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Bürgerinitiative “Mein Eichplatz – Unser Jena” fordert sofortigen Stopp des Investoren-Auswahlverfahrens



Jena. Der Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter, der stellvertretend für die Jenaer Stadtverwaltung steht, hat völliges Chaos herbeigeführt. Zunächst präsentierte der Oberbürgermeister auf der Pressekonferenz am 22. Februar drei Juryempfehlungen: jenawohnen, ECE und OFB. Er sagt, „dass die Entscheidungen, die getroffen worden sind, in sehr sehr großer Mehrheit getroffen werden konnten. …Wir haben heute drei Entwürfe, die wir vorstellen können. Nach zwei Jurysitzungen sind wir zu diesem Ergebnis gekommen.”

In der gut besuchten Bürgerversammlung am Abend des 22. Februar war der OB leider nicht anwesend, sodass die Bürger keine Fragen an ihn richten konnten. Die Bürgerversammlung war insgesamt von Skepsis und Kritik der Bürgerschaft an den vorgestellten Entwürfen und dem vorhergehenden Verfahren geprägt. Die drei in der Jury vertretenen Stadträte erklärten, nun eine Bürgerbefragung zu den Investoren durchführen zu wollen. Nicht nur, dass eine von der Bürgerinitiative vorgeschlagene Befragung der Bürger bislang immer abgelehnt wurde – es ist dabei zunächst völlig unklar, wie die Teilkonzepte (MK3: jenawohnen) und die Gesamtkonzepte (MK2 und MK3: ECE, OFP) zusammenpassen sollen. Ebenfalls unklar ist, wenn sich für jenawohnen entschieden wird, ob sich dann ECE und OFP auf ein Splitting einlassen würden.

Weiter spitzt sich nun die Situation durch den mutigen Leserbrief des Bürgerjuroren Wolfram Opel zu. Er erklärt die offizielle Darstellung für falsch: Die Jury hat nicht drei Investoren ausgewählt, sondern ausschließlich jenawohnen! Da die Stadt sich ohnehin über das Ergebnis hinwegsetzt, hätte man sich das aufwendige Juryverfahren auch sparen können. Wieviel hat die Jury eigentlich die Stadt Jena gekostet?

Wir hatten Recht mit unserer Befürchtung: Die angebliche Bürgerbeteiligung durch die Jury war für die Stadt nur ein Feigenblatt. Damit verletzt die Stadtverwaltung den Stadtratsbeschluss, der klar festlegt, dass nur die Empfehlungen der Jury dem Stadtrat vorgelegt werden können:

“Nach Abschluss der Stufe 2a [d.h. Konzeptbewertung durch die Jury] werden die Verhandlungen mit den von der Jury empfohlenen Bietern mit dem Ziel fortgesetzt, dem Stadtrat im 2. Halbjahr 2012 ein qualifiziertes Gesamtkonzept zur Bebauung des Eichplatzes und zum Verkauf der städtischen Grundstücke vorzulegen.”

Es macht sich das Gefühl breit, dass die Stadtverwaltung, vertreten durch den OB Albrecht Schröter, nicht ausreichend transparent, und scheinbar auch nicht mit den wirklichen Beschlüssen der Jury, an die Jenaer Bevölkerung herantritt. Die Bürgerinitiative plant deshalb auch weiterhin ein Bürgerbegehren gegen den Verkauf des Eichplatzes und fordert unter anderem die vollständige Transparenz, die Offenlegung aller Informationen und Protokolle, um die Jenaer Bevölkerung umfassend aufzuklären.

Die Bürgerinitiative plant eine inhaltliche und methodische Aufarbeitung und Lösungsfindung, um aus der verfahrenen Situation herauszukommen. Das Ziel dabei ist weiterhin ein zukünftsfähiges Konzept und Nutzungsmöglichkeiten für den Eichplatz zu entwickeln.

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32 Reaktionen zu “Bürgerinitiative “Mein Eichplatz – Unser Jena” fordert sofortigen Stopp des Investoren-Auswahlverfahrens”
  • Bienchen Am 27. Februar 2012 um 09:54 Uhr

    Da verstehe einer noch die Welt bzw. die BI.

    “Der Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter hat völliges Chaos herbeigeführt” – Wie bitte?

    “Da die Stadt sich ohnehin über das Ergebnis hinwegsetzt, hätte man sich das aufwendige Juryverfahren auch sparen können.” – Was?

    “Wieviel hat die Jury eigentlich die Stadt Jena gekostet?” – Geht es hier um den Vorwurf von Bestechung?

    Meine liebe BI, mit dieser Erklärung habt ihr für mich Eure gesamte Arbeit der letzten Monate in Mißkredit gebracht. Bei Euch gibt es nur dieses Bild der Stadt: alles Betonköpfe, die keine Ahnung haben, unsere Stadt zerstören wollen und die Bürger knachten.

    Dieses Bild trage ich nicht mehr mit!

    Ich finde die Konzepte für den Eichplatz gut. Empfohlen wurde von der Jury (meiner Meinung nach) das komplette Projekt von jenawohnen sowie: zwei weitere Entwürfe müssen noch weiter überarbeitet werden.

    Das wurde empfohlen und nicht alle drei Konzepte anzunehmen.

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  • Kristian Philler Am 27. Februar 2012 um 10:12 Uhr

    @Bienchen
    Viele Bienchen für diesen Kommentar, der die Arbeit und die Ergebnisse der Eichplatzjury kurz und knapp zusammenfasst. Nichts anderes wurde kommuniziert.

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  • Holger Herrmann Am 27. Februar 2012 um 10:35 Uhr

    Geld regiert die Welt!

    Die Mehrheit im Stadtrat hat eine politische Entscheidung zum B-Plan über die Köpfe der Bürger hinweg gefällt.

    Nach Ende des seitens der Jury-Mitglieder mutigen und kritischen Jury-Verfahrens versuchen, Herr Dirkes von KIJ, Herr Stadtarchitekt Dr. Lerm und Frau Schwarze bei Inaussichtstellung, zu erwartender Schönheitskorrekturen den B-Plan grundsätzlich unverändert beizubehalten.

    Die Jury war immer an das enge Korsett des B-Plans Eichplatz gebunden und konnte darüber hinaus gehende Aussagen und Empfehlungen nicht abgeben. Dies wurde von Herrn Prof. Fingerhut auf eine Nachfrage zur Bebauung des Kirchplatzes so festgestellt:

    Zeitpunkt 1.07 Stunde Tonaufnahme
    Pressekonferenz der Stadt Jena zum Eichplatz am 22.2.2012

    Herr Dt. Lerm bedauert ja noch, dass man dem Mittelalter folgend, die Spitze des Baufeldes von Jenawohnen nicht noch weiter Richtung Stadtkirche vorziehen konnte.

    Überhaupt sind die vorsichtig gewählten Worte von Prof. Fingerhut während der gesamten Veranstaltung sehr beachtenswert:
    http://www.jenapolis.de/2012/02/der-vorsitzende-der-eichplatzjury-im-pressegesprach-zum-eichplatz/

    Natürlich ist ein beachtlich erhöhter Wohnanteil sehr positiv, ändert jedoch nichts an der grundsätzlichen Kritik am B-Plan.

    http://www.zeit.de/2006/44/Innenstadt_zu_verkaufen

    http://www.jenapolis.de/2011/12/leserbeitrag-zur-okologie-der-einkaufszentren-handelselefanten-auf-der-kargen-kaufkraftweide/

    Ausschlag gebend in Jena ist, dass ein fragwürdiger B-Plan mit vielen falschen Prämissen (Mittelalterliche Wegeführung, nicht gerechtfertigter überdimensionierter Handel, hoher Büroanteil) über die Köpfe der Bürger hinweg beschlossen wurde.

    Es wurde niemals gefragt was die Bürger eigentlich wollen. Es wurden niemals Varianten aufgezeigt, welche den Anforderungen an gegenwärtiges und künftiges, städtisches Leben in 20 oder 30 Jahren) gerecht wird. Es wurden im B-Plan einfach nur Betonklötze mit überdimensioniertem Handel fixiert.

    http://www.jenapolis.de/2012/01/politische-keynote-zur-burgerkommune-jena-kirsten-limbecker-martin-michel/

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  • Holger Herrmann Am 27. Februar 2012 um 10:41 Uhr

    Sehr geehrter Herr Kristian Philler, erschrecken Sie bitte nicht vor sich selbst.

    http://www.jenapolis.de/2012/02/kommunale-burgerbefragung-zur-wiederbebauung-des-eichplatzes-vorgeschlagen/

    „Die repräsentative Befragung soll im Juni 2012 durchgeführt werden und ermitteln, ob die Jenaerinnen und Jenaer eines der konkreten Bauprojekte bevorzugen oder ob sie der Meinung sind, dass keines der Projekte verwirklicht werden soll.“

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  • Simon Sachse Am 27. Februar 2012 um 11:00 Uhr

    Ich finde die Äußerung von Wolfram Opel bemerkenswert. Während Herr Dirkes sagte, es sei noch nicht entschieden, dass Jenawohnen baut, hat die Jury offenbar eine sehr eindeutige Entscheidung in dieser Richtung getroffen. Fraglich ist danach nur, ob sich die beiden anderen Investoren einerseits mit der Hälfte des Kuchens bescheiden und andererseits wenigstens an die Vorgaben des Bebauungsplanes anpassen möchten. Die Option, Jenawohnen nicht bauen zu lassen, damit einer der Mitbewerber den ganzen Platz zubauen kann, gibt es offenbar gar nicht (oder die ganze Jury war reines Kasperletheater zur Ruhigstellung der Bürger).
    Der Bebauungsplan an sich ist sehr investorenfreundlich. Da ist es für mich unverständlich, dass trotzdem die Anforderung der äußerlichen Kleinteiligkeit einfach ignoriert wird. Deutlicher kann man als Investor nicht sagen, dass einem egal ist, was die Stadt will. Er will einen Handelsklotz, und basta.
    Vielleicht könnten sich auch die anderen Juroren zu diesem Problem äußern? Einer unserer gewählten Stadträte vielleicht, die ja schließlich wieder gewählt werden wollen?

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  • Einfachnur Vater Am 27. Februar 2012 um 11:10 Uhr

    Liebe BI,

    Ich persönlich halte die Vorschläge der Jury für falsch. Ich hätte mir eine andere Bebauung gewünscht – allerdings auch eine andere als die Vorschläge der BI (welche so unterschiedliche wie hier behauptet nicht sind/waren, es ging dabei immer um „mehr grün“, „mehr Park“, „weniger modern“, „nicht so hoch“ etc.

    Aber an diesem Statement stößt mir etwas anderes empfindlich und übel auf: Es wurde weiter oben bereits darauf hingewiesen: Die BI scheint ihre eigene Funktion nur noch und ausschließlich in ihrer Opposition zur Stadt und diesen „immer korrupten, und daher von ihrem Funktion her gegen den Bürger agierenden, Repräsentanten der lokalen Demokratie“ zu gehen. Mit dieser ewigen Wiederholung des „die Stadt regiert gegen die Bürger“, „deren Vertreter handeln ausschließlich nach Interessen des Kapitals oder irgendeinem anderen partikularen Einzelinteresse“ mag zwar in der Verschwörungsliteratur zu ganz passablen Novellen führen, in der wirklichen politischen Welt dagegen, folgt einzig die Delegitimierung der demokratischen Institutionen.

    Man muss ja gar nicht mit allen und jeden in dieser „realen Demokratie“ zufrieden sein, um anerkennen zu können, dass diese Demokratie zumindest in Ansätzen funktioniert. Wenn das wirkliche Anliegen der BI die Stärkung eben dieser Demokratie ist, erwarte ich als aufgeklärter Bürger mehr als diese Posse. Es fehlt der BI offensichtlich an einem akzeptablen Demokratiekonzept. Die gegenwärtige Agitation der BI jedenfalls wird das genaue Gegenteil bewirken. Nicht die Stärkung demokratischer Entscheidungen oder die Stärkung in das Vertrauen der demokratischen Institutionen ist das Ergebnis, sondern auch noch der Verlust in die Hoffnung auf eine demokratische Staatsform.

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  • Martin Michel Am 27. Februar 2012 um 11:30 Uhr

    Ich verstehe die Richtung der vorgetragenen Kritik (in den Kommentaren) nicht.

    Die Bürgerinitiative hat mit Mitgliedern der Eichplatz-Jury gesprochen. Verschiedene in der Öffentlichkeit diskutierte Fakten passen nicht zusammen:

    1. In den Zeitungen der WAZ Gruppe wurden angeblich 3 Entwürfe empfohlen
    2. Der Oberbürgermeister spricht indirekt von 3 Empfehlungen
    3. In der Präsentation entstand der Eindruck von 3 Empfehlungen

    4. Ein Bürger-Juror widerspricht dieser Behauptung
    5. Im Ortsteilrat Jena-Zentrum wurde auch von einem quasi Scheitern in der Diskussion der Jury berichtet da es nur EINE Empfehlung gibt.
    6. Es gibt keinen Fahrplan wie nachgebessert werden soll
    7. Der Platz kann nach Angaben aus dem OTR-Zentrum nur gesamt bebaut werden.

    In dieser Situation von Chaos zu sprechen ist legitim. Die Stadt versucht nicht die Fakten in der Öffentlichkeit richtig darzustellen.

    Die Entwürfe der Bürgerinitiative Mein-Eichplatz würde ich gerne einmal geschickt bekommen “@Einfachnur Vater”. Als aktives Mitglied sind mir diese unbekannt. Ich kenne nur Straßenbefragungen der Bürger die solche Ergebnisse hervorgebracht haben. In den Befragungen gab es auch verschwindende Minderheiten für die Pläne. Die Diskussion war immer kontrovers. Sie können ja gerne zum nächsten BI-Treffen kommen und sich selbst ein Bild machen.

    Martin Michel
    Mitglied des Stadtrates
    Mitglied der Bürgerinitiative Mein-Eichplatz

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  • fz Am 27. Februar 2012 um 12:26 Uhr

    Die Forderung ist doch gar nicht begründet?! Außerdem:
    - von “völligem Chaos” kann keine Rede sein
    - “Die Bürgerversammlung war insgesamt von Skepsis und Kritik der Bürgerschaft an den vorgestellten Entwürfen und dem vorhergehenden Verfahren geprägt.” Auch davon kann keine Rede sein. Oder ich war auf einer anderen Veranstaltung.

    Mir scheint, es geht einigen Protagonisten vor allem ums Aufregen und Dagegensein, die Gründe werden dann herbeigesucht. Wichtige und mehrheitsfähige Anliegen, z.B. die Verhinderung einer privatisierung öffentlichen Raumes, gehen so vollkommen unter.

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  • Holger Herrmann Am 27. Februar 2012 um 12:35 Uhr

    @Einfachnur Vater Es gibt nicht „Die BI“ in der der gleichen Form wie Stadtverwaltung und Stadtrat.

    Die BI ist eher ein Sammelbecken der vielfältigsten, unterschiedlichen Meinungen mit dem Ziel durch Bürgerbeteiligung einen breiten Konsens hinsichtlich einer grundsätzlichen Bebauung des Eichplatzes zu erlangen.

    Unser Oberbürgermeister ist selbst Mitglied der BI „Mein Eichplatz“

    http://www.jena.de/de/96473

    Dr. Schröter ist aber zugleich auch unser Oberbürgermeister und aus seinem eigenen Verständnis heraus oberster Chef der Verwaltung der “Konzernstadt Jena” mit Verwaltung und Konzernbetrieben wie KIJ.

    Das führt dann auch zu so etwas:
    Die Abstimmung für jenawohnen sei 9 zu 2 gewesen. Als Fingerhuth das Abstimmungsergebnis für ECE und OFB nennen möchte, wird er von Oberbürgermeister Schröter unterbrochen (im nachfolgenden Audio zu hören ab der 11. Minute)”

    Das kann ich persönlich bestätigen. Ich habe mir die Zeit genommen und war da.

    http://www.jenapolis.de/2012/02/der-vorsitzende-der-eichplatzjury-im-pressegesprach-zum-eichplatz/

    Wenn Die BI “Mein Eichplatz” so schlimm ist, warum ist unser Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter dann noch Mitglied der BI?

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  • Holger Herrmann Am 27. Februar 2012 um 12:51 Uhr

    Entschuldigung ich war zur Bürgerversammlung und nicht zur Pressekonferenz. Demzufolge kann ich nur mein Hörerlebnis auf jenapolis bestätigen.

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  • Bienchen Am 27. Februar 2012 um 13:41 Uhr

    @ Holger Herrmann: Aha. Die BI ist also tatsächlich ein Sammelbecken der vielfältigtsne Meinungen und Personen. Wie schön. Passt nur nicht ganz zur Überschrift. Da gibt es nur eine einzige Meinung und zwar “Bürgerinitiative “Mein Eichplatz – Unser Jena” fordert sofortigen Stopp des Investoren-Auswahlverfahrens”. – Mit wem wurde das abgestimmt? Wohl kaum mit allen Mitgliedern. = Tolles Demokratieverständnis!

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  • Jean Am 27. Februar 2012 um 14:22 Uhr

    Apropos Demokratie: Dazu gehören für mich die Beschlüsse des Stadtrats. Der Stadtrat hat für das Auslobungsverfahren Regeln aufgestellt. Die verstehe ich so: Die von der Jury in der 2. Sitzung empfohlenen Bieter bilden die Grundlage weiterer Verhandlungen. Das Abstimmungsergebnis für jenawohnen war 9:2 – also Empfehlung. Stellt sich die Frage: Wie lautet das Abstimmungsergebnis für ECE und OFB? 6:5? 3:8? 11:0? Hat niemand gesagt, steht nirgends. Und ohne Abstimmung kann es doch auch gar keine Empfehlung geben, oder? Ich verstehe das nicht so ganz.

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  • Holger Herrmann Am 27. Februar 2012 um 14:39 Uhr

    @ Bienchen Inhaltlich stimme ich der Bürgerinitiative “Mein Eichplatz – Unser Jena” zu.
    Der erweiterte Name ist mir auch neu. Mitgliedslisten, -namen und dergleichen sind mir nicht bekannt.

    Aufgrund dieser Unorganisiertet, Unausgegorenheit und Vielfalt der Meinungen habe ich den Begriff Sammelbecken verwendet.

    Ich bin kein “Mitglied“ der Initiative, was auch immer das sein mag. Ich kenne mich mit der Funktionsweise von Bürgerinitiativen einfach nicht aus.

    Vielleicht weiß Dr. Schröter als Mitglied mehr?
    Sind sie selbst Mitglied?

    Ich kann mich als interessierten Bürger dieser Stadt bezeichnen.

    Zum Eichplatz selbst weiß ich ziemlich genau, was ich nicht will.
    Ein von der Mehrheit der Bevölkerung getragene Entscheidung zur generellen Art und Weise der Bebauung kann ich akzeptieren.
    Diese Entscheidungsfindung hat jedoch bisher überhaupt nicht stattgefunden.

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  • Holger Herrmann Am 28. Februar 2012 um 10:52 Uhr

    Der Eichplatz soll wie die Wohnküche in meiner Kindheit sein.

    Sie war der bewegte Dreh- und Angelpunkt unseres Lebens.
    3 Generationen versammelten sich am Tisch. Hier wurde gekocht, gegessen, gespielt und gebastelt und miteinander geredet. Hier herrschte Leben.

    Der Konsum und die Kneipe waren die Informationszentrale und geselliger Treffpunkt in der damaligen Zeit.

    Leblos dagegen war unsere „Gute Stube“. Sie wurde nur geputzt und 3 – 4mal im Jahr genutzt.

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  • Calvino Am 28. Februar 2012 um 12:37 Uhr

    Viel interessanter: Wieso kann man die versammelten Entwürfe eigentlich nicht online sehen? Transparent ist das nicht gerade, wenn man irgendwo hinwandern muss um sich die Entwürfe anzuschauen. Modern schon mal gar nicht.
    Zwar findet man auf Jenapolis und in den Zeitungen immer mal wieder einzelne Bilder, aber ich hätte gerne mal alle gesehen, ohne Vorauswahl, bevor ich als Souverän meine neue Stadtmitte (mit)bestimme.

    Wie? So eine vorauswahlsfreie Mitbestimmung ist gar nicht vorgesehen? Und die gewählten Volksvertreter kuscheln lieber in einmütiger Gelassenheit, als sich gegenseitig die Entwürfe um die Ohren zu hauen? Wo sind die protestierenden Ökos, die doch eigentlich einen wunderbaren Park mit kleinen Eisbuden, hübschen Springbrunnen und lachenden Kindern fordern sollten?
    Wo sind die sogenannten sozialen Parteien, die den Platz mit Studentenwohnheimen zuballern sollten?
    Wo sind die Kapitalisten, die einen zweiten Tower neben den ersten fordern und randvoll mit Gewerbe, Gewerbe, Gewerbe knallen sollten? Was soll dieser Konsens-Käse??

    Die Politiker hätten die Chance gehabt die anstehende OB-Wahl zur Schicksalswahl zu machen. Rekordwahlbeteiligung wenn jeder Politiker für einen eigenen, mutigen Entwurf eingestanden wäre.
    Und hinterher hätte keiner sagen können, er wäre nicht gefragt worden. Stattdessen gibt es breitgematschten Konsens und den parteiübergreifenden Wunsch nach einer eierlegenden Wollmilchsau:

    Wohnbebauung muss vorhanden sein. Ja. Und Gewerbe! Und bloß genug Grünflächen! Und der neue Komplex muss sowohl architektonisch zur Altstadt, als auch zum Tower passen. Und darf nicht zu hoch sein. Und nicht zu klein. Und der Kirchplatz sollte nicht zu klein werden. Und irgendwo muss ja auch noch der Eisverkäufer stehen.

    Aber selbst wenn der Bürger nicht entscheidet: Wieso darf er die Entwürfe nicht online einsehen?

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  • Simon Sachse Am 28. Februar 2012 um 12:59 Uhr

    @ Calvino:
    Zum Glück haben wir keine Monarchie in der Stadt, der OB darf also Reden schwingen, aber entscheiden muss letztlich der Stadtrat, und der wird erst 2013 wieder gewählt. Möglicherweise erklärt das die große Eile, die im Verfahren plötzlich entfaltet wird.
    Die sogenannten sozialen Parteien sehen in Jenawohnen vermutlich einen ganz guten Kompromiss: mit 66 % Wohnungen und öffentlichen Wegen zwischen den einzelnen Blöcken und außerdem einem kommunalen Investor. Damit können sich offenbar die meisten Leute anfreunden. Eventuell sogar die Bürger. Und dass der Komplex irgendwie zur Altstadt und auf der anderen Seite zu Turm und Ehemals-Zeiss passen muss – wäre schon nicht schlecht, wenn wir nicht die Altstadt abreißen wollen, damit endlich Ordnung wird. Das gäbe dann eine kompakte Einheit vom Inselplatz bis zur ehemaligen Uni-Klinik, die ja auch umgebaut werden soll …
    Sehr vieles ist allerdings noch offen. Theoretisch hätte die Jury nach der 2. Runde genau zwei Favoriten dem Stadtrat vorlegen sollen. Sie hatte aber nur einen. Die beiden restlichen Entwürfe sind im Prinzip noch nicht über die erste Runde hinaus, wenn ich den Bürger-Juror Opel recht verstanden habe. Es gibt weder für ECE noch für OFB eine Empfehlung.

    Sehr gern würde allerdings auch ich die Entwürfe online sehen, und zwar zusammen mit den Auflagen der Jury zur Überarbeitung. Bei der öffentlichen Vorstellung konnte man schon zeitlich nicht alles lesen, es war zu viel Gedränge (positiv gesehen viel Interesse), und Texte auf Kniehöhe sind auch ein wenig schwierig.
    Für mich ist nicht zu verstehen, warum es keine Veröffentlichung gibt – um das Abspeichern zu erschweren? Damit sich später keiner mehr so genau erinnern kann? Das wollen wir doch mal nicht annehmen.

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  • Holger Herrmann Am 28. Februar 2012 um 15:22 Uhr

    Gutenberg StadtJena lässt grüßen. Man kann ja beim besten Willen nicht OTZ und TLZ gleichzeitig lesen. Meist ist der Inhalt auch identisch. Beim Eichplatz scheint dem jedoch nicht so zu sein:

    http://www.eichplatz.jena.de/Presseschau.31.0.html

    Herr Dirkes von KIJ erachtet als notwendige Veränderungen bei den Kollegiengassenentwürfen nur noch einige Schönheits Schnörkel für notwendig.

    http://www.eichplatz.jena.de/fileadmin/website/media/Presseschau_2012/20120225_OTZ_Grunds%C3%A4tzliches_wurde_erf%C3%BCllt.pdf

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  • Bienchen Am 28. Februar 2012 um 16:35 Uhr

    @calvino: “Transparent ist das nicht gerade, wenn man irgendwo hinwandern muss um sich die Entwürfe anzuschauen. Modern schon mal gar nicht.”

    Ganz modern wäre es doch, wenn wir alle künstlich ernährt werden könnten. Dann bräuchte keiner mehr seine Zeit für’s Essen zu verschwenden. Aber nun im Ernst:

    Wenn jemand schwerstbehindert ist, dann kann er die Einladung, sich die Pläne vor Ort anzusehen, nicht wahrnehmen. Ansonsten tut ein wenig Bewegung dem Körper gut.

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  • Holger Herrmann Am 28. Februar 2012 um 21:28 Uhr

    @Bienchen ich empfinde ihre Einlassung zu künstlicher Ernährung und Schwerbehinderung als menschlich sehr bedenklich.

    Eine Ausstellung mag ja schön und nett sein. Vielleicht sogar ein kulturelles Erlebnis.
    Das Internet ist aber eine ganz andere Sache. Es vergisst nicht. Es ist immer zu jeder Zeit verfügbar.

    Ich kann mir Pläne über die Zoomfunktion genau ansehen.
    Ich kann unterschiedliche Pläne besser vergleichen, indem ich zwischen den Seiten springe.
    Ich kann mir beliebig viele Notizen machen.
    Ich kann eine Nacht darüber schlafen und alles wieder neu betrachten.
    Ich kann Entwicklungsfortschritte und Veränderungen in Plänen problemlos erkennen.

    Im Zeitalter der Digitalisierung ist eine Auslegung der Pläne und Darstellungen im Internet kein Problem.
    Wer etwas anderes behauptet, hat einfach nur nicht den Willen dazu!

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  • Empört euch Am 29. Februar 2012 um 09:32 Uhr

    @Herr Kristian Philler
    die Fahne nach dem Wind! Märchen vom Eichplatz: Es war einmal….

    http://www.jenapolis.de/2010/09/die-stadt-verkauft-den-eichplatz-exklusives-foto-zeigt-den-urspruenglichen-eichplatz-im-panorama/

    nur zweckgebundene Aussagen damalig, um den “Mittebürgermeister” für die sogenannten “Grünen” zu erhaschen?

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  • Holger Herrmann Am 29. Februar 2012 um 10:03 Uhr

    Dem letzten Link (Herr Kristian Philler)folgend:
    Vom Winde verweht. Worte sind Schall und Rauch.

    “Bei allem Verständnis in die Notwendigkeit eines soliden Stadthaushaltes: Was bedeutet maximaler Gewinn?
    Dieses Prinzip kann jeder in der Löbderstraße erleben: Glatte austauschbare Investor-Architektur. Einen Bäckerladen, der es sich traut, manchmal zwei Tische auf die Straße zu stellen – ist das urbanes Leben? Kettenläden, die so auch in jeder anderen Stadt geben könnte – ist das individuell? In Kübel eingezwängtes Gestrüpp – will man hier verweilen?

    Der Eichplatz darf so nicht enden!

    Er ist das Herz unserer Stadt, hier sollte sich alle Innovation, Lebensfreunde und positive Energie der Stadt sammeln. Hier müssen Gebäude entstehen, von denen man in 100 Jahren sagt: Wow, das haben die damals schon gebaut – visionär! Fordern wir für die Neubebauung Architektur, die Menschen anlockt und nicht einfach nur durchschleust. Erwarten wir eine Architektur des 21. Jahrhunderts: ökologisch, freundlich, beglückend.”

    Herr Philler spricht hier vom gesamten Zentralen Platz und nicht vom “Eich Plätzchen”, das war da noch nicht erfunden.

    Gemäß unserem Stadtarchitekt Herrn Dr. Lerm soll auf unseren Gassen nichts rumstehen weder Stehtische noch Werbeaufsteller.

    Offenbar auch keine Menschen.

    Die Fluchtwege müssen freigehalten werden!

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  • TH Am 29. Februar 2012 um 10:42 Uhr

    @empört euch

    Zum damaligen Zeitpunkt war er schon gewählt (sozusagen einen Tag alt –> 12. September Stichwahl und der Artikel ist vom 13. September).

    Erst informieren, dann posten!

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  • Simon Sachse Am 29. Februar 2012 um 11:33 Uhr

    Die Presseschau auf http://www.eichplatz.jena.de ist interessant. Ist schon jemandem aufgefallen, dass man als Illustration immer wieder den Plan von Jenawohnen und den von ECE sieht, aber nie den von OFP? Am liebsten ECE von oben, das sieht so schön grün aus.
    Ist das Zufall, ein rechtliches Problem (hat OFP gegen die Veröffentlichung Einwände?) oder die Vorbereitung einer Entscheidung? Man hat das Gefühl, die Leute sollen schon mal an den Anblick gewöhnt werden, damit sie gar nicht darüber nachdenken, dass es Alternative geben könnte. Vielleicht wirkt OFP auch zu abschreckend, weil noch klobiger.
    Bedenkenswert fand ich den Vorschlag, das MK2 um 90° zu drehen und als Turm zu bauen. Gleicher Rauminhalt, weniger Flächenverbrauch. Mehr öffentlicher Freiraum. Warum nicht?

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  • Zugezogen Am 29. Februar 2012 um 12:03 Uhr

    …Wie bitte?

    Da gibt es noch ein wenig Freiraum in der Stadt …welcher durchaus Qualitäten hat, die es zu stärken gilt.
    Dieser soll nun zugestellt werden mit Investorenbauten, die städtebaulich mehr als fragwürdig sind- wie will man mit einem solchen Konzept die Stadtentwicklung ganzheitlich voranbringen (siehe Situation des östlichen Stadtzentrums)???

    Nach dem Fehlgriff der Kariesarchitektur am Sonnenhof, der Billigarchitektur “Neue Mitte” nun der nächste “Geniestreich” der im dunkeln tappenden “Lichtstädter”???

    …engagiert doch endlich Leute, die Ihren Job verstehen und hört auf mit den überkommenen Seilschaften herumzuwursteln!

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  • Empört euch Am 29. Februar 2012 um 12:04 Uhr

    @„Bienchen“ ( Hornisse würde passender sein)

    Das sind aggressive Falschdarstellungen über die BI

    „Meine liebe BI, mit dieser Erklärung habt ihr für mich Eure gesamte Arbeit der letzten Monate in Mißkredit gebracht. Bei Euch gibt es nur dieses Bild der Stadt: alles Betonköpfe, die keine Ahnung haben, unsere Stadt zerstören wollen und die Bürger knachten.“

    „Ganz modern wäre es doch, wenn wir alle künstlich ernährt werden könnten. Dann bräuchte keiner mehr seine Zeit für’s Essen zu verschwenden.“

    Die BI ist für den Bürger transparent und der Bürger selber, wovon man bei der Verwaltung nicht sprechen kann. Die Bürger werden wie eine Nr. verlost und als Minderheit betrachtet.

    Das Internet ist erstmalig eine Plattform für demokratische Kommunikation. Es merkt sich alles !
    Die künstliche Ernährung ist woanders zu erkennen. In der Behandlung des Lebens von Natur und den Lebewesen durch raff-süchtige Investoren gesteuert und der Menschheit mit dem Geldhahn auf diktiert.

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  • Holger Herrmann Am 29. Februar 2012 um 12:44 Uhr

    @Simon Sachse Sie haben völlig Recht, diese Dachansichten bedürfen der Erklärung.

    Diese grünen Flächen gaukeln dem Betrachter grüne Gärten vor.
    In Wahrheit handelt es sich um begründe Dachflächen des darunterliegenden Einkaufszentrums.

    Diese Dachflächen dürften bestenfalls für die vorgesehenen Büros und Wohnungen zugänglich sein, wenn überhaupt.

    Die Bäume sind in Wirklichkeit Kübelpflanzen, wie sie zur Zeit am Kupferhütchen und Steinweg ihr jämmerliches Dasein fristen.

    http://www.eichplatz.jena.de/fileadmin/website/media/Presseschau_2012/20120223_TLZ_-__Draufsichten.pdf

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  • Gruner; Michael Am 29. Februar 2012 um 15:46 Uhr

    Sehr geehrte Leser,

    einmal mehr hat sich aus meiner die Stadt Jena dazu bekannt, seine Bürger bei wichtigen Entscheidungen an der Nase herumzuführen (ähnlich wie beim sogenannten “Bürgerhaushalt”).

    Der Stadt Jena geht es fast nur noch um Profit, dies finde ich verwerflich …

    Michael Gruner/Jena

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  • Anne Am 29. Februar 2012 um 19:13 Uhr

    Als alte Jenenserin kenne ich den Platz noch mit Springbrunnen , einen Cafe und viel Grün. Wir waren mal eine sehr grüne Stadt, nur leider ist jetzt alles Beton, wie z.B. der Holzmarkt. Man sollte nicht wie in einer Kleinstadt nur 4- 5 geschossig bauen sonder vielleicht 3 bis 4 höhere Häuser. Das heißt größere Abstandsflächen und viel Platz drumherum für Bänke , S p i e l p l a t z (gibt es im Zentrum gar nicht – wie war das mit kinderfreundlich?) und viel Grün. Dann dürfen wir uns auch wieder Großstadt nennen. Natürlich müßte unter den gesamten Platz ein zum Teil öffentliches 2 geschossiges Parkhaus. Aber wir denken ja hier wie in einer Provinz. Schönen Abend noch oder sollte ich lieber sagen: Gute Nacht.

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  • Holger Herrmann Am 3. März 2012 um 00:31 Uhr

    Wenn ich mir die Beschlussvorlage Datum:13.04.2011 Betreff. Grundstücks-Auslobungsverfahren Eichplatz

    Anlage1_ Aspekte zur städtebaulichen, funktionalen und architektonischen Gestaltung

    zu Gemüte führe und dann die Entwürfe von ECE und OFP in Erinnerung rufe, sind diese meilenweit von den Vorgaberichtlinien entfernt.

    http://egov1.kommunenonline.de/sessionnet/buergerinfo//vo0050.php?__kvonr=4397&search=1

    Man sollte jedem Besucher der Präsentation im Stadtspeicher einen Ausdruck der Anlage 1 als Entscheidungshilfe in die Hand geben.
    Es muss auch nicht so edel sein wie die Einladung von KIJ.
    http://www.eichplatz.jena.de/fileadmin/website/media/material/Ausstellungsflyer_quer_FINAL.pdf

    Einfach ein Blatt Papier 2seitig bedruckt. Das reicht völlig aus.

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  • Wolfgang Scholz Am 15. April 2012 um 18:01 Uhr

    Reichen die Steuereinahmen der Stadt Jena nicht, um für alle
    Einwohner und Gäste, auch für schwer gehbehinderte Menschen
    ein Begegnungszentrum nach dem Einkauf und dem Besuch der Stadt zu schaffen? Natürlich mit Parkplätzen. Menschen sollen nicht
    durch das Stadtzentrum irren. Wichtige Wege zu Kultur- und Läden
    müssen geschaffen werden. Das als ein Aspekt!

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  • Stadtentwickler Am 15. April 2012 um 18:51 Uhr

    Werter Herr Scholz, genau das meinte ich mit meinen Kommentaren, es gilt als 1×1 der Stadtentwicklung. Bei einer lebendigen , kreativen und anziehenden Stadt, muß die Kultur, Wirtschaft und Soziales sich gleichzeitig entwickeln können. Ihr wollt doch sicherlich nicht nur in einer Einkaufsmetropole leben.

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  • birgit . Am 16. April 2012 um 23:09 Uhr

    Hallo Stadtentwickler, ich denke den Kritikern und der BI Eichplatz geht es genau um “diese” lebendige, kreative und anziehende Stadt.
    Wann trifft sich die BI Eichplatz wieder ? Ich glaube es gibt in Jena noch zu viele Einwohner, die nichts (ja immer noch nicht)Genaues über die Planungen wissen – über den Verkauf schon gleich gar nicht. Weiß nun nicht, ob das nur Desinteresse ist oder einfach keine Zeit.
    Haben sich eigentlich auch schon mal ortsansässige Architekten zu diesen Entwürfen geäußert, ist es wirklich nur eine Minderheit (wie es immer kommuniziert wird), die es so nicht will ?
    Ach Jena – Konzernstadt – Lichtstadt – Paradies – Shopping-Metropole oder eine Stadt zum “gerne” Leben ?
    http://www.taz.de/Bewegungen/!91444/

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