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Neues Forschungsprojekt zu kindlicher Zweisprachigkeit und Sprachentwicklungsstörungen an der Uni Erfurt



Erfurt. “How can a teacher tell if a bilingual child has language impairment: A study of the language of Russian-Hebrew and Russian German migrant children in preschool and school years” ist der Titel eines neuen internationalen Forschungsprojekts am Fachgebiet für Sonder- und Sozialpädagogik der Universität Erfurt.

Das von Prof. Dr. Solveig Chilla, Juniorprofessorin für Pädagogik bei Störungen in Sprache und Kommunikation/Entwicklung von Sprachkompetenz, in Kooperation mit Kolleginnen des Zentrums für Allgemeine Sprachwissenschaft in Berlin, der Universität Tel Aviv (Israel) und der Bar Ilan Universität in Ramat Gan (Israel) geleitete Projekt zielt darauf ab, Verfahren zu entwickeln, mit deren Hilfe Lehrerinnen und Lehrer einschätzen können, ob Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung von bilingual aufwachsenden Kindern mit Russisch als Erstsprache typische Phänomene im Rahmen des bilingualen Spracherwerbs oder Ausdruck einer Sprachentwicklungsstörung sind. Gefördert wird das dreijährige Projekt von der German-Israeli-Foundation.

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