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Kubitzki: Honorarkampf nicht auf dem Rücken der Patienten

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Erfurt. „Der Honorarkampf der niedergelassenen Fach- und Hausärzte darf nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden“, sagt Jörg Kubitzki, gesundheitspolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion, mit Verweis auf den für morgen angekündigten landesweiten Ärzte-Streik.

Nach Aufruf durch die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen soll am 28. September für Vertragsärzte und -psychotherapeuten in Thüringen ein „Tag der Kassenbürokratie“ stattfinden, bei dem die Praxen für Patienten geschlossen bleiben, aber eine Notversorgung für akut erkrankte Patienten organisiert wird.

„Ich appelliere an die Vernunft der Ärzte und Krankenkassen, schnellstmöglich wieder die Verhandlungen auf Bundesebene aufnehmen, um zu einer Lösung zu kommen. Bei der Debatte darf es nicht zu einer Gefährdung der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung kommen“, so Kubitzki weiter.

Der LINKE Landespolitiker fordert erneut, dass die Honorarverhandlungen mit den niedergelassenen Ärzten genutzt werden sollen, um eine bessere Vergütung der Landärzte, die im Gegensatz zu Ärzten in der Stadt höhere Aufwendungen und Belastungen haben, zu erreichen.

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