EU-Prüfung für künftige Multifunktionsarena in Jena eingeleitet |

EU-Prüfung für künftige Multifunktionsarena in Jena eingeleitet

Jenaer Stadion

Erfurt/Jena. Das EU-Notifizierungsverfahren für die künftige Multifunktionsarena in Jena ist gestartet. „Wir haben der EU-Kommission die notwendigen Unterlagen für das Projekt zur Verfügung gestellt“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig heute in Erfurt. Im Rahmen der Notifizierung werden große Infrastrukturvorhaben neuerdings daraufhin geprüft, ob sie mit dem EU-Beihilferecht vereinbar sind – unabhängig davon, ob für das geprüfte Projekt EU-Mittel eingesetzt werden oder nicht. „Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Förderung für den Stadionumbau in Jena beihilferechtlich unbedenklich ist“, sagte Machnig. „Das wollen wir jetzt aber rechtssicher feststellen lassen.“ Die Anmeldung des Stadionumbaus in Erfurt war bereits Mitte Juli eingeleitet worden.

Anlass für die Einleitung der beiden Notifizierungsverfahren ist ein Schreiben der EU-Kommission, das über das Bundeswirtschaftsministerium an die zuständigen Länderministerien weitergeleitet wurde und im Mai 2012 im Thüringer Wirtschaftsministerium einging. Darin wird vor dem Hintergrund eines EuGH-Urteils vom März 2011 zur Förderung des Flughafens Leipzig/Halle eine Neubewertung der Errichtung öffentlich geförderter Infrastrukturvorhaben angekündigt. Demnach kann künftig nicht mehr – wie bislang – automatisch davon ausgegangen werden, dass der Bau oder der Ausbau öffentlicher Infrastrukturen (wie Häfen, Flughäfen, Kongresszentren, Kläranlagen, aber auch Veranstaltungszentren oder Multifunktionsarenen) als öffentliche Aufgabe grundsätzlich beihilfefrei ist. Vielmehr muss dies bis auf Weiteres künftig in jedem Einzelfall geprüft werden. Die staatliche Förderung des Flughafens Leipzig/Halle war in diesem Zusammenhang als beihilferechtskonform eingestuft worden.

„Die Änderung der bisherigen Spielregeln im EU-Beihilferecht war nicht abzusehen, als wir mit dem Projekt Multifunktionsarenen begonnen haben“, sagte Minister Machnig. Unverändertes Ziel bleibe es aber, die geplanten Arenen-Projekte in Erfurt und Jena im Interesse beider Regionen zu einem guten Ergebnis führen. „Dabei gilt für mich der Grundsatz ‚Gründlichkeit vor Schnelligkeit’. Im Interesse eines erfolgreichen Projekts nehmen wir auch eine mehrmonatige Verzögerung in Kauf, wie sie jetzt durch die Anmeldung der Vorhaben bei der EU-Kommission entstehen wird“, so der Minister. Das Wirtschaftsministerium geht davon aus, dass die Notifizierung nicht vor Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein wird.

31 Kommentare zu "EU-Prüfung für künftige Multifunktionsarena in Jena eingeleitet"

  1. Oh supi, dann können die, die keine Wohnung finden, weil der Wohnungsmarkt total kaputt ist, ja demnächst in einem viel tolleren Stadion zelten. Jippie!


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  2. keine Wohnungen, teure Kindergartenplätze, Kürzungen bei Vereinen, ein Kunsthaus kann sich Jena auch nicht leisten aber eine MUFU. Ein Hoch unseren Parteifunktionären. Wieviel Eigenkapital wollen wir dafür wieder einsetzen?


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  3. Der Verkauf des Eichplatzes könnte so 7 bis 8 Mio. € in die Stadtkasse bringen … Das können wir prima in die MuFu investieren, und falls das Konferenzzentrum für gehobene Ansprüche dann nicht ausgelastet ist, kann man vielleicht die Stoy-Schule rein verlegen.
    Die Nutzung als Zeltplatz ist mal eine echte Innovation. Auf die Idee ist das tolle Institut für Baulobbyismus noch nicht gekommen. Blöderweise müssen die Leute dann immer die Zelte abbauen, wenn ein Spiel ist. Aber vielleicht bekommen sie wenigstens Freikarten, damit die MuFu nicht so leer aussieht. Die 3000 Hanseln, die noch zu den Spielen kommen, fürchten sich sonst …


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  4. Hi, Simon Sachse, haben unsere Politgrößen denn überhaupt mitbekommen, dass Jena abgestiegen ist. Nach der Kalkulation dieser Sportstättengesellschaft, weiß nicht mehr wie diese heißt, wird stehts mit mindestens der 2. Bundesliga kalkuliert. Der FCC sollte doch 400.000 Miete zahlen, wie geht denn das in der Amateurliga?

    Ich komme gerade vom Altestadtfest, war sehr schön. Wenn der Eichplatz bebaut ist, könnte man ja im Stadion den Rummel aufbauen, Platz für ein Riesenrad, Kinderkarussell und Trampolin ist auf alle Fälle.


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  5. Will Jena wirklich mit Subventionen eine Konkurrenz zur Thüringenhalle Weimar, Messe Erfurt aufbauen? Dazu noch 1,5 Mio für eine Sport- und Messehalle in Burgau (dies ist bereits bewilligt, 400000 € gehen davon an den Grundstücksbesitzer, dem Eigentümer des verwarlosten Bürogebäudes nebenan, hoffentlich kann er von dem Geld wenigstens die DDR-Toilettenanlagen sanieren, sein Büro in der obersten Etage hat er ja aufgehübscht, bei seinen Mietern sollte man die Toilette aber nicht besuchen, ist schon peinlich, die Sanitärtechnik ist noch aus DDR-Zeiten)?
    Dies ist Kapitalismus, man nimmt dem Volke, gibt es in Vorschläge der Lobbywirtschaft und schafft auch noch ein Überangebot. Besonders den SPD regierten Ländern tut das weh, Herr Beck hatte letztens erst seinen Renn- und Freizeitpark schließen müssen. Wo bleibt den hier beim Einsatz der Millionen das Mitspracherecht des Bürgerhaushaltes auch wenn die Vorschläge wiederum, wie von Bürgern üblich, ja nicht bindend sind.


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  6. Das Stadion sollte saniert werden, auch im Interesse der Leichtathleten. Ein Neubau schafft nur Probleme, die keiner braucht und ein 2018 schuldenfreies Jena sollte sich die gewünschte P+R Anlage auch selbst bauen können, dies ist umbedingt notwendig, wenn die öffentlichen Parkplätze am Inselplatz und Eichplatz wegfallen. Hoffentlich denken unsere Politiker wenigstens soweit.


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  7. Das Problem besteht wahrscheinlich noch nicht mal in den notwendigen Investitionen, sondern in den fortan fälligen Betriebskosten für so ein großes Projekt und das damit verbundene Infrastrukturumfeld, erstreckt wenn es keine adäquate Auslastung dafür gibt. Man darf an die bisherigen Kunststückchen erinnern, mit denen die Stadt den FCC schon bisher über seine marode Finanzlage (von der sportlichen Situation mal ganz zu schweigen) hinweggerettet hat. Man kann jedoch Probleme nicht dadurch lösen, dass man ein noch größeres Problem oben drüber stülpt.
    Ich darf an dieser Stelle nochmal an den Panorama-Beitrag zum Thema erinnern. Offenbar sind auch die Jenaer Stadträte ganz wild darauf, sich in die Reihe der Geldverschwender und selbstgefälligen Deppen einzureihen. Zum Schaden der Bürger versteht sich.

    http://youtu.be/Sr3v224mhhc


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  8. Deppen ist gut. Wurde doch vom Stadtrat und allen OB-Kandidaten audrücklich versichert, dass ohne Betreiberkonzept keine MUFU gebaut wird. Jetzt muß sich schon die EU damit befassen, ohne dass ein Konzept vorliegt, dass ist nicht nur Geld, sondern auch Zeitverschwendung. Unsere Politbonsen haben einfach keinen Respekt !!!


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  9. Bitte, alle MUFU – Befürworter sollen doch einen 20jährigen Mietvertrag unterschreiben und für die Miete persönlich bürgen. Mal sehen wer sich traut.


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  10. Warum so kleinlich ? Bei uns herrscht doch lauter Sonnenschein. Bald ist Jena schuldenfrei, da kann man auch wieder ein bissel Geld in der Saale versenken. Kostenlose Schulspeisung, moderate Kindergartengebühren, ein Vereins- oder Kunsthaus oder vielleicht für jedes Schulkind kostenloser Unterricht für ein Musikínstrument oder Kostenübernahme für einen Sportverein – für solche bürgernahmen Dienstleistungen wird kein Geld ausgegeben, aber für Firmenkongresse, Messeveranstaltungen und co. Fragt sich was bringt Jena voran ? Die Investitionen in Großprojekte oder in die Menschen ?


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  11. Ach Entschuldigung, ich habe ja den Zweck der MUFU vergessen ! Wir erwarten ja jetzt einen großen Ansturm von Touristen, 50 % muß ja touristisch begründet sein. Also kein Geld in Kinder und den Breitensport oder für Vereine, nein für Touristenattrakionen. Wie konnte ich das denn nur vergessen !


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  12. Kann mir einer der Befürworter (und rote Daumenverteiler) bitte erklären, was die MuFu für einen Nutzen in Jena bringen soll?

    Bis auf eine Halle die auch mehr als 1000 Menschen aufnehmen kann, gar keinen.
    Lohnt es sich deshalb 10-15 Millionen + jedes jahr 1-2 Millionen laufende Kosten aufzubringen?

    Im jeden Haushalt werden wegen 1-2 Millionen gefeilscht wie sonst etwas. Da werden Schulgärten für 15.000 Euro nicht gebaut wegen der Kosten usw. aber wenn des um ein völlig überflüssiges Großprojekt geht, welches in der Planungsphase schon klar nicht finanziert werden kann, schreien auf einmal alle verantwortlichen ja. Da stimmt doch was nicht.


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  13. Übrigens hat Carl-Zeiss-das-Unternehmen kürzlich eine langfristige Kooperation bekanntgegeben. Aber nicht etwa mit dem FCC, wie das einige immer wieder aus moralischen Gründen fordern, sondern mit der Philharmonie. Vielleicht öffnet das einigen die Augen, wo die Prioritäten des Unternehmens liegen und worauf man bei der Finanzierung garantiert nicht rechnen muss.

    @susi.töpfer:
    Heißt es nicht immer, der FCC sei ratzfatz wieder in der 2. Liga, wenn nur endlich eine MuFu hätte?


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  14. Wenn einigen mein Vorschlag mit dem Zelten nicht gefällt, wie wäre es denn dann mit einer Spielwiese für die Kinder, für die kein bezahlbarer Kindergartenplatz da ist? ;)


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  15. Aus der Landeshauptstadt | 22. September 2012 um 20:39 | Antworten

    Selbstverständlich wird es so kommen: Es wird eine wunderschöne Arena gebaut (sowohl bei euch als auch bei uns), und auf einmal kommen die Großinvestoren, die sich nun in ihrer VIP-Lounge viel wohler fühlen als zuvor, investieren viel mehr Sponsorengelder, was zur Folge hat, das die jeweiligen Fussballvereine bessere Spieler kaufen können, die selbige dann mind. in die 2. BuLi führen!


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  16. Wie schnell man in die 2. LIGA kommt macht uns gerade RB Leipzig vor. Ebenfalls beraten von dieser Sportstättengesellschaft, welche auch das MUFU – Konzept bewirbt. Selbst im 4. Jahr wurde die 3. Liga nicht erreicht. Dasselbe bei der hübschen Arena in Magdeburg. Und Dresden ? Hat zwar schlagkräftige Fans aber ständig finanzielle Probleme . Mußte bereits mehr als einmal vor der Insolvenz gerettet werden. Ach ja Rostock erstickt auch an seinen Zinsen.
    Kann mir jemand mal den Sinn für diesen ganzen Größenwahnsinn erklären?


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  17. Aus der Landeshauptstadt | 22. September 2012 um 22:29 | Antworten

    Will sich denn Jena mit Rostock, Magdeburg, Dresden, etc. vergleichen? Jena ist doch der Leuchtturm des Ostens mit boomender Wirtschaft.


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  18. Können wir natürlich nicht, du Naseweis, wir sind keine ehemalige Bezirksstadt und jetzt Landesregierung mit über 200.000 Einwohnern. Wir sind eher wie eine kleine aber glänzende Perle, z.B. Potsdam mit gewissen Charm. Und das Erfolg nicht nur mit Geld zu tun hat, zeigt dort die Frauenfußballmannschaft, welche ja nicht so gut finanziell bestückt werden, wie die Männermannschaften. Bei uns spielt die Frauenmannschaft auch eine Klasse höher, wie die Männer oder sind es jetzt 2 Klassen ?
    Erfurt kann ja seine Multi-kulti-Arena bauen, was mir nur beim Standort neben einer neu errichteten Messehalle sowie auch der älteren Ausstellungshallen erst recht nicht in den Sinn kommen würde. Aber die Erfurter sind ja cleverer, da sitzen ja unsere ganzen Beamten und noch mehr Politprominenz. Da können natürlich unsere kleinen Gehirne des einfachen Bürgers nicht mithalten.
    P.S. Sollten die Erfurter nicht ihr Geld für die Defizite ihres Flughafens zusammenhalten ? Aber deshalb schröpft Ihr ja auch Eure Kommunen. Habe gelesen, dass die Mehrsteuereinnahmen alle schön im Ländle Erfurt bleiben.
    Man kann gut lästern wenn man auf den hohen Roß sitzt, paßt nur auf, wenn das Pferd mal in einen Sumpf sich verirrt und keiner will es wieder raus ziehen.

    Zum Schluß liebe Landeshauptstadt möchte ich netter Weise mal mitteilen, Deine Sprüche nerven langsam !


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  19. Aus der Landeshauptstadt | 23. September 2012 um 09:39 | Antworten

    Zitat: „Wir sind eher wie eine kleine aber glänzende Perle, z.B. Potsdam mit gewissen Charm.“

    Stimmt – das sieht man an eurer bald noch mehr verunstalteten Innenstadt, bald mit einem weiteren großem Betonklotz!
    Das ist richtiger Charme, zum Wohlfühlen!


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  20. Aus der Landeshauptstadt: Mal sehen ob der Eichplatz wirklich so bebaut wird. Die Bebauung Inselplatz wird sich auch noch hinziehen, das Land hat doch das Geld für den Campus noch gar nicht zusammen. Da müssen erst noch weitere Grundstücke verkauft werden, wie z.B. in Nord, die alten Rattenbaracken.
    Zum Glück sind unsere Grundstückspreise auf das 2-3fache in den letzten 5 Jahren gestiegen. Da kann man in Jena richtig abkassieren.
    Eigentlich sollte doch im September eine Entscheidung fallen für einen Eichplatzverkauf und 2014 – 2015 sollte man hier endlich ordentlich einkaufen können, um die Fahrt nach z.B. Erfurt zu sparen. Da kann ich aber alle Erfurter beruhigen. Wir werden nächstes Jahr sicher auf den Eichplatz wieder einen Rummel haben und weiterhin nach Erfurt auch zum Einkaufen fahren. Ich fahre ganz gern zum Anger zum bummeln und einkaufen schon um mal wieder was anderes zu sehen. Gehe aber auch gern in die Goethgalerie oder fahr nach Leipzig. Wir haben in Jena sogar einen neune Herrenausstatter, allerdings in einer ganz normen Einkaufsstraße, wir haben auch einige nette Lädchen um die Ecke, da braucht man kein ECE.
    Zum Glück haben wir Politiker, die ihre Entscheidung auf Ewigkeiten rausziehen können. So ist auch das Gutachten für die Eichplatzbebauung schon über 10 Jahre alt. Für die Politiker hat sich also in Jena in dieser Zeit nichts verändert, gelle? Langsam denken unsere Politgrößen auch an die nächste Wahl. Mit was wollen denn dann CDU,SPD und die Grünen bei uns punkten? Uns sind die Gästebücher und die Meinung der Jenaer egal, wir machen was wir wollen und jetzt dürft ihr uns wählen ? Ha,ha,ha
    Ein bissel muß ich Ihnen recht geben, wir haben hier schon ein rechtes Kasperletheater.
    Bin übrigens auch ein Gegner der MUFU, man sollte das Stadion sanieren und gut, dann muß man bei den klammen Kassen auch kein neues Leichtathletikstadion bauen.
    Goethe schenkte uns den Botanischen Garten, Abbe das Volkshaus und Zeiss das Planetarium. Im Gegensatz zu den Ratsherren von Leipzig, welche kräftig in ihren Zoo und die neue Seenplatte investieren, fällt unseren Politikern nur eine MUFU als Touristenattraktion ein, das ist einfach lächerlich. Soviel Hasch gibt es in Jena gar nicht um sowas zu verkraften.


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  21. P.S. Die großen Arenen haben ein Problem mit der Vermietung ihrer VIP-Lounge, da die Firmen wegen der Öffentlichkeit keine so großen Geschenke an Politiker und Mitarbeiter mehr machen. Auf der einen Seite ist kein Geld mehr da, jedenfalls nicht mehr so viel, zum 2. könnte man an Bestechung glauben (seit Wolf wird da sehr in den Firmen darauf geachtet wegen Vorteilsnahme und die kleinen Handwerksbetriebe konnten dafür noch nie Geld ausgeben und Bilfinger&Berger würde sicher nicht zu einen Fußballspiel in Jena einladen, ha,ha,ha. Offiziell müssen Mitarbeiter solche Geschenke als Sachwerte auch noch versteuern. Bei der Wüstenrot Bausparkasse gab es mal Karten von der Geschäftsleitung in die Allianz-Arena. Dazu hatte auch nicht jeder Lust, extra nach München fahren zum Fußball. Das hat nicht gezogen. Ein Bekannter wollte mich da mal mitnehmen .
    Ich glaube die Allianz-Arena hat die wenigsten Probleme, das ist ein Immobilienfonds , haben also auch Kleinanleger Anteile kaufen (wurde damals ganz groß von der Dresdner Bank auch beworben) können und die Firmen haben nach meinem Kenntnisstand die VIP-Lounge nicht gemietet sondern gekauft, die fallen kostenmäßig also nicht ins Gewicht, wenn keiner drinnen sitzt.


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  22. @ Anne:
    Es sind 3 Klassen. Der USV spielt immer noch in der 1. Bundesliga, aber die Viertligamannschaft bei den Männern gilt in dieser Stadt noch immer mehr. Keine Ahnung, ob sich das ändert, wenn der FCC in die Kreisklasse absteigt, aber wir werden es wohl erleben, wenn sie so weitermachen.
    Bei politischer Kurzsichtigkeit wären wir sogar Champions League, glaube ich.


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  23. @Simon Sachse: Dass die Frauen in der 1. Liga spielen, wußte ich gar nicht. Nach dem Konzept der MUFU dürfen sie doch nur begrenzt auf den neuen Rasen spielen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Durch das ständige googlen leidet doch ein bißchen das Langzeitgedächtnis.
    stefan.lange: Der Hinweis auf die Finanzierung der Allianz-Arena ist richtig. Und München ist auch nicht auf VIP Kunden angewiesen. Die Lounge gehören den Firmen und ich denke, dass zu den meisten Spielen immer noch genügend Gäste da sind.
    München hat ja auch den cleversten Manager, dieser hatte den Club damals auch mit Schulden übernommen. Jetzt gehört er mit zu den reichsten Clubs der Welt und ihm würde nicht im Traum einfallen unter seiner Tribüne Konferenzen abhalten zu lassen um ein Stadion zu finanzieren. Man würde als Fußballclub viel zu abhängig. Ach ja, hab ganz vergessen, unsere Männer spielen ja nicht mehr in der Profi-Liga. Jetzt müssen wir auch keine funktionsfähige Rasenheizung mehr vorweisen. Wurde ja letzten Winter wegen zu hoher Betriebskosten schon nicht genutzt. Durch die Spielausfälle wurde der Streß für die Männermanschaft sicher auch nicht gemindert. Es mußten in kurzer Zeit viele Spiele nachgeholt werden. Vielleicht war das so gewollt.???


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  24. Wenn ich länger überlege, ist es eigentlich eine Sauerei. Unsere Damen spielen in der 1. Liga und nicht im Stadion. Die Männer können doch als Amateure auch in Zwätzen auf den Rasen spielen.


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  25. Da scheinbar gern Positionen übersehen werden, hier ein Link auf die Meinung von den ganz bösen Kommunalpolitikern:

    http://www.gruene-jena.de/meta-navigation/mitmachen/gruene-grundsaetze/?no_cache=1&expand=420523&displayNon=1&cHash=6626748a3bd48d9cfc91365b2ab45449

    Stand vor kurzem auch schon mal auf Jenapolis…


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  26. Man hat ja gesehen, was solche Erklärungen wert sind, wenn es drauf an kommt. Das sieht man sehr schön an der Erklärung des Kreisverbandes zur Eichplatzbebauung:

    http://www.gruene-jena.de/meta-navigation/mitmachen/gruene-grundsaetze/?no_cache=1&expand=331748&displayNon=1&cHash=3703f75f33334dd73ba87bcaea5ca5e3

    Zitat: „Allgemeine Bürgerbefragungen mit Ja/Nein Entscheidungen führen angesichts der Komplexität des Verfahrens nicht zum Ziel.“

    Aus der Broschüre zur Bürgerbefragung: „Soll eine Wiederbebauung des Eichplatzareals erfolgen? JA/NEIN“

    Zitat: „Wir schlagen einen Bürgerbeirat Eichplatz vor: aus der Jenaer BürgerInnenschaft werden per Losverfahren BürgerInnen ausgewählt, die zusammen mit dem Stadtrat das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren begleiten. Die BürgerInnen dokumentieren die Abwägungen und machen alle Entscheidungen transparent.“ – wurde nie realisiert.

    Zitat: „Zu einem lebenswerten öffentlichen Raum gehören Spielplatz, viel Grün und Wasser.“ – Wasser haben wir mittlerweile in Form ein (möglichen) Brunnens auf dem neuen Eichplatz. Einen Spielplatz und viel Grün sucht man aber nach wie vor vergeblich.

    Ich würde mir daher nicht viel Hoffnung machen, dass der neue Beschluss zum Stadion besser umgesetzt wird. Papier ist halt geduldig, Stadtratsbeschlüsse sind dagegen bindend.


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  27. Nun ich bin kein Freund von den Jenaern „Grünen“ und Herrn Peisker. Aber Herr Peisker war der einzige, welcher als OB-Kandidat offen gegen einen Neubau war, dies rechne ich ihn hoch an und als neuer Dezernent für Stadtentwicklung hab ich noch Hoffnung in punkto Sanierung des Stadions- und Beibehaltung der erst teuer errichteten Laufanlage.
    In Punkte Eichplatz hat man sich wie bereits geschrieben um 180 Grad allerdings gedreht. Und auf das neue Eichplätzchen soll auch kein Brunnen, sondern ein Rinnsal, wie in der Johannesstraße. Ist z.Z. wahrscheinlich in. Der Wunsch der Bürger war auch nicht nur ein Brunnen sondern ein Springbrunnen mit einem ordentlichen Becken.


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  28. @anne – gibt es das Statement gegen einen Neubau irgendwo zu nachlesen oder nachhören? Ich kann mich spontan nicht daran erinnern.

    Ansonsten war Andreas Mehlich auf jeden Fall auch gegen die derzeitige Form der Bebauung und hat das als Sprecher der Bürgerinitiative auch sehr klar kommuniziert. Der einzige Kandidat, der gegen die Bebauung war, kann Dennis damit auf keinen Fall gewesen sein.


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  29. Anne, du übertriffst dich mir jedem neuen Kommentar..muaar..sehr lustig


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  30. Liebe Innenstadt, ich hoffe nur dir wird der Spaß in nächster Zeit nicht vergehen und in Zukunft wirst du uns liebens- und lebenswert. Aber Kommentare sind spontane Überlegungen, wonach man manchmal auch feststellt, hier war ich auf dem Holzweg. Jedenfalls habe ich mich noch nie so ernsthaft um Politik gekümmert wie hier. Man ist wie in einer anderen Welt. Und weißt du was das schlimmste ist, wenn man sich über die politischen Entwicklungen in unserer Stadt mit Bekannten unterhält, so haben die von nichts Ahnung. Man hört nur: was ist eine MUFU? Wie, der Eichplatz soll komplett bebaut werden, ich dachte, es geht um den Parkplatz, was auf den Inselplatz will Intershop bauen? Die haben doch so einen schönen großen Turm am Eichplatz, wieso wollen die denn da raus? Das ist auch das Frustrierende: 80 % der Jenaer befassen sich gar nicht mit der Politik in ihrer Stadt. Die gehen auch 2017 noch auf den Paradiesbahnhof und warten auf den ICE.

    Und bei der nächsten Wahl stehen wieder große schöne Plakate mit einem lächelnden und Arme verschränkenden Dr. Schröter als Wahlhelfer und die Jenaer glauben getroffene Entscheidungen waren nicht beeinflußbar und gehören zu den Naturgesetzen unserer Stadt.


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