn noch verhindert.
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Anonymous
Am 19. Mai 2011 um 07:00 Uhr
Also ich kann das voll unterstützen. Fußball ist mir zwar ziemlich egal, aber das ist wichtig für Jena. Der Umbau sollte wirklich erst mal positiv aufgenommen werden. Wenn es dann in der Prüfung zu teuer ist – nun dann ist das eben so. Gleich »Buh« rufen – das ist doch langweilig.
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Robert Conrad
Am 19. Mai 2011 um 21:12 Uhr
Lieber Kristian,
mach doch bitte bei der grünen Stadtratsfraktion etwas Werbung.
Grüße
Robert Conrad
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Mike
Am 20. Mai 2011 um 22:44 Uhr
Also wenn mit dem Bau die Kosten beendet wären… Aber es kommen vor allem noch die Unterhaltskosten über Jahre dazu und die allein zu tragenden Kosten der Anbindung und fürs Umfeld. Das wird ein sehr teures Geschenk und dreimal darf mensch raten, was wir nach einer derartigen, ganz bestimmt den Tourismus fördernden Glanztat, sicher wieder hören werden. Der Haushalt muß – na, wie gehts weiter?
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Anonymous
Am 22. Mai 2011 um 19:27 Uhr
Vor ein paar Monaten habt ihr gejammert, das man soziale Leistungen kürzen muss und die Kita-Gebühren erhöht werden müssen. Und jetzt sollen plötzlich von heut auf morgen mehrere Millionen locker sein? Ihr solltet langsam mal von eurer Größenwahn, Vorzeigestadt-Einstellung runterkommen.
Ihr schafft es nicht bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, euch fehlen Schulen und Kitas und ihr könnt nicht mal alle Schlaglöcher auf den Straßen stopfen ohne das Land um Hilfe anzubetteln. Vernünftiges Freibad, Fehlanzeige u.s.w. …
Wenn ihr Tourismus fördern wollt, baut den Schottplatz wieder auf. Baut vernünftige Fahrradwege oder Lasst das Paradies in altem Glanz erstrahlen. Aber doch bitte kein Fußball Tempel für die (noch) 3.Liga wo die meisten Zuschauer doch gar nicht aus Jena kommen ! Kein Tourismus-Magnet für Ein-Tages-Gäste ohne Übernachtung.
Ich hab auch schon ne Idee für die nächsten Projekte. Flugplatz, Messe-Halle und Eishockey-Stadion.Das ist im übrigen auch ein Grund warum für viele wichtige Bereiche kein Geld mehr in Bund und Land vorhanden ist. Fördermittel-Verbrennung ersten Grades. Kosten-Nutzen-Kalkulation (Gesamtsumme) lässt jedem selbstständigem die Haare zu Berge stehen…
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Locke
Am 25. Mai 2011 um 17:10 Uhr
Diese sinnfreie Meinungsmache von Fussballhassern ist schon skurriel ^^
Ein Wort zum Beitrag von heikoh, ich gehe NIE ins Freibad und die Bäder Jena haben ähnliche Besucherzahlen wie der FCC, warum werden da meine Steuergelder verbraten (auch Millionen), wenn ich wie gesagt NIE dort baden gehe, wie sicherlich der größte Teil der Einwohner von Jena ?????
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Thorsten
Am 26. Mai 2011 um 07:20 Uhr
Eventuell weil dort nicht regelmäßig Polizeihundertschaften anrücken müssen um die netten Besucher zu betreuen?
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Anonymous
Am 26. Mai 2011 um 19:18 Uhr
Ich bin kein Fußballhasser. Ich freu mich auch wenn Jena mal wieder gewinnt. Aber für einen 3 Ligisten, der nicht weit weg vom Abstieg stand eine Arena zu bauen halte ich für Geldverschwendung. Von mir aus hätte man die alte Holztribüne stehen lassen sollen. Da war noch Stimmung unter den allwissenden Rentnern. Apropos Stimmung, ich behaupte einfach mal das die Stimmung in einer Fußball-Tagungsstätte ungefähr so toll ist wie ne Hochzeitsfeier bei Mc Donnalds. Viel Spaß!
Es tut mir auch leid das du nicht ins Bad gehen kannst. Deshalb weißt du auch nicht wie voll das im Sommer ist und das sehr viele Jenenser deshalb nach Stadtroda oder wo anders hin fahren. Und wie Thorsten schon schrieb. Im Bad brauchst du ein paar Bademeister. Beim Fußball ein paar Hundertschaften…Stimme zu / Lehne ab:
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beppo
Am 27. Mai 2011 um 13:23 Uhr
Also ich bin ganz klar für eine Modernisierung/ Umbau der beiden Stadien – alles andere ist mal wieder eine typisch deutsche Neiddebatte – oder denkt ihr, das auch nur ein Cent alternativ in soziale Projekte gesteckt wird, wenn der Umbau nicht kommt!?
Zur Polizeidebatte: Wer glaubt, dass irgendein Bundesland Polizisten entlassen würde, wenn es den Profi-Fußball nicht mehr gebe… für mich ein bisschen sehr naiv das Ganze, ich denke eher, dass es als willkommene scharfe Übung angesehen wird, beim Fußball die oft sinnlosen Hunderschaften aufzufahren… schon mal drüber nachgedacht?Stimme zu / Lehne ab:
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