Bundesminister Ramsauer sagt Finanzierung für Mitte-Deutschland-Verbindung zu
Erfurt. „Der zweigleisige Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung geht weiter. Die Realisierung des Schienen-Projekts ist ein wichtiger Standortvorteil für Thüringen. Denn eine exzellente
Verkehrsinfrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, Mobilität und sichere Arbeitsplätze.“ Das erklärte heute (Mittwoch) Verkehrsminister Christian Carius in Erfurt. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat jetzt in einem Brief an Minister Carius zugesagt, der Bund werde nach Vorlage des Baurechts Ende 2012 „für die einzelnen Maßnahmen des 50-Millionen-Euro-Paketes zeitnah eine Einzelfinanzvereinbarung mit der Deutschen Bahn AG abschließen.“
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung misst „einer guten Anbindung der Thüringer Städte Gera, Weimar und Jena an den ICE-Knoten Erfurt große Bedeutung zu.“ Weiter heißt es in dem Schreiben: „Mit den zugesagten Teilmaßnahmen des so genannten 50-Millionen-Euro-Paketes wurde im Jahre 2011 mit der Realisierung von vier Eisenbahnüberführungen und der Felssicherung begonnen.“
Für die Abschnitte Weimar – Großschwabhausen und Neue Schenke – Stadtroda wurden die Planfeststellungsverfahren im vergangenen Jahr eingeleitet. Für den Teilabschnitt Mellingen – Großschwabhausen ist das Planfeststellungsverfahren seit Ende 2o11 abgeschlossen. Das Baurecht für die Maßnahme – eine Voraussetzung für die endgültige Finanzierungszusage des Bundes – soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.
„Wenn die Bundesmittel bereit stehen“, so Carius weiter, „könnte im Jahr 2013 in den betroffenen Abschnitten der zweigleisige Ausbau beginnen.“ Minister Carius hatte Anfang des Jahres in einem Brief an Bundesminister Ramsauer um Klarheit bezüglich der Finanzierung des Gesamtprojekts gebeten.
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2 Reaktionen zu “Bundesminister Ramsauer sagt Finanzierung für Mitte-Deutschland-Verbindung zu”-
ottone
Am 22. Februar 2012 um 13:59 Uhr
Das hilft aber München und Berlin auch nicht weiter, die ab 2017 von Jena abgekoppelt sein werden.
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Hava Sanning
Am 22. Februar 2012 um 14:58 Uhr
Hab auch schon gehört, dass in München und Berlin bereits Petitionen rumgehen, mittels denen man sich stark gegen das “Abkoppeln” von der Metropole Jena wehren möchte
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