Ganztagsschule Winzerla wird Gemeinschaftsschule Galileo |

Ganztagsschule Winzerla wird Gemeinschaftsschule Galileo

Gemeinschaftsschule Galileo
Dagmar Zipfel, zurzeit amtierende Schulleiterin der Ganztagsschule Winzerla

Dagmar Zipfel, zurzeit amtierende Schulleiterin der Ganztagsschule Winzerla

Jena Winzerla. Bereits jetzt ist die Regelschule eine sogenannte „vollgebundene Ganztagsschule“, die jedem Schüler in der Mittagszeit sowie in den Nachmittagsstunden ein breites soziokulturelles Angebot zur Verfügung stellt. Neben der Schulsozialarbeit sind auch freie Träger der Jugendhilfe wie der Freizeitladen und das Jugendzentrum Hugo enge Kooperationspartner der Ganztagsschule.

Die Angebotspalette wächst ständig. Bereits jetzt steht ein weiterer Partner in den Startlöchern, die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, die sich der naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter verschrieben hat. Hintergrund ist die anstehende Umstrukturierung der Ganztagsschule zu einer Gemeinschaftsschule. Und hier steht der neue Namenspatron der Schule, Galileo, Pate. Schließlich gilt es, die Natur zu erforschen.

2013 wird es erstmalig eine 1. Klasse geben. Eltern können ihre Kinder ab Dezember dieses Jahres anmelden, verkündet stolz Dagmar Zipfel, derzeit amtierende Schulleiterin. Gemeinschaftsschule heißt dann im wahrsten Sinne des Wortes, die Schulzeit von der 1. bis zur 8. Klasse, eventuell auch weiter, gemeinsam zu verbringen. Und vielleicht etabliert sich, wenn die Schülerzahlen entsprechend hoch sind, eine gymnasiale Oberstufe vor Ort. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Zurzeit kooperiert die Ganztagsschule mit der Lobdeburgschule und bis dato beschreiten drei bis vier Schüler der noch Ganztagsschule Winzerla diesen Bildungsweg.

Am 12. Juni fand bereits ein erstes Informationsgespräch zum Thema Gemeinschaftsschule mit Eltern, deren Kinder in die Winzerlaer Kitas gehen, statt. Das Vorhaben Gemeinschaftsschule wurde von allen Eltern begrüßt sowie bekundeten zwei Elternteile ihre Mitwirkung an der Konzeptentwicklung. Die besten Voraussetzungen also.

Als Gemeinschaftsschule wird aber schon dieses Jahr gestartet, eine 5. und 6. Klasse beschreiten den neuen Bildungsweg.

Hier noch einmal die Kriterien, die eine Gemeinschaftsschule auszeichnen:

  • Die Kinder lernen von der 1. bis zur 8. Klasse, in der es keine Versetzungsentscheidungen gibt, gemeinsam.
  • Am Ende der Klasse 7 findet eine Schullaufbahnberatung statt.
  • Ab Klasse 8 gibt es drei Anforderungsbereiche: Hauptschule, Regelschule, Gymnasium.
  • Ab Klasse 9 wird schulbezogen, ob Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur, unterrichtet.
  • Wer das Abitur machen möchte, der kann nach der 10. Klasse die gymnasiale Oberstufe an der Lobdeburgschule oder auch in der eigenen Gemeinschaftsschule, je nachdem, wie sich die Dinge zukünftig entwickeln werden, besuchen.

Für Informationen oder Fragen steht Ihnen Dagmar Zipfel, zurzeit leitende Direktorin der Ganztagsschule, zur Verfügung. Tel.: (03641) 60 82 90 oder 217030

Beitrag: Andreas Mehlich

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