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Dewaldt (RCDS): “Religiöse Feiertage nur für Kirchensteuerzahler”



Erfurt. Der RCDS Thüringen spricht sich für die Streichung von Feiertagen und eine einheitliche Feiertagsgesetzgebung für alle Bundesländer aus.

Nach Ansicht des RCDS sollen in Zukunft nur noch Neujahr, Karfreitag, der Tag der Deutschen Einheit, Weihnachten und der 25. Dezember gesetzliche Feiertage sein.

Der Landesvorsitzende Sebastian C. Dewaldt erklärte: “Wir Deutschen sind im europäischen Vergleich Feiertags-Weltmeister und wissen oftmals gar nicht, was wir eigentlich feiern. So ist auch der Reformationstag in unserer säkularen Gesellschaft zu Halloween verkommen. Auch alle anderen Feiertage dienen den meisten Deutschen nur noch zur Freizeitgestaltung – zum Beispiel als Film- und Fernsehtag im heimischen Sessel. Dies schadet unserer Wirtschaft im internationalen Wettbewerb. Wir müssen in schweren Zeiten wie diesen mehr arbeiten. Ich bin dafür, dass nur noch Kirchensteuerzahler an religiösen Feiertagen wie dem Reformationstag oder Allerheiligen frei haben. Wer keine Kirchensteuer zahlt und nicht glaubhaft religiöse Gründe anführen kann, muss Urlaub nehmen.”

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31 Reaktionen zu “Dewaldt (RCDS): “Religiöse Feiertage nur für Kirchensteuerzahler””
  • Rose Am 28. Oktober 2011 um 18:15 Uhr

    Was hat der Typ denn eingenommen,dass er auf solchen Unsinn kommt?
    Oder ist das seine Vorbereitung auf die Politiker-Karriere ?Ernst nehmen kann ich den jedenfalls nicht.
    Ich bin Kirchensteuerzahler…

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  • Peter Am 28. Oktober 2011 um 19:02 Uhr

    Wie schnell die Zeit vergeht! Ich hätte gar nicht gedacht, dass schon wieder ein Jahr rum ist und heute der 1. April ist…
    Das ist doch bestimmt gar nicht echt und jemand hat diese Fake-Presseerklärung im Namen der christlichen Kampfzwerge verfasst.

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  • Holger Herrmann Am 28. Oktober 2011 um 19:47 Uhr

    Wir brauchen eine Kirchensteuer-Feier-Stasi! Für Herrn Dewaldt wäre da sicher auch ein Pöstchen dabei.

    Feiertage als Familientage gehören abgeschafft. Wer braucht schon Familien? Vielleicht sogar noch mit Kindern? Die Deutschen machen auch Zuviel Urlaub. Das wäre auch noch ein Thema für den RCDS

    Es gibt auch Menschen, die gerne arbeiten wollen, aber vom System aussortiert wurden. Last doch jeden feiern, wann und wie er will. Auch das schafft Arbeitsplätze, seien es nun Sozialarbeiter, Ärzte sowie Mitarbeiter in Behörden oder Ämtern.

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  • petr Am 28. Oktober 2011 um 19:57 Uhr

    ohja, da ist einer ganz vorprescherisch losgerannt und scheint grade an irgendner wand zu kleben….ich hab leider keine zeit ihn abzukratzten, ich zahl nämlich religiöse abgaben an mich und hab jeden tag feiertag und weil ich ernste religiöse gründe habe, habe ich auch jeden tag frei….. soein schwachsinn den der herr da von sich gibt.
    Christentum über alles und Leistung bringt Seligkeit!
    Höret auf ihn, ihr verblendeten, ihr party machenden, ihr sinnlos und unfromm lebenden, höret auf sein Wort, denn er sagt euch, dass ihr arbeiten müsst, höret auf ihn, denn er sagt euch, dass ihr nur zwei mal im Jahr die Arbeit niederlegen dürft (einmal wird sicher immer am we sein)
    achtet auf seine Rede, denn er bringt das Heil….

    nicht böse sein, aber mal ehrlich…..mist kann ich auch alleine labern

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  • konservativ-kritisch Am 28. Oktober 2011 um 22:35 Uhr

    Der Theologie der Wirtschaft auf den Leim gegangen

    Zitat: “Wir Deutschen sind im europäischen Vergleich Feiertags-Weltmeister und wissen oftmals gar nicht, was wir eigentlich feiern. So ist auch der Reformationstag in unserer säkularen Gesellschaft zu Halloween verkommen. Auch alle anderen Feiertage dienen den meisten Deutschen nur noch zur Freizeitgestaltung – zum Beispiel als Film- und Fernsehtag im heimischen Sessel. Dies schadet unserer Wirtschaft im internationalen Wettbewerb…”

    Na, da entlarvt sich aber einer durch einen auffallenden Widerspruch. Zum einen beklagt Dewaldt, “wir… wissen oftmals gar nicht, was wir eigentlich feiern”, was wohl darauf abzielt, dass die Feiertage für Nichtgläubige ihren Inhalt verloren haben. Und wem schadet dies? Nun könnte man ja denken, es würde ein Plädoyer zum “In-Sich- Kehren” kommen, ein Plädoyer für eine Art Feiertagsgestaltung, die dem christlichen Anlass gerecht würde. Zwar könnte man dies schon für eine Anmaßung an alle nichtgläubigen oder anders-gläubigen Menschen halten, wenigstens wäre eine solche Forderung aber – aus einer bestimmten christlichen Perspektive heraus – konsequent. Aber nein!: die Feiertage schaden “unserer Wirtschaft im internationalen Wettbewerb…” Holla!: wie kann man sich nur auf einen so unchristlichen Argumentationspfad begeben unter Berufung auf eine christliche Idee? Christliche Feiertage gelten in der Theologie als achtenswert. Wer fordert, diese sollten nicht mehr für alle gelten unter Berufung auf ein finanzielles Kriterium (Zahlen der Kirchensteuer), hat schon aus christlicher Perspektive eine zweifelhafte Vorstellung. Zumal man auch Christ sein kann, ohne Kirchensteuer zu zahlen. Hier wird “Christ-Sein” am Kriterium einer Steuerzahlung festgemacht. Schlimmer aber: die Forderung, Nicht-christliche sollen an diesem Tage nichts feiern, zerstört die Idee des christlichen Feiertags. Wie will z. Bs. ein Christ Einkehr und Ruhe finden, wenn alles um ihn herum arbeitet? Aber es kommt noch dicker: Denn wer nun auch noch meint, diese Feiertage schaden der Wirtschaft, argumentiert GEGEN den Sinn christlicher Feiertage. Aus christlicher Sicht sind diese Feiertage nämlich nicht dazu gut, der Wirtschaft zu dienen. Diese Logik aber bedient Dewaldt.

    Vielleicht sollte man Herrn Dewaldt mal sagen, dass er die Bibel mit dem Credo der Arbeitgeber verwechselt hat.

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  • konservativ-kritisch Am 28. Oktober 2011 um 23:06 Uhr

    Übrigens: für viele im Einzelhandel ist Dewaldts Forderung schon Realität geworden. Da werden die Feiertage mit extra langen Öffnungszeiten vor den Feiertagen “aufgewogen” oder mit offenen Sonntagen vor den Feiertagen. Und dies betrifft meist Frauen. Kurz: die Zeit, die man zu Feiertagen mit der Familie verbringen darf, wird den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen im Einzelhandel auf kreative Weise wieder genommen.

    Und hier zeigt sich ein weiteres Problem in Dewaldts Argumentation: Auch im Christentum geniest die Familie einen besonderen Stellenwert. Mit seiner Familie einfach einmal nichts zu tun (sprich: bewusstes Familienleben/ Familienerleben) sollte für einen toleranten Christen somit auch dann kein Problem sein, wenn man den Feiertag mit “säkularisierter” Freizeitgestaltung “herumbringt”. Zeit aber mit der Familie zu opfern zum schnöden Mehr-Geld-Erwirtschaften: das klingt nun wahrlich nicht nach einer christlichen Idee!

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  • wishful Am 28. Oktober 2011 um 23:11 Uhr

    Der gleiche Humbug wie damals bei Mißfelder. Sein Vorschlag war, Menschen über 70 im Krankheitsfall eine künstliche Hüfte zu verweigern.

    Es gibt so unendlich viele “Ideen” und “Vorschläge”, die besser nicht das Licht der Welt erblickt hätten. Obiger gehört dazu. Dewaldt ist sich wohl gar nicht bewusst, daß selbst Atheisten über staatliche Zuwendungen die Kirchen mitfinanzieren. Und die Idee vom Glaubens-TÜV, um den freien Tag zu rechtfertigen, hat schon etwas ganz Skurriles.

    Ich empfehle Dewaldt, erst mal die Pubertät hinter sich zu bringen und sich über das Leben zu informieren.

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  • Leijsa Luuk Am 28. Oktober 2011 um 23:26 Uhr

    Uh, wahnsinn. Spitzenidee. Hab da auch noch was in der Hinterhand, für ganz besonders harte Zeiten: Wer keine Kirchensteuer als Beweis seiner frömmigkeit zahlt der sollte auch am heiligen Sonntaag arbeiten! Dann gehts bestimmt bald wieder bergauf und dass ist ja bekanntlich anstrengender.

    Tss, da hat man ohnehin schon seit Monaren eine Sechstagewoche wegen “momentaner” Mehrarbeit, ist froh um jeden Tag den man mal frei hat, egal aus welchem grund und dann will mir ein Jurastudent (der muss ja wohl wissen was es heißt zu arbeiten) erzählen dass ich mir freie Tage gefälligst “erkaufen” soll…

    Mehr gute Ideen vom RCDS? Schau mal hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=jCMXLYnJah4
    oder hier:

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  • Typ da Am 28. Oktober 2011 um 23:47 Uhr

    Ich persönliche stehe der Grundidee, religiöse Feiertage aus dem Kalender zu streichen nicht unbedingt kritisch gegenüber. Diese gehören meiner Meinung nach nicht in einen laizistischen Staat. Vor allem verletzt die Selektivität, nach welcher nur bestimmte Feiertage in den Kalender aufgenommen werden, meines Erachtens gegen den Gleichheitssatz. Andere Religionen werden so benachteiligt.
    Ebenso katholische Feiertage noch zu erlauben, obwohl die dahinterstehende Organisation sich mit äußerster Beständigkeit an der Diskriminierung bestimmter Personengruppen – die der Kirche nicht passen – beteiligt, finde ich auch seltsam.
    Kirchensteuer hat auch abgeschafft zu werden und staatliche Unterstützung an die Kirchen gestoppt.
    Wer also unbedingt den Feiertag genießen will, der soll sich Urlaub nehmen. Dabei sollte aber auch kein Arbeitgeber hinderlich gegenüber stehen.
    Die Argumentationsweise mit wirtschaftlichen und religiös-pseudoelitären Begründungen ist einfach nur Schwachsinnig.

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  • Tante Ara Am 29. Oktober 2011 um 00:10 Uhr

    Da will wohl wer unbedingt in die Medien und sei es mit noch so großen politischen Heißluftballons. Er kürzlich mußten wir alle den Besuch des absolutistischen Herrscher eine fundamentalchristlichen Zwergstaats mit Hang zum Revanchismus und Sexismus bezahlen, wie wir alle auch seit 1803 Millionenpfründe für verstaatlichte Kirchenländereien zahlen müssen. Seit damals existieren die heutigen Millionenzahlungen an Bischöfe und Prälaten. Daneben dürfen wir wegen des christlichen Kulturguts auch die allfälligen Sanierungen der Gotteshäuser zahlen und staatliche Zuschüsse an die Sozialeinrichtungen zahlen, die natürlich (wie andere auch) steuerbegünstigt sind. Begünstigt (und diese Ausfälle zahlen auch alle Bürger) sind auch kirchliche Zwecke so nach §52 II Nr. 2 und 25 oder §54 Abgabenordnung. Daher können wir alle ganz beruhigt Feiertage nehmen – selbst nach Dewaldts Forderung.
    Oder wollte er versteckt für die Anerkennung heidnischer und areligiöser Feiertage werben, an denen Jesusgläubige oder andere Menschen mit imaginären Freunden dann arbeiten müssen? Freilich nicht für die Wirtschaft oder uns, sondern nur fürs Seelenheil.

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  • GreenSpam Am 29. Oktober 2011 um 03:13 Uhr

    Gibt es denn eine Quelle für diese Forderung? Weder wird in dem Artikel berichtet, ob diese Äußerungen im Rahmen eines Vortrages/einer Tagung oder ähnlichem laut wurden, oder ob dies in einer offiziellen Stellungnahme veröffentlicht wurde.

    Ich bin mit Sicherheit kein Freund des RCDS und erst recht nicht dessen Positionen, aber nachweisbare Quellenbelege(auch im Text) sollten schon Pflicht sein.

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  • Pascal Am 29. Oktober 2011 um 07:21 Uhr

    “Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt.” Art. 140 GG iVm Art 139 WRRV

    Der RCDS will also mal wieder die Verfassung missachten?

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  • Underbrain Am 29. Oktober 2011 um 09:41 Uhr

    Ich finde es eine Frechheit so zu reden. In der heutigen Zeit. Gerade er als Christ sollte mal ein Nischen nachdenken bevor er was sagt. Den mit Menschlichkeit haben seine Aussagen nix zu tun. Die Kirche tut doch immer Achso menschlich. Pustekuchen, also unmöglich der Typ. Ich wurde an seiner Stelle ganz kleine Brötchen backen. Wer bezahlt denn die ganzen Kirchen und Prister,….. Der normale Steuerzahler und nur ein Nischen der der Kirchensteuer zahlt. Allso wenn wir die Feiertage abschaffen dann mache ich ne neue Rechnung auf und wurde sagen wir streichen alle Zuwendung des Staates an die Religionen. und dann ist es bei den Kirchen aber ganz dunkel. Allso das nächste mal besser nachdenken bevor geredet wird.

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  • Rose Am 29. Oktober 2011 um 11:35 Uhr

    Nun mal langsam..der Herr Dewaldt hat mit Kirche und Christentum genau so viel zu tun wie zum Bsp. die CDU oder die SPD mit Sozial!
    Da ich die “Ehre” hatte ,ihn kennenzulernen,kann ich einiges zu seiner Psyche sagen:Extremes Bedürfnis,stets im Mittelpunkt zu stehen mit Anflügen von Grössenwahn.Da er mit seinem Gehabe bei den Studenten kaum ankommt(nur unreife Persönlichkeiten fallen anfangs auf ihn rein..),muss er eine andere Möglichkeit für seinen EGO-Trip finden!Eben allgemein zugängliche Medien.Seriöse Zeitungen werfen seine Pressemitteilungen einfach in den Papierkorb!
    Also liebe Mitforisten:Nehmt den Herrn Dewaldt und seine Äusserungen für das was sie sind:krank
    Er spricht weder im Namen von Christen( wobei er noch nicht einmal die Nichtkatholischen Christen als solche akzeptiert!)noch repräsentiert er die Standpunkte der Christlichen Kirchen!
    Psychisch unreif,mit gestörtem Selbstwertgefühl,braucht er diese übersteigerte Selbstdarstellung für sein EGO.Als Jurastudent hat er später kaum eine Chance als Anwalt oder Richter.Auch eine Tätigkeit als Staatsdiener dürfte für ihn ausgeschlossen sein-der Gemeinschaft “dienen” kann er nicht!-bleibt nur eine Rolle in der Wirtschaft(schwer vorstellbar) oder als Politiker a´la Guttenberg!
    Was das Thema Staat und Kirche angeht reicht der Platz hier nicht,um ausführlich und seriös darauf zu antworten.Nicht alle Christen sind damit glücklich!

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  • Barokna Am 29. Oktober 2011 um 11:47 Uhr

    Nun gut. Würde man die ganzen kirchlichen Feiertage nur für Kirchensteuer ermöglichen, hätte das zur Folge, dass die Austrittswellen wieder abebben würden. Und es würde zu großen Massenwiedereintritten führen. Ich denke mal, das ist er eigentliche Hintergrund dieser Aktion. Denn alle aufgeführten Argumente sind, gelinde gesagt, kompletter Schwachsinn. Dass die meisten Leute, mich eingeschlossen, keine Ahnung haben, weshalb man die meisten dieser Tage abgehalten werden, stimmt zwar, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich durch eine solche Aktion ändern würde.
    Des Weiteren mag es zwar stimmen, dass wir europaweit die meisten Urlaubs- und Feiertage haben, aber dass dies so massiv der Wirtschaft schade, dass man dies unterbinden müsse, ist blanker Humbug. Die BRD ist die stärkste Wirtschaftskraft in der EU und ist, wie es dem ein oder Anderen schon aufgefallen sein könnte, zusammen mit Skandinavien überraschend schadlos aus dieser “Finanzkrise” herausgekommen. Ferner kommt 1/4 aller Gelder, die in Europa für Rettungsaktionen jeglicher Art eingeplant werden, aus der BRD.
    Und nebenbei bemerkt, sind die Griechen nicht in ihrer aktuellen Lage, weil sie zu viele Urlaubs- und Feiertage haben. Die haben bekanntlich bedeutend weniger als wir.

    Also: Wieso nicht einfach sagen: Wir wollen verhindern, dass die Leute massenweise aus der Kirche austreten, indem wir ihnen mit weniger Freizeit drohen? Das wäre eine vernünftige Argumentation…

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  • Chris Am 29. Oktober 2011 um 11:54 Uhr

    komisch nur das auch TA/TLZ Sebastian Dewaldt in Sachen Hochschulpoltik abdrucken, er beim CDU Hochschulkongress am 15. November im Podium sitzt, eine Veröffentlichung zum Besitz im römischen Recht hat, als KAS Stipendiat zu den besten seines Jahrganges gehört und nebenbei auch noch Ethik studiert. Trotz politischen Engagement in der Regelstudienzeit und geistig weit reifer als manch andere von den Linken im StuRa.

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  • Rose Am 29. Oktober 2011 um 13:06 Uhr

    @chris: Was hat eigentlich die geistige Reife von Mitgliedern des FSU-Sturas mit den Auslassungen des Herrn Sebastian C.Dewaldt zu tun?Ich kann keinen Zusammenhang sehen.Was hat ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung mit psychischer Reife zu tun?Fragen sie mal einen Psychologen(die gibts auch an der FSU!)Eine infantile,unreife Persönlichkeit kann durchaus mit Intelligenz,Studienfleiss und politischem Engagement einhergehen…
    Falls es sie interessiert:Mein Lebensalter ist wesentlich höher als ihres und ich stehe nicht im Zusammenhang zum FSU-Stura noch der Rechtswissenschaftlichen Fakultät…

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  • studentin Am 29. Oktober 2011 um 21:28 Uhr

    @ Rose – Es gibt viele die Sebastian C. Dewaldt sehr gut kennen, wahrscheinlich besser als Sie. Die Behauptung, dass er einen Psychologen bräuchte, ist nicht die feine Art, um die eigene Meinung kundzutun. Wo sind ihre Argumente? Schutz der Familie in Art. 6 GG, Arbeitsrecht…Es gibt weitaus bessere Möglichkeiten einen politischen Konkurrenten zu zeigen, dass seine Ansichten falsch sind. Beleidigungen und Unterstellungen sind der falsche Weg, in meinen Augen.

    In einem Punkt haben Sie nicht unrecht:

    Die Forderung nach Streichung von Feiertagen ist UNSINN. (Ich glaube jedoch, dass es ihm um die Sinnhaftigkeit der Feiertage, die real sichtbare Säkularisierung ging)

    Feige ist vor allem, dass Sie sich hinter einen Pseudonym verstecken. Unter einer solchen Bedingung ist es leicht, den “Gegner” herabzuwürdigen.

    Würden Sie ihn kennen (“wobei er noch nicht einmal die Nichtkatholischen Christen als solche akzeptiert!”) wüssten Sie, dass er Protestant ist, einstmals GKR-Mitglied in seiner Heimatgemeinde war. ->Google hilft:)

    Sebastian war 2 Jahre im FSR Jura, hat das Nebelhorn mit herausgebracht, Sprechstunden gehalten und sich wirklich für alle Studierenden eingesetzt. Politik hat im FSR kaum eine Rolle gespielt. Auch nicht bei Diskursen die ich, aber auch andere mit ihm geführt haben. Rechtsfragen am Lebensende und Lebensanfang sind sein Spezialgebiet – immer mit Blick auf die Menschenwürde, die für ihn Prinzip und nicht nur Recht ist. Er ist gewiss nicht unreif, obwohl er inzwischen, wie viele Politiker eine Art “Wadenbeißer-Mentalität” entwickelt und wie zahlreiche andere Jungpolitiker polarisiert. Oder es zumindest versucht.

    Ich denke, er sollte sich schnell von diesem Politikstil a la Mißfelder verabschieden. Dies passt nicht zu ihm, noch weniger zu den Inhalten, die er in der Vergangenheit in der Presse verkauft hat. (e-Elections, Campus-Ticket, Hochschulstruktur, Lebenslanges Lernen…)

    Ich hoffe nun, sie überlegen sich, wie gut sie ihn wirklich kennen, oder vielmehr kennengelernt haben. Ich, aber vor allem Wir als Kommilitonen, haben ein anderes Bild.

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  • Holger Herrmann Am 30. Oktober 2011 um 00:34 Uhr

    Niemand sollte hier mehr kommentieren, damit Herr Dewaldt die Aufmerksamkeit erhält, die ihm gebührt! Das Sommerloch sollte eigentlich Geschichte sein.

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  • Bernd Hædrich Am 30. Oktober 2011 um 07:45 Uhr

    Und Frau “studentin” hat hiermit alle Kritiker bestätigt! Es ist, bei dem ausführlichen Beitrag, wirklich einfach zwischen den Zeilen zu lesen.

    Ich hoffe, ihr nehmt Kondome, falls es jemals zum gewünschtem Kontakt kommen sollte ;)

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  • Radiowaves Am 30. Oktober 2011 um 11:53 Uhr

    Ist sich Herr Dewaldt eigentlich bewußt, was er damit anrichten würde? Kein Arbeitgeber, der auf das einzige, was heute zählt (den – natürlich christlich-sozialen – Profit) orientiert ist, würde jemals noch einen Kirchensteuerzahler einstellen, denn dieser fiele ja an zusätzlichen Tagen für das Unternehmen aus.

    Und aus die Maus.

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  • Empört euch Am 30. Oktober 2011 um 16:20 Uhr

    Alle Atheisten kommen in die Hölle, das Gesindel braucht auch keine Feiertage. Dafür schaffen religiöse Menschen (sind die, die direkt Kirchensteuer zahlen) den Mehrwert, um sich Feiertage leisten zu können.
    Übrigens zahlt jeder Steuerzahler mindestens indirekt Kirchensteuer.

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  • Chris(t) Am 30. Oktober 2011 um 19:36 Uhr

    Ich bin gläubiger und praktizierender Christ, zudem spiele ich seit über 20 Jahren in vielen Gottesdiensten Orgel. Meistens sind an ganz normalen Feiertagen (Ewigkeitssonntag, Trinitatis usw.) 3-4 Gläubige in den Gottesdiensten. An Christi Himmelfahrt, der ist meistens als “Männertag” bekannt kommt niemand. Meine Erfahrungen zeigen ein absolutes Unqwissen bezüglich den Hintergründen von vielen Feiertagen. Pfingsten? Keine Ahnung! Ostern kommt der Osterhase und Weihnachten der Weihnachtsmann. Als ich einmal am Karfreitag eine Andacht musikalisch begleitete spielte draußen vor der (Kirchen)tür eine Blasmusikkapelle munter zum Tanze/Saufen auf. Heute war ich zum Kirmesgottesdienst unterwegs, die Partnergemeinde war anwesend, deswegen waren uhui 20 Menschen gekommen. Nach dem Gottesdienst beim Frühschoppen war fast das gesamte Dorf anwesend, schon sehr lustig und wusste überhaupt nicht was sie da feierten. Das erlebe ich immer wieder und das ist eine Realität. Ich finde das Feiertage überhaupt nichts mit Kirchensteuer zu tun haben und dies auch in Zukunft so bleiben sollte, sorry Lieber RCDS, da helfe ich Ihnen nicht aufs Trapez. Mir kommt ein anderer Gedanke. Mein Nachbar ist Moslem – er hat gar keine Feiertage – jedenfalls nicht in Deutschland, eine Arbeitskollegin ist orthodoxe Christin und nimmt am 6. Januar grundsätzlich Urlaub, vor ein paar Jahren feierte ich mit meinen Studienkollegen Huong und Pham Neujahr im März;-) dieses Jahr fällt es wohl auf einen anderen Tag, da es sich nach dem Mondkalender richtet. Übrigens richtet sich auch der Ramadan nach dem Mondkalender. Wenn er auf den Sommer fällt haben es die Fastenden sehr schwer, da die Zeit vom Auf bis Untergang der Sonne sehr lang ist und sie in dieser Zeit keine Nahrung zu sich nehmen dürfen. Eine Lehrerin aus Berlin erzählte mir einmal das das für die Schüler sehr hart ist, sollte der Fastenmonat nicht in den Sommerferien liegen.

    Über unsere Feiertagskultur sollte es endlich eine offene und ehrliche Diskussion geben unter Einbeziehung aller in Deutschland lebenden! Mich nerven saufende und grölende (Familien) oder auch nur es gewordene Väter am Himmelfahrtstag Jesu Christi sehr. Ich finde das respektlos aber es ist nun einmal ein F(r)eiertag für alle und das ist gut so. Im Kindergarten feiert man das der Weihnachtsmann kommt – das ist totaler Quatsch kulturell und religiös betrachtet. Nach Fasching ist im christlichen Kalender, dessen “Neujahr” übrigens der erste Advent ist – Fastenzeit, eine Zeit der Ruhe und Einkehr, Besinnung und zwar bis Ostern trotzdem feiern viele Faschingsvereine, damit die Kassen stimmen noch munter nach Aschermittwoch in “geschlossener” Gesellschaft. Herr Dewaldt – mit ihrer simplen und absurden Forderung, sofern man sie ernst nehmen kann – kann ich nichts anfangen.Aber es war für mich ein Abnlass, auch nach den vielen Wutkommentaren hier dazu aus christlicher Sicht etwas zu schreiben. Und na ja Friedrich der II. sagte ja schon – Jeder soll nach seiner Facon sehlig werden.

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  • Rose Am 30. Oktober 2011 um 20:25 Uhr

    @studentin
    Woher nehmen sie die Feststellung,”Rose” sei ein Pseudonym?Der Name “Rose” kann sehr wohl ein Vor-als auch ein Familienname sein.
    Allerdings ist es sehr mutig von ihnen,ihren wahren Namen zu nennen!
    Wie ich schon erwähnte ,habe ich ein wesentlich höheres Lebensalter als die überwiegende Zahl von Studierenden.Und damit wesentlich mehr Lebenserfahrung-kein Verdienst,aber ein Faktum!
    Meine Kinder haben (oder tun es noch)studiert.Daher also Kenntnis des UNI-Betriebes.
    Ich habe durch bittere Erfahrung gelernt,hinter die Fassade zu sehen und die Motivation(die bewusste und die unbewusste) zu hinterfragen.Einige Menschenkenntnis ist mir zuzutrauen.
    Herrn Dewaldt habe ich in seiner “Rolle” als politischer Funktionär kennengelernt.
    Ich habe keinerlei Interesse,alle Details seiner Biographie zu ermitteln-dazu ist diese Person für mein Leben zu unbedeutend.
    Meine Bewertung seiner Person beruht rein auf Beobachtung und Zuhören.
    Wie und ob sie meine Meinungsäusserung emotional bewerten,liegt alleine bei ihnen.
    Viel Erfolg beim Studium Rose

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  • Simon Sachse Am 31. Oktober 2011 um 01:20 Uhr

    @ Chris(t):
    Zugegeben, die Kirche hat es in Thüringen gewiß nicht leicht. Aber man sollte auch einmal sehen, daß die Kirche die vorchristlichen Feste gekapert hat: das Frühlingsfest, die Sommersonnenwende, die Wintersonnenwende mindestens. Das kann man zumindest daran sehen, dass Ostern Ostern heißt und nicht Kreuzigungsfest. Die Fastnacht war ehedem ein Fest der Wintervertreibung, was man am ehesten noch im Südwesten Deutschlands in der alemannischen Fasnet wiederfindet.
    Ein großer Teil der Bevölkerung hat sich diese ursprünglichen Feste wiedererobert. Er feiert das Wiedererwachen der Natur oder die Tatsache, dass die Tage endlich wieder länger werden. Die Feiertage sind Anlässe, um mit der Familie zusammen zu kommen und innezuhalten im tagtäglichen Einerlei.
    Es hat keinen Sinn, gegenüber Atheisten auf dem christlichen Gehalt dieser Feiertage herumzureiten. Ich habe nichts dagegen, wenn die Christen zu Karfreitag in die Kirche gehen und beten. Aber warum haben die Christen etwas dagegen, wenn ich an diesem Tag fröhlich sein möchte? Es gibt in diesem Land auch eine negative Religionsfreiheit: Jedem steht es frei, an gar keinen Gott zu glauben.

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  • Rose Am 31. Oktober 2011 um 12:20 Uhr

    @Simon Sachse
    Sicher haben sie bezüglich der Feiertage recht.Auch steht es ihnen frei,fröhlich zu sein(auch an Karfreitag).Allerdings sollten sie schon so tollerant sein,das Bedürfnis anderer Menschen nach einem Tag des Gedenkens und der Trauer zu achten.
    Auch Ihnen würde ein Tag der inneren Einkehr,der Selbstbesinnung und des Innehaltens gut tun.Einfach über den Sinn ihres Lebens,das,was wirklich wichtig zum Menschsein ist,nachdenken.Das muss nicht unbedingt an einem Feiertag sein.Aber es erleichtert es ihnen ,einen Tag mit reduzierter kommerzieller Geschäftigkeit,ohne ständiges Getöse der Medien,weniger Propagandageklingel dazu zu nutzen.
    Allerdings haben immer mehr Menschen (bitte jetzt nicht auf sie selbst beziehen)Schwierigkeiten damit,sich mit sich selbst zu beschäftigen.Sich ihren Ängsten,Bedürfnissen und inneren Verletzungen zu stellen.Tage voller Ruhe und ohne äussere Ablenkung würde sie regelrecht seelisch implodieren lassen!
    Dann schon lieber im Hamsterrad des Kommerzes bleiben und und sich vermarkten lassen…
    Hoffendlich haben sie heute Gelegenheit,den Tag mit ihnen nahestehenden Menschen zu verbringen und das schöne Wetter zu geniessen!

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  • AlteForderung Am 31. Oktober 2011 um 15:35 Uhr

    Aus dem Jahr 2004 – Gleiche Forderung

    http://www.domradio.de/aktuell/2749/arbeitszeit-debatte-feiertage-sollen-gestrichen-werden.html

    Die Idee des RCDS ist also nicht NEU.

    Ich muss schon zustimmen, dass ich den Sinn mancher Feiertage nicht verstehe und diese für mich vielmehr freie Tage sind. Aber WARUM auch nicht? Solange an diesem Tag etwas mit der Familie unternommen wird, es Tage der Ruhe und Einkehr sind.

    Wenn Feiertage gestrichen würden, Urlaubsansprüche für gläubige Arbeitnehmer bestehen und die Zahl der Urlaubstage entsprechend der Zahl der Feiertage für Alle aufgestockt würde, fände ich das gar nicht mal so schlimm. Im Sommer könnte ich so manchen Tag mit schönen Wetter besser als den 31. Oktober verbringen.

    “CDU-Politiker forderten die Streichung von Feiertagen und eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass zusätzliche Arbeitstage das Wachstum steigern. Wissenschaftler nehmen an, dass in diesem Jahr allein ein halbes Prozent Wachstum dadurch entsteht, dass fünf Feiertage auf Wochenenden fallen. Befürworter dieser Argumentation finden sich inzwischen in allen großen Parteien, allein die Gewerkschaften und die CSU kämpfen gegen die Streichung von Feiertagen.”

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  • ich&die andere Am 31. Oktober 2011 um 17:55 Uhr

    Frag mich gerade ob es nicht gerade auch die Feiertage sind, die zumindest die Binnennachfrage stärken. Zumindest Ostern und Weihnachten sind Anlässe, sich reich zu beschenken. Andere Feiertage dienen neben dem einfach-mal-vor-der-Glotze-hängen familiären Ausflügen, die nicht selten in Speiselokale oder ähnliches führen und dort für einen gesteigerten Umsatz sorgen. Daneben fínde ich die Orientierung in dieser Sache an anderen europäischen Ländern sehr selektiv, schliesslich ist Deutschland eines der wenigen Länder ohne gesetzlichen Mindestlohn für alle Branchen. Wenn für die abgeschafften Feiertage dann Menschen Arbeit (vollzeit, unbefristet versteht sich) finden, die derzeit erwerbslos sind, dann könnte man darüber mal reden. Wieso müssen die die Erwerbsarbeit haben noch mehr arbeiten, wenn wir so viele Erwerbslose haben?!

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  • Kirsche Am 2. November 2011 um 01:04 Uhr

    Ich bin Kirchensteuerzahler und habe weder zum Reformationstag noch zum Allerheiligen einen Feiertag gehabt. Doch den Vorschlag des RCDS finde ich dumm. Was der RCDS hier abliefert ist doch lachhaft. a) werden es wohl die Wenigsten für gut befinden b) können wir stolz darauf seine so viele Feiertage zu haben und c) ist die ach so schwierige Situation eben nicht so schwierig und wenn sie es wäre, würden uns 2-3 Feiertage weniger da auch nicht mehr rausreißen.

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  • Dr. Harald Mertes Am 2. November 2011 um 08:10 Uhr

    Hätte Herr Dewaldt sich vorher informiert, wüsste er, dass Deutschland im internationalen Vergleich schon relativ wenige Feiertage hat. Beim gesetzlichen Urlaubsanspruch ist es EU-weit mit gerade mal 20 Tagen (4 Wochen) Schlusslicht. Die meisten Arbeitgeber gewähren tarifvertraglich und damit freiwillig mehr.
    (Quelle: http://4wardseurope.blogspot.com/2009/10/ferien-feiertage-vergleich.html)

    Auch sollte Herr Dewaldt mal folgendes Phänomen erklären: wir haben den Föderalismus, also den Wettbewerb der Länder. Die Hansestadt Bremen; Berlin und Niedersachsen haben (wie Hamburg) überhaupt keine eigenen Feiertage, also nur die neun bundeseinheitlichen Feiertage. Diese Länder müssten ja wirtschaftlich durch die Decke gehen. Es sind jedoch diejenigen, die mit Ausnahme Hamburgs, das minimal in den Länderfinanzausgleich einzahlt, am meisten die Solidarität der Geberländer strapazieren. Und wer zahlt? Vor allem Bayern (in der Regel 13 Feiertage) und Baden-Württemberg (12 Feiertage). Vielleicht haben Feiertage eine motivierende, die Wirtschaft belebende Wirkung.

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  • Aus den Augen, aus dem Sinn? Verbietet das Sandmännchen! « Erfurter Domspitzen Am 13. November 2011 um 18:06 Uhr

    [...] ich immer, für Scherz und Schabernack wäre bei der Jungen Union deren evangeliker Ableger RCDS zuständig. Weit gefehlt. Die Jugendorganisation der ehemaligen DDR-Blockpartei CDU fordert auf [...]

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