Gute Forscher an der FH sollen belohnt werden: Lehrpreis der Sparkassenstiftung
Jena. Am Montag, 25. Juli, wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Sparkassenstiftung Jena mit der Fachhochschule (FH) Jena

Mit sichtlicher Freude unterzeichnen die Vorstände der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland Martin Fischer und Klaus Berka (v.l.) mit der Rektorin der FH Jena, Prof. Dr. Gabriele Beibst, die Vereinbarung zum Lehrpreis der Fachhochschule Jena. Foto: Marlene Tilche/FH
geschlossen. Ein “Lehrpreis der Fachhochschule Jena” soll damit gefördert werden.
Dieser Preis ist mit 2 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Die Sparkassenstiftung möchte damit der FH ein “Geburtstagsgeschenk” zum 20-jährigen Bestehen bereiten, wie Martin Fischer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, es bekräftigte. Die Rektorin der FH, Prof. Dr. Gabriele Beibst, bedankte sich herzlich für die Unterstützung.
Innovativ, schnell und entschlussfreudig soll die fünfköpfige Jury über den Preisträger oder die Preisträgerin entscheiden. Bei diesem Gremium soll kein Wert auf Proporz gelegt werden, drei Professoren und zwei Studenten sowie bis zu zwei Vertreter der Sparkassenstiftung sollen das Heft in der Hand halten.
Die Sparkassenstiftung gibt es erst sechs Jahre, möchte aber den Standort für Wissenschaft und Industrie stärken. “Wir legen besonderen Wert auf qualifizierten Nachwuchs für die Unternehmen in der Region”, meint Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG und Mitglied des Vorstands der Sparkassenstiftung. Vorschläge für die Vergabe können Studenten oder ihre Vertretungen sowie wissenschaftliche Mitarbeiter und die Professoren machen. Grundlage sollen die Evaluierungsbögen der letzten vier Semester sein, um keine kurzfristigen Anstrengungen zu belohnen. Das Preisgeld ist für Forschung und Lehre bzw. verwandte Aufgaben wie z. .B. Messebesuche zweckgebunden. Auswahlkriterien sind z. B. herausragende Leistungen oder innovative Wege in der Lehre, besondere Formen in der Interaktion mit den Studenten, aber auch Initiativen in der Begabtenförderung oder Innovationen in der Weiterbildung. Auch die Meisterung der Lehre durch den Bologna-Prozess kann eine Rolle bei der Vergabe sein. Die Vorschläge müssen eine qualifizierte Begründung enthalten, denen eine Stellungnahme des Studienendekans bzw. Dekans beigefügt sein muss. “Ich bin sehr gespannt auf die Vorschläge”, freut sich Beibst. Der erste Preisträger soll bereits zur diesejährigen Feierlichen Immatrikuliation der FH ausgezeichnet werden. Stiftung und Hochschule möchten, dass ihre Zusammenarbeit Schule macht.
Seit 2009 unterstützt die Jenaer Stiftung bereits die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) mit 5 000 Euro für einen ähnlichen Zweck, studentische Aktivitäten werden mit 1 000 Euro, ab diesem Jahr 2 000 Euro (FSU) sowie 600 bzw. 1 200 Euro (FH) unterstützt. (tn)
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