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Gigaliner beim Feldversuch auf Thüringer Autobahnen



Erfurt. Obwohl er gut ein Drittel mehr Ladung beherbergen kann, darf er nicht mehr wiegen als ein “normaler” Lkw. In Deutschland sind 40 Tonnen höchstens zugelassen. Faktisch kann ein solcher Laster drei kleinere ersetzen. Warum sollten also Spediteure auf “Gigaliner” setzen? Kritiker geben zu denken, dass sich die Unfallgefahr erhöhen könnte. Dabei sind die Risiken deutlich geringer als beim gewöhnlichen Verkehr mit Lkw, denn die Gigaliner dürfen sich nur auf vorgeschriebenen Strecken mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80km/h bewegen. Selbst bei Staus darf nicht von der Route abgewichen werden. Kleinere Straßen oder Innenstädte dürfen nicht angefahren werden. Sinnvoll eingesetzt werden die “Gigaliner”, wenn es sich bei der Ladung um sperrige, aber leichte Güter handelt.

Dazu gibt es ein Video von “Deutsche Welle DW-TV”:

Spediteure wie Jörg Braatz, die bereits Erfahrungen mit dem Einsatz der “Gigaliner” sammeln konnten, sprechen von Ersparnissen von 350 Euro am Tag durch den Einsatz des Autobahnriesen. So werden Dieselkosten und Mautgebühren gespart, auch sind weniger Fahrer unterwegs. Vor allem SPD und Bündnis90/Die Grünen kritisieren den Einsatz der Fahrzeuge in Thüringen.

Die vom Thüringer Verkehrsminister Christian Carius (CDU) genehmigten Strecken finden Sie in dieser Übersicht:

Der Feldversuch mit dem Einsatz der Gigaliner startet am 1. Januar. Neben Thüringen beteiligen sich auch Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bayern, Sachsen und Hessen daran.














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