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Stadt Weimar verbietet rechten Aufzug



Weimar. Die Stadtverwaltung Weimar hat heute eine Verbotsverfügung für den angemeldeten Aufzug für heute, 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, zwischen dem Hauptbahnhof und dem Goetheplatz erlassen.

Zwei Veranstalter, einer aus Tannroda und einer aus Kranichfeld, hatten für heute unter dem Thema „Ehrenhaftes Gedenken!“ einen Aufzug in Weimar angemeldet.

Der “Trauermarsch”, so einer der Veranstalter, soll sich zwischen dem Hauptbahnhof und dem Goetheplatz bewegen, wo eine Zwischenkundgebung stattfinden soll.

Die Polizei und die Versammlungsbehörde wiesen in dem Kooperationsgespräch mit einem der Veranstalter ausdrücklich darauf hin, dass neben den Witterungsbedingungen zu dem beantragten Termin und den Schwierigkeiten zum Ferienende auch Probleme auf den Berufs- und Wochenendverkehr, hier besonders auf den Busverkehr, zukommen könnten. Bei einer Genehmigung des Aufzuges müsste das Gebiet zwischen Hauptbahnhof Weimar und Goetheplatz ab der Mittagszeit bis weit in die Abendstunden großflächig abgesperrt werden. Dies würde bedeuten, dass der gesamte Verkehr, also auch der Busverkehr, umgeleitet werden müsste.

Alternativrouten, die die Polizei dem Veranstalter vorgeschlagen hatte, lehnte der Anmelder in dem Kooperationsgespräch ab. Dem Veranstalter steht es nun frei, den Rechtsweg gegen diese Verbotsverfügung einzuschlagen.

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