Petition zum Erhalt des Freizeitladens am Standort Schrödingerstraße
Wir fordern die Stadt Jena auf, den Standort des Freizeitladens Winzerla solange zu erhalten, bis eine langfristige Alternative entwickelt ist, die dem Platzbedarf (Räumlichkeiten und Außengelände) des jetzigen Freizeitladens entspricht und umgesetzt werden kann.
Wir bitten alle, die uns unterstützen wollen und unsere Ansicht teilen, die Petition zu unterschreiben. Petition jetzt Mitzeichnen: KLICK
Die Stadtverwaltung favorisiert nach wie vor, dass zur Lösung der fehlenden Kitaplätze, besonders für unter 3-Jährige, die TSA (Thüringer Sozialakademie) das gesamte Gebäude und das Außengelände in der Schrödingerstraße 44 nutzen soll.
Hier befindet sich das Domizil des Freizeitladens. 230 betreuten Kindern im Jahr seitens des Freizeitladens stehen also 25 Kitaplätze gegenüber, wobei es fraglich ist, ob diese in den nächsten Jahren hier in Winzerla
überhaupt gebraucht werden. Der Kindertagesstättenbedarfsplan 2010/2011 weist gegenüber dem Bedarf in Winzerla auf einen Überschuss von 168 Kitaplätzen hin.
Aus Sicht der Verwaltung soll es zu dem zu größeren Veränderungen der offenen Arbeit mit Kindern ab 2012 kommen. Dies wird zurzeit nicht auf einer inhaltlichen Ebene von tatsächlichen Bedürfnissen der Zielgruppe sondern nur auf der Ebene „Finanzdruck“ und „Kita Planung“ argumentiert. Konkret sollen hier in Winzerla, bei den etablierten Projekten Kinderbüro und Freizeitladen, Finanzen und Personal eingespart werden. Dies würde für den sozialen Stadtteil Winzerla einen herben qualitativen und quantitativen Verlust in der Arbeit mit einer sehr sensiblen Zielgruppe der 9- 14 Jährigen bedeuten.
Im Zentrum der Diskussion steht eine Verlagerung der offenen Arbeit an die Schillerschule. Die beiden Räume der sanierten Schillerschule die als Ausweichmöglichkeit im Raum stehen werden zurzeit durch das Stadtteilbüro organisiert und verwaltet. Diese werden als gute Ergänzung zum bisherigen Angebot gesehen, können aber nicht die qualitativ hochwertige Arbeit an den Standorten des Kinderbüros und Freizeitladens ersetzen. Offene Arbeit benötigt auch offene Räume außerhalb von Schule wie sie im Freizeitladen mit zwei großen Gruppenräumen, einer Küche, 2 Rückzugsräumen, einer Holzwerkstatt, einem Außengelände mit Bauspielplatz und Lagerfeuerstelle zur Verfügung stehen. Es stellt sich grundsätzlich die Frage ob Schule und im besonderen eine Grundschule der geeignete Ort für Arbeit mit einer Zielgruppe von 9-14 Jahren ist? Oder ob diese Kinder für sich den öffentlichen Raum nutzen werden?
Daher Plädieren wir als Freizeitladen, unterstützt durch den Ortsteilrat Winzerla und viele Bürger dafür, den Standort des Freizeitladens Winzerla solange zu erhalten, bis eine langfristige Alternative entwickelt ist, die dem Platzbedarf (Räumlichkeiten und Außengelände) des jetzigen Freizeitladens entspricht und umgesetzt werden kann.
Alternativen in dieser Diskussion sehen wir in der Entwicklung eines Stadtteilzentrums am Standort der jetzigen Goethe-Schule, welches künftig auch Anlaufstelle für die Kinder und Eltern des Wohngebietes sein kann.
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4 Reaktionen zu “Petition zum Erhalt des Freizeitladens am Standort Schrödingerstraße”-
Dr. Karin Kaschuba
Am 5. Juli 2011 um 11:16 Uhr
Ich unterzeichne die Petition.
Dr. Karin Kaschuba
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Hava Sanning
Am 5. Juli 2011 um 11:55 Uhr
Wow!
Die Landtagsabgeordnete der PDS unterzeichnet.
Super, vielen Dank für diesen Beitrag zur Erhaltung des Friedens
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Petra Wyrowski
Am 7. Juli 2011 um 06:06 Uhr
Den (eventuellen) Bedarf an Kitaplaetzen gegen Kinderbetreuung auszutauschen, ist viel zu kurzfristig gedacht. Auch die heutigen Kitakinder werden groesser und brauchen dann Strukturen in ihrem Wohngebiet, die sie so annehmen, wie sie sind.
Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen, die etwas entscheiden, erkennen, dass Kinder unsere Zukunft sind. Jedes Kind, das wir auf dem Weg in sein Erwachsenenleben verlieren, ist zuviel. Prävention ist viel billiger als morgen die Scherben aufzulesen.
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Winzerlaer
Am 8. Juli 2011 um 10:12 Uhr
Sicher ist es scheinbar schlecht, wenn der Freizeitladen sein angestammten Platz verlassen soll. Das Kitaplätze gebraucht werden und der daz gehörige Garten ist allerdings auch nicht das schlechteste Zeichen für Winzerla. Und wenn es hier scheinbar zuviele Plätze gibt sind wohl trotzdem keine frei ?. Auf jeden Fall können auch Jenaer aus anderen Stadtteilen sich mal Winzerla so nähern und auch künftig für ein buntes kinderfeundliches Winzerla mit sorgen.
Und der Freizeitladen ? Was ist eigentlich in der Schillerschule oder in den anderen Schulen am Nachmittag, am Abend und in den Ferien und am Wochenende los … da sind doch viele Millionen Steuergelder geflossen und schöne Räume und Freiflächen entstanden, die für Kinder zugeschnitten sind. Können es die Verantwortlichen nicht schaffen, sich der Kinder auch in der freien Zeit anzunehmen wenn diese es wollen? Sollten nicht die Häuser die für Kinder gebaut worden dann auch von diesen stets und ständig genutzt werden? Aber da ist wohl der Wohlstand schon zu groß, dass wir es uns leisten können diese Räume nicht stets und ständig zu nutzen. Ich denke wenn es die Schulen und die Freuzeitpädagogen aus dem Freizetladen, der Kinderini, dem Hugo und wer noch alles in Winzerla sich um Kinder kümmert schaffen würden zusammenzuarbeiten sich zu schätzen und verstehen zu lernen, dass die Kinder die Gewinner sein können. Und ich kann mir auch vorstellen, dass wenn man die Kinder bei dieser Neugestaltung ihrer Freiräume mitnimmt, die von Erwachsenen vorgbrachten Vorbehalte spielerisch ausräumen.
Ich wünsche mir, dass wir es schaffen die immer wieder aufkommenden Vorurteile gegen Kinder aus Neubausiedlungen auszuräumen und diese als Gewinn für Alle im Stadtteil betrachten.
Sorgen die oft von Schulleitern und Lehrern vorgbracht werden, dass eine Schule bei einer nichtschulischen Nutzung verschleißt und es viel zu teuer ist das alles wieder herzustellen sollte mann mit entsprechenden Konzepten die mit den Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden positiv entkräften. Und was man Kindern gibt lernen sie zu schätzen und zu achten, wenn man ihnen Vertrauen entgegenbringt.
Ich denke wir können es uns in unserem scheinbaren Recihtum, der auf Schulden beruht einfach nicht mehr leisten Räume der Allegemeinheit ungenutzt zu lassen. Und die Chancen die man bei einer richtigen Nutzung hat überwiegen.
Man stelle sich doch nur mal vor, in der Turnhalle der Schule ensteht eine Kletterwand wie sie im Freuzeitladen ist, oder die Hortkinder können im Freigeländer Schule mit Kindern aus dem Wohngebiet Hütten bauen und so gemeinsam leben lernen, oder man trifft sich in der Aula der Schule .. oder irgendwann sagen wir nicht mehr wir gehen in die Schiller Schule mit dem Freizeitladen — wir sagen “.. die Schule nutzt den Stadtteilladen an der Wsserachse am Vormittag und dann nutzen ihn die Winzeraler einfach weiter…für die Freizeit”.Stimme zu / Lehne ab:
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