CDU-Jena zum Kita-Bedarfsplan
Jena. „Die Kinderzahlen in Jena sind so hoch wie vor der Wende“, verkündete Bürgermeister Frank Schenker feierlich zur Stadtratssitzung vom 30. Mai. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass Jena nicht nur eine Stadt zum Schlafen und Arbeiten ist, sondern moderne Großstadt, die Lebensgefühl mit Wohlfühlcharakter vermittelt.
Mit dem Ziel familienfreundlichste Stadt Thüringens zu werden, hat sich die Jenaer CDU-Stadtratsfraktion innerhalb der Koalition durchsetzen können und den Beschluss für den Bau sieben neuer Kitas vorangetrieben. Vor allem da wo sie gebraucht werden (besonders Mitte, Nord, West) nach dem Motto: „kurze Wege für kurze Füße“.
Stadtrat Guntram Wothly fordert deshalb : „Wir müssen unserem Anspruch gerecht werden und ausreichend Kitaplätze für Jenaer Bürgerinnen und Bürger schaffen. Es darf nicht sein dass junge Menschen die das Glück hatten einen Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz bekommen zu haben, diesen nicht annehmen können, nur weil sie ihr Kind nicht in sicherer und qualitativ hochwertiger Obhut wissen. Für uns als Jenaer Union bedeutet Kindergarten nicht nur Aufbewahrungsanstalt, sondern ist wichtiger Teil frühkindlicher Bildung.“
Der neue Kitabedarfsplan ist so konzipiert, dass, sollten die Kinderzahlen wieder sinken, alte Gebäude saniert und umfunktioniert werden können, die Neubauten aber in jedem Falle in ihrer Funktion bestehen bleiben.
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15 Reaktionen zu “CDU-Jena zum Kita-Bedarfsplan”-
Cs
Am 20. Juli 2011 um 19:13 Uhr
Familienfreundlichste Stadt Thüringens?
Was für eine Farce.
Bei diesen Kita-Gebühren ist dieses
Ziel eine Frechheit…
da man schon mit mittleren Einkommen
die Höchstsätze zahlen darf
ist familienfreundlichkeit nur
für Besserverdienende gedachtHot debate. What do you think?
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billchen
Am 21. Juli 2011 um 08:28 Uhr
Vielleicht sollten mal Familien insbesondere die Kinder befragt werden, wie sie sich eine familienfreundliche Stadt vorstellen. Hier klafft doch eine unüberwindbare Schlucht zwischen Theorie und Realität. Ein Mehr an Kitaplätzen macht doch Jena nicht gleich zur familienfreundlichsten Stadt in Thüringen.
Familienfreundlich heißt für mich auch, schon wie der Wortlaut preisgibt, dass Kinder nicht schon frühzeitig aus Arbeitsgründen der Eltern von diesen getrennt werden müssen. Da sollten Familien unterstützt werden.
“…sicherer und qualitativ hochwertiger Obhut wissen. Für uns als Jenaer Union bedeutet Kindergarten nicht nur Aufbewahrungsanstalt, sondern ist wichtiger Teil frühkindlicher Bildung.“
Liebe Politiker, geht doch bitte mal in einen beliebigen Kindergarten und schaut euch die Realität an!
Dieses Gesülze von frühkindlicher Bildung…ich kann es einfach nicht mehr hören. Das ist doch alles Augenwischerei. Der gesunde Menschenverstand wird einsehen, dass ein einjähriges Kind besser zu Hause aufgehoben ist als mit 5 Gleichaltrigen in einer Kindergartengruppe. Quality-Time steht in direktem Zusammenhang zur Anzahl der zu betreuenden Kinder.Stimme zu / Lehne ab:
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Denis Peisker
Am 21. Juli 2011 um 10:27 Uhr
“Der gesunde Menschenverstand wird einsehen, dass ein einjähriges Kind besser zu Hause aufgehoben ist als mit 5 Gleichaltrigen in einer Kindergartengruppe. Quality-Time steht in direktem Zusammenhang zur Anzahl der zu betreuenden Kinder.”
Lasst uns darüber reden wie wir in Jena mehr für Familien tun können aber nicht mit solch verqueren Ansichten.
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Miranda
Am 21. Juli 2011 um 14:52 Uhr
Von Kinderfreundlichkeit kann doch hier schon lange keine Rede mehr sein: bezahlbare Wohnungen bekommt man als Familie so gut wie keine, Kindergartengebühren mit am höchsten in Thüringen, Geld für irgendwelche Kulturangebote (die es sicher zahllos gibt) hat man demzufolge auch nicht übrig, Fahrscheine und Bad ist auch sau teuer usw, usw….. Echte Kinderfreundlichkeit stelle ich mir anders vor!!!
Herr Peisker: so verquer finde ich die Ansicht von billchen nicht, kann doch jeder sehen wie er will, nur sollte man die Entscheidung ob Kita ja oder nein selbst treffen können! Kann der Normalverdiener nur leider nicht, weil man mit einem Einkommen in Jena nicht weit kommt.
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Heiko H.
Am 22. Juli 2011 um 00:40 Uhr
Wie schon gesagt wurde, familienfreundlich ist Jena mit Sicherheit nicht. Man kann sich ja wegen der Kitaplätze feiern lassen, nur erfüllt man damit nur die gesetzlichen Bestimmungen. Nicht mehr und nicht weniger. Und mal andersrum gesehen. Was ist denn mit dem ganzen Geld was die Stadt eingespart hat, als es weniger Kinder gab?
@ Herr Peisker:
Wir reden und reden und es ändert sich nichts. Auch sie sollten mittlerweile wissen das es mit einem mittleren Einkommen extrem schwer ist in Jena eine Familie zu unterhalten. (Sie haben im übrigen auch dafür gestimmt diesen Menschen mit der Kitagebühr noch höher zu belasten – auch wenn daraus nichts wurde, woran ihre Partei Augenscheinlich aber keinen Anteil hatte.)Und das Geschwafel von der familienfreundlichsten Stadt hatten wir von der CDU auch schon mal. Mir würde es schon reichen wenn wir in Jena mittelmäßige Kosten hätten. Ihr glaubt doch nicht im Ernst das euch irgendjemand das Gebabbel noch abnimmt. Nun gut da seid ihr nicht alleine. Der Matschie quatscht auch so ein Mist von Familienland Nr.1! Aber mehr als leere Worte und ein versemmeltes KitaG hat er auch nicht zu Stande gebracht. Aber das habt ihr Jungs von der CDUSPD ja bestimmt schon mitbekommen, das euch immer mehr Wähler die kalte Schulter zeigen. Ich sag nur Jena 2014 – aber da holt ihr kurzfristig bestimmt nochmal den Gaben-beutel raus. Obs reicht, wir werden sehen. Im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken wird nicht mehr so schnell vergessen…
Noch ein Wort zu den Einjährigen. Ich denke schon das ein Einjähriger ne Menge lernt in der Kita. Das geht lost mit dem Töpfchen, über Sprachverständnis bis zum sozialen Verhalten. Auch wenn frühkindliche Bildung etwas hochtrabend klingt, fängt sie doch mit alltäglichen Kleinigkeiten an. Und das ein Kind zu Hause mehr lernt als von Gleichaltrigen in der Kita, das mag ich mal bezweifeln.
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billchen
Am 22. Juli 2011 um 07:40 Uhr
@Heiko H.:
Ich habe meine Kinder erst mit fast 3 in den KiGa gegeben und musste leider feststellen, dass Gleichaltrige wesentlich weniger konnten als meine. Da mussten z.B. 3 Jährige noch angezogen werden und die 4 Jährigen konnten sich noch nicht einmal nach dem Geschäftchen den Po abwischen.
Zum Sozialverhalten sag ich nur so viel: innerhalb der ersten Kindergartenwoche hatten wir jeweils schon mindestens 2 Bissverletzungen und tolle Worte wie A…loch, Pupser, Doofie mit nach Hause genommen.
Tolle frühkindliche Bildung!
Ähnliche Erfahrungen haben übrigens auch Freunde und Bekannte in anderen Kindergärten gemacht.Stimme zu / Lehne ab:
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wieland rose
Am 22. Juli 2011 um 14:06 Uhr
@bilinchen mh das hat aber erstmal mit der Qualität der kindergärten zu tun nicht mit den Konzept von kindergärten allgemein. Zudem höre ich irgendwie ziemlich oft wie Eltern ihre Kinder mit gleichaltrigen vergleichen und die eigenen kurioser weise immer in allen Bereichen besser, weiter und intelligenter sind.
Aber wie schon erwähnt wurde. Wahre kinderfreundlichkeit ist es wenn Eltern die Wahl haben. Durch die sinkenden löhne der letzten Jahre sind zwei verdienste leider zur Pflicht geworden.
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billchen
Am 22. Juli 2011 um 21:59 Uhr
@ wieland rose:
Gegen das Konzept Kindergarten allgemein habe ich absolut nichts einzuwenden. Die Qualität des Kindergartens wird aber maßgeblich durch den momentanen Betreuungsschlüssel insbesondere für Kinder von 1-2(3) bestimmt. Ein/e ErzieherIn, die/der gleichzeitig 5-6 Kinder (oft sind es aus Krankheitsgründen der/s ErzieherInnen mehr) zwischen 1-2 Jahren beaufsichtigen muss, hat nun mal viel weniger Zeit, sich um jedes einzelne Kind zu kümmern. Da müssen dann schon mal im Extremfall 3 Kinder gleichzeitig gefüttert werden, während ein anderes schon seit längerer Zeit auf den Windelwechsel wartet und noch ein anderes schon quengelig ist, weil es müde ist oder gerade zahnt. Ein Höllenjob ist das und absolut unterbezahlt. Das gilt auch für die vielen lieben Tagesmuttis, für die sich der “Spaß” ja auch erst mit 5 Kindern lohnt. Da bleibt eben nicht viel Zeit in Ruhe mit dem Kind das An- und Ausziehen zu “üben”. Da muss es schnell gehen.Kinderfreundliche Politik sollte zunächst genau da ansetzen, dazu Familien mit kleinen Kindern finanziell entlasten, damit sie eine Wahlmöglichkeit haben, ob Job oder noch ein Erziehungsjahr mehr. Und ich bin überzeugt davon, dass sich dann mehr Eltern dazu entscheiden würden, noch ein paar Monate länger die wahrlich viel zu schnell vorbeigehende Zeit mit dem Kinde zu Hause zu genießen.
Wie wäre es mit einem betragsfreien letzten KiGa-Jahr? NRW hat es heute für sich beschlossen und z.B. in Sachsen gibt es das schon seit geraumer Zeit. Das gehört für mich zur Familienfreundlichkeit dazu. Bezahlbarer Wohnraum, moderate Eintrittspreise für Kinder, mehr natürlichen Spielraum für Kinder etc….dahin sollte die Reise gehen.
Übrigens vergleiche ich selten meine Kinder mit Gleichaltrigen. Es war eben sehr auffallend…wie gesagt Freunde und Bekannte haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Und mal ehrlich 3 Jährige Kinder mit Nuckel geht einfach gar nicht. Das kommt noch vor 4 Jährige im Kinderwagen…aber lassen wir das
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Heiko H.
Am 23. Juli 2011 um 07:17 Uhr
Zitat:
“Wie wäre es mit einem betragsfreien letzten KiGa-Jahr? NRW hat es heute für sich beschlossen und z.B. in Sachsen gibt es das schon seit geraumer Zeit. Das gehört für mich zur Familienfreundlichkeit dazu. Bezahlbarer Wohnraum, moderate Eintrittspreise für Kinder, mehr natürlichen Spielraum für Kinder etc….dahin sollte die Reise gehen.”100%ige Zustimmung!
Aber in Jena geht es vielen Politikern nur noch um die positive Außendarstellung und nicht um Familienfreundlichkeit. Nur leere Worte keine Taten. So wird aus einem Kitabedarfsplan schon mal die familienfreundlichste Stadt der Welt!
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HJS
Am 7. September 2011 um 14:06 Uhr
“Wie wäre es mit einem beitragsfreien letzten KiGa-Jahr?”
Zustimmung? Was glaubt ihr denn, wer die Kosten dieses beitragsfreien Jahres zahlt? Die werden einfach umgelegt, damit zahlen die Eltern mit, die ihr Kind schon früher in den Kindergarten bringen. Dann lieber die Beiträge insgesamt ein wenig absenken und die Einkommensgrenzen erweitern. (sog. Progression abflachen aber verlängern – ist ja wieder in aller Munde, bei der Bundessteuerpolitik)
Mit NRW sollten wir uns nun in der Beziehung überhaupt nicht vergleichen, denn dort kann man es sich bekannlich noch leisten, dass ein Elternteil das Kind die ersten 6 Jahre betreut… Und wer sein kind mit 1/2 jahren in eine kita bringen möchte, gründet erstmal einen Trägerverein…
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Bastian Ebert
Am 7. September 2011 um 16:32 Uhr
Derzeit setzt sich die Finanzierung der KiTas zu einem großen Teil aus öffentlichen Mitteln zusammen. Ein beitragsfreies letztes Jahr würde damit auch zum größten Teil aus diesen Mitteln finanziert, damit würden die Beträge für dieses Jahr auf alle Steuer- und Abgabenzahler verteilt werden.
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billchen
Am 7. September 2011 um 20:47 Uhr
@HJS:
“Mit NRW sollten wir uns nun in der Beziehung überhaupt nicht vergleichen, denn dort kann man es sich bekannlich noch leisten, dass ein Elternteil das Kind die ersten 6 Jahre betreut…”
Und wie wäre ein Vergleich mit Sachsen? Die leisten sich den “Luxus” eines letzten beitragsfreien Kindergartenjahres nun schon seit einer halben Dekade. Aber vielleicht (Vorsicht: sarkastisch) sind dort ja die Gehälter ähnlich hoch wie in NRW bzw. die Lebensunterhaltungskosten so niedrig, dass sich die Gehälter vergleichsweise nordrheinwestfälisch anfühlen…
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Daniel
Am 8. September 2011 um 10:01 Uhr
Hallo, auch ich sehe die Frage der “Familienfreundlichkeit” kritisch, denn Jena ist zwar ein wunderschöner Ort zum Leben, nur leider sind viele Standortfaktoren nicht wirklich toll. Vor allem, wenn Kinder mit 6 Jahren schon Nahverkehr zahlen müssen, die KiTa-Gebühren (auch wenn ich Sie von der Steuer absetzen kann) müssen trotzdem erstmal im VORRAUS aus dem monatlichen Finanzplan gezahlt werden. Da ich alleiniger Verdiener von einer 4-köpfigen Familie bin, ist trotzdem mit KiTa-Gebühr und Essengeld das Kindergeld rechnerisch schon weg. Baden mit Familie in Jena im Winter undenkbar, und wenn dann die Kinder noch essen wollen –> da wird die Badezeit von vornherein “essensfreudig” geplant, trotz Tageskarte im GalaxSea. Wir können zum Thema “Familiendfreundlichkeit” gerne auch noch die bekloppte Schullandschaft ins Gesprch bringen, denn hier frage ich mich, wie ich als Elternteil bei zig diversen Schulen wirklich sicher gehen kann, die Richtige finden zu können. Aber wenn wenigstens die Kosten in Jena für kulturelle Angebote für Familien sinken, wäre schonmal ein Zeichen gesetzt. Denn hier entscheidet sich am Gehalt der Eltern, welcher Spielraum wirklich bleibt. Wenigstens schießen Spielplätze massiv aus dem Boden, nur leider fehlen immer ausreichende Schattenplätze. Z.B. kann man bei ALDI in Nord im Sommer kaum auf dem Spielplatz spielen, da ist es einfach nur unerträglich. Und die mickrigen Bäume sind kein wirklicher Schattengeber. Da sollten Überlegungen her, wie das umgesetzt werden kann, wenn Planungen für neue Spielplätze entstehen.
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billchen
Am 8. September 2011 um 12:09 Uhr
@Daniel
Mein Vorschlag zur Auswahl einer geeigneten Schule ist:
Wähle eine staatliche Schule, die möglichst nah an der Wohnstätte liegt. (zumindest bei der Grundschulwahl)1. Wir haben uns im Vorfeld der Einschulung auch private Schulen angesehen und festgestellt, dass sie schon gut ausgestattet sind, allerdings den monatlich zu berappenden Preis absolut nicht rechtfertigen. Staatliche Schulen sind zum Teil auch sehr gut ausgestattet, da muss man eben vor Ort nachsehen. Schulen mit Förderverein sind da sehr gut dran.
2. Je mehr Eltern ihre Kinder zu Privatschulen schicken werden, umso mehr dieser doch so manchen hinterfragenswerten Institutionen entstehen. In meinem Bekanntenkreis habe ich es außerdem bei 3 Familien erlebt, dass sie dann von privat auf staatlich umgeschult haben, weil die Theorie einfach viel mehr versprochen hat, als die Praxis halten konnte. Die finanzielle Einsparung konnte dann z.B. in einem wunderbaren Sommerurlaub eingelöst werden.
3. Aufgabe der Stadt sollte es sein, für jedes Kind einen kostenlosen Schulplatz zur Verfügung zu stellen. Schulen sind aber ein Verlustgeschäft und somit freut sich die Stadt über jede sich selbst tragende Schule. Denn all diese Schulplätze werden in den Schulnetzplan mit eingerechnet. Die Umbauten in diversen Schulen zeigen, dass die Stadt überhaupt kein Interesse daran hat, neue Schulen zu schaffen. Die Stadtherren hoffen ja noch immer, dass die vielen Familien mit ihren schulpflichtigen Kindern von Jena weg ziehen und dass sich eventuell noch ein paar freie Träger finden, die noch mehr private Schulen in Jena errichten. Das Verhältnis von privaten zu staatlichen Schulplätzen ist in Jena ja jetzt schon hanebüchen.
4. Privatschulen sind in unseren Augen auch absolut überbewertet und dienen den Eltern lediglich als Prestigeartikel. Frei nach dem Motto meine Villa, mein Jaguar, mein Reitstall, die Privatschulen meiner Kinder…blablabla
All den Unverbesserlichen empfehle ich die Lektüre “Gestatten: Elite” von Julia Friedrichs.5. Jena wird nur familienfreundlich, wenn immer wieder die Eltern ihre Rechte einfordern. Das beginnt mit den exorbitanten KiTa-Gebühren geht über die Schulpolitik in allen Bereichen, Spielplätze für Wolkenwetter, teure Kulturangebote für Kinder etc.
6. Eine Schule die fußläufig erreichbar ist, hat natürlich auch den Vorteil, dass das Kind nicht kutschiert werden muss bzw. mit dem Schulbus gefahren wird. Sondern auch mal allein oder in Gruppe zur Schule gehen (mit den eigenen Füßen!!) oder von dieser kommen kann. Denn vor oder nach der vielen geistigen Arbeit in der Schule ist den Kindern Bewegung ein Grundbedürfnis, dem entsprochen werden sollte. Damit kann man übrigens auch viele Schein-AD(H)S-ler “kurieren”…
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Daniel
Am 2. Dezember 2011 um 18:28 Uhr
Hallo,
danke für den gelungenen Beitrag. Ich sehe das ähnlich auch wenn ich in meinem Blog nicht ganz so ausführlich darauf eingehe.
Gruß,
DanielStimme zu / Lehne ab:
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