“aspekte” reagiert auf Jenas Kritik: Nach dem Beitrag ist vor der Recherche?
Jena. Der Redaktionsleiter von Aspekte hat auf unseren Beitrag nebst Petition reagiert, nennt sie aber im Beitrag Resolution. Man wolle sich in Jena zusammensetzen und reden. Wir freuen uns darauf und sind schon gespannt, wann sich das ZDF auch mit uns diesbezüglich in Verbindung setzen wird. Bisher redet man zwar immer noch über und nicht mit uns, aber dies scheint man nun nachholen zu wollen. Aber bitte, nachfolgend die ganz persönliche Ansprache. Wir bitten um Kommentare und Einschätzungen!
Hier kann übrigens direkt die Petition “Wir erwarten eine öffentliche Entschuldigung des ZDF mindestens bei allen Bürgern Jena” gezeichnet werden.
Originallink zum Beitrag in der ZDF Mediathek
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25 Reaktionen zu ““aspekte” reagiert auf Jenas Kritik: Nach dem Beitrag ist vor der Recherche?”-
marv
Am 24. November 2011 um 23:22 Uhr
Hat er jetzt im Ernst noch mal das Buch empfohlen? Als sei das im Aspekte-Beitrag nicht schon genug beworben worden.
unglaublich.Große Zustimmung. Stimme zu / Lehne ab:
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ZDF-Beitrag “Extreme Gewaltbereitschaft” – Videoantwort von aspekte - Wie ernst kann man die Redaktion nehmen? | steve-r.de
Am 24. November 2011 um 23:29 Uhr
[...] “aspekte” reagiert auf Jenas Kritik: Nach dem Beitrag ist vor der Recherche? [...]
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Calvino
Am 24. November 2011 um 23:40 Uhr
Bis zu dem Zeitpunkt, an dem er nochmals das unsägliche Machwerk in die Kamera hielt, war ich mit den Aussagen soweit zufrieden. Aber wie man etwas im letzten Moment so dermaßen versägen kann… Ist mir unbegreiflich.
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Benjamin Schumann
Am 25. November 2011 um 00:16 Uhr
Wahnsinn.
Ein klein wenig schwang im Sujet ja schon eine Rechtfertigung mit. Herrn Uhlys Buch nochmals Schleichwerbungsmäßig in die Kamera zu halten ist wirklich sehr mutig. Macht man sich damit nochmal über Jena lustig?Die Aspekte Redaktion und die Jungs vom “secession”-Verlag müssen ganz eng verbrüdert sein, wie viel Freundschaft oder Geld ist da im Spiel, wenn man in einer Stellungnahme nochmal “product-placement” betreibt?
Ich komme mir schon wieder verhohnepiepelt vor.
Benni Schumann,
JenaGroße Zustimmung. Stimme zu / Lehne ab:
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Michael
Am 25. November 2011 um 01:17 Uhr
http://www.l-iz.de/Kultur/Film%2C%20TV/2011/11/aspekte-reagiert-auf-Jenas-Kritik-Nach-dem-Beitrag-ist-vor-Recherche.html … Sie wissen einfach Bescheid über den Osten. So einfach.
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Astrid Matthey
Am 25. November 2011 um 07:18 Uhr
Mal von der schwer erträglichen Schleichwerbung abgesehen: Wenn das ZDF mit Bezug auf die aktuellen Vorgänge ein Bild des Lebensgefühls “von Menschen, die deutsch sind, aber nicht deutsch aussehen” geben will, und es dabei fast ausschließlich um Ostdeutschland geht, gibt es keinen Grund, dazu a) lediglich eine einzige Person zu befragen, die wer auch immer für repräsentativ hält, und b) diese Person aus München zu holen, statt eben jemanden aus Jena, Zwickau oder Rostock zu befragen. In einer Stunde in der Mensa hätte das ZDF da viele Gesprächspartner gefunden. Zu einem solchen Mangel an Objektivität gibt der Herr Redaktionsleiter keinerlei Erklärung.
Darüber hinaus ist schon der Aufmacher mit dem “lieben, närrischen Nest” meines Erachtens in der aktuellen Situation eine Respektlosigkeit.
Einfach traurig und desillusionierend.
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Jean
Am 25. November 2011 um 10:01 Uhr
Bereits im Juli hat der Kulturrat – Spitzenverband der Bundeskulturverbände – Aspekte wegen eines Berichts über Berlin Kreuzberg kritisiert:
„Es ist wirklich mehr als peinlich, wenn Aspekte, ein renommiertes Kulturmagazin, es offensichtlich nötig hat, einen solch vorhersehbaren Eklat zu inszenieren. (…) Die Seriosität des Kulturmagazins Aspekte hat Schaden genommen und den Integrationsbemühungen wurde ein Bärendienst erwiesen.”
http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=2086&rubrik=2
Aspekte-Redaktionsleiter Läpple widmet sich unterdessen auf seiner Internetseite aktuell der Frage “Der Alte Fritz wird 300: Brauchen wir ihn wieder?” und beklagt den Verlust dessen (absolutistischer) Staatsräson…
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Rolle
Am 25. November 2011 um 10:27 Uhr
Also gestern schrieb hier jemand, dass ich wohl die “Leute in Jena nicht verstehen” könnte. Wenn sich hier die Meinung der Leute meiner Heimat manifestiert – ja! dann kann und will ich diese nicht verstehen.
Was ein tiefer Hass gegen einen Menschen sich hier kundtut! Und das nur weil er sich getraut hat seine eigene Meinung in der Öffentlichkeit zu äußern. Wer von den zahlreichen neuen Literaturkritikern hat eigentlich das betreffende Buch bereits gelesen. Ich denke mal KEINER! Aber dieser böse West-Ausländer mit seinen Vorurteilen gegen den Osten kann natürlich niemlas ein gutes Buch schreiben.
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Colin R
Am 25. November 2011 um 10:46 Uhr
Schon wieder eine Buchempfehlung.
I said this before and I will say it again ZDF “try to do a little better”
This is clearly not an editorial documentary – it is a simple premised piece with of sales propaganda.
What he has done there is to show very clearly that they have an agenda to stir polemic to increase interest in the book. Publicist driven PR – pandering to a much larger ‘west German’ market.
I ‘ll say this again – I am a foreigner, I’m from Africa – but some Arabs mistake me for one of them. I speak German with an accent and I still need to write in English.
Oh and I love living in Jena – I lived all over the world and enjoy it most here!
I also feel a lot more welcomed than I did in the West.
Is the issue really that people like me with a migrant background feel fear in Jena?
Then why not ask people like me? Why not ask Mr Dersimo at his Doner shop? Ask any one of the foreigners that work at Max Planck?
In fact ask real immigrants in Jena rather than a Bavarian outsider with a book to sell.
They did an interview in 2 places, right next to each other – Pfarrer Konig’s and the Doner shop next door. Both across from the Intershop Tower, did they bother to enquire inside that building – or B59 where there English is heard more than German because of the people form the US to India work there?
No.
Weak editorial control, simplistic agenda, no apology but a discussion later in the year – when presumably loads of books have been sold.
ZDF has shown their hand and it lacks integrity. Maybe we need to take this to another broadcaster?
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Aha. ZDF aspekte antwortet auf den Zorn der Jenaer Bürger. « Ankelilli's Blog
Am 25. November 2011 um 10:54 Uhr
[...] http://www.jenapolis.de/2011/11/aspekte-reagiert-auf-jenas-kritik-nach-dem-beitrag-ist-vor-der-reche… [...]
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Michael
Am 25. November 2011 um 11:10 Uhr
@Rolle: Aus Kritik an einer Meinung/Haltung eines Herrn Uhly Hass zu machen, ist das eine Denkraster, was nicht funktioniert. Ebensowenig, wie die Frage, wer hier (“West-Ausländer”???) die Linie an alter Stelle bewusst und zuerst zog um anschließend seine Angst zu bekunden? Und zum Dritten – was am meisten aufregt, ist in der Tat der Eindruck, wie scheinbar mühelos hier ein Buch (mit einer erfundenenen! Geschichte zum Inhalt) auf dem Rücken anderer Menschen promotet wird.
Dafür dass Herrn Uhly eher Einladungen entgegenschlagen, mal wirklich nach Jena zu kommen, deckt sich eher mit meinen Erfahrungen mit der Art vieler Thüringer/Jenaer. Die in den letzten Stunden mehr gewordenen Stimmen, welche nur noch Wut/Enttäuschung ausdrücken, gehen stark auf das Konto des nach wie vor eher überheblich wirkenden Umgangs der Redaktion mit dem ganzen Thema.
Fehlende Empathie, erst auch von Herrn Uhly, dann immer mehr durch aspekte selbst, scheint eine Ursache für die nicht wirklich geringer werdende Empörung zu sein. Sollte Herr Läpple wirklich den Dialog und die Gründe für rechte Tendenzen in Deutschland suchen und sein Gesprächsangebot ernst meinen, müsste er vielleicht erstmal eben jenes Buch aus der Hand legen. Es wirkt, als ob er sich im Besitz des Steins der Weisen wähnt. Ich zumindest muss mir keine Geschichte durchlesen, in der ein türkischer Killer einen Neonazi töten soll und der stellt sich als V-Mann heraus, um zu verstehen, wo Alltagsrassismus und die oft genug ganz allgemeinen Aggressionen einiger Menschen auf beiden Seiten einer Ex-Grenze herkommen.
Weshalb ich Ihnen auch Lektüre anempfehlen möchte: Alice Millers “Schwarze Erziehung” wäre ein Beginn, auch das Ehepaar Mitscherlich hat gute Bücher verfasst, Fromms “Destruktivität” ist ebenfalls überaus empfehlenswert und Fests Hitlerbiografie ein Augenöffner. Dass wären dann gesamt zirka 2.000 Seiten gedruckte Erkenntnisse aus den letzten rund 70 Jahren (populär aufgearbeitet) rings um das grundlegende Themenfeld. Ich freu mich auf Feedback nach dem Lesen ….
Danach gehen wir gern zu neueren Studien und Grundlagen über. Wenn das Geschriebene von mir überheblich wirken sollte, bitte ich das zu entschuldigen – aber beim Wort Bildungsbürger steht die Reihenfolge der Teilworte nicht grundlos fest. Erst Bildung, dann Bürger. Und auch ich werde weiter fleißig lesen, (kennen)lernen und begreifen müssen, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Denn dieser Anspruch übersteigt ein Goethezitat bei Weitem, auch wenn dieser im auch für Herrn Läpple weitaus zitierfähigerem Faust gehörig etwas vorgelegt hat. “Nun steh ich hier, ich armer Tor! …” hätte besser gepasst.
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Robin
Am 25. November 2011 um 11:29 Uhr
Liebe Mitbewohner Jenas.
Seit dem ersten Beitrag war ich ebenfalls sehr aufgewühlt und verärgert. Die Stadt Jena, welche mir sehr ans Herz gewachsen ist, wirkt nach den vergangenen Darstellungen weniger einladend. Ja schon eher bedrohlich.
Ich persönlich fühle mich in Jena sehr wohl und wohne hier schon eine ganze Weile.
Dass in Jena diese kriminelle Energie ihren Ursprung nahm, ist das Hauptproblem! Bitte konzentriert Euch lieber mehr auf diese Tatsache. Klar können wir alle verärgert, empört, beleidigt sein. Dazu haben wir auf jeden Fall das Recht! Ich begrüße die positive Energie für ‘unsere’ kleine Stadt und das “wieder ins Reine” rücken. Danke, Ihr sprecht mir aus der Seele.
Dennoch sollten wir den Kern der aktuellen Verwirbelung nicht aus den Augen verlieren. Es geht hier nicht primär um die offenen Bürger Jenas bzw. die Stadt.
Ich möchte, dass sich Menschen egal welcher Herkunft, hier ebenfalls so wohl fühlen wie ich das empfinde. Generell geht mir dieser ganze weltweite „Rassenkrampf“ voll auf die Nerven. Mensch, werde erwachsen und lerne endlich mit der ganzen Vielfalt an Lebewesen zu leben. Wer weiß wie lange das noch so gehen kann. Und jeder Tag gelebter Frieden schafft Vertrauen auf eine bessere Zukunft. Es liegt an Dir und an Ihnen. Täglich!
Unsensibler Umgang der Medien, voreilig getroffene Aussagen, die Macht der schnellen Meinungsvervielfältigung, diverse Pauschalisierungen etc. gab es schon immer und wird es auch immer geben. Schön ist manchmal eigentlich nicht…
Aber, haben sie uns nicht alle (auch diesmal) zum Nachdenken angeregt? In gewisser Weise zusammengebracht?
Zum Treffen mit dem ZDF wünsche ich mir eine sachliche sowie gelassene Atmosphäre. Weniger Kampf um die perfekte Entschuldigung des ZDFs, sondern vielmehr die Fokussierung auf fremdenfeindliche Strömungen innerhalb unserer Stadt und dessen Umfeld. Wenn Jena dazu einen Teil der Aufklärung beitragen kann, dann ist jetzt der richtige Moment dafür gekommen. Durch die verabscheuenden Umstände (Dönermorde) sind die Augen auf unsere Stadt gerichtet. Also bitte nutzt die Chance für einen sachlichen, offenen und ehrlichen Umgang mit diesem reellen Problem, welches von uns unbemerkt koexistieren konnte!!
Bewirkt nicht allein schon dieser Fakt, dass man sich im Nachhinein in Jena ängstlich fühlen kann?
Bestenfalls sollten Mitbürger von ganz unterschiedlicher Herkunft das Wort erhalten oder via Brief/Email Ihre Meinung zum Thema mitteilen dürfen.
Ich persönlich glaube an unsere Stadt und die offenen Bürger Jenas.
Die radikalen Auswüchse können wir, egal an welchem Ort dieser Welt, nur gemeinsam lösen. Bleib stark und setze Dich für das Gute ein!
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Holger Herrmann
Am 25. November 2011 um 12:24 Uhr
Ich empfinde eine Entschuldigung des ZDF nicht mehr als so wichtig! „Aspekte Läpple“ ist auch beim ZDF nicht das Maß der Dinge. Er ist einfach ein armer Mensch egal wo er wohnt.
Es hat doch auch schon sein gutes, wenn uns der leidige Aspekte Beitrag aufrüttelt.
Es gibt nicht das ZDF. Auf den Seiten des ZDF habe ich auch viele andere gute Beiträge gefunden, zum Beispiel:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1498060/Untergrund-Neonazis-Gefahr-von-rechts#/beitrag/video/1501762/Wie-groß-ist-unser-VersagenDer SPD Chef kündigte gegen Ende der Sendung an, dass in Jena am 2.Dezember ein „Rock-Konzert gegen Rechts“ mit seinem Freund Udo Lindenberg stadtfinden soll (siehe auch TLZ Titelseite vom 25.11.2011)
Da wird doch auch schon wieder instrumentalisiert.Stimme zu / Lehne ab:
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Ralf E.
Am 25. November 2011 um 12:37 Uhr
http://www.udo-lindenberg.de/rock_gegen_rechts.98192.htm
Am 02.12.2011, großes Konzert in Jena. Demo gegen den braunen Terror mit Udo Lindenberg, Peter
Maffay, Silly, Julia Neigel und anderen. Am Line Up basteln wir noch. Weitere Infos und Künstler
folgen in Kürze!Hot debate. What do you think?
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Hilde
Am 25. November 2011 um 12:43 Uhr
Ach Herr/Frau Rolle. Schon wieder so ein Beitrag. Gut; kurzer zwar aber genau so inhaltslos und voll am Thema vorbei wie in den anderen Foreneinträgen. Nicht dass ich Ihnen das Recht absprechen möcht, sich hier zu äußern. Allein dies wäre wie im Folgenden geschrieben falsch. Mehr DurchDENKEN der offensichtlichen Fakten wäre Ihnen zwar zu empfehlen, wird wohl aber nicht viel bewegen.
Aber ich vermute ja ganz sehr, Sie sind jemand ganz schlaues. Mit Ihren Beiträgen motivieren Sie noch mehr Menschen sich an der Klarstellung dieses Aspektebeitrages zu beteiligen. Dafür mein Dank!Stimme zu / Lehne ab:
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Christian
Am 25. November 2011 um 13:10 Uhr
Zuerst einmal ein Kompliment an “Jenapolis” für Berichterstattungen und Plattform für alle Meinungen und Ansichten zu diesem Thema. Das ZDF als öffentlich rechtlicher Sender könnte da noch etwas lernen. Ernsthafte Recherche sieht für mich definitiv anders aus, war aber offensichtlich nicht gewollt, eher doch die Promotion für ein Druckwerk. “öffentlich – rechtlich”; “Bildungsanspruch” und “objektive Berichterstattung” sind da doch nur leere Worthülsen und “redaktionell vertretbar” so schwammig, dass einem schlecht wird.
Ich werde der Redaktion von Jenapolis Fotos zu diesem Thema schicken, welche zeigen, wie die Einstellung der Bürger Jenas wirklich aussieht und diese auch einer Protestmail an das ZDF anhängen.
Weiter so und unterzeichnet alle fleißig die Petition!Hot debate. What do you think?
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Toket
Am 25. November 2011 um 13:22 Uhr
@Robin: genau so stell ich mir als Einwohner die Diskussion vor.
@Rolle: ich weiß nicht, was sie wollen! Diese Ost-West-Sch…; wieso holen sie die vor? Herr Uhly soll nicht kritisiert werden für sein Buch (noch nicht mal als Westdeutscher – was auch immer das ist 20 Jahre nach der Wende), sondern es um die zentrale Message des ZDFs mit dem Beitrag: Jena = Angst.
Wie schon Robin (weiter oben in den Kommentaren) schreibt sind, die Jenenser bereit für Aufarbeitung (viele Bürger kämpften schon Jahre gegen Nazis in der Satdt). Aber uns fehlt die Abgrenzung vom allgemeinen Lebensgefühl.
ToketHot debate. What do you think?
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Gruner, Michael
Am 25. November 2011 um 14:24 Uhr
Sehr geehrte Leser,
meine Konsequenz wird sein, dass ich ich in Zukunft die Sendung “aspekte” nicht mehr ansehe.
Das ZDF gleicht sich im Niveau immer mehr den privaten Sendern an.
Herzlichen Glückwunsch!
Michael Gruner/Jena
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lui
Am 25. November 2011 um 15:04 Uhr
wow … da scheint das ZDF ja in ein richtiges Wespennest gestossen zu haben mit ihrem Aspekte Beitrag…
lustig!
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WoJu
Am 25. November 2011 um 15:33 Uhr
Damit sind wir nun endgültig nur Statisten in Uhlys Werbekampagne. Ich kann das nur als missachtend empfinden und genau dieser Punkt wird in keiner der inzwischen erfolgten Reaktionen (ZDF, Aspekte) beachtet und verstanden.
Die Wertigkeit der Probleme erschließt sich mir nicht. Warum ist die eine subjektive Sicht “wichtiger und richtiger” als die subjektiven Erfahrungen der hier in Jena lebenden Menschen? Was steht da für ein Denken dahinter?
Vielleicht sollten wir unser Statistenhonorar berechnen und einfordern. So verkaufen wir unseren guten Ruf wenigstens für Geld und nicht zum Nulltarif.
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Gruner, Michael
Am 25. November 2011 um 15:40 Uhr
Ich hätte gern erwartet, dass sich dass ZDF in Jena bei den Bürgern entschuldigt.
Jena ist und bleibt eine tolerante Stadt.
Der Sendebeitrag von aspekte selbst war flach und einfach nur schlecht, die darauf erfolgte Stellungnahme/Rechtfertigung empfand ich als nicht ausreichend.
Immerhin:
Das ZDF hat reagiert …
Stimme zu / Lehne ab:
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ralk
Am 25. November 2011 um 18:03 Uhr
als ob hier in jena einige keine anderen sorgen haben, als sich ueber ein paar kuenster-redakteure aufzuregen. das waere wohl in einer richtigen (gross)stadt nicht passiert.
ganz schoen kleinkariert
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Kurze
Am 25. November 2011 um 20:04 Uhr
@ ralk:
Ist man kleinkariert, weil es einem nicht egal ist, wie jemand, der sich nicht länger als einen halben Tag hier aufgehalten hat, diese Stadt und die ganze Region “Ost” mit einem Pauschalurteil belegt? Gut, bin ich eben kleinkariert, damit kann ich leben.
Ansonsten halte ich es mit Robins Beitrag von 11:29 und habe dem nichts hinzuzufügen. Und werde nächsten Freitag in der mit Oberaue dabei sein. Klar, jetzt wird von einigen wieder kritisiert: die Ereignisse werden von den Politikern für ihre Wahlkämpfe instrumentalisiert, etc. Tut mir leid Leute, so zynisch kann ich nicht denken. Ich möchte keinem der Organisatoren und Initiatoren absprechen, dass diese Aktion von Herzen und aus Überzeugung kommt. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen – dass man solche öfter setzen muss, steht völlig außer Frage.Hot debate. What do you think?
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ralk
Am 25. November 2011 um 21:54 Uhr
@ Kurze
ich komme aus jena, bin jenenser und ossi aber finde es voellig uebertrieben wie hysterisch viele hier in jena reagieren, wenn hier ein kamerateam anrueckt und einen beitrag macht. petition, offener brief. wer die kulturdoedel vom ZDF/Aspekte zu ernst nimmt, hat anscheinend keine anderen probleme. theaterleute provozieren gerne und in diesem fall haben sie es geschafft. “getroffene hunde bellen”?
ja, jena macht einen toleranten eindruck, gerade auch im vergleich zu 1990ern, wo es wirklich schlimm war, wie aber in anderen ostdeutschen gemeiden auch zu der zeit. hat der schriftsteller angst durch ostdeutschland zu reisen? ja.. davon geht die welt doch nicht unter. da braucht doch keiner hier in jena beleidigt zu sein. ist doch seine eigene persoenliche entscheidung! mal davon abgesehen, dass ihm hier in jena sicher nichts passieren wuerde, wofuer ich auch dankbar bin!
aber wo faengt denn “auslaenderfeindlichkeit” ueberhaupt an? ich persoenlich bin froh, dass ich nicht (mehr) “im westen” lebe, dass wir keine zustaende haben wie in westdeutschen grossstaedten und ich denke es gibt einige die aus dem westen hier studieren oder leben werden mit in diesem punkt auch zustimmen.
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Hajo
Am 25. November 2011 um 22:45 Uhr
Ich frage mich, wie viel Geld dem ZDF geboten wurde, eine solch schäbige Werbung für ein Buch als Beitrag zu senden! Ich finde es eine Frechtheit, solch eine Diskussion für kommerzielle Zwecke zu verwenden und gleich alle über einen Kamm zu scheren!
Aber das ist ja schlimmer als alle Boulevardzeitungen und privaten TV-Sender!
Traurig, traurig… So viel zum “Bildungsfernsehen”.
Hot debate. What do you think?
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