Der Jenaer Kunstverein lädt zu seinem 2. Sommerfest
Jena. Vor ziemlich genau vier Jahren hatte der Kunstverein gemeinsam mit jenawohnen mit einem fulminanten Sommerfest die Rosenthal-Villa ins öffentliche Bewusstsein rücken können. Heute ist sie ein so exquisiter wie beliebter Veranstaltungsort. Ob es dem Kunstverein diesmal mit dem Ort des Festes erneut gelingt?
Am 16.09. 2011 lädt der Kunstverein in die Lagerhalle am Westbahnhof am Gleis 2 zu seinem 2. Sommerfest! Vorbereitet werden sein: die Ausstellung zu „StadtLandFluss“, das passende Licht für Raum und Zeit sowie Entsprechendes für die anderen Sinne. Zu einem Symposium unter dem Thema „StadtLandFluss“ hatte der Jenaer Kunstverein im Frühjahr diesen Jahres 18 Künstler aus verschiedenen Generationen eingeladen, die mit ihrer Landschaftskunst -Malerei und Graphik- einen überaus vielfältigen Überblick des Genres repräsentieren. In den Ergebnissen dieses Symposiums stehen graphische Arbeiten, die mit einem Höchstmaß an Konzentration Landschaftseindrücke vermitteln, völlig abstrakten Wahrnehmungskonstruktionen, die fast zum Informellen tendieren, gegenüber. Die Schau bietet damit einen spannungsvollen Auftakt für einen besonderen Abend in einem hochgradig spannenden Raum.
Im Vorfeld der Planungen zum Fest hatte es auch Gespräche mit Vertretern des ehemaligen Nutzers der Lagerhalle, dem Caleidospheres e.V. gegeben. Sehr schnell stellte sich heraus, dass alle an einer weiteren Nutzung der Halle für kulturelle Ereignisse interessiert sind.
Das Sommerfest soll ein neuer Anlauf hierzu sein – der Kunstverein lädt ganz herzlich dazu ein.
Kartenreservierungen sehr gern an info@jenaer-kunstverein.de
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5 Reaktionen zu “Der Jenaer Kunstverein lädt zu seinem 2. Sommerfest”-
C4
Am 14. September 2011 um 16:41 Uhr
Der Caleidospheres e.V. distanziert sich von einer Nennung in diesem Kontext. Es hat ein Gespräch statt gefunden und natürlich ist das Interesse an kultureller Nutzung vorhanden.
Jedoch haben die Vorstellungen des Kunstvereins, wie das aussehen soll, nichts mit der Realität zu tun. Um gemeinsam Anlauf zu nehmen sollte man sich nicht rückwärtig an die Startlinie stellen. 20,-€ und ermäßigt 15,-€ Eintritt zu verlangen um ins Gespräch zu kommen, kommt einer Ausladung gleich und zeugt von erheblichen Realitätsverlust.
Robert Gärtner
(Vorstandsmitglied Caleidospheres e.V.)Große Zustimmung. Stimme zu / Lehne ab:
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Lars Ditrich
Am 14. September 2011 um 16:47 Uhr
Bei einem Eintrittspreis von 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) sind doch nur die Freunde der sogenannte Hochkultur aus Jena eingeladen. Wo darf denn die andere und weitaus größere Masse an kunst- und kulturinteressierten Bürgern von Jena Platz nehmen ?
Dies war einmal ein Ort der für viele Interessierte einen Raum geboten hat sich kreativ und frei zu entfalten. Dabei waren keine 20 oder 15 Euro Eintrittspreis von nöten.
Armes Jena.
Wie stellt sich der Kunstverein, mit einer langen gewachsenen Tradition einen neuen “Anlauf” vor, wenn man im Vorfeld schon differenziert und ausgrenzt?Hot debate. What do you think?
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santa klaus
Am 15. September 2011 um 02:05 Uhr
klar sind 20/15euronen erst einmal nicht wenig schotter aber wenn´s “damals” ab und zu die fast immer berechtigten 20/15Euro gekostet hätte, würde der ein oder ander kunstschaffende bzw. kunstvermittelnde nicht so arm aussehen, sämtliche rechnungen auch wären bezahlt und (fast) alle hätten sicher trotzdem noch ihren spass am spass inkl. freier kreativer entfaltung …
geschenke gibts dann erst wieder zu weihnachten…
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Holger Herrmann
Am 15. September 2011 um 12:36 Uhr
Als einmaliges Kunst- und Kulturerlebnis hat empfehle ich die Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2011 in Naumburg
Der Naumburger Meister -Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen im Naumburger Domhttp://naumburgermeister.eu/index.php?id=ausstellung
12 Euro Eintritt + 3Euro Audio Guide für Dom + 2Euro für Stadtmuseum und Schlösschen Der Besuch kann auf 2 Tage gesplittet werden.
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Josh
Am 15. September 2011 um 14:54 Uhr
da haben sie uns das C4 weggenommen, um es uns jetzt zu einem Preis zurückzuverkaufen, den wir uns eh nicht leisten können…
Kaum zu glauben, dass unsere vielgerühmten und rekordträchtigen Veranstaltungen dort wohl einfach zu billig waren und deshalb durch ähnliche mit Wucherpreisen ersetzt werden mussten.
Pfui schämt euch!
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