SPD will mit Kampagne 200 neue Mitglieder gewinnen
Erfurt.SPD-Landeschef Christoph Matschie und Landesvize Iris Gleicke gaben am heutigen Tag den

SPD-Landeschef Christoph Matschie und SPD-Vize Iris Gleicke präsentieren die Aktionskarten zur Mitgliederwerbekampagne.
Startschuss für die Mitgliederwerbekampagne „Mehr Demokratie wagen – sei dabei!“ der SPD Thüringen. 200 neue Mitglieder sollen bis zum Sommer gewonnen werden. “Parteien sind elementarer Bestandteil unserer Demokratie. Sie leben vom Mitmachen, denn erst die Mitglieder füllen eine Partei mit Leben. Und je mehr Menschen sich in demokratischen Parteien engagieren, desto stärker wird auch unsere Demokratie insgesamt”, begründete Landeschef Christoph Matschie die Kampagne.
Die Thüringer SPD hat derzeit rund 4 400 Mitglieder und hielt ihren Mitgliederbestand in den vergangenen Jahren stabil. Damit landete sie in der Mitgliederentwicklung stets unter den besten SPD-Landesverbänden bundesweit. “Wir wollen unsere Position ausbauen und Politik für Thüringerinnen und Thüringer interessant machen”, so die Bundestagsabgeordnete Iris Gleicke, unter deren Leitung die Mitgliederwerbekampagne entwickelt wurde.
Die SPD wird in den kommenden Wochen und Monaten auch im Rahmen des Kommunalwahlkampfes verstärkt auf Bürger im Freistaat zugehen und für ein Engagement in der SPD werben. “Unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind aktueller denn je und wir wissen, dass viele Menschen Interesse an Politik haben und sich mit diesen Grundsätzen identifizieren. Um diese Thüringerinnen und Thüringer wollen wir aktiv werben und sie für eine Mitarbeit in der SPD gewinnen”, so Matschie und Gleicke.
Über die Internetseite www.eintreten.spd-thueringen.de können Interessierte der SPD direkt beitreten. In den Geschäftsstellen und Büros der SPD in Thüringen können Mitgliedsanträge bestellt werden.
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2 Reaktionen zu “SPD will mit Kampagne 200 neue Mitglieder gewinnen”-
Günter Platzdasch
Am 6. Februar 2012 um 02:43 Uhr
SPD Thüringen unter “besten SPD-Landesverbänden bundesweit” – bei der Stabilisierung der Mitgliederzahl auf niedrigem Niveau, wohlgemerkt! Das erinnert mich doch’n bißchen an DDR-Schönungsstatistiken (“…konnte das Kombinat in Erfurt die Chipherstellung um 234 % steigern…” – aber bitte nur mit DDR-Computersteinzeit, nicht mit Silicon Valley vergleichen!). Also vor’n paar Jahren hatte jedenfalls in Rheinland-Pfalz allein der SPD-Unterbezirk Speyer mehr Mitglieder als die SPD in ganz Thüringen, einstmals Teil der mitteldeutschen Hochburg der Sozialdemokratie…
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Hava Sanning
Am 6. Februar 2012 um 12:23 Uhr
Das sagt Wikipedia dazu (Gesamt-SPD):
Zwischen 1990 und 2008 hat die SPD 400.000 Mitglieder verloren, womit ihr heute etwas weniger als eine halbe Million verbleiben.[24] Die Gewichtung der gesellschaftlichen Herkunft der Mitglieder hat sich – unter anderem infolge der demografischen Entwicklung – seit dem Ende der 1950er Jahre stark verschoben. Bildeten bis dahin vorwiegend Arbeiter und kleine Angestellte die Mehrheit der Mitglieder, so verschob sich dies in den Folgejahren zugunsten der Beamten und Rentner.
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