Carius legt 1. Thüringer Wohnraumfördergesetz vor |

Carius legt 1. Thüringer Wohnraumfördergesetz vor

Christian Carius Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr (© TMBLV)

Erfurt. „Thüringen hat jetzt als erstes ostdeutsches Land ein eigenes Wohnraumfördergesetz. Damit wird Bundesrecht abgelöst. Wir können jetzt besser in diesem Bereich auf die Belange des Freistaats eingehen.“ Das erklärte heute (Dienstag) in Erfurt Landesentwicklungsminister Christian Carius nachdem das Kabinett das neue Wohnraumfördergesetz beschlossen hat.

„Wir haben“, so der Bauminister weiter, „mit diesem Gesetz besonders die demografische Entwicklung, den Klimaschutz und städtebauliche Entwicklungen berücksichtigt. Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus, des selbst genutzten Wohneigentums oder die Modernisierung von Wohnungen sind Schwerpunkte dieser gesetzlichen Regelung. Zudem wollen wir eine Harmonisierung der Einkommensermittlung in den Bereichen der sozialen Wohnungsbauförderung und des Wohngeldes.“

Mit dem Thüringer Wohnraumfördergesetz werden die Bundesgesetze Wohnraumförderung und Wohnungsbindung inhaltlich zusammengefasst. Mit diesem Gesetz, das jetzt im Landtag beraten wird, setzt die Regierung auch eine Koalitionsvereinbarung von 2009 um.

3 Kommentare zu "Carius legt 1. Thüringer Wohnraumfördergesetz vor"

  1. was nützen Fördermittel, wie z.B. sozialer Wohnungsbau, wenn eine Stadt wie Jena und insbesondere Jenawohnen die bestehenden Fördermittel nicht beantragt und abruft ? Es gab einmal eine Festlegung vom Stadtrat, dass Jenawohnen p.a. 50 Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau errichten sollte, ( auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein) alles nur heiße Luft. In Jena baut man lieber, wie sagte so schön unser Stararchitekt Herr Dr. Lerm, im mittel- und hochpreislichen Niveau.


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  2. Und Herr Schenker sagte nach einer Frage zur Immobilienmesse im Volkshaus vor 4 Jahren: „Wir wollen keine Subjektförderung“. Diesen Spruch werde ich nie vergessen und ihm immer wieder aufs Butterbrot schmieren.


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  3. auchJenaer | 4. Oktober 2012 um 10:42 |

    Sehr geehrte Herren und Damen aus dem Jenaer Rathaus,

    wir haben nun wirklich ein echtes Wohnungsproblem in Jena. Dies gehört nach meiner Meinung neben der Schulnetzplanung auf der Prioritätenliste an allererste Stelle. Warum wird dieses Problem in Jena so wenig von der Politik beachtet ? Welche Maßnahmen ergreifen Sie um bezahlbaren, keinen LUXUS, Wohnraum zu bauen bzw. warum schreiben Sie keine Grundstücke aus für private Investoren, die sich am o.g. Förderprogramm beteiligen könnten.

    Mir ist nicht bekannt, dass Jenawohnen oder eine andere Wohnungsgesellschaft in den letzten Jahren in Jena Sozialwohnungen neu gebaut hat.

    Ich kenne nur neue Wohnanlagen mit höchsten Mieten bzw. Eigentumswohnungen. Dies betrifft insbesondere die Neubauten der Carl-Zeiss-Genossenschaft z.B. in Jena – Nord, die Nordlichter.

    Ich bitte sie dies in Ihren nächsten Planungen zu berücksichtigen. Ich wäre Ihnen dafür sehr verbunden
    Ein Jenaer


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