Neuer Vorsitzender der PIRATEN Thüringen gewählt |

Neuer Vorsitzender der PIRATEN Thüringen gewählt

Piraten Thüringen

Erfurt-Schmira. Mit großer Mehrheit wurde Gerald Albe (36) zum neuen Vorsitzenden der PIRATEN Thüringen gewählt. 111 der 129 abgegebenen Stimmen entfielen auf ihn. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Carsten Eckart (23) gewählt. Der neue Vorstand hat sich zur Aufgabe gemacht, die Piraten auf die kommende Bundestagswahl vorzubereiten und auch die Grundlagen für erfolgreiche Landtags- und Kommunalwahlen in 2014 zu schaffen. Die PIRATEN Thüringen unterliegen seit der Wahl in Berlin einem steten Wachstum, dessen Ende noch nicht abzusehen ist.

»Unser Schwerpunkt in der Vorstandsarbeit wird sein, die geschaffenen Strukturen und Vernetzung der PIRATEN Thüringen weiter auszubauen. Dabei richte ich mein Augenmerk auf die breite Beteiligungsmöglichkeit aller Mitglieder.« so Gerald Albe zu seiner Wahl.

Bernd Schreiner, bisheriger Vorsitzender der PIRATEN Thüringen: »Ich beglückwünsche Gerald Albe zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der PIRATEN Thüringen. Ich selbst werde nach drei Jahren verwaltender Vorstandsarbeit meinen Schwerpunkt auf die politische Arbeit legen.«

Bei den Piraten wird die Politik durch alle Mitglieder gemeinsam gestaltet. Vorstandsarbeit soll diese politische Arbeit der Basis ermöglichen. Die Aufgabe des neuen Vorstandes wird es nun sein, sich mit den strukturellen Anforderungen durch die ständig wachsenden Mitgliederzahlen auseinanderzusetzen, insbesondere der Gründung weiterer Kreisverbände.

7 Kommentare zu "Neuer Vorsitzender der PIRATEN Thüringen gewählt"

  1. Über die “Piraten” könnte man sagen, dass sie das können, was die anderen politischen Parteien auch können, nämlich gar nichts. Für die “Finanzkrise” (korrekt: beginnende globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) gibt es keine wie auch immer geartete “politische Lösung”, weil der Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – nur solange der Vater aller Dinge sein konnte, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    Es gibt nur genau eine technische Lösung, die wiederum das, was heute als “hohe Politik” bezeichnet wird, überflüssig macht:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/was-passiert-wenn-nichts-passiert.html


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  2. Danke Stefan Wehmeier, Super-Link. Habe einen Kommentar gefunden, welcher meine noch etwas wirren Gedanken zu dem Thema in Worte fassen konnte:
    Freiwirtschaftler:
    „Der Markt (marktwirtschaftlicher Wettbewerb)wirkt nie ausbeuterisch, sondern ganz im Gegenteil immer ausgleichend. Ausbeutung entsteht durch Einschränkung des Wettbewerbes durch Privatkapitalismus und im verstärktem Maß durch die Abschaffung des Wettbewerbes in einer sozialistischen Planwirtschaft ( S t a a t s k a p i t a l i s m u s).“
    Deutschland hat seine wirtschaftliche Stärke nur durch kleinere Betriebe bis 250 Mitarbeiter, hier herrscht wahrscheinlich noch der klassische Wettbewerb. Alles andere ist Planwirtschaft: Subventionspolitik für Großindustrieelle, (zB. Müllverbrennungskapitalisten)ganz schlimm die Agrarsubentionen, die ist total ungerecht (Bsp. engl. Königin als Großgrundbesitzerin bekommt Millionen) und mit unserem billigen Milchpulver gehen z.B. Milchbauern in Entwicklungsländer pleite.
    Wir sind für das Elend in der Welt verantwortlich !
    Wie im großen so im kleinen. Für Jena heißt dies: die Eigenbetriebe verstärken hier noch den Effekt der Planwirtschaft.


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  3. Ich verstehe die Kritiker von Jenapolis wirklich nicht, hier kann man viel lernen und seinen kleinen Horizont erweitern. Vielleicht ist dies die sogenannte „Schwarmintelligenz“.Vielen Dank den vielen kreativen Kommentatoren.


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  4. Viele kennen mich als große Kritikerin der KIJ. Ohne diesen Eigenbetrieb gäbe es bei den zu verkaufenden Grundstücken der Kommune noch Wettbewerb. Jetzt schreibt KIJ Grundstücke aus und es steht jedesmal darunter: Es gibt keine Verpflichtung an den Meistbietenden zu verkaufen. Dies kann man so oder so deuten. Steht der Käufer also schon fest ?
    Was diese Planwirtschaft für Blüten treibt, sieht man an mangelden Wohnraum und dem Schwank der Inselplatz- und Eichplatzbebauung.


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  5. Link finde ich auch gut.
    Ihre Kritik an den Piraten verstehe ich dann aber nicht. Da hier die Basis entscheidet und nicht bezahlte Politpromis, kann nur die Piratenpartei verfestigte Strukturen benennnen und auflösen, um uns eine bessere freiwirtschaftliche Zukunft zu ermöglichen. Natürlich brauchen wir auch in dieser Wirtschaft feste Regeln und Gesetze um Mißbrauch zu verhindern. Eine intelligentere Steuer- und Subventionspolitik schafft den sozialen Ausgleich auch für Schwächere der Gesellschaft.


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  6. An die Kritiker für das einkommensunabhängige Grundeinkommen für alle, was ich vertrete:
    Summiert man jetzige Transferkosten inkl. Wohngeld, die dazugehörigen Verwaltungskosten inkl. Gerichtskosten und Entlastung der Gerichte + unsinnige Subventionen wie hier schon mal benannt überteuerte Müllverbrennungsanlagen, Agrarsubventionen und und und kann man spielend ein Grundeinkommen für alle finanzieren noch dazu , wenn man die Transaktionssteuer mal einführen würde. Man könnte auch endlich die Kleinstaaterei aufgeben. Wir sparen Geld für 17 Landesverwaltungen und lassen die Steuergelder nur von Bund und Kommunen verteilen, die wissen doch sinnvoller was damit anzufangen ist. Der Länderfinanzausgleich ist doch auch am Ende. Es gäbe ein großes Aufatmen in der Gesellschaft. Hier darf man den psychologischen Effekt nicht vergessen. Viele werden sich auch ehrenamtlich, künstlerisch oder als Eigenversorger betätigen, was der Gesellschaft wieder zugute kommt. Die Krankenkassen werden entlastet, da weniger in Depressionen fallen, weil doch immer Geld für Essen und Trinken sowie wohnen da ist ohne Anträge ausfüllen zu müssen. Die meisten werden trotzdem 8 – 12 Stunden arbeiten, da man ja eigentlich auch ein bißchen mehr möchte vom Leben, wie nur Essen und Trinken.
    Seien wir ehrlich durch unsere Computer und automatisierten Betriebe ist die Arbeit für alle „Arbeitswilligen“ nicht mehr da. Dies ist die größte Ungerechtigkeit. 8 Stunden Arbeit und aufstocken ist der größte Betrug in unserer Gesellschaft und sollte einfach nicht tolleriert werden.


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  7. obengenannter Link und der gefundene Kommentar von Anne drückt genau das aus, was ich seit Jahren fühle und auch im Geschäft spüre. Die kleinen stehen alleine da, kämpfen mit Handwerksrolle , Bürokratie und Gewerbeämtern und die großen, wie ECE, werden von der Politik hofiert. Wir haben hier keine freie Marktwirtschaft. Gerade in Jena herrscht ein starkes Monopol.


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