Denis Peisker wird als Dezernent Jena fit machen für das neue Energiezeitalter |

Denis Peisker wird als Dezernent Jena fit machen für das neue Energiezeitalter

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Jena. Der Jenaer Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt und unterstützt die Kandidatur des bündnisgrünen Fraktionsvorsitzenden Denis Peisker als Dezernent für Stadtentwicklung ausdrücklich.

Anja Siegesmund (Bündnis 90/Die Grünen) Foto: Wikipedia

„Unsere Stadt muss sich nachhaltig entwickeln und dabei steht die Energiewende vor Ort an erster Stelle: Wir müssen den Energiehunger Jenas mit intelligenten, lokalen Ideen stillen lernen und ein nachhaltiges Quartiersmanagement umsetzen, das Wohnraum nach verträglichen sozial-ökologischen Standards schafft. Nur dann wird Jena weiterhin seinen Status als Leuchtturm in Thüringen behalten können. Das ist uns als Grüne in Jena ein Herzensanliegen. Niemand könnte diesen Wandel der Stadt authentischer und nachdrücklicher umsetzen als Denis Peisker“, so Anja Siegesmund, Kreissprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Jena.

Siegesmund weiter: „Der Atomausstieg war nur die notwendige Voraussetzung für eine nachhaltige Energiepolitik. In den Kommunen sichern langfristig dezentrale Kraftwerke und eine Erhöhung der Energieeffizienz bezahlbare Stromkosten und eine sichere Energieversorgung vor Ort. Denis Peisker hat hier sehr große Fachexpertise und kann damit Jena als ostdeutschen Technologiestandort weiter voranbringen“.

Jörg Seiler, Sprecher des bündnisgrünen Kreisverbandes, betont: „Zudem steht für uns die Frage im Raum, wie wir Jena weiter denken wollen. Nachhaltige Entwicklung bedeutet auch, dass Bürgerinnen und Bürgern die zentrale Rolle in der Weiterentwicklung ihrer Stadt zukommt, egal ob Groß- oder Kleinstprojekt. Auch wir Grüne mussten lernen, dass die herkömmlichen Mittel der Beteiligung wie Fragestunden und Eingaben keinen ausreichenden Dialog zwischen allen Beteiligten garantieren. Wir werden uns gemeinsam mit Denis Peisker dafür einsetzen, dass Bürgerinnen und Bürger in Jena zeitiger und aktiver in die Diskussions- und Entscheidungsprozesse einbezogen werden.“

54 Kommentare zu "Denis Peisker wird als Dezernent Jena fit machen für das neue Energiezeitalter"

  1. bedarfs es noch eines beweises, dass die grünen in dem sumpf der vetternwirtschaft von spd/cdu/csu/fdp der letzten jahrzehnte angekommen sind, dann haben wir ihn hier. anderswo motzen sie gegen solchen klüngel und in jena wird er trefflich ausgenutzt.

    ABSTOSSEND!!!!!


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  2. Alexis Taeger | 7. Juni 2012 um 19:00 | Antworten

    Hallo Frau Siegesmund,

    Ihre Begründung für die Kandidatur von Herrn Peisker ist schon eine rechte Zumutung an den interessierten Leser: Energiewende, Quartiersmanagement, Atomausstieg, Energieversorgung, dezentrale Kraftwerke,… wichtige Aufgaben zweifellos, aber keine liegt in der Zuständigkeit eines Stadtentwicklungsdezernenten Jenas. Dazu kommt ein Schwall grüner Wohlfühllyrik ohne konkreten Inhalt.

    Bebauungspläne, Flächennutzungspläne, Gestaltung öffentlicher Räume, den Nahverkehrsplan, Ausweisung neuer Wohn- oder Gewerbegebiete… Welche Vorstellungen verfolgen die Grünen mit ihrem Kandidaten im Rahmen solcher Zuständigkeiten? Dazu kein Wort!

    Das ist zunächst eine Kritik an inhaltslosen, konformistischen Worthülsen aus der professionellen Politik, die leider auch zunehmend in der Kommunalpolitik Einzug halten. Aber so eine Stellungnahme stellt zudem auch die inhaltliche Ernsthaftigkeit, der von Ihnen unterstützten Kandidatur Herrn Peiskers in Frage. Was wollen eigentlich die Grünen mit einem Stadtentwicklungsdezernenten Peisker erreichen?

    Aufgrund der fachlichen Eignung und guten Erfahrungen in der laufenden Amtszeit, werde ich Frau Schwarz bei der Wahl den Vorzug geben. Aber so eine Unterstützungsadresse hat Herr Peisker nicht verdient.

    Alexis Taeger
    Stadtrat, FDP


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  3. Herr Kuhnle, ich muß Ihnen hier völlig Recht geben, einen besseren Beweis für Vetternwirtschaft und parteipolitischer Klüngelei wie es hier geschieht gibt es nicht. Eine gut arbeitende parteilose Dezernentin abzuwählen und dafür den einzigen noch nicht versorgten Grünen Parteifreund des Rot-Schwarz-Grünen Parteienbündnisses dieser Stadt mit einen lukrativen Pöstchen zu versorgen, das schreit schon nach Vetternwirtschaft und Klüngellei.
    Und noch etwas, der Mann hat von effizienter Energieversorgung genau so viel Ahnung wie meine Großmutter.
    Was ich bisher von Herrn Peisker gehört habe, hat mich noch nie irgendwie vom Hocker gerissen,unterhalten sie sich mal mit Leuten die in der Energiewirtschaft arbeiten,da erntet ein Herr Peisker nur ein müdes Lächeln. Und wo Grüne Energiepolitik heute hinführt sieht man an den heutigen Energiepreisen. Da sind nicht nur die großen Energiekonzerne daran Schuld, nein hier hat auch die Politik ganz kräftig versagt. Angefangen unter der Rot-Grün Aera Schröter und weiter unter Schwarz-Gelb unter Mutti. Diese riesigen Subventionen für erneuerbare Energien auf viele Jahre im vorraus treiben den Strompreis in die Höhe. Ich möchte nicht wissen, wie viele Harz IV Berechtigte Mitbürger in dieser Stadt ihre Energierechnung nicht mehr bezahlen können.
    Und Frau Anja Siegesmund, in Jena brauchen wir nicht irgend einen sozial-ökologischen Wohnraum, den sich sowieso keiner leisten kann, in Jena brauchen wir einen bezahlbaren sozialen Wohnraum der auch von Familien mit geringen Einkommen geschultert werden kann. So das es auch nicht passiert,das man für eine bedeutend kleinere 3-Raum Wohnung mehr Miete bezahlt als für eine viel größere 4-Raum Wohnung, die man gerne aufgeben möchte weil etwa die Kinder eigene Wege gehen.


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  4. 1.“ Energiehunger Jena“: Ich wußte ja gar nicht das Jena eine energiefressende Schwermetallindustrie, Werften und Stahlwerke hat. Bin wohl die ganze Zeit blind durch die Gewerbegebiete gefahren. Vielleicht hat man diese aber auch unter die Erde gebaut?
    2. Ich habe heute Capital 06/2012 gekauft und mich sehr amüsiert. Enthalten ist der Immobilienkompass. Der Journalist hat auch unseren Stararchitekten Dr. Lerm befragt und Freunde, im Gegensatz zu unser SPD-hörigen WAZ Gruppe, hat sich der Journalist nicht verklapsen lassen. Auf Seite 60 steht: …“Davon, das die Mieten (gemeint ist natürlich Jena) deshalb ständig steigen, will man im Rathaus nichts wissen. Die angebliche durchschnittliche Kaltmiete von 6,71 € stimme nicht, sagt Stadtarchitekt Matthias Lerm und verweist auf die Bestandsmieten. Er spricht von „Gerüchten“ der Immobilienwirtschaft.“… Eine Tabelle weist auf Seite 62 eine Monatskaltmiete bis 13.00 € je m² aus.
    Capital: „Tatsache ist, Jena ist teurer als andere Städte im Osten. Selbst sanierter DDR-Plattenbau, die westdeutsche Studenten nach bisweilen ganz witzig finden, sind hier nicht immer billig.“

    Endlich mal einer der keine Stadtverwaltungswunschbrille auf hat.

    Auf S. 61 ist eine Aussage von Dr. Lerm zu lesen:
    „Das Konzept ist angesichts der Kessellage klar:Verdichtung. Mit dem Umzug der UNI in die Stadt und des Klinikums nach Lobeda soll Platz frei werden. Jena setzt dabei auf Vielfalt und unter anderem auf Stadthäuser zur Vermietung.“

    Nach Aussage von Herrn Dr. Lerm bekommen wir also in der Bachstraße Mietwohnungen und dies zu Preisen von unter 6,71 € Kaltmiete je m². Diese Aussagen werde ich mir rot einrahmen.

    Ich werde mir die Zeitungsauschnitte mal generell mit den Aussagen der Stadtverwaltung mal ausschneiden und abheften. Mal sehen ob es eine Aussage gibt , die auch verwirklicht wurde.

    KIJ: Wann bekommen wir denn unser neues Spaßbaddach?


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  5. Frank Cebulla | 7. Juni 2012 um 20:49 | Antworten

    Herr Taeger hat mit seiner Bemerkung zu den Worthülsen Recht. „ein nachhaltiges Quartiersmanagement umsetzen, das Wohnraum nach verträglichen sozial-ökologischen Standards schafft“ ist so eine Worthülse. Es besagt alles und gar nichts. Es enthält ein paar grüne Modewörter wie ’nachhaltig‘, ‚verträglich‘ und ‚ökologisch‘ und man beginnt sich unwillkürlich zu fragen, was denn die Grünen in den letzten Jahren, wo sie in Jena mitregiert haben, an Wohnraum geschaffen haben. Ach ja, das wird jetzt mit Herrn Peisker sicher alles anders.
    Was uns vorgesetzt wird, ist nachhaltig – sprich immer wieder nachwachsendes – leeres Politgeschwätz.


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  6. Martina und Egmont Fey | 7. Juni 2012 um 21:08 | Antworten

    Sehr geehrte Frau Siegesmund, sehr geehrter Herr Seiler,

    wir sind froh, dass Sie sich an der Diskussion beteiligen. In Ihrem Beitrag formulieren Sie allerdings eine Sicht auf die bestehende Situation, die wir als jahrzehntelange Grünen-Sympathisanten überhaupt nicht teilen können!
    Vor einigen Tagen haben wir an Frau Göring-Eckardt einen offenen Brief gerichtet, der Ihnen sicher bekannt ist. Leider haben wir bisher keine Reaktion erhalten. Deshalb veröffentlichen wir unser Schreiben als weitere Antwort zu Ihrer heutigen Stellungnahme hier im Blog.
    Mit freundlichen Grüssen von zwei Alt-Grünen: Martina und Egmont Fey.

    ______________________________________________________________
    Offener Brief

    Martina und Egmont Fey
    Lassallestraße 12
    07743 Jena

    Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
    Frau Katrin Göring-Eckardt
    Wahlkreisbüro Gotha
    Marktstraße 1
    99867 Gotha

    Nachrichtlich an:
    Oberbürgermeister der Stadt Jena, Herrn Dr. Albrecht Schröter
    Alle Fraktionen im Stadtrat der Stadt Jena, fraktionslose Mitglieder
    TLZ / OTZ Jena Jena, am 28. Mai 2012

    Sehr geehrte Frau Vizepräsidentin, sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

    heute wenden wir uns an Sie als einer in vielen bürgernahen Anliegen engagierten, christlichen Landespolitikerin. Wir sind Grünen-Wähler der ersten Stunde und im Moment gerade von der örtlichen Grünen-Politik sehr verdrossene Bürger der Stadt Jena.

    Wie Sie wahrscheinlich wissen, stehen hier, neben dem dringend notwendigen Wohnungsbau bei gleichzeitigem Erhalt möglichst vieler Grünflächen, mit zwei innerstädtischen Plätzen (Eichplatz und Inselplatz) maximale Bauvorhaben an, die den Charakter unserer Stadt und den Lebensraum von uns Bürgern für lange Zeit prägen werden. Hinzu kommen komplizierte Diskussionsprozesse über Schulneubauten, eine mögliche Multifunktionsarena, Baugemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser etc.

    Wie man den (viel zu seltenen) Berichten der Tageszeitung, öffentlichen Veranstaltungen, aber auch den Fernsehübertragungen der Stadtratssitzungen entnehmen kann, haben wir mit Frau Katrin Schwarz eine hervorragend geeignete Stadtentwicklungsdezernentin. Sie ist jung, parteilos und ausgesprochen beliebt. Frau Schwarz verfügt, wie zu lesen war, nicht nur über eine exzellente Ausbildung in mehreren Disziplinen (Architektur in Weimar, Stadtplanung in Oxford und Bauassessorin in Frankfurt am Main), sondern überzeugt Experten wie Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. Auch die Fachleute in unserem (grünen) Freundeskreis sind sich einig, dass sie, und im Moment ausschließlich sie, mit ihrer offensichtlichen hohen Fachkompetenz, Strukturiertheit, Standhaftigkeit, ihrem zugewandt-sachlichen Zugehen auf die Bürger diese für unsere Stadt zukunftsweisenden Aufgaben im Sinne einer gut durchdachten, lebensfreundlichen und, soweit die Sachzwänge es zulassen, ästhetischen Wertsteigerung unseres Lebensraumes wird bewältigen können.

    Diese fähige Stadtentwicklungsdezernentin soll nun, wie man der Zeitung entnehmen konnte, dem politischen Kalkül geopfert werden. Dass ausgerechnet die Grünen dabei eine unrühmliche Rolle spielen sollen, macht uns traurig und verstört viele grüne Freunde in der Stadt.

    Denis Peisker soll in seiner Eigenschaft als Grünen-Politiker den Posten übernehmen. Er ist gerade erst mit weniger 5% als OB-Kandidat gescheitert. Im Übrigen hat er kaum grüne Themen im Wahlkampf ernsthaft vertreten! Seine Vita im Netz weist ihn als Experten für einige spezielle Umweltfragen aus, die ja heute unstreitig ein wichtiger Aspekt städtebaulicher Planungen sind. Dass er nun aber aus machtpolitischen Gründen mit seiner für diese Stelle eher beschränkten Ausbildung und bisher noch wenig erfahrungsreichen politischen Arbeit eine sozusagen auf den Punkt top-ausgebildete und tief in der Materie stehende Mitarbeiterin ersetzen soll, will uns und vielen Freunden nicht in den Sinn. Herr Peisker sollte die Größe aufbringen, sich durch gute Mitarbeit im Stadtrat in den Dienst der Stadt stellen. Dies würde über kurz oder lang sicher auch honoriert werden. Ihn als Stadtentwicklungsdezernenten gegen jede sachliche Vernunft durchzudrücken, ist nach unserer Ansicht auch für ihn selbst zum jetzigen Zeitpunkt keine Perspektive.

    Wir finden das offenkundige Machtspiel uns Bürgern gegenüber empörend, fachlich extrem kurzsichtig und im Hinblick auf die uns Regierenden ausgesprochen armselig. Wir wissen nicht, ob und inwieweit es Ihnen zusteht und/oder Ihre Möglichkeit oder Ihr Wille ist, auf diese geschilderten Umstände im Bereich Ihrer Partei einzuwirken. Wir würden uns freuen, diesbezüglich von Ihnen eine Antwort zu erhalten.

    Mit freundlichen Grüßen


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  7. Holger Herrmann | 7. Juni 2012 um 22:05 | Antworten

    @Martina und Egmont Fey Wo bitte sehen Sie positive Ergebnisse im Wirken von Frau Dezernentin Katrin Schwarz, die über das übliche Maß ihrer Tätigkeit hinausgehen?
    Sie präsentiert freudestrahlend die „Ergebnisse“ zum Eichplatz und Eichplätzchen
    und die Entschuldigungen für Bausünden wie in der Westbahnhofstraße
    sowie fehlende oder unausgegorene Konzepte, zum Verkehr, Handel und Parkraum unserer Stadt.
    Von Visionen oder Plan vermag ich da nicht zu sprechen.
    Die Opposition lobhudelt Frau Schwarz aus reinem Opportunismus.


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  8. Holger Herrmann, woher nehmen Sie ihre Informationen ? Stimme Ihnen ja oft zu, diesmal aber nicht. Ich persönlich kann die Arbeit von Fr. Schwarz zu wenig beurteilen. Kenne aber 2 Sachverhalte. 1. Frau Schwarz wird bei einer Baugenehmigung für die Westbahnhofstraße gar nicht gefragt. Hier wird nach § 34 Baugesetzbuch entsprechend der Höhe und Ansicht der Nachbarhäuser gebaut. Entscheidungsträger ist hier nur das Bauamt und nicht eine Dezernentin ! 2. Sie hat sich schon bemüht „auszubrechen“. Ein Beispiel. Wir möchten als Bauherrenverein bauen und haben mehrfach nach Grundstücken oder Sanierungsobjekte angefragt. Frau Schwarz kam eigenständig auf die Idee Bauherrengemeinschaften zu unterstützen und stellte dazu eine Stadtratanfrage, worauf KIJ den Auftrag erhielt mal 3 Grundstücke für Bauherren auszuwählen. Das einzige was ich Frau Schwarz vorwerfe ist, dass sie hier nicht dranblieb und weiter den Finger in die Wunde legte. Sie steht aber allein auf weiter Flur und sie können auch nicht versprechen, wieviel Ausdauer Sie persönlich aufbringen würden. Herr Dirkes machte nun, welch Wunder, 3 Vorschläge:
    1. Grundstücke am Hausberg, Bebauung in 2 bis 3 Jahren möglich, vielleicht ?
    2. Ein Restgrundstück im Himmelreich, für Privatinvestoren zu teuer, da eine Auflage besteht eine Tiefgarage zu bauen.
    3. Bauherrengemeinschaften können sich, wie jeder Bauherr, auf eine demnächst laufende Ausschreibung in Jena Ost bewerben, hier ist aber nur eine 2geschossige Bauweise möglich, also für 5 bis 10 WE zu klein. Wir fragten in der Stadtverwaltung an, ob wir höher bauen dürften und bekamen eine ernüchternte Antwort. Das geht nicht, ist Ihnen aber auch bekannt, dass darunter eine Wasserader verläuft? also eine teure Gründung und ob KIJ ein Bodengutachten macht, wisse man nicht, vielleicht machen sie ein Bodengutachten oder vielleicht ja auch nicht. Man kenne dies ja, KIJ lasse oft teuer Grundstücke versteigern, ohne das der Anbieter den Untergrund kenne, da kein Bodengutachten erstellt wurde.
    Geläutert zogen wir wieder von dannen.
    Frau Schwarz ist mir lieber, wie jeder Parteifunktionär.
    Liebe Familie Fey, ich freue mich für Ihr Engagement. Ich selbst hatte 8 € einstecken, konnte aber aus beruflichen Gründen doch nicht zu der Veranstaltung. Auf die Idee einen Brief zu schreiben, bin ich leider nicht gekommen. Zum Glück gibt es aber viele Jenaer, die sich engagieren. Zur Wahl schrieb ich noch. Jena hat bei den schlafenden Bürgern keine andere Regierung verdient. Dies muß ich revidieren. Wir sind eine kleine wachsende Gemeinschaft. Ich wünsche uns allen ein lebens- und liebenswertes Jena !


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  9. Ich schimpfe ja auch mal auf die Stadtverwaltung, hier aber vielen Dank für die Information. Wir haben eben doch noch öffentliche Angestellte, die im Sinne der Bürger handeln. Wir dürfen nicht alle über einen Kamm scheren. Nochmals Besten Dank .


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  10. Holger Herrmann | 8. Juni 2012 um 09:10 | Antworten

    @ Anne ich habe eine einfache Frage gestellt, auf die mir bisher niemand geantwortet hat!
    Im folgendem sehen sie wofür Frau Schwarz als eine der wichtigsten Personen (Dezernenten) der Stadtverwaltung alles verantwortlich ist.
    Dazu gehört auch der Fachbereich Bauen und Umwelt, sprich Bauordnungsamt. Also ist sie auch für die Anwendung des §34 Baugesetzbuch in der Westbahnhofstraße verantwortlich!
    Frau Schwarz trägt seitens der Verwaltung die Hauptverantwortung für den B-Plan Eichplatz und das Eichplätzchen!

    Stadtverwaltung
    Dezernat Stadtentwicklung Dezernentin
    Katrin Schwarz
    FACHBEREICHE
    FB Stadtentwicklung und Stadtplanung
    FB Bauen und Umwelt (Bauordnungsamt)
    FB Stadtumbau

    FACHDIENSTE
    FD Bauordnung
    FD Umweltschutz
    FD Stadtentwicklung
    FD Stadtplanung
    FD Stadtumbau
    http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=11120&_nav_id1=11217&_nav_id2=11328&_lang=de


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  11. Hallo Frau Siegesmund,
    ich hab sie bisher sehr geschätzt aber Ihr Beitrag ist Unfug.
    Ich habe Herrn Peisker im Vorfeld der OB Wahl öfter erleben müssen, es gibt nichts was Ihn für den Posten des Dezernenten für Stadtentwicklung qualifiziert.
    Grüne in Jena wacht endlich auf und hört auf mit dem Posten schachern, sonst seid Ihr mich als Wähler los.
    Gilt auch für die Stadträte von SPD und CDU.
    Für die Zukunft der Stadt Jena wehren Sie sich gegen den koalitionszwang!
    Jena hat als Dezernenten für Stadtentwicklung Qualität verdient. (Herr Peisker ist hierfür viel zu grün)


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  12. orangestattgruen | 8. Juni 2012 um 10:27 | Antworten

    @HolgerHerrmann Sie haben völlig Recht, was die Person der derzeitigen Dezernentin anbelangt. Aber natürlich macht das den ganzen skandalösen Vorgang dieser „Wahl“ auch nicht besser.


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  13. @anne
    hätte nicht gedacht, dich als Capital-leserin zu sehen. :-)


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  14. Das die von den Grünen angesprochenen Prioritäten für die FDP nicht wichtig ist, keine Überraschung. Das nach all den kontroversen Diskussionen über Stadtentwicklung die zuständige Dezernentin trotzdem von einigen in Schutz genommen wird schon eher. Damit ist die Opposition (im Stadtrat und außerhalb) keinen Deut besser als die Koalition. Es ist ein Machspiel von allen Seiten, kann man mögen oder auch nicht. Im Ergebnis sehen wir sechs Jahre verlorene Zeit im Bereich StadtENTWICKLUNG. Verwalten können Viele, kann Frau Schwarz auch im Landesverwaltungsamt wieder machen als Beamtin. Für Jena ist das aber zu wenig.


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  15. Francis Drake | 8. Juni 2012 um 11:02 | Antworten

    Das Einschlagen auf Denis Peisker und das damit verbundene Hochjubeln von Frau Schwarz nimmt ja immer mehr groteske Züge an. Wenn ich mich richtig erinnere, waren es ja wohl vor allem Stadtentwicklungsthemen, die auf Jenapolis heftig diskutiert und (zu recht oder unrecht) kritisiert wurden. Und das ist der Verantwortungsbereich von Frau Schwarz, sei es Eichplatz, Inselplatz, Wohnungsbau oder Verkehrskonzept. Komme mir jetzt keiner mit Stadtratsmehrheiten. Der Bau in der Westbahnhofsstrasse, die Bewerbung des Nahverkehrskonzeptes, auch damals die Beitragserhebung in Wöllnitz und die Kommunikation dazu (gehörte damals noch nicht zu KSJ) – all dies ist direkt dem Verwaltungshandeln des Dezernates von Frau Schwarz zugeordnet und keiner anonymen Stadtregierung. Auch die Überlegungen zu den Gärten am Jenzig kommen aus ihrem Haus, Herr Dr. Lerm ist i.ü. auch nur ein ihr unterstellter Mitarbeiter. Wenn sie abweichende Meinungen zu Themen hätte, die der Stadtrat direkt entscheidet, wo ist dann ihr politisches Standing, diese zu formulieren und zu kommunizieren, für sie zu werben und Diskussionsprozesse dazu zu organisieren und zu moderieren? Sollte dies nicht die politische Kernkompetenz eines Dezernenten, pardon Dezernentin sein?
    Ich bin froh, dass mit Peisker, falls er kommt, das Amt wieder politischer geführt wird. Vielleicht entstehen dann wieder Visionen für die Stadtentwicklung und nicht brav vorgetragene Amtsmeinungen und die Mitarbeiter des Dezernates werden wirklich gefördert und gefordert.
    Deswegen ist eine politische Entscheidung über dieses Amt auch richtig. Die Gegner von Peisker können nämlich, wenn man obiges ernst nehme würde, gar nicht mit den angeblich bewiesenen Qualitäten von Frau Schwarz argumentieren, sondern machen es, weil ihnen die politischen Meinungen von ihm oder die politischen Mehrheiten in der Stadt nicht passen (oder wie die Piraten im Nachbarthread, den politischen Konkurrenten bekämpfen wollen). Das ist übrigens völlig legitim und in Ordnung. Sollte aber dann auch so ausgesprochen werden. Genauso legitim ist es aber dann auch von Stadtratsmehrheiten, politisch Peisker zu wählen.


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  16. Holger Herrmann | 8. Juni 2012 um 11:20 | Antworten

    Die Entscheidung zwischen Denis Peisker und Katrin Schwarz ist eine rein politische Entscheidung zwischen Koalition und Opposition im Stadtrat. Nur dumm für die Opposition, dass Frau Schwarz bisher wenig für ihre Wählerschaft getan hat. Schade nur um die Feigenblattbewerber.


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  17. es ist schon eine unverschämtheit, dass die anderen bewerber überhaupt hintenrunterfallen. die können sich nicht mal vorstellen.

    ich halte dies für eine skandalöse umgangsform und eine beleidigung jedes bewerbers / jeder bewerberin!


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  18. Francis Drake: …“ich bin froh, dass mit Peisker, falls er kommt , das Amt wieder politischer geführt wird. Vielleicht entstehen dann wieder Visionen …“ Also dann bin ich ja doch hier vielleicht im falschen Film, ist Herr Peisker doch nicht in der Koalition und regiert Jena mit? Muß vielleicht doch Drogen nehmen, um das noch zu verstehen.
    Wolfgang Kuhnle: vielleicht haben wir mehr gemeinsame Interessen, wie wir vermuten. Sollten zusammen vielleicht eine neue Partei aufmachen: wie wärs mit „Die Freidenker“ ?


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  19. Martin Schmalbstein | 8. Juni 2012 um 13:21 | Antworten

    Diese Blabla-Erklärung ist zwar gut gemeint, sagt mir aber keinen echten Grund, warum Herr Peisker ein besserer Dezernent sei als die bisherige Inhaberin des Stuhls.


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  20. @anne

    ne. siehe bei mir bei facebook info allgemein

    Politische Einstellung

    Realismus
    Nach Feudalismus, Kapitalismus und Sozialismus wird es Zeit, dass nur noch Realismus Ziel einer Politik und Staatsdoktrin sein soll, denn alle anderen -ismusse haben versagt! Kommunismus mag getrost nie zur Anwendung kommen. ;-)

    somit „die realisten“, nur wäre dies sehr ähnlich den piraten, wenn man mal die sachen mit dem internet weglässt.


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  21. Wolfgang Kuhnle, jetzt gebe ich meine geheimsten Gedanken preis: Meine Vorstellung: Die Parteien brauchen einen Bürger der Angst hat, Angst vor Inflation, Kriegen, Krankheiten, Pflegefall, Gewaltausbrüche und innere Unruhen. Sollte einmal der Bürger von diesen Ängsten sich befreien, brauchen wir weder Parteien noch eine Regierung, sondern nur noch sich selbstverwaltente Kommunen und eine das große Ganze organisierende BundesVerwaltung. Die Aufteilung von Deutschland in 17 Landesregierungen ist ein Relikt aus dem Feudalismus und sollte schnellstmöglich überwunden werden, vor allem da auch der Länderfinanzausgleich krankt.
    Ich glaube jetzt müssen sich einige Leser hinsetzen.
    So deutlich habe ich das noch nie formuliert oder überhaupt mit anderen darüber gesprochen. Aber wir sind ja hier unter uns.


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  22. Vielleicht sind ja die Piraten so eine Art naturgemäße Evolution in der Parteienlandschaft.


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  23. ich erinnere mich an die anfänge 89/90, wo ich bei der sdp war, wo wir, bündnis 90 usw. gegen die sed gemotzt haben, weil die alles unter kontrollen hatten usw.

    heute machen genau die motzer von gestern dass, was sie der sed und ihren blockparteien vorgeworfen haben.

    wer es nochmal wissen will, der muss sich nur die runden tische anhören oder ansehen, die damals aufgezeichnet wurden. es gab eben auch andere themen, als nur die stasi.


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  24. Herrlich. Eine grüne Frau plädiert dafür eine ausgewiesene Fachfrau in einer Spitzenposition durch einen Mann mit recht zweifelhafter Qualifikation zu ersetzen. :-) Und, nein, es geht nicht um Postengeschacher- Jenas neuer Baudezernent wird dann „die Energiewende vorantreiben“. :-) Und morgen bauen wir ein Atomkraftwerk. Was brauchts das Sie das gut finden? Ein Pöstchen für die Fraktion? Zwei? Auch das würde doch „die Energiewende vorantreiben“…


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  25. Es ist schon erstaunlich wie von einigen Autoren hier Stimmung in jeglicher Hinsicht verbreitet wird, haben doch letztendlich ausschließlich die Stadträte die Möglichkeit über die Besetzung der Dezernentenposten zu entscheiden oder besser – werden aufgrund eines Koalitionszwanges zu einer Entscheidung bewegt. Da negiert man auch gern einmal die Faktenlage, verkennt die Tatsachen, schaltet das Gewissen (sofern dieses überhaupt bei einigen Politikern noch vorhanden ist) aus und ist im Nachgang der „Wahl“ noch überzeugt, man habe aus freien Stücken, mit dem Blick auf das „große Ganze“ gehandelt. Verantwortung im Interesse einer Stadt und ihrer Bürger sieht anders aus. Beim Parteiengezänk geht es offensichtlich weder um die Befindlichkeiten der Stadt und ihrer Bürger noch um inhaltliche Themen, sondern eher um persönliche Animositäten. Mag sein, dass Dezernenten politisch motiviert sein sollten. Viel wichtiger erscheint allerdings, dass diese eine gewisse und wünschenswert wäre eine umfangreiche fachliche Eignung aufweisen.

    Zu Ihnen, Herr Herrmann ist festzustellen, dass von Ihnen bisher insgesamt nur wenig konstruktive Beiträge zu lesen waren – oder sollte ich etwas verpasst haben!? Es ist immer leichter, Arbeiten anderer zu kommentieren oder / und zu demontieren, als eigene Idee zu entwickeln oder gar zu realisieren. Ihre Motivation bleibt Ihr Geheimnis, bringt in der Sache aber nichts und niemanden weiter.

    Wenn Sie anführen, die Dezernenten tragen die alleinige Verantwortung, muss hier darauf hingewiesen werden, dass auch diese einen übergeordneten Dienstherren haben, der letztlich für alles die Verantwortung trägt und gerade wieder durch einen Großteil der Wähler Jenas im Amt bestätigt worden ist. Gleichsam sind, so wie der Oberbürgermeister, die Dezernenten auf die fachliche Unterstützung und Arbeit ihrer jeweiligen Mitarbeiter angewiesen. Ein Einzelner kann die umfangreichen Aufgabenkomplexe einer Stadt und eines Dezernates nicht abdecken. Es sollte allerdings nicht schädlich sein, wenn der jeweilige Dezernent fachlich umfassend die Materie seiner Aufgabenbereiche beherrscht und die entsprechende Ausbildung und Erfahrung vorweisen kann (dies dürfte unstreitig auf alle drei amtierenden Dezernenten zutreffen).

    Wenn allerdings, so wie Francis Drake schreibt, „ich bin froh, dass mit Peisker, …., das Amt wieder politisch geführt wird. Vielleicht entstehen dann wieder Visionen….“ – dann sei darauf verwiesen, dass eine ausschließlich „politische Führung“ dazu führen wird, dass genau dieser Dezernent ausschließlich auf das fachliche Wissen eines „Dr. Lerm … ein ihr (dann ggf. ihm)… unterstellter Mitarbeiter…“ zu 100 Prozent angewiesen sein wird. Dann könnte Jena sein „blaues Wunder“ erleben und viel Freude an Themen der „städtischen Verdichtung“ usw. haben. Dass es sich bei Herrn Dr. Lerm um einen SPD-Mann handelt sei nur am Rande erwähnt und die „Grünen“ darauf hingewiesen – ein Schelm, der Böses dabei denkt. Unter dem fadenscheinigen Deckmantel der „Koalition“ hat eine Partei mit diesem „Schachzug“ gleich zwei Dezernate. Ob dies im Sinne der anderen Parteien und Stadträte ist, sei dahingestellt.

    Visionen dürften nicht immer die geeigneten Mittel für Weiterentwicklungen sein. Mit Traumbildern kommt man im Allgemeinen und im Speziellen nicht weit. Man mag geteilter Meinung sein, aber mir wären realisierbare Ideen lieber als Visionen – gerade im Sinne einer Entwicklung der Stadt Jena.

    Francis Drake ist scheinbar sehr gut informiert und verfügt wohl über Insiderwissen!? Schön, dass die „Mitarbeiter des Dezernates künftig gefördert und gefordert werden“ und sich nicht weiter gelangweilt an ihren Schreibtischen festhalten. Endlich kommt Schwung in den Laden und die Visionen von Herrn Peisker (welche auch immer) kommen zum tragen. Seine bisherigen Themen, mindest zum OB-Wahlkampf – waren allerdings die selben, die seit mehreren Jahren vom Dezernat für Stadtentwicklung bearbeitet werden. Aber vielleicht werden weitere Idee der Dezernentin und des Dezernates umgesetzt und die „Visionen“ werden dann wahr. Herr Peisker kann dann die Ernte der durch die Dezernentin ausgebrachten „Saat“ zu den verschiedenen Projekten einfahren – ein toller Erfolg für den „grünen Dezernenten“ und dies alles in so kurzer Zeit ….

    Die weiteren Behauptungen stellen nicht nur die Realität in den Schatten. Den aufmerksamen Bürgern dürfte nicht entgangen sein – die Dezernate erhalten über den Stadtrat Arbeitsauf-träge, die fachlich durch die Dezernate (nicht nur für Stadtentwicklung) bearbeitet und in Beschluss- oder Berichtsvorlagen münden. Die Entscheidungen obliegen aber ausschließlich dem Stadtrat. Ansonsten könnte sich Jena diesen und dessen Wahl sparen. Dem Stadtrat diese Entscheidungshoheit abzusprechen und aus der Verantwortung zu entlassen, grenzt an Heuchelei, ist unredlich und verhöhnt das Gremium und seine Mitglieder als solches in seiner Funktion und seiner geleisteten Arbeit.

    Erstaunlich bleibt, die Besetzung der zwei anderen Dezernentenposten ruft keinen Diskussionsbedarf hervor. Zum einen mag dies am parteiübergreifenden Konsens liegen, zum anderen beruht z. B. ein „gut laufendes Finanzdezernat“ und ein erfolgreicher Dezernent für Finanzen auch auf den Umstand, dass es in der Stadt so zahlreiche erfolgreiche Unternehmen, eine angesehene Universität und Fachhochschule sowie das Uni-Klinikum mit dem entsprechenden finanziellen Background gibt. Die Themen der Stadtentwicklung sind anders gelagert, oftmals mit sehr komplexen und langwierigen Prozessen verbunden, die nicht nur auf Einzelbereiche, sondern oftmals Auswirkungen auf die ganze Stadt haben und langfristig auf und für künftige Generationen ausgerichtet sein sollten.

    Wohltuend ist das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, die z. T. seriös ihre Standpunkte darlegen, wenn dies auch der die Debatte auslösende Beitrag vermissen lässt.

    Bleibt zu hoffen, dass die Stadt Jena mit der Wahl eines fachlich nicht oder weniger geeigneten Dezernenten die nächste Legislatur schadlos übersteht.

    Zur Wahl sei an die Stadträte und deren Verantwortungs-bewusstsein appelliert – mögen diese ihre Entscheidung gut abwägen. Im Hinblick auf drei zu besetzenden Dezernate wäre es sicherlich auch im Sinne des demokratischen Verständnisses und ein Zeichen an die Bürgerinnen und Bürger, wenn man zwei Dezernate aus „politischer“ und ein Dezernat aus „fachlicher“ Sicht besetzt – ob mit oder ohne die derzeitige Amtsinhaberin.


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  26. ahnungsloser Bürger | 9. Juni 2012 um 12:20 | Antworten

    Wenn wir ein fortschrittliches, modernes und liebenswertes Jena möchten, sollten wir da nicht auch mal frische Dezernenten von außen einladen? Neue Gedanken, neues Blut bringt uns mehr voran, wie ausgelaugte Parteifunktionäre.


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  27. Dr. F. Meusel | 9. Juni 2012 um 17:54 | Antworten

    Die Diskussion ist sehr interessant. Ich kann die Aufregung über Filz gut verstehen. Doch, auf dieser Ebene ist dem nicht beizukommen. Das ist auch nicht nötig.
    Ebenenwechsel oder Wechsel der Spielwiese ist angesagt. Leider verfolgen das hier viel zu wenige. Wir haben zu viele Desinteressierte – kein Vorwurf. Man kann sie ja verstehen.
    Was ist mit den Piraten und Herrn Mehlich?
    Jena wird bald von ganz anderen Ereignissen überrollt werden.
    Das zum Trost der Kritiker. Bereitet Euch drauf vor!


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  28. Weltuntergang | 9. Juni 2012 um 19:58 | Antworten

    @Dr. F. Meusel Wann ist es so weit?


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  29. Weltuntergang: Es gibt nicht nur für 2012 die Theorie vom Weltuntergang, sondern auch vom neuem Bewußtsein nicht nur der Menschheit sondern des ganzen Universums. Ich kenne jemanden der überlegt, ob es sich noch lohnt ein neues Büro anzumieten, da es ab Dezember nur noch glückliche Menschen ohne notwendigen Privatbesitz und Geld gibt.
    Ich wäre ja schon glücklich , wenn KIJ seine Hausaufgaben besser machen würde, der Boden vom Areal 21, Gewerbegebiet hat sich gesenkt, da steht schon eine Halle mit Sensoren und der kleine Imbiss gleich zu Beginn soll auch welche bekommen. Grund ist das Anstechen einer Grundwasserblase, nach weglaufen des Grundwassers senkt sich natürlich auch die oberste Erdschicht. Mal schauen was passiert wenn die Zufahrtsstraße aufgebuddelt wird. Es wurde früher nicht umsonst ohne Keller dort gebaut. Aber die alten Bau-Regeln kennt ja keiner mehr. Oder an alle Mitfünfziger. Gab es etwa früher Probleme mit nassen Kellern ? Schimmel in den Wohnungen ? Solche Probleme gab es gar nicht. Jetzt werden ja aber Baufirmen von Betriebswirten geführt, die wissen natürlich mehr wie so ein alter Maurer.


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  30. Fürungsfunktionen werden mit treuen Parteigenossen besetzt. Das war früher so, das ist so und das wird auch so bleiben. Basta.

    Die Parteien bestehen auf ihren Führungsanspruch.

    Jena hat 100.000 Einwohner, davon sind Genossen (Quelle TLZ):
    330 SPD
    256 CDU
    120 Bündnis 90/Die Grünen

    318 Die Linke
    106 FDP
    50 Piraten
    20 Bürger für Jena


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  31. Detlev Sommer: es hat sich schon einiges zu früher gebessert. Wir wären in der alten DDR nicht hier auf so einer Plattform. Wir können ohne Angst demonstrieren und Interessengemeinschaften aller Art gründen. Sie haben hier auch viel Zuspruch bekommen für Ihre Verlagsarbeit, die ich auch sehr schätze. Weiterhin viel Erfolg, in der Marktwirtschaft gewinnt meist der mit dem besseren Konzept. Das Problem was Jena hat, die Eigenbetriebe schränken den freien Markt ein. Aber je öfter wir darüber reden und schreiben wird sich das eines Tages auch wieder ändern. Dies braucht nur viel Zeit. Können Sie nicht eine Stadtratanfrage formulieren. Warum gibt Jena für Veranstaltungskalender Geld aus und wieviel, wo es doch Alternativen gibt, vor allem mit viel besserer Qualität. Für Jenaer ist eine Monatsausgabe doch viel aktueller, wie eine 2Monatsausgabe, weiß doch jedes Kind. Alles Gute Ihnen und Ihrem Verlag


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  32. Sehe gerade auf ZDF, Unternehmer, welcher einen Abholservice in Görlitz unterhält, bekam vom Landkreis Görlitz Berufsverbot. Landkreis Görlitz gründete eigene Firma, welche ohne Ausschreibung den Zuschlag bekam für das Einsammeln des Papieres aus der blauen Tonne. Wir müssen wirklich aufpassen, dass das Muster Eigenbetriebe nicht überhand nimmt. Werde mich mal jetzt hier darüber schlau machen und einige Gesetze durchwühlen. So was darf es doch gar nicht geben!


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  33. Optimist, in Jena ist das gang und gäbe . Den ersten den es in den 90er Jahren erwischt hat ist Herr Schneider mit seiner Entsorgungsfirma Dittmar,Schneider … . Der Stadtrat beschloß einfach mal so ohne das eine Ordnungswidrigkeit vorlage Herrn Schneider die Gewerbeerlaubnis zu entziehen, jedenfalls Teile davon. Den Zuschlag bekam dann RWE, welche die Müllsortieranlage am Jägerberg anmietete und dann doch keine Miete zahlte. Insolvenz folgte mit Jahrelangen Prozessen, die wegen Fristversäumnis nach Jahren verloren ging. Sogar das Finanzamt beteiligte sich an den Gerichtskosten, da auch keine Mehrwertsteuer gezahlt wurde. Aber RWE hat den längsten Atem und in Deutschland haben wir immer noch Richter-Recht, alles kapiert ? Rechtsstaat ? Nicht umsonst sagt doch jeder Anwalt: Recht haben und Recht bekommen, sind 2 verschiedene paar Schuhe.


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  34. Herr Sommer soll doch auch ausgehungert werden. Wenn man könnte, hätte man auch den Verlag schon verboten.


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  35. In Deutschland gibt es nicht nur die Müllmafia, auch eine Betonmafia, …, besonders schlimm ist aber die Müllmafia, kommt dann mal ein Entsorgungsskandal hoch, ist das Bauernopfer schon parat. Meist ein Betriebsleiter wird dann das Opfer. Die Gewinne streichen die großen Gesellschaften ein. Oft sind kleine Gesellschaften nur Töchter der Großen.


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  36. Lieber Optimist. Sie haben recht. Aber dies ist der Blog zur (gegen) Postenverteilung an Parteigenossen.
    Nichts gegen Denis Peisker – ich habe ihn als für die neuen Medien (Internet, Live-Stream, YouTube) sehr aufgeschlossenen und kommunikationsfreudigen engagierten Bürger kennengelernt.
    Die fachliche Qualifikation der einzelnen Bewerber für ein Amt sollten die – aber bitte neutral – beurteilen die die Bewerbungen im Detail kennen.

    Zu den angesprochenen derzeitigen zwei Veranstaltungskalendern auf dem Markt:

    1. Gesamtwirtschaftlich gesehen ist das der größte Unsinn von der Stadt, einen zweiten Kalender und dazu einen zweimonatigen auf dem Markt zu platzieren. – Es ist nur Ausdruck, alles unter Kontrolle und sich nicht reinreden lassen zu wollen – wie bei den Pöstchen und den Genossen.

    2. Eigentlich blamiert sich die Stadt jeden zweiten Monat selber mit einem so lückenhaften Kalender – es ist auch hier Ausdruck, dass am liebsten keine Konkurenz zu den eigenen Angeboten geduldet wird. Während unserer Zusammenarbeit mit JenaKultur durften wir z.B. keine Anzeige der Stadthalle Apolda publizieren, ein bestehender Anzeigenvertrag in Konkurrenz zum Galaxsea wurde herausgekauft …

    3. Persönlich betrachte ich den JenaKultur-Kalender nicht mehr als Konkurrenz.
    Auch die Integration von Gera in den JenaKultur-Kalender bringt – außer 2.000€ Kostenbeteiligung zum Defizit beim Verleger JenaKultur – für den Jenaer Leser auch nicht viel interessantes. Die Produktion wird nur unhandlich, unübersichtlich und noch viel teurer.
    Die Highlights bringt TiPs – neutral & aktuell – künftig auch mit etwas Gera.

    4. Eine Stadtratsanfrage bringt derzeit auch nicht viel, zusehr ist dieser wohl mit Dezernentenwahl, Eichplatz, MuFu und Co. beschäftigt.
    Die Mitarbeiter unserer Eigenbetriebe sind doch hochqualifiziert und wissen, was sie tun. „Und die Partei(en) hat (haben) immer recht.“ – systembedingt.

    5. Schön, dass es Jenapolis gibt. Und dass man hier auch ein paar Insider-Informationen bekommt. Bitte weitersagen.


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  37. Detlev Sommer, richtig in diesem Blog geht es um Postenverteilung, dies betrifft aber indirekt auch Posten in Eigenbetrieben egal ob Görlitz oder Jena. Nach meiner Info hat Herr Dirkes auch wieder ein nettes Pöstchen von KIJ zu den Stadtwerken sich gesichert.

    ob schwarz, ob grün, ob rot,
    wir haben keine Not.

    wir teilen uns jetzt Jena auf,
    das bißchen Dratsch nehm wir in kauf.

    Die Eliten mucken eh nicht auf!


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  38. @ K.Thiele

    Sie schreiben sich ja so in Eifer, dass Sie gar nicht mehr merken, wie Sie sich in Widersprüche verwickeln. Einerseits schreiben Sie, dass Frau Schwarz nur Vorgaben des Stadtrates umsetzt, andererseits, dass Denis Peisker unverdient die Ernte der Saat ihrer Projekte einfahren wird. Wie soll man sich das vorstellen? Wird er einen leicht angestaubten Ordner auf den verwaisten Schreibtisch vorfinden: „Meine Projekte,für die der Stadtrat leider noch keine Berichts- und Beschlussvorlagen angefordert hat“ ?
    Wie Sie betonen, scheint es bei den anderen Dezernenten weniger Diskussionen zu geben. Liegt das daran, dass sie mit Herzblut die Probleme ihres Dezernates bearbeitet haben und für Entwicklungen in der Stadt Konzepte erarbeitet und dem Stadtrat vorgelegt haben, z.B. Herr Schenker in der Schulentwicklung und Herr Jauch bei der Entschuldung? Und beide scheinen dafür auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genug Freiraum und Ermutigung geben zu können (Schenker – Wolfer/Ehrenberg, Jauch – Blankenburg), so dass für die Stadt spannendes und positives entsstehen konnte.
    Nehmen Frau Schwarz nicht aus ihrer Verantwortung – 2/3 ihres Bereiches sind Verwaltungshandeln, dass sie organisieren und führen muss(Beispiel: Der Stadtrat hat vor Jahren eine eigentlich konsequente Baumschutzsatzung verabschiedet, wie sie umgesetzt wird, hat damit zu tun, welche Unterstützung die Mitarbeiter im Umweltbereich im Dezernat bekommen, das ist auch politischer Wille der Vorgesetzten), 1/3 sind Planungen und Anstossen und Leiten von Entwicklungsprozessen – mit oder ohne Auftrag des Stadrates.


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  39. @Francis Drake
    Sie haben doch Insiderwissen – oder!? Ich kann keine Widersprüche in meinem Beitrag erkennen – Sie lesen nicht – Sie interpretieren hinein. Herr Schenker hat ein Konzept für die Schulentwicklung vorgelegt!? Habe ich da etwas verpasst!? Es wird vielmehr Zeit, in diesem Dezernat zu handeln. Einige Jahre hat man schon versäumt, schließlich können neue Schulen nicht über Nacht entstehen. Die Anzahl der Kinder in Jena steigt und inzwischen sind bzw. werden diese auch schulpflichtigt – reichlich spät wurde also mit den Planungen begonnen. Zur Entschuldung – genau diese kann durch jedes Finanzdezernat umgesetzt werden, wenn die notwendigen Einnahmen in der Stadt gegeben sind – Grundlage hierfür sind u. a. erfolgreiche Wirtschaft / Unternehmen – also keine Kunst – bei der guten Situation in Jena, die Stadt zu entschulden – nicht mehr und nicht weniger habe ich angemerkt. Sie schreiben, Mitarbeiter brauchen „Freiraum und Ermutigung“, damit für „die Stadt Spannendes und Positives“ entsteht. Wer definiert eigentlich, was spannend und positiv ist?


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  40. K.Thiele:

    Sie erwarten ganz schön viel an Jenaer Politiker. Mit Prognosen hat man es nicht so: siehe doch Prognose Einwohnerrückgang: wir reißen mal ein paar Wohnungen ab und noch eine Schule oder
    Fahrradwegeplanung: Jena ist keine Fahrradstadt, wir brauchen keine Radwege,( bei TomWed gelesen).
    Also schrauben sie mal bitte ihre Erwartungen zurück.
    Generell dürfen wir unsere Politiker und Eigenbetriebe nicht überfordern. Man bemüht sich gerade um einen Baubetrieb, welcher ein Dach sanieren soll, die MUFU hat man ja schon aufgegeben.


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  41. @ Luisa: Kaum schaue ich hier mal ‚rein, sehe ich mich leicht unexakt verstanden; macht aber nichts. Was Radwege betrifft (gehört eigentlich nicht hier hin, aber dieses Forum hier kann keine Thread-Darstellung): Entweder man baut sie vernünftig, und wenn das nicht geht, besser gar nicht. Vernünftig heißt: ausreichend breit (Begegnen und Überholen gestattend); mit ausreichendem Abstand zu anderen Verkehrsflächen (es ist witzlos, wenn ein Radwegbenutzer zu einem parallel gehenden Fußgänger nur 20 cm Abstand haben kann, 50-80 cm sollten möglich sein); ohne Nutzung durch andere (keine Fußgänger, geparkten Autos, abgestellten Reklameschilder und Mülltonnen etc.). Dazu sind spezielle Vorkehrungen an Straßenkreuzungen zu treffen (etwa 3/4 aller Fahrradunfälle passieren an Kreuzungen oder Einmündungen von Radwegen und anderen Fahrbahnen; die Unfallschwerpunkte in Jena zeigen das sehr deutlich). Eine Faustregel sagt: Nach Anlage von Radwegen an einer Straße nimmt die Zahl der Fahrradunfälle im Schnitt um 30% zu – machts nun klick?

    Kann alles eben Genannte nicht gewährleistet werden, ist es besser: alle auf eine Fläche, Gänsemarsch, der Langsamste bestimmt das Tempo. Die Situation in Westbahnhofstraße und Magdelstieg z.B. ist im Moment für alle nervig, aber an Sicherheit unübertroffen. Dass etliche Radfahrer das selbst anders sehen, ist ein in der Verkehrsplanung bekannter Widerspruch. Ein Dezernent muss das im Übrigen nicht alles selbst wissen, aber ab und an Fachleute fragen bzw. wissen, wo er solche findet.


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  42. Ich habe nichts von einem Weltuntergang geschrieben; sondern von Veränderung, die die Gier selber einleitet.
    Es werden ab 2013 positive Veränderungen stattfinden. Aber, nicht jeder wird sie gut finden.
    Deswegen diskutiere ich schon lange nicht mehr auf der Gemüseebene. Ruth Cohn lässt grüssen.


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  43. Dr. F. Meusel. ich hoffe das beste für uns. Habe auch schon viel von Veränderungen und deren Theorien gehört. Bin aber wegen der vielen Varianten und unterschiedlichen Quellen sehr verwirrt.


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  44. @ Dr. F. Meusel Verraten Sie mir doch bitte, woher sie Ihre Informationen haben. Ich möchte gerne über die Gemüsebene hinaus wachsen.


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  45. @K.Thiele
    Wenn Sie Widersprüche in ihrem Beitrag nicht sehen, auch wenn Sie mit der Nase drauf gestoßen werden, kann ich Ihnen in diesem Punkt auch nicht weiterhelfen.
    Weiterhelfen kann ich Ihnen aber, wenn Sie beklagen, dass Sie Konzepte in der Schullandschaft vermissen. Wahrscheinlich sind Sie hier in den letzten Jahren einfach blind herum gelaufen. Sonst wäre Ihnen aufgefallen, dass wir in Jena die wohl vielfältigsten Angebote an Schulen in Thüringen haben. Refompädogogischen Angebote – nicht nur privat, sondern gerade auch in öffentlicher Trägerschaft, unterschiedlichste Schulausrichtungen und pädagogische Schwerpunkte – alles nicht vom Himmelgefallen, sondern engagierten Lehrern und Eltern zu verdanken, aber eben auch der Unterstützung Schenkers im Schulamt und seit 2006 als Dezernent (und der städtischen Politik). Wußten Sie, dass es in Jena als einzige kreisfreie Stadt in Ostdeutschland keine Regelschule mehr gibt, sondern die Kinder nun an allen weiterführenden Schulen bis zum Abitur bleiben können (Gymnasien, IGS und KGS und Gemeinschaftsschulen in Winzerla, zwei in Lobeda, Lobdeburgschule, Montessori…). Und das bei einem CDU-Mann. Das wir eine Abiturquote von über 70% und eine Schulabbruchsquoate von unter 2% haben. Dass die meisten Schulen nunmehr (dank des hier ungeliebten KIJ-Modells) mittlerweile saniert worden – bei Ihnen kein Thema. Auch nicht mitbekommen, dass es einen neuen Schulentwicklungsplan 2010 gab, der die Prognosen des Vorgängerplanes korrigierte (die Sie natürlich an verantwortlicher Stelle den Statistikern nie abgenommen hätten) und die Grundlage zunächst für die Erweiterungen im Grundschulteil und für die beiden neuen Schulen (Kaleidoskop und Kulturschule) in Lobeda-West bildete? Und jetzt für den weiterführenden Teil fortgeschrieben wird?
    Von dem Konzept der Jenaer Bildungslandschaften haben Sie ebenso nicht gehört. Die – auch öffentlichen – Veranstaltungen, in denen Schenker seine Vorstellungen (und Ergebnisse) zur Inklusion vorgestellt hat, sind an Ihnen vorübergegangen. Sie wissen nicht, dass pro Schüler die Stadt freiwillig das meiste Geld für Schulsozialarbeit in ganz Thüringen ausgibt. Von dem Erfolg der Hortkommunalisierung haben Sie nichts mitbekommen – ein Erfolg, der in der Auswertung von fast allen Eltern, Erzieherinnen und Lehrern gelobt wurde. Dass darauf aufbauend die Stadt die Trägerschaft der zwei neuen genannten Schulen in Lobeda West übernommen hat und hier besondere Verantwortung übernimmt – stand zwar überall, aber wird kräftig ignoriert. Mein Gott, ich hätte nie gedacht, einmal einen CDU-Mann vor so viel Ignoranz in Schutz nehmen zu müssen. Informieren Sie sich doch mal jenseits der Kommentarspalten von Jenapolis, bevor Sie den Nölmodus anschalten.
    Doch jetzt sind Sie mal am Zuge: Benennen Sie doch mal die Projekte, die Ihre Frau Schwarz in ihrem Dezernat auf dem Weg gebracht hat. Dann können wir ja weiter reden.


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  46. @ Bausepp
    „Gab es etwa früher Probleme mit nassen Kellern? Schimmel in den Wohnungen ? Solche Probleme gab es gar nicht.“
    Erste Frage: Ja, ausreichend. Wer wie ich damals vor 20-30 Jahren oder früher in den sogenannten Altbaugebieten lebte, konnte immer nur hoffen, dass er für seine Kohlen noch ein trockenes Plätzchen fand und der Schwamm und die Salzkristalle im Keller blieben und nicht auch noch die anderen Etagen befielen. Dafür gab es als Ausgleich Nässe von oben, denn die die Dächer wurden auch nicht gepflegt – sei es dass die städtische Wohnungswirtschaft das Geld in den Arbeiterschließfächern versenken musste oder der private Besitzer keine Material bekam (außer Annes Schwiegervater, der wahrscheinlich das Motto „Aus den sozialistischen Betrieben ist noch mehr herauszuholen“ beherzigte).
    Zweite Frage: Nein, stimmt, Schimmel gab es nicht. Es zog es zu sehr durch die Fenster, da war der notwendige Luftaustausch auch ohne Stoss- u.a. Lüftung gegeben. Dafür konnte ich immer schön romantisch die Eiskristalle an der Zimmerwand beobachten, wenn ich winters am Sonntagabend in meine studentische Bude zurückkam – den Einfachscheiben und undichten Fenstern sei Dank.
    Heute wohne ich in einem vor wenigen Jahren gebautem Haus. Seltsamer weise ist der Keller trocken und die Wohnung warm und ohne Schimmel. Und dabei steht es auch noch auf einer der typischen Jenaer Kiesterrassen mit Grundwasserströmen. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man dank Bausepp weiß, dass heutzutage nur noch Vollpfosten und Geldhaie Häuser planen und bauen.
    Nee, wer so die vergangenen Zeiten verklärt, hat sich für mich in der Diskussion ins Aus geschossen.


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  47. Francis Drake:
    1. Bausepp meinte gewiß sanierte bzw. neugebaute Häuser, wo die Bewohner, oft Mieter jammern.
    2. Sanierte Schulen mit KIJ-Modell. Die Schulen wurden nicht mit einem KIJ-Modell saniert. Die Stadt Jena hat gegen den Willen von CDU, Linke den gesamten kommunalen Wohnungsbestand an die Technischen Werke verkauft. Die Gelder wurden in 10 Raten gezahlt, welche laut Stadtratbeschluß hauptsächlich für die Schulsanierung eingesetzt wurden. Wir haben also unseren gesamten Wohnungsbestand gegen die Sanierung bzw. Neubau unserer Schulen eingetauscht. Bitte rechnen Sie selbst nach, für wen das Geschäft ein gutes Geschäft war.


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  48. Technischen Werke = Stadtwerke


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  49. orangestattgruen | 11. Juni 2012 um 17:31 | Antworten

    Ich gestatte mir noch folgende Anmerkungen:
    Dass die „Opposition“ automatisch Frau Schwarz favorisiert trifft m.E. nicht zu. Wenn man den obigen Artikel der Piraten genau liest, wird man darin keine Empfehlung, ja nicht mal eine Erwähnung der „Werke“ von Frau Schwarz finden. Ich denke mal, die Piraten wissen, warum sie das so formuliert haben.

    @FrancisDrake Es geht hier noch nicht mal so sehr um die Personalie Peisker (auch wenn Sie ihn noch so sehr über den Klee loben), es geht einfach nur um das Procedere. Und das wird nicht besser, egal wen man aus den in Frage kommenden Koalitionsreihen positionieren möchte.

    @DetlevSommer Den transparenten Angaben der Piraten Jena ist zu entnehmen, dass es mittlerweile mehr als 70 Piraten in Jena gibt. Offenbar wächst die Mitgliederzahl ziemlich schnell. Und das finde ich prima …
    :-)


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  50. Wolfgang Kuhnle: über 60 grüne Daumen, das ist schon rekordverdächtig.


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  51. steffen.liebeskind | 11. Juni 2012 um 19:32 | Antworten

    Ich finde es von den Entscheidungsträgern frech, die vielen Bewerber, gar nicht anzuhören und anzusehen. Eine Entscheidung nach dem Parteibuch hatten wir vor 23 Jahren schon einmal. Kommt dies etwa alles wieder ?


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  52. @ Francis Drake
    „Das Einschlagen auf Denis Peisker und das damit verbundene Hochjubeln von Frau Schwarz nimmt ja immer mehr groteske Züge an.“ – Ihr Zitat – Was machen Sie eigentlich die ganze Zeit!? Ich kann keinen Unterschied erkennen. Sie erregen sich ja derartig, man könnte meinen, Sie fühlen sich persönlich angesprochen und vergessen dabei Ihr eigentliches Thema. Um Herrn Schenker müssen Sie sich doch nicht sorgen, er wird es wieder…!

    Zum Thema – sanierte Schulen und KIJ-Modell – nur zu Erinnerung – die Stadt Jena hat die kommunalen Wohnungen an die Stadtwerke veräußert. Die dafür erhaltenen Gelder sind zu einem Großteil in die Schulen geflossen. Wohnungen gegen modernisierte Schulen – ob dies als Erfolg gewertet werden kann, darüber kann man geteilter Meinung sein – aber auch das ist wieder ein anderes Thema und hat mit dem „Schenkerdezernat“ eher wenig zu tun. Aber vielleicht mit dem Dezernat für Stadtentwicklung!?

    Ich hatte auch ausdrücklich bemerkt, dass neue Schulen für bereits existierende, teils bereits schulpflichtige Kinder in Jena fehlen und dies nicht erst seit gestern.(Dürfte auch nicht erst seit gestern in der Stadt bekannt sein)

    Zu viel Emotionalität ist einer wünschenswerten Sachlichkeit nicht zuträglich.


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  53. @ Francis Drake

    Gratulation zur Ihrer Wahl!!!


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