Hotel Esplanade wird für 12 Millionen Euro umgebaut: “Saturn” in Jena ab Herbst 2012
Jena. Am letzten Donnerstag entschieden die Anleger des geschlossenen Fonds H. F. S. Immobilienfonds Deutschland 12 GmbH&Co. KG, München,

Centermanager Michael Holz und Hotelchef Andreas Zeitler präsentieren eine Visualisierung des Saturnmarktes in der Goethegalerie. Foto: Tobias Netzbandt/Jenapolis
dass ein “Saturn” auf zwei Etagen des heutigen Hotel Esplanade eingerichtet werden soll. Der Immobilienfond ist ein Produkt der Wealth Management Capital Holding, die ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Hypovereinsbank AG ist. Mit dem dafür notwendigen Umbau wird das seit 1996 nicht renovierte Steigenberger-Hotel einerseits von 179 auf 141 Zimmer verkleinert, dafür aber auf den neuesten Stand gebracht. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verwies Hoteldirektor Andreas Zeitler auf die recht kurzfristige Ankündigung, denn es werden nur noch Veranstaltungen bis zum 9.Oktober durchgeführt, ab dem 10. Oktober wird das Hotel seine Pforten für ein Jahr schließen. “Wir sind im Dialog mit den Kunden”, so Zeitler, der sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigte. Betroffen sind 7 000 Übernachtungen und 200 Veranstaltungen. Man bemüht sich, die Gäste und Veranstalter ins Umland auszuquartieren. “Wir werden durch eine Schmerzphase gehen”, so Zeitler, dafür bekommt Jena “ein besseres Hotel mit einem komplett neuen Angebot.”

So sollen künftig die Zimmer aussehen. M. Holz, A. Zeitler und Stephan Klemmer zeigen ein Modell-Hotelzimmer. Foto: Tobias Netzbandt/Jenapolis
Die 65 festangestellten Mitarbeiter des Hotels werden in Kurzarbeit gehen. Betriebsbedingt sollen keine Kündigungen ausgesprochen werden. Mit der Agentur für Arbeit wurde dieses bereits abgesprochen, auch das Büro des Oberbürgermeisters, der sich im Urlaub befindet, wurde informiert. Im kommenden Herbst werden im neuen Elektromarkt rund 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Vertrag mit dem Hotel wurde darüber hinaus um fünf Jahre auf 2023 verlängert.
Durch den Umbau werden Lobby und Restaurant völlig neu gestaltet, in zwei Etagen zieht der neue Markt ein. Dafür entfällt der große Veranstaltungsraum, der Berliner Saal. Mit 283 Quadratmetern wird der größte Tagungssaal 280 Personen fassen. Centermanager Michael Holz sprach sich ebenfalls für den Umbau aus, denn an den Wochenenden sei ein Fehlen eines Unterhaltunsgelektronikfachmarkts stark bemerkbar. “Für die Goethe-Galerie ist das ein Zugewinn”, freut sich Holz auf den neuen Händler, auch könne Jena “noch etwas mehr Einzelhandel vertragen.” Verhandlungen mit Saturn habe es bereits 2008 gegeben, auch vor anderthalb Jahren gab es konkrete Pläne des Großmarktes, so Stephan Klemmer, Geschäftsführer der Wealth Cap Real Estate Management GmbH. Der Elektromarkt wollte bereits im Frühjahr 2012 einziehen, dieses war jedoch nicht machbar. “Wir freuen uns, dass wir die erste Wahl für Saturn waren”, sagte Centermanager Holz. Der Immobilienfonds investiert 12 Millionen Euro.
Das Hotel Esplanade, das zur Steigenberger Gruppe wie z. B. das Maxx-Hotel in Lobeda gehört, ist über das Jahr rund 60 Prozent ausgelastet. Durch die wirtschaftliche Situation ist erst in diesem Jahr eine allgemein bessere Lage zu verzeichnen, so der Hotelchef, im höherpreisigen Segment mache sich die Bettensteuer bemerkbar. (tn)
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20 Reaktionen zu “Hotel Esplanade wird für 12 Millionen Euro umgebaut: “Saturn” in Jena ab Herbst 2012”-
Holger Herrmann
Am 2. August 2011 um 10:46 Uhr
Wieso braucht die Doppelstadt Jena/Weimar gleich 2 Planeten? Welcher Elektronikmarkt macht dann zu?
” Dafür entfällt der große Veranstaltungsraum, der Berliner Saal” Dafür haben wir ja dann wohl bald die multifunktionale
Arena im Stadion.
Eigentlich wäre es besser, das Esplanade gleich ganz zu schließen. Die anderen Hotels in Jena und Weimar wären besser ausgelastet und es gäbe so viel Platz für Geschäfte, dass sich eine Bebauung des Eichplatzes erübrigen würde.Mir kommen die Tränen: ”
im höherpreisigen Segment mache sich die Bettensteuer bemerkbar.”Stimme zu / Lehne ab:
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Hava Sanning
Am 2. August 2011 um 12:21 Uhr
Ich denke, MediaMarkt-Saturn baut Stellen ab?
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Simon Sachse
Am 2. August 2011 um 12:49 Uhr
War nicht Saturn immer der große Favorit für die Eichplatz-Bebauung? Sieht aus, als hätte sich das gerade erledigt. Wozu brauchen wir dann überhaupt zig Quadratmeter zusätzliche Verkaufsfläche? Wir könnten natürlich eine dritte Thalia-Filiale, noch einen East&West, einen vierten Rossmann, einen weiteren Intersport usw. dringend brauchen, und die Stadtbäckerei macht bestimmt auch noch einen Brötchenstand auf …
Was zum Teufel sollen wir auf zweimal der Fläche des Eichplatzes noch alles kaufen?Stimme zu / Lehne ab:
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TomWed
Am 2. August 2011 um 13:24 Uhr
Ich will niemand tot reden, aber bei Medimax in der Schillerpassage sind manchmal mehr Verkäufer als Kunden. Es ist hier ja strittig, ob Jena überhaupt so einen Laden braucht; an der abgelegenen Stelle ist er m.E. sinnfrei.
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Sebastian
Am 2. August 2011 um 13:46 Uhr
Ich finde es Klasse, dass Saturn in die Goethegalerie zieht! Wird Zeit, dass in der Innenstadt ein Elektronikmarkt präsent wird. War schon ein bisschen lästig deswegen nach Lobeda (zu Media Markt) fahren zu müssen. Nach Weimar bin ich nie gefahren und ich behaupte, dass das auch weniger als 1% der zukünftigen Jenaer Saturnkunden gemacht haben. Jena und Weimar sind zwei Städte und jede macht im Einzelhandel für sich.
Medi Max hat mich nie so angesprochen. Für die wird es wohl auch der Todesstoß sein. Es gibt noch zahlreiche Geschäfte, die auf den Eichplatz ziehen können. Tipp: Einfach mal in eine deutsche Großstadt fahren und vom Angebot inspirieren lassen
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konservativ-kritisch
Am 2. August 2011 um 13:55 Uhr
Was soll man dazu sagen?
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stellen-fallen-weg-panik-bei-media-markt-und-saturn-1.1124875
Jedenfalls freue ich mich schon auf die Schnäppchen, die umso üppiger ausfallen dürften, falls man sich verkalkuliert hat.
Aber, lieber Immobilienfonds!: 12 Millionen Euro, damit ich mir mal eine CD für 5 Euro zulegen kann statt für 17.50 Euro?
Ich bin gerührt!
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Holger Herrmann
Am 2. August 2011 um 14:20 Uhr
@ Simon Sachse: Du hast 100% recht!
@ Sebastian: Jena ist nicht Hamburg! Der Eichplatz ist weder die Kö. noch die Mö.
Sinn und Leffers wollte auch schon mal schließen, wegen ungenügender Umsätze.
Inspiereren lassen kann man sich ja viel. Es ist nur die Frage, ob man es auch kaufen, sprich bezahlen kann.Stimme zu / Lehne ab:
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König Kunde
Am 2. August 2011 um 14:31 Uhr
@ Holger Herrmann
Die Diskussion über Einkaufsmöglichkeiten kommt ja immer wieder. Es gibt in Jena aber genug Menschen, die erst gar nicht in Jena einkaufen sondern gleich nach Leipzig oder Erfurt fahren um sich das zu kaufen, was ihrem Geldbeutel enspricht. Warum soll es nicht auch für diese Möglichkeiten vor Ort geben. Das es nicht wieder das sein soll was schon existiert ist klar. Aber gerade das Angebot von Kinderkleidung ist schlecht. H&M hat in Erfurt einen Laden für Kinder, der ist fast so groß wie der gesamte in Jena und dort gibt es Sachen, die kommen gar nicht nach Jena. Es ist oftmals insgesamt günstiger woanders hin zu fahren als in Jena einzukaufen.
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Bastian Ebert
Am 2. August 2011 um 15:00 Uhr
Für das MK2 auf dem Eichplatz könnte es damit durchaus eng werden. Eigentlich ein cleverer Schachzug der Goethegallerie, den Deal perfekt zu machen, bevor auf dem Eichplatz überhaupt etwas spruchreif ist. Damit sind diese 12 Millionen auf jeden Fall schon mal für das MK2 verloren und ich könnte mir auch vorstellen, dass kein weiterer Elektronik Großmarkt diese Lage nutzen wird weil die Nähe zum Saturn da ist.
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Wieland Rose
Am 2. August 2011 um 15:21 Uhr
Finde es auch eher überraschend. Aber es gab zwischen Saturn und dem Esplanade schon einmal Verhandlungen.
Auch mir stellt sich jetzt die dringende Frage, was soll auf den Eichplatz nun eigentlich gebaut werden?
Der Wohnraumanteil wurde ja bewusst niedrig gehalten, vielleicht ändert sich ja was daran. Aber das MK2 ist einfach nicht für Wohnraum konzipiert (große Fläche, wenig Licht usw.).
Büroflächen? In unmittelbarer Nähe entstehen doch schon Büroflächen (ehemaliges Kino) und es gibt jetzt schon einen massiven Leerstand.
Gewerbeflächen? Der Einzelhandel hat jetzt schon Probleme sich in der Innenstadt zu behaupten, die Läden in der neue Mitte sind jetzt auch nicht so pralle und wechseln sich oft ab. Der vom OB beschworene Herrenausstatter wird auch nicht nach Jena kommen, nur weil plötzlich der Eichplatz bebaut wird. Wenn er einen Markt hätte, hätte er sich schon längst angesiedelt.Was soll mit den Eichplatz also passieren? Wie sehen die Konzepze aus? Gibt es überhaupt welche?
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Bernd Hædrich
Am 2. August 2011 um 15:49 Uhr
Zitat Volkswacht: “…Die Integration des Elektrohandelsriesen stand, wie Stephan Klemmer betonte, bereits vor drei Jahren auf der Agenda. Aus den Plänen wurde jedoch aufgrund der massiven Intervention der Stadt und der Wirtschaft vorerst nichts, obwohl Saturn bereits bei Wealth Cap unterschrieben hatte.”
Also hatte Saturn bereits seit 3 Jahren einen unterschriebenen Vertrag fuer die Goethe Galerie…Stimme zu / Lehne ab:
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Holger Herrmann
Am 2. August 2011 um 17:00 Uhr
Wo gibt`s die Volkswacht? Die will ich auch lesen.
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Holger Herrmann
Am 2. August 2011 um 17:12 Uhr
@ König Kunde
Vielleicht leben in Jena zu wenige Könige?
Die Leute, die genug Knete haben, können auch in die Großstadt fahren. Die Frage ist doch, ob es in Jena genug kaufkräftige Nachfrage für die entsprechenden hochpreisigen Sortimente gibt, bzw. ob genug Leute von auswärts nach Jena kommen werden.
Außerdem: Reisen bildet!Stimme zu / Lehne ab:
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konservativ-kritisch
Am 2. August 2011 um 20:34 Uhr
Hochpreisige Sortimente? Saturn ist doch eher eine Art Elektro- Discounter.
Jedoch die Frage nach der Kaufkraft ist durchaus berechtigt. Wobei ich sogar zugeben muss, dass ich mich über einen Saturn im Zentrum freue, denn z. Bs. im Leipziger Bahnhof überbrücke ich die Wartezeit oft, indem ich einfach in Tonträger reinhöre. Dass ich, abgesehen von einigen billigen Angeboten (meist Musik der großen Plattenlabels, die man der Vollständigkeit halber zuhause haben will) die Tonträger aber nicht bevorzugt im Saturn kaufe, ist eine andere Sache.
Für den Kunden, denke ich, wird somit kaum Schaden entstehen. Es sei denn, man vermisst kreativere Ideen des Konsumangebots im Zentrum. Da nun der Saturn in der Goethegalerie unterkommt, lässt sich aber vielleicht sogar für den Eichplatz mehr hoffen. Ja, hätte der Bürger jetzt mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten…, man könnte glatt ins Träumen kommen! Jedoch befürchte ich, die Stadt wird bald den Beweis erbringen, dass man den Eichplatz auch mit anderen großen Handelsketten versemmeln kann.
Ich denke somit, dem Kunden schadet der Saturn kaum. Ob er sich aber rendiert, darüber wird man ja noch witzeln dürfen (wie in meinem Einwand oben). Schließlich baut Saturn nicht zufällig gerade Stellen ab und versucht stattdessen, seine Internetaktivitäten auszuweiten. Das aber soll Sache des Unternehmens sein.
Unangenehm könnte es für die Multimediaabteilung vom “Müller” werden, denn nun hat man einen Anbieter mehr im Zentrum, mit dem man sich den Umsatz teilen muss. Aber versuchen wir es doch von der positiven Seite zu sehen: Zur Zeit kochen die Diskussionen um den Eichplatz hoch, und da “Saturn” nun in der Goethegalerie untergekommen ist (und hier recht unauffällig, denn wie hätte denn ein neues Saturn-Gebäude ausgesehen?), gibt es ein kleines… nunja… ein sehr sehr kleines Fünkchen Hoffnung, dass aus dem Eichplatz nun doch noch was wird.
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Tobias Netzbandt
Am 2. August 2011 um 20:56 Uhr
@konservativ-kritisch: hoch- bzw. höherpreisiges Segment bezieht sich auf das in der Innenstadt gelegene Hotel, nicht auf die anderen Händler in der Goethegalerie und ist aus dem Zusammenhang gerissen: Seitdem Jena eine sog. Bettensteuer erhebt, überlegen es sich etliche Gäste, ob sie bei 99 Euro Zimmerpreis 2,50 Euro Bettensteuer (aus eigener Tasche) dazu bezahlen, wenn max. für Übernachtungen 100 Euro von der Firma übernommen werden oder diese lieber gleich ins Umland gehen – ohne Zusatzgebühr. Tobias Netzbandt
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konservativ-kritisch
Am 2. August 2011 um 21:56 Uhr
@ Tobias Netzbrandt
Ah, es geht um das Argument mit der Bettensteuer. Meiner Meinung nach eher Augenwischerei! Obwohl ich meine, dass sich “König Kunde” und Holger Herrmann nicht auf den Hotelpreis, sondern auf attraktive Einkaufsmöglichkeiten bezogen haben (schließlich war auch von “Sortiment” statt von “Segment” die Rede).
@ Holger Herrmann @ “König Kunde”
Ging es in den Posts wirklich um den Hotelpreis, wie von Tobias Netzbrandt behauptet? Dann hätte ich es falsch verstanden.
Zu den Bettensteuerargument:
1. Muss man bedenken, dass die Infrastruktur einer Stadt oder das kulture Angebot bei der Frage der Hotelwahl oft wichtiger ist, zumindest bei Leuten, die nicht nur zum Übernachten ins Hotel kommen. Zumindest bei Leuten, die ich kenne. Oft möchte man lieber in einer Stadt übernachten, die “etwas zu bieten hat”.
2. Muss man fragen, ob die Menschen in Jena übernachten, weil sie hier zu tun haben, oder ob sie auf Durchreise sind. Zeit ist Geld. Gerade, wenn aufgrund der Arbeit in Jena übernachtet wird (Tagung usw.; hier würde das “kulturelle-Angebot-Argument” wegfallen, insofern die Hotelgäste froh sind, wenn sie abends im Bett sind) schätzen die meiste ihre wertvolle Zeit viel zu sehr, um noch ins Umland zu fahren.
3. Menschen auf Durchreise dürften, im Sinne Ihrer Argumentation, zuhauf im ersten besten (billigen) Hotel an der Autobahn einkehren. Denn diese sind nicht nur billig, sie ersparen auch Zeit und Sprit. Aber so einfach ist es nicht, siehe 1.Natürlich werden Sie jetzt einwenden, dass sie Menschen kennen, die das anders sehen. Und natürlich können auch Sie darin Recht haben, denn ohne statistische Erhebungen finden wir die “Wahrheit” kaum heraus. Wie wäre es, wenn wir thüringenweit Fragebogen an Hotelgäste austeilen. Und die Hotelgäste können dann ankreuzen, was Ihnen wichtiger ist: die Attraktivität des Übernachtungsorts oder z. Bs. die 2.50 Euro Ersparnis. So in der Art.
Aber bis dahin beharre ich auf meiner Erfahrung und halte von der Argumentation der Hoteliers: nichts.
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Heidrun Jänchen
Am 3. August 2011 um 08:05 Uhr
Ich muß Wieland Rose (#10) recht geben: Nur weil man die Ladenfläche vergrößert, ändert sich nicht plötzlich das Angebot. Was man in den letzten Jahren beobachten konnte, ist eher eine größere Einfalt als Vielfalt. Große Ketten setzen sich problemlos gehen den zitierten Herrenausstatter durch. Wenn der sich irgendwo bilden sollte, dann eher in einer Randlage nach der Devise: Wer sucht, der findet.
Man muß davon ausgehen, daß die Ladenstruktur in Jena so ist, weil sich genau damit am meisten Geld verdienen läßt. Vielleicht zieht dann der Media Markt von Lobeda in die Stadt, und dann haben wir wieder eine leerstehende Gewerbeimmobilie im Lobecenter, die irgendwann mit Steuergeldern abgerissen wird. Oder wir können gleich die Schillerpassage abreißen, weil sich da nichts mehr hält.
Was mich nervt, ist der ständige Vergleich mit Erfurt (doppelte Einwohnerzahl) und Leipzig (fünffache Einwohnerzahl). Ja, verdammt, Jena ist auch nicht New York oder Tokio. Selbst wenn es in Jena prozentual mehr Herrenausstatter-Kunden geben sollte als in Leipzig, ist da einfach die Grundmenge größer. Man könnte sich ja mal beim Management von H&M beschweren, weil es zu wenig Kinderkleidung gibt – in der einzigen Thüringer Stadt mit Geburtenüberschuß. Würde vielleicht mehr helfen, als zu hoffen, daß mehr Fläche zugleich ein den eigenen Bedürfnissen entsprechendes Angebot generiert.Stimme zu / Lehne ab:
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konservativ-kritisch
Am 3. August 2011 um 09:03 Uhr
Übrigens könnten die Probleme der Hotelunternehmen auch ganz andere Gründe haben als die Bettensteuer. Übeltäter wäre dann, paradoxerweise, gerade die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen durch die Bundesregierung.
Siehe den Link auf einen Artikel der Wirtschaftswoche:
http://www.wiwo.de/finanzen/steuergeschenk-fuer-hotels-als-bumerang-419627/
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Hava Sanning
Am 3. August 2011 um 11:17 Uhr
Wie heißt eigentlich der Fons der Wealth Cap Real Estate Management GmbH, bei dem die GöGa mit drin ist?
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Stadtschützer
Am 26. August 2011 um 17:22 Uhr
Jena wird die Stadt des Kaufrausches und des Parken`s im Innenstadtgelände.Oder haben die Baufirmen zu viele Arbeitslose.
Sonnenhöfe, Eichplatz, Saturnaufstockung der Goethegalerie ……….Es wird keine Belebung der Innenstadt, wie in der “Werbeflyerverwirrungsaktion Eichplatz” geben. Eher das Gegenteil, wenn man sich in anderen Städten umsieht, was so eine Dominosteinauslösung mit sich bringt.
Das Esplanade war immer ausgebucht, aber verliert jetzt 45 Betten, denn der Investor aus Klewerle`s Umfeld im Süden der Republik hat hier die Macht.
Auch wieder ein netter Investor, man brauch diese ja für seine Stadtinteressen.
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