Körperscanner aus Jena: Testphase beginnt 2013
Jena. Seit mehr als drei Jahren wird am Institut für Photonische Technologie (IPHT) an einer neuen Generation von Körperscannern geforscht. Diese
unterscheiden sich deutlich von sog. Nacktscannern, wie Jenapolis berichtete, da ein passives Wärmebild erzeugt wird. Anatomische Details werden dabei nicht erfasst, sondern Temperaturunterschiede. Diese können ein Hinweis auf versteckte Waffen oder andere gefährliche Gegenstände sein. Die aktuelle Generation tastet Personen aktiv mit Mikrowellen ab.
In gut zweieinhalb Jahren sollen die Scanner serienreif sein, sagte Thorsten May vom IPHT in einem Interview mit MDR 1 Radio Thüringen. 2013 soll demnach bei der Forschungs- und Entwicklungsstelle der Bundespolizei eine Testphase gestartet werden. Dort wird der Einsatz in Flughäfen vorbereitet. (tn)
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