Polizei Jena: Sprayer in Jena-Ost gestellt |

Polizei Jena: Sprayer in Jena-Ost gestellt

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Jena. Eine 49-jährige Frau arbeitete gestern sehr lange in ihrem Büro in der Theobald-Renner-Straße. Gegen 0.30 Uhr saß sie noch immer vorm Computer, als sie verdächtige, hämmernde Geräusche an der Tür hörte. Dabei wurde die Verriegelung wurde von außen bewegt. Offensichtlich versuchte jemand, in das Gebäude einzubrechen. Die Frau schrie laut und schlug von innen gegen die Eingangstür. Der Täter ließ von seinem Vorhaben ab und flüchtete. Er konnte auch durch die verständigten Polizeibeamten nicht mehr im Nahbereich festgestellt werden.

Graffiti-Sprüher gestellt

Am 16. Februar wurde gegen 23.22 Uhr die Polizei von einer Bewohnerin aus Jena-Ost angerufen. Die Frau berichtete, dass sie soeben zwei Personen beobachtet hat, wie diese Stromverteilerkästen in der Schlippenstraße beschmierten. Durch die umgehende Verständigung der Polizei konnten die beiden Täter in unmittelbarer Tatortnähe festgestellt werden.

Bei der Durchsuchung der 19-Jährigen aus Lobeda und des 21-Jährigen aus Jena-Ost konnten die verwendeten Farben und Schablonen festgestellt werden. Der Sachschaden an den beiden, mit Graffiti beschmierten, Stromverteilerkästen wurde auf ca. 600 Euro beziffert.
Nach der Spurensicherung vor Ort wurden die beiden Wohnungen der Jugendlichen durchsucht. Auch hier konnten zahlreiche Beweisgegenstände wie Spraydosen und Schablonen sichergestellt werden. Die nun folgenden umfangreichen Ermittlungen wurden aufgenommen.

Dackel allein unterwegs

Eine 21-jährige Frau bemerkte am 16. Februar gegen 9.00 Uhr einen herrenlosen Dackel in der Liselotte-Herrmann-Straße. Sie nahm das zahme Tier an sich und brachte es zum Polizeiposten Lobeda. Hier schaute man sich das Halsband des Hundes genauer an und konnte die Telefonnummer des Halters so herausfinden.

Der Halter konnte verständigt werden und holte seinen Dackel beim Polizeiposten unversehrt wieder ab.

36 Kommentare zu "Polizei Jena: Sprayer in Jena-Ost gestellt"

  1. 600 Euro Sachschaden an einem Stromverteilerkasten durch Farbe?? Das sollten die Stadtwerke mal erklären.Ich biete mich gern an und entferne so etwas für ein 1/4. Wäre immer noch viel leicht verdientes Geld. Ich lach mich Tod! Zusätzlich Hausdurchsuchung wegen einem angemalten Stromverteilerkasten?? In diesm Land läuft so einiges falsch! Herzlichen Glückwunsch an die Polizei und Justiz für teuren Schwachsinn..


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  2. Dr. Harald Mertes | 17. Februar 2012 um 21:02 | Antworten

    Es war nicht einer, sondern zwei Stromverteilerkästen. Macht also 300 € pro Schmiererei. Meistens wird mit Autolack gesprüht. Das bekommen Sie von den Türen nicht mehr ohne Schaden ab. Also werden sie ausgetauscht werden müssen. Es nicht zu viel, wenn man noch die ganze Arbeitszeit dazuzählt. Wenn Ihnen so ein lieber Mitbürger Ihr Auto verkratzt, werden Sie schnell 1.000 € los.

    Wer auf frischer Tat beim Verschmieren zweier Stromverteilerkästen angetroffen wird, macht das erfahrungsgemäß häufiger. Handtaschenraub oder Trickdiebstahl sind ebenfalls typische Seriendelikte, bei denen eine Hausdurchsuchung wertvolle Beweise auch für andere bislang ungeklärte Straftaten ergibt. So war es ja auch hier.

    Dass dritt-, viert- oder fünftklassige Fußballspiele (ich denke an Leipzig oder Halle) mit Hunderten von Polizisten gesichert werden müssen ist wirklich teuer. Eine Hausdurchsuchung wie hier ist hingegen billig, hocheffizient und auch angemessen.


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  3. „Wer auf frischer Tat beim Verschmieren zweier Stromverteilerkästen angetroffen wird, macht das erfahrungsgemäß häufiger.“

    Ach, wie sind denn so IHRE Erfahrungen? Selbst „vom Fach“? Also immerhin glauben Sie zu Wissen, dass da „Autolack“ verwendet wird…

    „…bei denen eine Hausdurchsuchung wertvolle Beweise auch für andere bislang ungeklärte Straftaten ergibt.So war es ja auch hier.“
    Nur gut, dass Sie den Wert der „Beweise“ schon kennen.

    Bei all dem Insiderwissen, dass Sie haben, muss man ja fast annehmen, dass Sie irgendetwas mit der Sache zu tun haben?!


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  4. Herr Dr. Mertes, Ich bin gelernter Lackierer. Ich entferne Ihnen, ausser von Textilien, Lacke ohne den Untergund zu beschädigen von allen Materialien. Mit wenig Aufwand!Ist Ihnen klar was für ein procedere, welche Kosten eine Hausdurchsuchung mit sich ziehen? Wer dies bezahlt!? die Jungs wurden gestellt, Sie sollten es entfernen, einige sinnvolle Arbeitsstunden leisten um darüber nachzudenken, fertig! Mehr auch nicht. Ich persönlich vergleiche Graffiti auch nicht mit Raub oder Diebstahl. Ich sehe da deutliche Unterschiede.


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  5. „Wer auf frischer Tat beim Verschmieren zweier Stromverteilerkästen angetroffen wird, macht das erfahrungsgemäß häufiger. Handtaschenraub oder Trickdiebstahl sind ebenfalls typische Seriendelikte, bei denen eine Hausdurchsuchung wertvolle Beweise auch für andere bislang ungeklärte Straftaten ergibt.“

    In meinen Augen ein seltsames Rechtsverständnis. Wenn ich einmal bei Rot über die Ampel gehe und erwischt werde, mache ich das automatisch ja immer?
    Das mit der Hausdurchsuchung finde ich auch sehr fragwürdig. Beweise für andere Straftaten? Noch eine gebrannte CD gefunden? Kann man ja gleich für 5 Jahren ins Gefängnis stecken. Darum wünscht sich die Content-Industrie am liebsten Hausdurchsuchungen bei jedem Bürger.

    Sozialstunden bei der sie in der Stadt illegale Grafiti entfernen wäre eine angemessene Strafe.


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  6. Dr. Harald Mertes | 18. Februar 2012 um 13:13 | Antworten

    @ felix

    Ein gelernter Lackierer mag zwar Autolack auf Metall spritzen und vielleicht auch wieder herunterholen. Bei Polystyrol oder Polypropylen wird die Struktur jedoch schon durch das Lösungsmittel des Autolacks „angelöst“ und damit zerstört. Sie müssten dann schon das herunterschleifen. Behoben wäre der Schaden damit nicht. Ihre Lackiererei in Ehren: Kenntnisse in Polymerchemie werden dabei wohl weniger vermittelt. Viele Kunststoffe halten schon das Abwischen mit Aceton nicht aus.

    @ Wieland Rose

    Sie haben ja wohl ein sehr krudes Rechtsverständnis. Mit welcher Berechtigung darf man anderer Leute Sachen beschädigen oder zerstören? Und wenn es passiert ist – ob vorsätzlich oder fahrlässig -, muss man es wieder in den Zustand bringen, in dem es vorher war. Das bedeutet fachmännische Reparatur oder Austausch. Niemand – auch die Stadt oder die Stadtwerke – muss es sich gefallen lassen, dass die Schmierereien irgendwie entfernt werden. Daher ist ihr Vorschlag mit den Sozialstunden nicht zielführend. Die Äußerung mit den 5 Jahren zeigt, dass sie vom Strafrecht höchstens Stammtischkenntnisse haben.

    Ich lebe nicht allein und habe schon während meiner Zeit im Westen entsprechend hitzige Diskussionen mitgemacht. Zusammenfasend fehlte den Kerlen jegliches Unrechtsbewusstsein. Es war für sie normale Freizeitgestaltung. Das ist der Unterschied zum Rotlichtverstoß, zumal ich für diesen kein typisches Werkzeug benötige, das bei einer Hausdurchsuchung gefunden werden könnte. Abgestellte S-Bahn-Züge waren ja nur dazu da, um beschmiert zu werden. Spießige Hausbesitzer sollten auch noch froh sein, dass sie keine Rechnung für die gelieferte „Kunst“ bekämen. Aus der Kategorie kamen die Antworten. Sie machen deutlich, dass sie nicht gewillt waren, davon abzulassen. Eines Tages wurden sie doch erwischt. Nach der Hausdurchsuchung konnten auch noch weitere Schmierereien nachgewiesen werden. Die Hausdurchsuchung hat damit einige ungeklärte Straftaten aufgeklärt. Das rechtfertigt sie. Die strafrechtlich verordnete Sozialarbeit haben sie auf der linken Arschbacke abgesessen und darüber gelacht. Aber sie mussten damals aus deliktischer Haftung deutlich über 10.000 DM Schadenersatz an die Opfer zahlen. Damit waren alle Sparschweine platt. Das war der Moment, darüber nachzudenken.


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  7. Also offensichtlich ist Dr. Mertes der Einzige, der mit „Stammtischkenntnissen“ aufwarten kann. Nicht nur im Strafrecht.

    „Die Hausdurchsuchung hat damit einige ungeklärte Straftaten aufgeklärt. Das rechtfertigt sie.“ Da muss einem ja Angst und Bange werden…


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  8. Dr. Harald Mertes | 18. Februar 2012 um 14:46 | Antworten

    @ fz

    Man kann Sätze aus dem Zusammenhang reißen. So geht die Information verloren, dass es sich hier häufig um Serientaten geht, viele ungelöste gleichartige Straftaten bekannt sind. Das ist für die rechtliche Beurteilung schon wichtig. Denn die erfolgt mit dem richterlichen Beschluss, nicht am Ende der Durchsuchung, wie Sie mir unterstellen wollen.

    Damit haben Sie jegliche Seriosität verloren.


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  9. Unterstellen? SIE haben genau das geschrieben. Das kann jeder nachlesen…
    Aber Sie haben ja gezeigt, dass Sie es besser wissen. Vielleicht sollten Sie auch bei solchen Themen mit weniger Schaum vorm Mund schreiben. Dann passiert sowas auch nicht.

    Ohnehin sollte man sich bei der Bewertung von solchen Sachen aufgrund von Polizeiberichten zurückhalten. Es steht nur ein Brucheil der Information zur Verfügung. Die Tatsache, dass bei den Beschuldigten irgendwelche Utensilien gefunden wurden, sagt ja beispielsweise erstmal relativ wenig. Ob die dem Ganzen z.B. beruflich nachgehen, oder künstlerisch oder z.B. mit Erlaubnis der Eigentümer, wissen wir als Leser nicht.
    Wir wissen auch nicht, ob die tatsächlich für die angesprochenen Taten verantwortlich sind. Das mag die Polizei vermuten, mehr aber auch nicht.


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  10. Mehr Gelassenheit und Lesestärke würde ihn schon besser zu Gesicht stehen Herr Mertes. Niemand hat was davon geschrieben das man die Sprayer mit einen Lachen wieder entlassen soll. Sie mögen es vielleicht für zielführend halten Bagatelldelikte schwer zu bestrafen. Sind sie bei Wirtschaftsverbrechen eigentlich auch so rigide?

    Natürlich gehören die Täter bestraft aber was mag wohl sinnvoller sein? Geldstrafe? Gefängnis? Oder Sozialstunden in dem sie die halbe Stadt putzen müssen. Unser Rechtssystem basiert auf Wiedereingliederung und Abschreckung. Nicht auf Vernichtung.

    Und wenn es ihnen nicht passt das andere Menschen ein andere Meinung haben müssen sie ihnen nicht Stammtischwissen vorwerfen. Wobei auf den Stammtischen die ich besuche das fachliche Niveau sehr hoch ist. Weiß ja nicht wie es bei ihnen aussieht.


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  11. Dr. Harald Mertes | 19. Februar 2012 um 11:25 | Antworten

    @ fz

    Eine Hausdurchsuchung gegen den Willen des Betroffenen ist ein schwerer Eingriff in das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung und darf daher nur auf richterliche Anordnung erfolgen. Wird jemand bei einer typischen Serienstraftat erwischt, wird er für ähnliche frühere Straftaten verdächtig gehalten. Meistens ergeben sich bei der ersten Vernehmung Anhalte, die das nahelegen. Dann muss der Staatsanwalt entscheiden, ob er eine Hausdurchsuchung beantragt, und ggf. der Richter, ob er sie anordnet. Dann steht der Richter vor der Entscheidung. Was spricht dafür, was dagegen? Am Ende spielt dann doch die ex-post-Erfahrung früherer Begebenheiten eine Rolle. Hat man in der Vergangenheit häufig Wohnungen durchwühlt, ohne was zu finden, muss der Richter zurückhaltend sein. Bei diesen Taten findet man jedoch fast immer etwas. Die gefundenen Schablonen sind für die weiteren Ermittlungen wertvoll, wenn sie selbst Auffälligkeiten haben, so dass man frühere Schmierereien ihnen zuordnen kann. So ähnlich wie Schriftgutachten verschiedene Handschriften unterscheiden und zuordnen können. Bis dahin weiß man natürlich nichts hinreichend Genaues. Kann man nichts zuordnen, wird man auch nichts Unaufgeklärtes aufklären können. Bloß, wer nicht sucht, wird nichts finden.

    @ Wieland Rose

    Andere Meinungen akzeptiere ich schon. Aber jemanden wegen einer gebrannten CD für 5 Jahre ins Gefängnis stecken zu wollen, wie Sie am 18.02. um 2.53 Uhr geschrieben haben, ist nun mal niedrigstes Stammtischniveau und aus meiner Sicht völlig daneben. Sie haben hier mehrmals vorgeschlagen, Bagatelldelikte schwer zu bestrafen. Meine Unterstützung dafür haben Sie nie gefunden. Ihnen ist total entgangen, dass in meiner Argumentation der zivilrechtliche Schadenersatz wichtig war. Nur davon hat das Opfer was. Die Täter haben dabei mehr verstanden, als wenn sie wie bei Ihrem Vorschlag die halbe Stadt putzen müssen. Beim Schadenersatz besteht ein unmittelbarer Bezug. Das kaputt gemachte kostet zur Wiederherstellung soundso viel. Wer soll es sonst bezahlen, wenn nicht derjenige, der es kaputt gemacht hat? Ist etwas eingängiger als einen Besen in die Hand zu drücken und stundenlang fegen zu lassen. Schadenersatz ist auch nicht willkürlich, sondern auf das begrenzt, was auch wirklich kaputt gegangen ist.


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  12. orangestattgruen | 19. Februar 2012 um 13:12 | Antworten

    Ich hätte da noch die Anregung, mal ein paar Hausdurchsuchungen bei FDP-Abgeordneten und -Ministern durchzuführen. Könnte mir vorstellen, dass da ganz andere „Rechtsverstösse“ aufzudecken sind, wobei die finanziellen Schäden für das Gemeinwesen höher als 600 Euro sein dürften … Alle sind vor dem Gesetz gleich.


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  13. Ist schon lustig wie hier Leute verteidigt werden die anderer Leute Eigentum beschädigen/zerstören. Diese Schmierfinken sind für mich nichts bessere als andere Vandalen die aus reiner Langeweile und Übermut Haltestellen oder Telefonzellen zerstören. Ich finde sowas wiederlich!

    Grüße


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  14. Chain Gang Commander | 20. Februar 2012 um 15:50 | Antworten

    @ fz! Da möchte ich mal erleben, wenn bei Ihnen jemand ans Auto oder ans Haus sprayt! Sind Sie dann auch so gelassen??? Bestimmt nicht! Wer „Mist“ baut bzw. eine Straftat begeht muss mit denn Folgen rechnen, wenn er erwischt wird! Hr. Dr. Mertes hat damit recht und trifft mit seinen Äusserungen, den Nagel auf den Kopf!


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  15. Ich möchte mich den Meinungen vom Chain Gang Commander und Herrn Dr. Mertes anschließen.

    Welche Straftaten hier teilweise miteinander verglichen werden ist schon lächerlich. Mutwillige Sachbeschädigung ist keine Bagatelle und durch nichts zu rechtfertigen.


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  16. Wenn Stromverteilerkästen mit Farbe „beschmiert“ werden,sind diese dann unbrauchbar?Ist ihre technische Funktion beeinträchtigt?Natürlich sind technische Einrichtungen der öffentlichen Infrastruktur nicht gerade geeignet für „künstlerische“ Arbeiten.Aber bitte nicht gleich von Beschädigen/Zerstören schreiben…Eventuell sollten die beiden jungen Männer mal ein Praktikum bei den Stadtwerken machen,um zu erleben,welche Funktion solche Kästen haben und wie mühsam es ist diese zu reparieren.Ich kann mir vorstellen,dass es auch nicht sehr angenehm für die Monteure der Stadtwerke/Telekom ist,wenn an den Verteilerkästen vierbeinige Mitbewohner ihre „Geschäfte“ hinterlassen.Ist das auch „Sachbeschädigung“ und rechtfertigt ebenfalls Hausdurchsuchungen sowie Beschlagnahme des Übeltäters?Kann da eine juristisch gebildete Person Auskunft geben?
    Pesönlich finde ich,das ein gut gemaltes/gesprühtes Grafitti an einer tristen Betonwand durchaus einen ästhetischen Wert hat. Natürlich darf diese Wand durch die Farbe nicht zum Einsturz gebracht werden!


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  17. @rose
    Sie haben ein komisches Eigentumsverständnis. Sie schreiben von ästhetischen Werten von besprühten Hauswänden.

    Was ist, wenn der Hauseigentümer dies nicht will?

    Ich habe überhaupt nichts gegen Grafiken auf eigenen Wänden. Aber das sind meine Wände und ich will die Grafiken da haben. Jemand anderes Eigentum zu verändern, ist gottlob in unserer Grundordnung nun mal eine Straftat. Und so sollte sie auch behandelt werden.


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  18. @ Andreas
    Schon mal was von Ironie gehört?Ich möchte nur darauf hinweisen,welchen Aufwand dieser Staat treibt,um die Grafitti-Szene zu bekämpfen und fast keinen um zum Beispiel den Rechtsextremen Terror.Eine Gesellschaft,in der es wesentlich schlimmer ist,mit Farbe Eigentum „zu verschönern“ als Menschen nur aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Herkunft zu verletzen oder gar zu töten,die hat ein grosses Problem!
    Und wenn sie schon unsere „Grundordnung“(was ist das?)bemühen;einfach mal das Grundgesetz der Bundesrepublik lesen:“ Eigentum verpflichtet-sein Gebrauch soll zugleich der Gemeinschaft dienen…“ .Sicher darf der Hausbesitzer sich an einer grauen Betonwand erfreuen. Problematischer wird es schon,wenn diese Wand nicht in seinem Hinterhof zu besichtigen ist,sondern permanent in den öffentlichen Raum hineinstrahlt.Damit werden alle Bürger,die sich auf öffentlichem Grund bewegen,gezwungen,sich der ästhetischen Auffassung des Hausbesitzers unterzuordnen…
    Einfach mal gelassener mit solchen Erscheinungen umgehen und mal überlegen,warum weltweit diese Kunstszene gedeiht.
    In London wurden Gebäude als nationales Kunstgut deklariert weil sie Grafitti von Banksy tragen…Das kann in unserem spiesig-miefigen Deutschland natürlich nicht passieren…


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  19. @ROSE Es geht doch hier doch wohl nicht um Grafitti von Banksy, sondern um sinnlose Schmiererei.
    Niemand ist berechtigt öffentliches oder privates Eigentum zu beschmjieren!
    Als nächstes werden dann Papiertonnen oder Autos abgefackelt, weil es die Nacht sio schön beleuchtet.
    Das ist Sachbeschädigung und gehört bestraft!
    Da helfen auch keine an den Haaren herbeigezogenen Rechtfertigungsgründe, selbst wenn man bis zum Urschleim schürft!


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  20. Immerhin wird hier mal die Blockwartmentalität einiger Zeitgenossen aufgezeigt.
    Hier werden Fachärzte zu Lackexperten und Juristen und alle Strafwütigen wissen natürlich, dass da (mit Schablonen!) „sinnlose Schmierereien“ gesprüht wurden/werden.

    Niemand hier bestreitet die Strafwürdigkeit oder die Legitimität des Wunsches der Eigentümer, Graffitti wieder zu entfernen (zu lassen). Kritisiert wurde der Verfolgungseifer einiger Kommentarschreiber, das „fachkundige Gerede“ ohne konkretes Wissen über die Taten und das Mittel der Hausdurchsuchung bei vergleichsweise harmlosen Delikten. Zu Recht.


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  21. @???
    Haben sie sich schon mal mit Street-Art und seinen diversen Ausprägungen beschäftigt?Haben Sie schon einmal überlegt, was junge Mensche dazu bewegt,sich im öffendlichen Raum auszudrücken?
    Ich verteitige nicht alle solcher Aktionen.Aber bitte doch die Verhältnismässigkeit der Reaktionen beachten. Sicher kann man nicht alles was da so gesprayt wird als Kunst bewerten. Der Hausbesitzer wird sich sogar mächtig ärgern. Aber es ist nur Farbe auf einer Wand.Wenn ich aber fast täglich erlebe,wie Gleichgültig auf Gewalt gegen Menschen reagiert wird…Für mich haben Leben und Gesundheit von Menschen einen wesentlich höheren Stellenwert als etwa die „unversehrte“ Farbe einer Wand!
    Bei einigen meiner Mitbürger scheint es aber umgekehrt zu sein!
    Wenn meine Hauswand mit Grafitti „verziert“ wird, kann ich damit leben. Mich ärgert viel mehr, wenn Nachbars Lumpi regelmässig vor meine Haustür sch…t.Oder wenn der 12-jährige Sohn von L mit der Bierflasche rumhängt und die leere Flasche auf dem Radweg entsorgt–aller zwei, drei Wochen die Reifen flicken macht auch keinen Spass!
    Papiertonnen und Autos abfackeln ist schlicht Brandstiftung und gehört bestraft! Aber wieso bringen Sie Graffiti-Sprayer mit Brandstiftung in Verbindung? Das sind zwei verschiedene Ebenen!
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in vielen Ländern mit der Grafitti-Szene lockerer und entspannter umgegangen wird als in D. Und dass es Menschen gibt, für die materieller Besitz ALLES ist, während andere dem Leben den höchsten Stellenwert zuweisen…


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  22. @Rose

    Für die einen ist es „der Versuch, junger Menschen, sich im öffentlichen Raum auszudrücken“, für die anderen die auslösende Bagatelle der „Broken-Windows-Theory“…

    Wobei eigentlich auch die Anhänger der „Street-Art“ erkennen müßten, daß der überwiegende Anteil des umgestalteten „öffentlichen“ Raums (als ob alles, was frei erreichbar herumsteht, vogelfrei wäre) einfach nur beschmiert wurde.


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  23. Chain Gang Commander | 22. Februar 2012 um 05:01 | Antworten

    @Rose und ???! Jeder darf also machen was er will!? Super! Danke! An unseren Häusern wurde schon oft so ne sch…. (Entschuldigen Sie meine Wort wahl) gesprayt! Unsere Versicherung (Hausrat bzw. Haftpflicht), schreibt uns langsam sehr komische Briefe! Jetzt muss ich mal sagen, ich bzw. WIR, sind Bewohner der KarLie! Ich habe ebenfalls, denn Beruf des Maler/Lackierers, erlernt! Jetzt soll ich alles mit „Lotus-Effekt“ Farbe streichen! Wissen Sie was das kostet? Bestimmt nicht! Das ist alles Sachbeschädigung und gehört, in meinen Augen schärfer Bestraft!!! Nun versucht mal, Lack von „Plaste“ runter zu bekommen! Viel Spass! Am besten, die „Schmierfinken“ sollen nur einen Lappen mit H2O bekommen und alles sauber machen! Dazu ein T-Shirt: Ich bin ein Schmierfink!!! Das machen diese Leute nie wieder! Und dann noch das arrg. mit Street Art! Noch besser! In der ganzen Stadt (bei mir auch) steht REBELION d’rauf und/oder gegen S24! Sorry, dass ich jetzt so hart schreibe! Bekomm ich das aber mit……………naja! Das selbe ist doch, dass bei uns jedes mal die Mülltonnen „umgeworfen“ werden usw.! Aber leider habe ich auch schon beobachtet, dass gesprayt wird und unsere Polizei, in meinen Augen, nen Ruhigen macht! So nicht meine „Dreunde“!!!!!!!!


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  24. @Rose

    Meine Hauswand ist kein öffentlicher Raum! Also hat sich da auch niemand außer mir zu verwirklichen!


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  25. @Chain Gang Commander Bitte vor dem Schreiben erst lesen und überlegen.

    „Niemand ist berechtigt öffentliches oder privates Eigentum zu beschmieren!“
    „Das ist Sachbeschädigung und gehört bestraft!“

    Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass
    „Unsere Versicherung (Hausrat bzw. Haftpflicht), schreibt uns langsam sehr komische Briefe!“
    Für Schäden an Gebäuden ist die Gebäudeversicherung zuständig und nur diese.

    10 Liter Lotusan Farbe(weiß) mit Nanoeffekt kosten ca.150 Euro.
    Dass diese Farbe bei Schmierereien hilft, glaube ich eher nicht.

    @ Rose Sie haben keinerlei Achtung vor der Arbeit und dem Eigentum anderer Menschen.


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  26. Ich habe in Jena schon einen Ladenbesitzer gesehen, der an seiner Fassade geschrubbt hat. Er sagte, dank des Anstriches würden die Graffiti nicht halten, aber die Schrubberei sei sehr lästig. Eine gestrichene Wand ist eben immer auch vergegenständlichte Arbeit von irgendwem, selbst wenn der Hausbesitzer einen Maler bezahlt hat.
    Außerdem sind die Schaltkästen im Stadtgebiet meist mit irgendeinem Bild versehen, also nicht langweilig grau. Die verbildlichten Wortspiele sind eigentlich ganz witzig – im Gegensatz zu den Tags, die Sprayer an den Wänden hinterlassen. Deshalb kann es durchaus sein, dass die Herstellung des Ausgangszustandes teurer wird.
    Es ist selten, dass die Sprayer mal einen Gedanken erkennen lassen – am Engelplatz „sitzt“ z.B. eine Katze auf einem Blumenkübel. Die wirkt beim Vorbeigehen verblüffend. Ansonsten ist es zu 99 % nichts anderes als das, was Nachbars Hund tut: Ich war hier, und ich bin der Größte.


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  27. Chain Gang Commander | 22. Februar 2012 um 14:53 | Antworten

    Achso, ich kann lesen und überlegen! Aber diese ganzen Äusserungen lassen mich zu dem schluss kommen, dass Sie davon überhaupt keine Ahnung haben! Selbst die Gebäudevers. erkennt es langsam nicht mehr an! Andere Versicherungen die das auch greifen (ich kann Ihnen gerne mal meine/unsere Versicherungen zeigen), beschreiben unsere Wohnlage, als „pech gehabt“! Kann ich Ihnen alles beweisen! Und langsam habe ich davon genug! Wir lassen dieee sog. „Tags“ mitlerweile dran, da wir bei einer sauberen Fläche eh nur wieder neues Angriffsgebiet leisten! In meinen Augen bezeichnen Sie das alles als „dumme Jungs Streich“! Wie gesagt, es handelt sich dabei um eine Straftat und diese wird leider immer lässiger Bestraft! Und ich wiederhol mich nochmal. das sogar gerne, sie würden als Besitzer auch nicht anders reagieren! Aber Sie haben wahrscheinlich eine kl. Mietwohnung und können deshalb diese sache gut heissen!


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  28. Wunderbar wie sich hier einige aufregen, wegen Farbe. Meine Wand ist kein öffentlicher Raum..Heuel..meine,meine,meine.. ICH WÜNSCHE MIR MEHR GRAFFITYS IN DIESER STADT!! Ich liebe Farbe, ich liebe Graffitys,ich finde diese schön und freue mich über jedes neu gemalte. Weiter machen! Meine Wand ist eure Wand :)Ohne Malereien wäre es doch langweilig in dieser viel zu sterilen Stadt. Ich bewundere alle die so etwas machen!


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  29. @Just

    dann lass doch ein paar Leute zur Verschönerung in deine Wohnung :-)

    Dann kannste dich in deine vier Wände setzen und bewundern!


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  30. @andreas. Wurde schon gemacht. Meine Wohnung sieht durch diese Graffitys wundervoll aus! Aber danke für dein mitdenken :)


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  31. Dann hast du doch deinen Ort zum Bewundern. Ergo brauche wir keine weiteren Schmierereien.


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  32. @Andreas. Verstehst du nicht! Ist aber ok.


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  33. Chain Gang Commander | 25. Februar 2012 um 01:13 | Antworten

    das wird mir hier echt zu blöd! Es gibt Leute, die das verstehen und andere können oder wollen es nicht! Wie früher: Es gibt kein Eigentum! Viel Spass noch dabei! Aber, bekomm ich es bei mir oder in ganz Jena mit…………………….!


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  34. @just

    Prima, das ist ein Anfang! Jetzt laß aber auch noch deine Wohnung verschönern von
    * den weniger begabten Sprayern, die die paar schönen Graffiti übersprühen
    * von Kinder, die „Tags“ üben
    * von Skatern, die einfach ihre Namen hinterlassen wollen
    * von linken Aktivisten, die nicht wissen, wie man mit Schablonen umgeht (Straßenbahndurchfahrt Abbe-Platz läßt grüßen)
    * von den rechten „fs-jena“-Sprühern (und gleich danach die Antifa, die das ihrerseits übertüncht)
    * die Kleckertechniker können sich gleich deinen Fußboden vornehmen
    * betrunkene Fußballfans, die ihre Horda-FCH-SchweineRWE-DritteHalbzeit…. Sprüche hinterlassen und gegenseitig zerstören
    * und weil so schön ist, kann sich ja jemand mit Etching an Deinen Fenstern zu schaffen machen, während Antifa und Castorgegner die Türrahmen mit Aufklebern versiegeln und die Nazis die wieder teilweise abpopeln

    Natürlich machen das alle ungefragt und an Stellen, an denen ihnen das am liebsten ist.

    Und, gefällt Dir Deine Wohnung danach immer noch so?


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  35. @just

    wieso denn eigentlich „deine“ Wohnung? Es gibt doch kein Eigentum.
    Wollen wir tauschen? Die Wohnung in der ich lebe gehört mir nicht und ich hätte kein Problem mir deine Wohnstätte mal anzuschauen…
    lass uns das Wohnungsproblem doch mal angehen


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  36. @bruno, kein Ding. Melde dich und los gehts :) @ Erik, schnarch…alte Leier.


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