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Andreas Mehlich kandidiert als Oberbürgermeister der Stadt Jena



„Ich möchte mit Ihnen zusammen die Zukunft Jenas gestalten.“

Jena. Ich, Andreas Mehlich (parteilos), kandidiere als Oberbürgermeister für Jena, weil es Zeit ist für Veränderungen. Die zunehmende Individualisierung und die Vielfalt an Lebensentwürfen stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Es herrscht eine gewisse Aufbruchsstimmung. Bürger wollen stärker an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben. Bürgernähe ist nicht selbstverständlich. Viele haben das Vertrauen in Politik und Verwaltung verloren. Insbesondere muss sich Verwaltung als Dienstleister der Bürgerschaft stärker öffnen. Das alleine reicht aber nicht.

Es gilt neue Wege zu gehen, mit Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie den Kreativen und Kulturschaffenden zusammen. Die Potenziale müssen gebündelt, Synergieeffekte genutzt und Ressort übergreifend gehandelt werden.

Was stelle ich mir vor?

Ich möchte mit Ihnen eine „Bürgerkommune“ aufbauen. Dahinter verbirgt sich eine Gesellschaft des Miteinanders. Und um diese zu entwickeln, müssen wir neue Wege einschlagen, Netzwerke aktivieren und Bedingungen für neue gesellschaftliche Qualitäten schaffen. Dies will ich aber nicht auf dem Papier entwickeln, sondern durch das Praktizieren von aktiver Bürgerbeteiligung, direkter Kommunikation und absoluter Transparenz.

Aktive Bürgerbeteiligung meint, dass Sie als Bürger in Diskussions- und Entscheidungsprozesse der Stadt einzubinden sind. Das können bauliche, fiskalische, soziale oder kulturelle Themen sein. Bürgerbeteiligung ist der Motor der Zivilgesellschaft.

Direkte Kommunikation heißt zwischen Bürger und Verwaltung auf Augenhöhe zu verhandeln.

Absolute Transparenz garantiert, dass Prozesse und Entscheidungen nachvollziehbar sind.

Diese drei methodischen Ansätze bilden für mich den Grundstock für den Aufbau einer Bürgerkommune. Das bedeutet auch, die zentrale Steuerung abzugeben und dezentrale Ansätze aufzubauen, also Entscheidungen in die einzelnen Stadtteile zu verlagern.

Ein weiterer Punkt ist für mich die Stärkung der Region. Die Globalisierung stellt uns vor nicht kalkulierbare Situationen. Um dieser globalen Macht nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, muss der Blick regional geschärft werden, um den neuen Herausforderungen angemessen zu begegnen. Zum Beispiel mit dem Aufbau von regionalen Wirtschaftsstrukturen. Hier wären der Saale-Holzland-Kreis und die Stadt Weimar prädestinierte Partner, auch um die Wohnungsprobleme in Jena zu lösen.

Meine Vision

Als praktizierender Stadtteilmanager verstehe ich mich als Brückenbauer und Moderator zwischen Bürgern und Verwaltung, Netzwerker und Gestalter der sozialen Infrastruktur vor Ort. Auf der anderen Seite sind mir auch die Strukturen der Verwaltung bekannt.

Ein gut durchdachtes Stadtteilmanagement birgt viele Potenziale. Meine Vision besteht darin, solche Stadtteilmanagements als Kommunikationszentren in den Stadtteilen aufzubauen. Hier soll eine Kultur zum Mitmachen und eines Miteinanders entstehen. Das wird ein erster Schritt in die Zukunft sein.

Ich habe keinen fertigen Plan, noch ein Programm, das ich Ihnen vorlegen kann. Auch werde ich keine Versprechungen machen, die ich letztendlich nicht einhalten kann. Vielmehr will ich mit denen, die sich einbringen wollen, zusammen Visionen für Jena entwickeln und neue Wege beschreiten. Schritt für Schritt. Lassen Sie uns die Ideen zusammen entwickeln.

Eine Stadt der Zukunft braucht Visionen! Was ist Ihre Vision? Packen wir’s an.

Ihr Andreas Mehlich

PS: Ich freue mich auf viele konstruktive Gespräche.

Zu meiner Person

Ich bin 46 Jahre alt, geboren in Weimar, und lebe seit 2001 in Jena. In Jena habe ich auch studiert, Erziehungswissenschaft, Volkskunde und Kulturgeschichte sowie in Weimar Informatik. Seit 2005 bin ich als Stadtteilmanager tätig, zuvor in Weimar-West und seit 2009 in Jena-Winzerla. Zudem engagiere ich mich aktiv in verschiedenen Vereinen und Initiativen, unter anderem in der Thüringer Arbeitsgemeinschaft soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit und der Bürgerinitiative “Mein Eichplatz – Unser Jena”.

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Einen Kommentar schreiben

10 Reaktionen zu “Andreas Mehlich kandidiert als Oberbürgermeister der Stadt Jena”
  • Bruno Am 29. August 2011 um 18:33 Uhr

    Dann bleibt Einem, leider nicht stimmberechtigtem, nur noch das Daumendrücken. Gönnen würde ich es Jena jedenfalls wenn Mehlich OB wird. Aber ob er sich gegen den Jahrzehnteklüngel aus Verwaltungskungelei und Fraktionslaberei wirklich durchzusetzen vermag? Zu hoffen bleibts. Aber ganz ehrlich – in Winzerla hat er sein o.g. Versprechen eingelöst – sehr zum Ärger der Verwaltung wie man so über den Buschfunk erfährt. Die JU Jena “musste” sogar schon überlegen wie man ihn “loswird”. Aber er hat zu 90% aus Bürgersicht seine Sachen gut erledigt. Meint es da jemand ernst mit seinen Versprechen? – das wäre ja mal was ganz neues…

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  • petrapez Am 29. August 2011 um 18:54 Uhr

    Andreas Mehlich ist der beste Mann für Jena. Das unerträgliche Mauern bei der Transparenz der Verwaltungsentscheidungen und die parteiabhängigen Querelen der von uns gewählten Vertreter, die den Interessen der Bürger zu dienen haben, muss endlich der Vergangenheit angehören. Eine gut funktionierende Community ist nur durch gemeinsame vertrauensvolle Arbeit aller Beteiligten möglich.

    Ich wünsche Ihnen Erfolg bei der Wahl zum Jenaer OB.

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  • Bruno Am 29. August 2011 um 19:53 Uhr

    oh je ich wollte nicht als Wahlkampfmaschine fungieren – da kennen sich die Koalitionäre besser aus

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  • Ulrike Am 29. August 2011 um 20:26 Uhr

    Lieber Andreas,
    mach mal!
    Was Besseres könnte Jena nicht passieren!

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  • konservativ-kritisch Am 29. August 2011 um 21:10 Uhr

    Mich hat das neue “Verfahren” zur “Bürgerbeteiligung” Eichplatz dermaßen ernüchtert, dass ich dachte: zur nächsten Wahl bietet sich kaum eine Möglichkeit unter denen, die nun in Jena regieren. Besonders, dass ein Losverfahren als demokratische Beteiligung verkauft wird, dass 3 Bürger selektiert werden und allen anderen die Möglichkeit zur Mitbestimmung genommen wird, lässt mich an der Tragbarkeit der derzeit Verantwortlichen stark zweifeln. Da wird die Mehrzahl der Bürger per Los zu Bürgern 2. Klasse, wird ihnen per Los JEDE Möglichkeit der Mitgbestimmung genommen, während sich 3 !!!! Bürger die “Mitbestimmung” erlosen dürfen (3 Bürgern winkt als Hauptgewinn das “Bürger-Sein” erster Klasse, sie werden gegen die Verlierer besser gestellt, die zu Bürgern zweiter Klasse werden). Und der Oberbürgermeister verkauft dieses ANTI-DEMOKRATISCHE, weil selektive und diskriminierende Verfahren (für die Mehrheit der Bürger, die “Losnieten”) als “demokratisch”. Das hat mich – schlicht gesagt – schockiert.

    Die Lösung kann somit wirklich bei Personen wie Andreas Mehlich liegen.

    Zunächst: Allein durch die geforderte Transparenz, durch ein Mehr an direkter Demokratie als ERGÄNZUNG zur repräsentativen Demokratie lässt sich eine Politik reformieren, die sich momentan, jenseits von den Bedürfnissen der Bevölkerung, nur um den politischen Machterhalt kümmert (um sich zugleich bei der Klientel für lukrative Posten nach der politischen Karriere anzubieten). Zwar dachte ich, dass sich auch in den alten “Volksparteien” diese Erkenntnis, spätestens seit “Stuttgart21″, langsam durchsetzt, dass man auch dort nach Reformen sucht. Für Jena aber lässt sich sagen: Der Eichplatz wird immer mehr zum Symbol dafür, dass man NICHTS gelernt hat.

    Um eine wirkliche Alternative zu sein, müssen Unparteiische wie Andreas Mehlich aber beweisen, dass ihre Politik über die Forderung nach Transparenz hinausweist, dass auch in anderen Bereichen wirkliche Alternativen zu den jetzigen Modellen angestrebt werden und dass man in der Lage ist, tragfähige realpolitische Konzepte zu entwickeln. Somit wäre es doch gut, noch mehr von den Vorstellungen von Herrn Mehlich zu erfahren.

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  • Stadtschützer Am 30. August 2011 um 07:31 Uhr

    Diese Botschaft von Andreas Mehlich mit einer ehrlichen positiven Richtung löst große Hoffnung aus.

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  • Hava Sanning Am 30. August 2011 um 08:46 Uhr

    …und dennoch ist er chancenlos!

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  • Christian HD Am 30. August 2011 um 12:59 Uhr

    Leider bin ich auch nicht mehr stimmberechtigt, unterstütze Andreas Mehlich als Kandidat aber in vollem Maße. Er hat durch Fachwissen, Besonnenheit sowie seinen Sinn für Offenheit und Transparenz in Sachen konstruktive Bürgerbeteiligung bewiesen, dass er auch strukturelle Veränderungen nicht scheut. Daumen hoch und viel Erfolg.

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  • Tester Am 31. August 2011 um 12:08 Uhr

    na dann sehen wir mal, wer von den im stadtrat vertretenen grupppierungen ihn unterstützen werden und dies dann auch aktiv im wahlkampf umsetzen könen.

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  • Jenapolis » Gedanken und Nachrichten aus dem Orsteilrat Jena-West Am 10. November 2011 um 16:36 Uhr

    [...] von Andreas Mehlich zur OB-Wahl und unsere Chancen bei der nächsten Landtagswahl angesprochen – begannen wir direkt mit [...]

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