Jenoptik installiert moderne Geschwindigkeitsmesstechnik in Jena |

Jenoptik installiert moderne Geschwindigkeitsmesstechnik in Jena

Stadtrodaer Straße Blitzer TNetzbandt Jenapolis 704 400

Jena. Insgesamt werden in Jena vier Messorte ausgestattet, so in der Stadtrodaer Straße, in der Eisenberger Straße, am Löbdergraben und in der Rudolstädter Straße jeweils in beide Richtungen. Die Installation der acht TraffiTower startete im Juni. Nach der Eichung sollen die Anlagen voraussichtlich Ende Juli in den Probebetrieb gehen und anschließend, voraussichtlich ab Ende August, dann mit den Geschwindigkeitsmessungen starten. Im TraffiTower, einem modernen Gehäusekonzept, das 2006 den Red Dot Designpreis erhielt, überwachen TraffiStar S330-Systeme die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten.

Jena hat sich für das Traffic Service Providing entschieden. Nach diesem Modell sorgt Jenoptik auch in anderen Städten und Gemeinden deutschlandweit für mehr Verkehrssicherheit, so in Thüringen beispielsweise auch in Weimar. Beim Traffic Service Providing verbleiben die installierten Anlagen im Eigentum der Jenoptik und werden über eine Fallpauschale je verwertbarem Foto vergütet. Die Aufnahmen der Übertreter werden über UMTS direkt ins Ordnungsamt der Stadt Jena übermittelt und dort weiter bearbeitet.

51 Kommentare zu "Jenoptik installiert moderne Geschwindigkeitsmesstechnik in Jena"

  1. aucheinBürger | 30. April 2013 um 04:18 |

    Genauso geht es mir auch, man wird abgelenkt, da man nur auf die Säulen achtet und auf den Tacho starrt egal ob auf der Schnellstraße oder im Löbdergraben. Interessant: Stadteinwärts geht es oft langsamer wie 50 und stadtauswärts drücken alle nach der Säule auf die Tube.

    Also das ist doch nicht mehr an Sicherheit. Der Mensch ist halt nur ein Mensch.


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  2. Das lustige ist doch, dass man eben nicht mehr auf den Verkehr achtet, sondern ob die Tachonadel unter die 20 fällt. Denn selbst im zweiten Gang ist man (in einem Auris) zu schnell. Gefühlt steht man ja bei 20. 30 tun es doch auch und sind ohne Anstrengung fahrbar. Wenn man werktags nachts um zwei geblitzt wird ist das einfach nur sinnlos.


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  3. Michael Schubert | 29. April 2013 um 15:26 |

    Wenn man sich nicht auskennt, sollte man erst recht auf den Verkehr achten oder mit Bus und Bahn anreisen.


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  4. Elsa Heuser | 29. April 2013 um 12:51 |

    Sorry, aber wenn man da als Ortsunkundiger, auf Fußgänger, Tram und Navi achtend, den Weg suchend in die Innenstadt in der man noch nie war, mit 29 geblitzt wird…….finde ich nicht belustigend.
    Ich bin sicher kein Rentnerjäger, wenn ich mit Kind zu einem Konzert fahren will und meine Freunde, die mit zwei Kindern im Auto an derselben Stelle geblitzt wurden, ganz sicher auch nicht.
    Habe die Zone 20 gesehen, den Fuß auf der Bremse gehabt…..da kann man mir sicher kein Jagdverhalten unterstellen….;-)
    Aber da ich sicher nicht gleich wieder nach Jena fahre, spende ich doch gern fürs Stadtsäckel…….und wundere mich nur ein wenig über die Inkonsequenz einer Zone 20.
    Dann doch vielleicht, wenn es denn da so gefährlich ist, den Bereich für den normalen Verkehr sperren, dann sind die Fußgänger in Sicherheit und keiner muss sich über solche Blitzer aufregen.


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  5. Michael Schubert | 29. April 2013 um 11:40 |

    Man sollte den Löbdergraben für den Durchgangsverkehr sperren. Fertig.

    Die bisherige 20 Zone ist sehr belustigend, da man beim warten auf die Tram immer sieht wie es ständig blitzt.


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  6. Jörg Wurm | 29. April 2013 um 10:51 |

    Ja und wer mit 26 km/h als ortsunkundiger da durch rollt, jagt bestimmt keine Rentner sondern wird ABGEZOCKT !!!

    Bitte sachlich bleiben !!


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  7. Henrik Martens | 29. April 2013 um 10:29 |

    Wer in einer 20er Zone mit starkem Fußgängerverkehr aus allen Richtung und kreuzender Straßenbahn 20 fährt, kriegt auch kein Knöllchen. Wer mit 40 Rentner jagen muss, darf bezahlen.


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  8. Jörg Wurm | 29. April 2013 um 10:02 |

    Hier wird zum Abzocken extra eine 20er Zone eingerichtet, gibt es das sonst irgendwo in Deutschland ??
    Dann stellt man von Jenoptik produzierte und angemietete Blitzer auf, nur um die Touristen abzuschöpfen, denn die Jenaer kennen ja die Blitzer.
    Pfui, das ist einer Universitätsstadt unwürdig !!
    Das hat mit Verkehtssicherheit nichts zu tun, hier geht es nur ums Geld.
    Werde in Zukunft lieber in Weimar übernachten.


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  9. Ist sie nicht, die gibt’s wenigstens seit 10 Jahren. Wobei ich nicht behaupten möchte, dass die Regelung schon seit Wiedereröffnung der Straße nach dem großen Umbau (1997) gilt, in der ersten Zeit danach wurde noch experimentiert. Davor ging es aber baubedingt viele Monate gar nicht durch, und die davor liegenden rund 10 Jahre war der obere Löbdergraben ein reiner Bus-, Straßenbahn- und Fußgängerbereich (Fahrradverkehr war erlaubt, aber sehr gering). Privat-Kfz waren verboten, und bei Verstößen wurde hart durchgegriffen.


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  10. Tobias Fre | 7. August 2012 um 21:05 |

    Wie schnell durfte man am Holzmarkt in der 20-Zone vorher fahren? Die ist doch erst vor kurzem da aufgestellt worden, oder?


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  11. laut veröffentlichten zahlen aus den letzten tage, hat jena den geringsten pro kopf anteil an zugelassenen kfz in thüringen.

    somit ist es nur eine frage von mathe, wie hoch der anteil der geblitzten kraftfahrer ist, der aus jena und außerhalb ist.

    somit kann man also nicht behaupten, dass jena eine autofahrer-stadt ist und gedenkt man den geografischen möglichkeiten, steht es mit den radwegen auch nicht so schlecht.

    am magdelstieg/westbahnhofstrasse sieht man seit zig jahren, dass man nicht mal so einfach von bestehenden strassen einen teil für radwege abzwacken kann, ansonsten bekommen wir noch mehr unfälle, wo radfahrer von kfz über den haufen gefahren werden, weil sie entweder übersehen werden oder nicht genug platz zum überholen war. faustregel beim überholen soll ja so sein, dass der abstand zu dem rad so groß sein soll, dass der radfahrer seitlich umfallen könnte, ohne dass er vom kfz erwischt würde.

    bergauf ergeben sich dann schöne rückstaus mit einem mehr an abgasen, weil radfahrer nicht vorankommt und kfz immer wieder warten muss, bis es geeignet überholen kann.


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  12. Jenaer und Jenenser freuen sich | 22. Juli 2012 um 12:34 |

    Alles in der Stadt auch mit Parkfläche versiegeln ist vollkommen falsch.
    Für erforderliche Transporte in die direkte Innenstadt fahren ja .Das ist derzeit häufig nicht möglich.Man wird während des Beladens bestraft!? Selbst Gehbehinderte bekommen keinen Parkausweis.Das alles löst sich ohne Zwang bei Fahrscheinlosen Nahverkehr.Die Innenstadtwege sind ideal zum laufen, Weil nur kurze Entfernungen in Jena sind. Was untypisch für viele andere Städte ist, deren Parkplatzdichte von Großen Parkplätzen, dadurch viel geringer ist. Die Laufwege sind dort weiter.
    Jetzt soll sogar ein Parkplatz im Schillergässchen auf dem Gelände der Abbestiftung gebaut werden. Zwischen Astrogebäude und Lambertscher Villa (re neben Grünowski). Man macht vor nichts mehr halt!!! Das Lobedaer Flair (Plattenbauidylle zieht nun an unseren lebenswertesten StadtparkHighlites „Schritt für Schritt“ein. Nur noch Zerstörung in gewissen Köpfen. Der Wahnsinn in dieser SPD, CDU u. getarnten Grünen gesteuerten Lobbyistenstadt. Das bedeutet auch,dass das Schillergässchen zur Fahrstraße in diesem hinteren Bereich gemacht wird.So wie im Paradies wo jetzt eine sinnlose Strasse gebaut werden soll.


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  13. Jenaer und Jenenser freuen sich | 22. Juli 2012 um 11:47 |

    Ich bin für eine „Abzockgenossenschaft“ in Bürgerhand. Eine echte Genossenschaft, nicht eine wie die Heimstätten – SPD – regierte.
    Oder eine mit Bauwahnsinnigen die Lücken der Innenstadt für ca 35 Millonen
    von den Genossenschaftsgeldern zubaut, so daß der Name Sonnenhöfe eine Tatsachenverfälschung ist.
    Die Abzockgenossenschaft könnte z.B. den Fahrscheinlosen Nahverkehr durchsetzen. Oder den kleinen Kunstjenzig „minusculus mons“ in unserer Stadtmitte zur
    Wiedereinführung des lebenswerten Bürgerdaseins forcieren.

    Schluß mit der Baumvernichtung! Schluß mit der Stadtversiegelung!

    Schluß mit Sinnlosbauten in häßlichster Gestaltung an falschen Standorten!

    Schluß mit dem Ausverkauf der Stadt an gierigen Privatpersonen!

    Das erwirtschaftete Geld dorthin wo die Bürger es wollen und brauchen.


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  14. @Antworter

    4 Stationen München: 1,20€
    3 Stationen (S-Bahn, U-Bahn) Berlin: 1,40 €
    6 Stationen (Bus, Straßenbahn) Berlin: 1,40 €
    4 Stationen (teuerster Preis, die haben ein seltsames Tarifsystem) Leipzig: 1,60 €

    1 Station Jena: 1,80€


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  15. Antworter | 21. Juli 2012 um 19:21 |

    Naja wenn 1,80 schon zu teuer ist dann schauen Sie mal woanders hin.


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  16. @Jenenserin

    Mit der Erwähnung der 1,80€ pro Straßenfahrt stimme ich zu – Jena benötigt ein vernünftiges Park&Ride-Konzept (Massa-Parkplatz, Burgau?) Aber mit flachen Städten wie Köln und Berlin kann man sich schlecht vergleichen, hier gibt es eben einfach keinen Raum zwischen den Hängen. Das geht übrigens nicht nur uns so – auch in vergleichsweise unbedeutenden Städten wie Bad Frankenhausen, Bautzen und Löbau sieht es im Stadtzentrum verdammt eng aus. Meiner Meinung nach sollten auf den nächsten möglichen Flächen Parkplätze eingerichtet werden, mit deren Parkscheinen man den ÖPNV benutzen kann. Oder eben, wie in Jena, zu Niedrigstpreisen den Anwohnern Platz wegnehmen. Billiger als 25¢ pro Stunde habe ich nirgends in Deutschland gesehen.


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  17. Jenenserin | 20. Juli 2012 um 20:11 |

    Erik, Jena hat nun mal kein Parkraumkonzept. Das ist der Fehler. Wenn ich in Berlin, Köln und co in die Innenstadt fahre am Tag, wo die Anwohner meist arbeiten, bekomme ich kostenlose Parkplätze in den Wohngebieten am Straßenrand.


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  18. Jenenserin | 20. Juli 2012 um 19:59 |

    Unsere Stadtverwaltung gibt erst Ruhe, wenn der letzte freie Parkplatz am Straßenrand entweder für Anwohner reserviert ist oder mit Parkscheinautomaten bestückt wurde. Blitzer und eingeschränkte Parkmöglichkeiten dazu der teure Nahverkehr. 1.80 pro Fahrt für eine Stadt wie Jena ist meiner Meinung nach zu teuer.

    Na mal sehen, wieviel Besucher sich im Zentrum nach der Engel- und Inselplatzbebauung noch so tummeln. Oder haben wir dann leere mittelalterliche Gassen ?


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  19. @Jenenserin

    Diese Anwohner da mögen es, wenn sie ihr Auto wieder parken können, nachdem sie von der Nachtschicht kommen. Und wenn es besetzt ist, dann haben die Fremdparker schreckliche 0,25€/h bezahlt – oder höchstens 1€/d.

    Die Anwohner zahlen dafür übrigens auch. Naja, vielleicht sollte man einfach zentrumsnahe Wohnungen verbieten, denn von Joeys bis zum UNiturm sind es ja höchstens 25 min Fußweg.


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  20. Jenenserin | 20. Juli 2012 um 19:31 |

    Staatsmonopolismus pur. Bin das erste Opfer. Ich wurde geblitzt in 20 Zone im Löbdergraben. Es blitzte obwohl ich bei rot warten mußte und nur Anfuhr. 20 kmh zu halten ist nicht einfach.

    Na selbst dran Schuld , warum fahr ich auch in die Stadt. War zwar nur auf der Durchfahrt aber es nervt. Es wurden auch neue Parkscheinautomaten aufgestellt . Die ganze Wöllnitzer Straße vom Arbeitsamt bis zu Joys Pizza ist jetzt gebührenpflichtig. Schöne Überraschung. Man wird hier regelrecht aus dem Zentrum rausgeegelt.


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  21. der staat ist in form eines aktienpaketes durch das land thüringen vor einiger zeit dort mit eingestiegen.


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  22. Hava Sanning | 20. Juli 2012 um 13:07 |

    Man muss mal das gesamte Thema globaler sehen:

    Die Jenoptik, als das Thüringer Vorzeigeunternehmen sucht verzweifelt nach Märkten. Es gab etliche Versuche (ich erinnere nur an die Digitalkamerapleite) diese neben der Rüstungstechnik zu finden.

    Vor einigen Monaten wurde auch der staatliche (öffentliche) Wiedereintritt in die Jenoptik diskutiert.

    Nun wurde hier ein Modell gefunden, an dem beide partizipieren: Die Jenoptik hat einen garantierten Markt gefunden, muss lediglich für die Technik in Vorleistung gehen (die Wartung wird sich sicher rechnen) und die Stadt (öffentliche Hand) kassiert auch mit.

    Frage: Gab es denn auf diese öffentliche Ausschreibung auch andere Bewerbungen, oder war es von vorherein klar, dass nur die Jenoptik gewinnen kann? Ging ja alles relativ schnell, wenn man sich die Daten so ansieht.

    Und ja: Kuhnle hat insofern recht, dass es dabei darum geht, dem Bürger Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber: hier hat genau dieser Bürger die Möglichkeit sich diesem Zugriff zu entziehen, indem er sich schlicht und ergreifend an die Geschwindigkeiten hält.

    Außerdem muss man bspw. TomWed recht geben, dass man diesen Bereich für Fahrzeuge komplett verweigern, bzw. als verkehrsberuhigte Zone einführen muss!


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  23. und wieder mal hat die verwaltung die bürger verscheissert. von wegen ab august…..


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  24. Bernd Hædrich | 19. Juli 2012 um 22:57 |

    Konsequent waere mal Zeichen 325.1
    „Beginn eines verkehrsberuhigten Bereichs“ in der GANZEN naeheren Innenstadt. Und nicht staendig diesser 50 – 20 km/h Wechselscheiss. Das stinkt ganz ofeensichtlich nach Abzocke!
    Aber wahrscheinlich sind die blauen Schilder zu teuer, weil es die nicht in Klein und Unauffaellig-Grau gibt… ;(


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  25. @ C. Ennes: Der Bereich WAR mal Fußgängerzone, von Ende der 70er Jahre bis kurz nach der Wende. Nicht so beschildert, aber faktisch: Durchfahrt nur für Bahnen, Busse, Radfahrer und Einsatzfahrzeuge; ansonsten durften sich Fußgänger kreuz und quer auf der Fläche tummeln. (Das Verkehrszeichen-Konstrukt „Fußgängerzone mit Fahrrad und Bahn-/Busverkehr“ – gibt’s heute z.B. in Erfurt – war in der DDR nicht möglich, sonst hätte man es da sicher angewendet; spart Schilder.)
    Die Stadt hat damit durchaus brauchbar funktioniert, obwohl der Ostteil der Grietgasse sogar noch Einbahnstraße Richtung Roter Turm war (wer andersherum wollte, musste „draußen“ herum, Fürstengraben oder Knebelstraße).


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  26. Rasen für eine bessere Gesellschaft — YMMD.


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  27. Hava Sanning | 19. Juli 2012 um 13:44 |

    Aber zurück zum Thema Privatisierung von Bußgeldern:

    Stimmt es, dass Jenoptik zwar die komplette Finanzierung der Anlagen übernimmt, dafür 30% der Bußgelder erhält?


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  28. Orr Sie gehen mir wirklich auf die Nerven Herr Kuhnle! Die 20 sind nötig weil es sonst zu Unfällen kommen würde. Dass mittlerweile die Fußgangster den Bereich als Fußgängerzone ansehen finde ich genauso beschissen. Aber das liegt an der Verdummung und Ignoranz der „Neuzeitmenschen“. Die sind teilweise sogar dermaßen verdummt, dass einem Autofahrer noch der Finger gezeigt wird weil der den Radfahrer auf einen RVL-Verstoß aufmerksam machte, obwohl der Radfahrer sich dadurch selbst in Lebensgefahr brachte. Das Problem ist aber: erhöhe ich wieder auf 50 merken evtl. die Leute dass sie nicht einfach auf die Straße laufen dürfen, riskiere aber Unfälle. Dass Richtung Goethe-G. wieder 50 sind ist tatsächlich dumm, die Leute raffen es nämlich wirklich nicht. Aber wiegesagt liegt das an der Neuzeit-Ignoranz wo jeder Affe denkt er wäre Superman und alle müssten Ihm weichen. Eine Variante: Innenstadt Kraftverkehrfrei gestalten, bin ich absolut dafür! Dann die Radfahrer aber gleich auch aus den Gassen raus, die fahren wie die Henker! (Grundlage das Verhaltens ist das Selbe wie bei den Fußgängern). Aber das sich an die StVo halten Staatshörigkeit ist ist ja wohl totaler BLÖDSINN. Gegenteil: sich nicht daran zu halten ist ignorant und zeugt von KITA-Bildung (so nenne ich dass wenn man Kindergarten nicht mehr aussprechen kann (ick vermute mal Wessi wa? *Spaß*)). Sich nicht an die StVo halten tun nämlich die Fußgänger weil sie die Vorfahrt nicht beachten. Dieses eigenartige Verhalten könnte man RUHIG mal als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ahnden. Der Autofahrer ist nämlich meist dran wenn es dann knallt und zu Unrecht.


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  29. staathörigkeit = alles hinnnehmen, was von oben kommt.

    somit muss man sich als kritiker nicht vorhalten lassen, dass man sich nur an die stvo halten muss und hätte dann nichts von den blitzern zu befürchten.

    es gibt sehr vieles in politik und verwaltung, wo mündige bürger dagegen sind und hier ist es eben auch der fall. nur weil es gesetze und verordnungen gibt, heißt es nicht, dass deren anwendung immer sauber und richtig ist!


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  30. Hava Sanning | 19. Juli 2012 um 12:08 |

    Kuhnle:

    Was hat die StVo mit Staatshörigkeit zu tun? Man kann es auch übertrieben, in der Argumentation. (obwohl das ja auch irgendwo niedlich ist)

    Aber, ich finde es gut, dass Sie sich im Namen der „Peilis“ für eine autofreie Innenstadt stark machen. Vielleicht sollten Sie mal wieder eine dementsprechende Bürgeranfrage im Stadtrat stellen…


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  31. bei den „paar hundert autos“ meinte ich nicht, dass es so viele waren, die in der zeit dort geblitzt wurden, sondern die anzahl der dort vorbeigefahrenen.


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  32. ich empfehle jedem mal, sich einfach auf die treppe bei dem unigebäude hinzusetzen und mal zu sehen, wer weswegen geblitzt wird. von paar hundert autos waren es 3, die es verdient haben, weil einer die strassenbahnampel noch erwischen wollte und zwei, die schon sehr flott unterwegs waren. der rest war unter 30 km/h. auch die leute und deren alter waren zu 90% nicht die besagten rambos unter 30. was mir aber besonders aufgefallen ist, dass die strassenbahnampel sehr oft auf rot schaltet, ohne dass dann ne bahn fährt. machen da einige strassenbahnfahrer spielchen, solange sie an der haltestelle auf ihre abfahrtszeit warten? das hat dann immer zu lagenwartezeiten und staus geführt und ist eine art schikane. hinweis an motorrad und fahhrad: die dinger lösen bei euch nicht aus. wurde von besagten verkehrsteilnehmern absichtlich getestet. nehme an, das man ja eh nur von vorne blitzt, ist die technik so ausgelegt, nur welche mit 4 rädern zu erfassen. was noch nicht gestestet wurde, ist das slalomfahren duch die beiden messmarkierungen auf den beiden fahrbahnen. kommt aber auch noch. zettel wurden gestern nach 18uhr erneuert und hingen jetzt noch. gerstern amüsierte sich sogar ne besatzung in einem sixpack der cops, ohne dass die die dinger entfernten. heute früh wurden meist auswärtige geblitzt nd das ist genau der scheiss, dass es eh in den städten die unkundigen trifft. aber wie gesagt, die mehrzahl war keine raser. wie ist es eigentlich, wenn in der nacht kein fußgänger dort unterwegs ist? gibt es dann immer noch gefahrenabwehr? nehme an, sehr viel wird es in den nachtstunden erwischen.

    mal ne anmerkung zu „halten euch an stvo“ usw.: zeugt von staatshörigkeitsdenken. soll es bedeuten, nur weil es da leute in der stadtverwaltung gibt, die nach einnahmequellen suchen, soll man als mündiger bürger es sich gefallen lassen? dann können wir auch die ddr wieder einführen. stellt euch lieber mal die fragen, wie oft kam es genau in dem bereich zu unfällen. anmerkung zu fußgängern: seit es die netten spielzeuge von ipod und co. gibt, laufen viele fußgänger (zumeist junge), wie peilis über strassen und selbst langsam fahrende autos müssen genau in dem bereich oft notbremsungen machen. setzt euch lieber dafür ein, das genau dort vermehrt geblitzt wird, wo schulen sind. geht zu dammstr. (zig kitas und grundschule), ostschule, …


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  33. Bernd Hædrich | 18. Juli 2012 um 21:57 |

    …und durch die 20 auf diesem Abschnitt haben sich die Fussgänger mittlerweile schon dran gewöhnt, dass das praktisch ne Fussgängerzone ist.
    Selbst, wenn man da mit 20 angeschlichen kommt, und schon den Fuss vom Gas genommen hat, weil da grad mal wieder einer vors Auto springt, wird der Schritt in keinster Weise beschleunigt…
    Und wenn der Fussgänger dann auf seinem Weg zum Bus-/Bahnhof plötzlich auf die Grietgasse trifft, muss er schlimm umschalten. Da darf 50 gefahren werden, was genauso ein Unfug ist…


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  34. Rauschelbach | 18. Juli 2012 um 19:02 |

    @ Bruno
    Ein Schelm wer Böses dabei denkt, aber im Zweifelsfall wird die SV das 50-Schild einfach in ein paar Wochen kurz vor den Blitzer setzen und schon hat man den gewünschten Effekt erreicht…


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  35. Ich bin heute das erste Mal am neuen Jenoptik Blitzer auf der Schnellstraße stadteinwärts gefahren. Dazu habe ich eine Frage.
    Das Jenoptik Blitzgerät steht ca. 3m vor!!! dem Tempo 50 Schild.
    Davor ist meiner Meinung nach 70 km/h erlaubt. Das macht doch keinen Sinn, dort 70 zu kontrollieren!? Und löst das Jenoptik Gerät irrtümlicherweise zu früh aus und ist auf die 50 km/h geeicht?


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  36. Hava Sanning | 18. Juli 2012 um 13:15 |

    Kuhnle:
    Was haben sie eigentlich für ein Problem mit einer Blitzsäule die an einem Ort aufgestellt wird, die so stark von Fussgänger (auch Kindern und älteren) reflektiert wird, wie der Holzmarkt?

    Sie müssen sich einfach nur an die Geschwindigkeit halten, und schon werden sie nicht geblitzt!

    So einfach ist das!!!!!!


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  37. Wir steuern auf eine merkwürdige Zukunft zu. Ich hoffe nur, dass wir fast alle am selben Strang ziehen werden! Meine Art ist es nämlich nicht immer der Beste zu sein, sondern der Beste für die Allgemeinheit zu sein mit allen Anderen „BESTEN“. Ich hoffe nur dass genügend „Menschen“ mitmachen werden! Ihr müsst mitmachen! Sonst gehen wir alle den Berg hinab. Klingt lustig, aber ihr habt in der ganzen Lustigkeit die Realität verloren. Nein nicht ich (wie es mir oft nachgesagt wurde) sondern WIR haben den Realitätsbezug verloren! Lasst das Volk noch ein letztes Mal in JENA auferstehen bevor wir von der gesamten Welt und ihrer Eigendynamik fertiggemacht werden. Denkt immer daran: Es mag zwar alles vorherbestimmt sein aber wir sind noch immer ein Teil davon! Also hebt eure werten „Hintern“ und tut etwas gegen diese Versklavung denn nix Anderes ist ES!


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  38. Also 1. Herr Kuhnle gilt soweit ich das weiß Deutschlandweit: Geschwindigkeitsübertretung abzüglich 3km/h Toleranz = übertretene Geschwindigkeit. Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit mit einem PKW innerhalb geschlossener Ortschaften bis 10km/h: 15€ Bußgeld, keine Punkte. 2. Sollten Sie sich um „andere“ „wichtige“ Probleme kümmern als um Solche, die sie simpel lösen indem sie nicht schneller als 53km/h fahren. Habt ihr denn sonst keine Sorgen? Wie wärs mal mit der Unterzeichnung bei Campact dass Behörden ohne Zustimmung keine privaten Daten an Unternehmen verkaufen dürfen??? Normalerweise lenken Staat und Wirtschaft den Bürger von den wirklich wichtigen Dingen ab. In diesem Fall aber tut ihr es selbst!


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  39. Genau meine Meinung Herr Schmalbstein! Die momentane Verkehrssituation ist vergleichbar mit Mobbing und nichts Anderem. Die „selben“ rücksichtslosen Deppen wie überall.


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  40. bei einer bürgeranfrage hatte vor jahren jauch ausgeführt, dass angeblich erst ab 10km/h zu schnell, geblitzt würde. na ja, was interessiert mich das geschätz von gestern.

    am ende versagt der stadtrat, was sich daran zeigt, dass von dort nix zu den blitzern zu hören ist.

    werden wohl erpresst, weil dann gelder wegfallen, die anderswo eingespart werden müssten.


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  41. Martin Schmalbstein | 10. Juli 2012 um 12:40 |

    Es ist ganz einfach: Straßen sollten so schnell befahren werden dürfen, wie es ihr Ausbau und ihr Umfeld (Kindergärten, Fußgängerverkehr, Lärm, Kreuzungen, Bewuchs, usw) erlauben. Daraus folgt: Eine höhere Geschwindigkeit ist vermutlich eine potentielle Gefahr. Für Gewohnheitsgefährder sollte es auch eine regelmäßige Gebühr geben – bis hin zu weitergehenden Konsequenzen in besonders heftigen Fällen.

    Dann wird die politische Debatte endlich vom Kopf auf die Füße gestellt: Die Frage sollte nicht sein, wie weit und wie straffrei man Geschwindigkeitsgebote ignorieren kann sondern vielmehr, welche Geschwindigkeit auf welcher Straße angemessen ist.

    Es entsteht durch gewohnheitsmäßiges zuschnellfahren auch ein Druck auf Verkehrsteilnehmer, die sich an die Regeln halten wollen.


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  42. C. Ennes | 9. Juli 2012 um 22:07 |

    Ist es intelligent Etwas zu tun, was weniger Nutzen bringt als den Schaden den Es verursacht? Der Logik nicht nicht. Sorry wegen dem „Du“, blöde Internet-Angewohnheit. Rutscht mir manchmal so raus. Wir sind doch alle gleich im Netz und vorallem Freunde wie z.B. auf Facebook usw. Grüße!


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  43. Bachmann | 9. Juli 2012 um 21:33 |

    Danke für die Zertifizierung ‚dumm‘! Im übrigen ‚Sie‘ und nicht ‚Du‘. In der deutschen Sprache ist es üblich, bei der Verwendung von ‚Herr Bachmann‘ anschließend ‚Sie‘ zu verwenden.


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  44. C. Ennes | 9. Juli 2012 um 21:12 |

    Tja Herr Bachmann, halt dich doch einfach an die Regeln. Selbst schuld wenn du 11 Km/h zuviel hast, sowas nenne ich dumm!


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  45. Bachmann | 9. Juli 2012 um 20:43 |

    ja, ja die Raser, bin auch einer, habe in jetzt in nur 3 Wochen mal 6, mal 11 km/h zuviel gehabt. Offenbar sind die Grenzwerte runtergesetzt, damit die Stadtverwaltung auf ihre 1,5Mio kommt. Die letzten Jahre war ich bei gleicher Fahrweise nachrichtenfrei. Also fahre ich auch weiterhin verkehrserzieherisch unkorrekt und freue mich diebisch, wenn das Ordnungsamt wieder mal auf dem Fußweg parkt und sich selbst einen Strafzettel verpaßt.
    Am ‚lustigsten‘ fand ich die Gespräche über die Stadt Jena und Ihre Blitzer in Frankfurt auf einer internationalen Messe. Hr. Röpkes Werbefeldzug für Jena wird durch Geldgier seitens der Stadt zunichte gemacht, Pech für Jena. Preisfrage: wieviele Firmen sind schon weg? ein gutes Dutzend fällt mir sofort ein. Das wären mehr als 1,5Mio Steuern gewesen. Ach ja, ich muß auch erweitern: selbstverständlich nicht in meiner Heimatstadt.


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  46. C. Ennes | 8. Juli 2012 um 11:10 |

    Hmm das Gefühl habe ich auch @ Thomas. Ansich ist die Idee echt was wert. Obwohl die „Pylonen“ noch nicht aktiviert sind zeigen sie schon massiv Wirkung! Naja hier geht doch eh alles den Bach runter. Verkauf des Eichplatzes an Privat, private Blitzer usw. In 30 Jahren spätestens gehört Jena bestimmt den USA :D. So eine wunderschöne Stadt und soviele unfähige Verwalter. Schade drum, aber wer nicht hören will muss fühlen das war schon immer so!


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  47. „Beim Traffic Service Providing verbleiben die installierten Anlagen im Eigentum der Jenoptik und werden über eine Fallpauschale je verwertbarem Foto vergütet.“

    Privatisierung von Bußgeldern ?


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  48. C. Ennes | 7. Juli 2012 um 17:41 |

    Was haben Sie für ein Problem? Sie sind wohl einer der Raser die ständig mit viel Lärm hier die Geschwindigkeiten übertreten? Was soll daran Abzocke sein? Sie haben sich verdammt nochmal an die Regeln zu halten! Und wenn Sie für die Nichteinhaltung bestraft werden würde ich das kaum als Abzocke bezeichnen! Dumm ist dass die Säulen erst in Winzerla stehen und nicht schon in der Ringwiese. Man sieht also dass die Bauern NULL Ahnung haben. Bürgerbefragungen gibts ja hier nicht mehr. Wenn ich die Nase voll habe zieh ich hier weg :)


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  49. danke an die abzocker der stadt. schon klar, wer sowas wie den stadionneubau machen will, der braucht von jedem kohle.

    wie ist eigentlich die prozentuale verteilung der geblitzten; welche aus jena und welche mit anderen kennzeichen?

    wer dank spenden möchte, kann es immer bei jedem stadtrat, dem ob und seinem dezernenten. einfach mal „hallo“ sagen und die freude zum ausdruck bringen.

    schon mal daran gedacht, dass man niemanden zwingen kann, solche leute im eigenen laden, cafe usw. bedienen zu müssen oder anderweitig das mißfallen ausdrücken? gibt da zig möglichkeiten.


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