B´90/Die Grünen Thüringen begrüßen Frauenquote im Landesdienst |

B´90/Die Grünen Thüringen begrüßen Frauenquote im Landesdienst

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Erfurt. Die Landesprecherin der Thüringer Grünen Babette Pfefferlein begrüßt den Vorschlag der Sozialministerin Heike Taubert, die Frauenquote fest im Landesdienst zu verankern:

Die Landesprecherin der Thüringer Grünen Babette Pfefferlein begrüßt den Vorschlag der Sozialministerin Heike Taubert, die Frauenquote fest im Landesdienst zu verankern:

„Die geplante Frauenquote im Landesdienst im neuen, von der SPD geplanten Gleichstellungsgesetz ist ein gutes und wichtiges Signal für die Gleichstellung und Förderung von Frauen im Berufsleben. Vom öffentlichen Dienst geht möglicherweise ein starkes Signal für die Umsetzung der von Bündnis 90/Die Grünen geforderten Frauenquote in der Wirtschaft aus, eine Forderung die wir bereits 2010 per Gesetzentwurf in den Bundestag einbrachten“, so die bündnisgrüne Landessprecherin.

Allerdings sieht Babette Pfefferlein den Vorstoß auch nicht ganz unproblematisch: „Anders als in der Wirtschaft lässt sich im Landesdienst so eine Quote nur schwer und nur langsam realisieren, da in den Leitungsebenen von Behörden und Verwaltungen des Freistaates Thüringen keine besonders hohe Personalfluktuation herrscht. Hier müssen wir schon bei der Besetzung der Referentinnen auf einen gerechten Frauenanteil achten“, so die Grüne Landessprecherin weiter, „um bei Aufstieg und Beförderung innerhalb des Landesdienstes Frauen gleichermaßen zu berücksichtigen. Überdies ist eine Frauenquote nur ein erster Schritt hin zu einer echten Gleichstellung von Frauen im Beruf. Es bedarf weiterer Anstrengungen für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Karriere und den erleichterten Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit.“

4 Kommentare zu "B´90/Die Grünen Thüringen begrüßen Frauenquote im Landesdienst"

  1. Arbeite im öffentlichen Dienst und wir haben deutlich mehr Frauen als Männer. Heißt das jetzt, wir müssen einige Frauen entlasse ;-)

    Unsinniger Vorschlag, der Niemanden hilft!


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  2. Nachdenker | 4. Februar 2012 um 09:43 |

    Das nenne ich mal wieder „Gender-Political-Correctness“. Wie zu erwarten natürlich von den Grünen! Hat von denen schon mal jemand drüber nachgedacht, dass es weite Bereiche der Landesverwaltung und nachgeordneter Institutionen gibt, wo ein „gerechter“ Männeranteil notwendig wäre (z.B. Grundschulen). Ich glaube nicht. Und die Heike soll erst mal im eigenen Ministerium kehren!


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  3. @ Erik (irritierende Namensgleichheit, aber ich schreibe immer unter diesem zu mir gehörenden Namen…):
    Es sind womöglich Leute, die weniger den Blick des Genetikers als den des Historikers und Soziologen kultiviert haben.


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  4. Was ist daran toll, den Chromosomensatz oder Geschlechtsmerkmale zur Besetzung eines Arbeitsplatzes heranzuziehen?

    Daraus folgend: was für Leute sind das, die diejenigen wählen, die den Chromosomensatz usw. für wichtiger als die Ausbildung oder Eignung für die Besetzung einer Stelle befinden?


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