Planen Eichplatz-Investoren weiter wie bisher? |

Planen Eichplatz-Investoren weiter wie bisher?

Eichplatz_Postkarte

Jena. Die DDR-Stadtplanung hat Jena mit dem heute Eichplatz genannten Gebiet ein gewaltiges Erbe hinterlassen. Ein Platz für Großkundgebungen wie in anderen sozialistischen Städten wurde ohne Rücksicht auf alte, nicht kriegsbedingt zerstörte Häuser geschaffen. Was tun? Nach der politischen Wende wurde damit begonnen, Pläne für eine künftige Bebauung zu schmieden. Mehrmals scheiterte die Verabschiedung des Bebauungsplanes (B-Plan) durch den Jenaer Stadtrat.

Zwanzig Jahre Parkplatz in der Innenstadt. Hier finden Stadtfeste statt, wie lange noch, ist derzeit aber unklar. Mehrere Jurys haben sich mit der Auswahl der Investoren und der Gestaltung des „Eichplätzchens“ auseinander gesetzt. Als empfehlenswerter Investor wurde Jenawohnen, Thüringen größtes Wohnungsunternehmen und Stadtwerke Jena-Pößneck-Tochter, empfohlen. Einen Wettbewerb unter den Investoren wollte jedoch der Eigenbetrieb Kommunale Immobilen Jena (KIJ) – und brachte zwei weitere Investoren ins Spiel: das Hamburger Unternehmen Einkaufs-Center-Entwicklungsgesellschaft (ECE ) und die zur Gruppe der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) gehörende Organisation für Bauinteressenten GmbH (OFB).

Ein Nachteil war nämlich durch die Empfehlung der Eichplatz-Jury entstanden: Jenawohnen bewarb sich bei der Ausschreibung nur auf ein Baufeld. Die aus zehn Bewerbungen verbliebenen potenziellen zwei weiteren Investoren sollten ihre Konzepte überarbeiten. Die Konzepte wurden dann in der Öffentlichkeit vorgestellt. OFB erklärte sich bereit, auf Jenawohnen auch als Partner zurück greifen zu wollen. Am heutigen Donnerstag (4.10.2012) wurde die Kooperation für die Eichplatzbebauung bekannt gegeben.

Wegen der lange währenden Diskussion holten sich die Stadträte Unterstützung für ihren noch kommenden Entschluss zur Bebauung durch eine repräsentative Bürgerbefragung. Eine Online-Abstimmung war auch möglich, später aber als „nicht repräsentativ“ nicht eingerechnet. In der Befragung wurden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, eine Stellung zur Eichplatzbebauung (Ja oder Nein) und dann für die einzelnen Entwürfe (von „gefällt mir gar nicht“ bis „gefällt mir sehr gut“ abzugeben. Das taten sie und sorgten für Verwirrung im Ergebnis: 69 Prozent sind für eine Bebauung. Kein einziger Vorschlag der Investoren erhielt die einfache Mehrheit. ECE erhielt mit 47,6 Prozent Zustimmung der antwortenden Haushalte, OFB 43,9 Prozent und der Jury-Favorit Jenawohnen fiel mit 24,1 Prozent Zustimmung durch die Bürgergunst. Die Fachhochschule wertete insgesamt 6 768 Fragebögen aus. Davon entfallen 4 577 auf die postalischen und 2 191 auf die elektronischen Antworten. Bei einem Versand von insgesamt 15 000 Fragebögen entspricht dies einer Rücklaufquote von etwa 31 Prozent.

Zeichendarstellung aus der Broschüre von KIJ zur Eichplatzbebauung

56,1 Prozent der Rückläufer lehnten das OFB-Konzept ab, Jenawohnen sogar 75,9 Prozent. Wohnen im höheren Mietpreis-Segment sowie Büroräume ab dem 2. Stock will Jenawohnen anbieten, im Erdgeschoss sollen „ausgewählte Unternehmen“ ihr Gewerbe betreiben können. OFB  will Flächen für Handel, Dienstleitungen und Gewerbe zur Verfügung stellen. Auch ans Wohnen ist gedacht: Hier wünscht sich OFB einen Mix von alt und jung in „Stadthäusern“ beziehungsweise Maisonettes. Für die Interessenten wird dieses Angebot allerdings nicht sein. Auf die Frage nach den Mietkosten wurde nur ausweichend geantwortet.

Vielleicht werden die Konzepte noch verbessert, damit die Kooperationspartner mehr Zustimmung für eine „außerordentlich tragfähige, nachhaltig wirkende und qualitativ hochwertige Lösung“ erhalten? Zu wünschen wäre es, wenn der Wille der Jenaer Bürgerinnen und Bürger nicht ignoriert würde. Wie diese Lösung aussehen sollte, bei der beide Unternehmen „gemeinsam eine attraktive Symbiose aus innerstädtischem Leben und Wohnen mit hohem Mehrwert schaffen“ wollen? Was genau den „Mehrwert“ ausmachen soll, wie sich die Investoren ein „innerstädtisches Leben“ vorstellen, warum nicht auf die Wünsche nach „mehr Grün“ eingegangen wurde – viele offene Fragen.

Professor Klaus-Peter Hertzsch, mahnte am 26. November 1989 (Totensonntag): „Volle Bäuche und volle Läden sind noch nicht ein erfülltes Leben. Und die Wohlstandsgesellschaften haben längst die Erfahrung gemacht: Wer sich auf dem Karussell von Streß und Konsum immer nur um sich selber dreht, wird bald merken, sein Lebenslauf ist Leerlauf. Wir haben uns von mancherlei Ketten frei gemacht. Wir brauchen keine neuen. Auch Ladenketten können Menschen fesseln.“ Die Jenaer und Jenaerinnen sind für die verantwortlich, die in 100 oder 300 Jahren hier leben wollen: „Wir haben Verantwortung für unsere Urenkel, auch wenn sie uns nicht zur Verantwortung ziehen können.“ Der Jenaer Ehrenbürger sagte das auf dem ehemaligen Platz der Kosmonauten – dem Gebiet, das wir heute Eichplatz nennen.

Zu viele offene Fragen, zu viele Bedenken der Bürger, keine Einigkeiten bei den Befürwortern der verschiedenen Konzepte – und nicht zuletzt veraltete Gutachten für den Eichplatz. Müsste das ganze Verfahren nicht besser neu gestartet werden? Eine Basta-Politik ist kein moderner Stil, besonders nicht in der Kommunalpolitik und die Ignoranz der Bürger wird der Stadt und der Glaubwürdigkeit der Politik nicht gut tun.


Die Auswertung der Ernst-Abbe-Fachhochschule finden Sie hier als PDF.

40 Kommentare zu "Planen Eichplatz-Investoren weiter wie bisher?"

  1. Holger Herrmann | 4. Oktober 2012 um 19:45 |

    Die oben angeführten Zahlen legen das Ergebnis der Befragung suggestiv aus. Die Zahlen werden nicht hinterfragt!
    Die Nichtbewertung der ca. 10% K.A. ist in meinen Augen eine bewusste Verfälschung des Ergebnisses in der öffentlichen Darstellung, um ca. 5% mehr Zustimmung zu konstruieren.
    Bei der Auszählung der tatsächlich zurückgegebenen Fragebögen macht offenbar eine konstant große Zahl von ca. 10 Prozent aller Befragten keine Angaben zu den einzelnen Konzepten.
    Im Gegensatz dazu gibt es bei der online-Befragung nicht eine einzige Stimme keine k.A.
    Warum verweigern sich mindestens 449 Personen der Bewertung der einzelnen Konzepte?
    Darstellung 6 ECE ( k.A 449 Stimmen 9,8%,)
    Darstellung 7 jenawohnen ( k.A. 482 Stimmen 10,5%)
    Darstellung 8 OFB ( k.A. 491 Stimmen 10,7%)
    In der Öffentlichkeit und Presse werden ausschließlich die Zahlen der Darstellung 13 Repräsentatives Ergebnis zu Frage 2 publiziert. Bei dieser Betrachtung entfallen die 1422 Stimmen k.A.
    In der Tabelle 13 entsteht dadurch eine größere prozentuale Zustimmung für die einzelnen Konzepte:
    gefällt mir, gefällt mir gut
    ECE Darstellung 6 42% Darstellung 13 47,6% +5,6%
    Jenawohnen Darstellung 7 22,2% Darstellung 13 24,1% 1,9%
    OFB Darstellung 8 38,6% Darstellung 13 43,9% +5,3%
    Natürlich erhöhen sich in Darstellung 13 auch die %Werte für neutral und gefällt mir gar nicht und gefällt mir weniger gut.
    • Es gibt keine überwiegende Zustimmung zur Bebauung für ECE?
    Postrücksendung 1921 Zustimmung = 42,0% das ist keine einfache Mehrheit.
    1705 Ablehnung = 37,3%
    502 neutral
    449 k.A
    449 k.A.bei ECE und den anderen Investoren ähnlich hat doch einen Grund, Der garantiert nicht in der Zustimmung zu den vorgestellten Entwürfen liegt.
    Die Menschen haben an der Abstimmung teilgenommen und bei der Frage 1 zur generellen Bebauung waren nur 100 Stimmen k.A. 2,2%
    Zu den Stimmen k.A möchte ich zu bedenken geben, dass ich nicht glaube, dass die Menschen, die so abgestimmt haben, geistig zu keiner anderen Abstimmung fähig waren.
    Bei der OB Wahl waren 314 Stimmen ungültig von 39.386 Wahlteilnehmern
    Bei der Stichwahl zur OB Wahl waren 479 Stimmen ungültig von 28.210 Wahlteilnehmern
    **** Bei der Abstimmung zum ECE Konzept waren 449 Stimmen von 4.577 k.A. ***
    • 10% der Stimmen k.A. einfach unter den Tisch zu kehren, dass ist in dieser wichtigen Angelegenheit zu einfach.
    10% k.A. bei Wahlen ist statistisch ein sehr außergewöhnliches Ereignis! Warum wurde dies nicht näher untersucht? Waren es doch mehr Unmutsbekundungen als Fehler beim Ausfüllen?
    Vielleicht sollten sich unsere gewählten Vertreter im Stadtrat von den Vertretern der FH noch mal genauer zeigen lassen, was es mit den 10% k.A. auf sich hat.

    Festsstellung eines Statistische Landesamtes zur Problematik ungültiger Stimmen:
    „Fazit Die Analyse der Stimmzettel hat gezeigt, dass die Abgabe von ungültigen Stimmen in den meisten Fällen bewusst geschieht. Die Wählerinnen und Wähler, die eine oder beide Stimmen ungültig abgeben, sind nicht politisch desinteressiert. Oft ist das Gegenteil der Fall: Sie haben ihre Stimme wohlüberlegt ungültig abgegeben. Insofern stellen sie ein Wählerpotenzial dar, das von der Politik noch erreicht werden kann.“


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  2. Zu dem Fazit: Genauso läuft es doch bei jeder Wahl heutzutage ab!! Einfach nur eine Frechheit- !!!


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  3. NEUSTART DER PLANUNG!!


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  4. stefan.lange | 4. Oktober 2012 um 20:41 |

    3r1c richtig, es muß ein neuer B-Plan her, der jetzige wäre für Jena eine Katastrophe.


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  5. greenvelvet | 5. Oktober 2012 um 07:18 |

    Das ist die reinste Klickenwirtschaft. Scheinbar haben wir nicht nur den Bauplatz aus der DDR geerbt, so wie eingangs beschrieben, sondern haben auch gleich noch die Vetternwirtschaft mit übernommen. Unsere Stadt stellt sich öffentlich wieder ganz groß dar und macht sich bundesweit lächerlich. Und da Jenawohnen mal nun ein Stadtunternehmen ist scheinen hier nicht die richtigen Leute Einfluß zu haben. was sagt denn unser ach so geliebter OB dazu. Komisch, wenn es ernst wird hört man immer nichts von ihm.

    Das der Platz bebaut wird steht außer Frage aber wie das hier angegangen wird ist genauso stümperhaft wie die Verkehrspolitik in Jena.


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  6. Jenaer und Jenenser freuen sich | 5. Oktober 2012 um 09:54 |

    @ hans Am 4. Oktober 2012 um 20:17 Uhr
    Auch schon vor der Wahl wird mit aller Macht manipuliert. Unbedingt das Video auf diesem Link ansehen;

    http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend1586.html

    ARD-DeutschlandTrend
    Die Großen im Plus, die Kleinen im Minus

    Ausgerechnet in der Woche, in der die SPD Ex-Finanzminister Steinbrück zum Herausforderer von Bundeskanzlerin Merkel erklärt hat, legt die Union in der Gunst der Wähler zu. Doch auch die SPD und ihr neuer Kanzlerkandidat können punkten. Beliebteste Politikerin bleibt aber die Kanzlerin.

    Auch die Frustkommentar dazu sind alle anders als die simulierte Meinung des Volkes.


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  7. Jenaer und Jenenser freuen sich | 5. Oktober 2012 um 10:05 |

    Wie dürfen sich die Damen und Herren aus dem Parlament in unserem Rathaus zum Eichplatzdilemma äussern? SPD ist ja klar.
    Die Polit-Architekten als Handlanger der Profitinvestoren sind dort konzentriert. Die Gestaltung der Innenstadtkatastrophe soll weiter durchgesetzt werden. Hoffentlich wollen und dürfen die anderen dagegenhalten!


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  8. Wir haben noch eine Hoffnung, die Renditen von Einkaufsmärkten sinken deutschlandweit. Bei Investoren ist der Run schon vorbei. Die Profis widmen sich anderen Investments.

    Warten wir mal auf die Hochrechnung des Umsatzes von einem Manager für Einzelhandelsflächen. Der Stand ist doch dieser:
    Es gab nur Interessenbekundungen. ECE meldet sich öffentlich gar nicht mehr auch von einem neuen Sponsoring Stiftung Lebendige Stadt höre ich im Moment nichts mehr.
    Die Kalkulation kommt doch erst mit den Finanzierungszusagen für die geplanten Einkaufstempel. Die Investoren stehen doch längst in Jena nicht Schlange. Warten wir mal ab.


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  9. Schnapphans | 5. Oktober 2012 um 10:48 |

    Es ist völlig unbegreiflich was hier bekannt gegeben wird. In der Auswertung der Bürgerbefragung ist Jenawohnen durch die Bürger eindeutig abgewählt worden. Das gibt es kein wenn und aber, OFB genauso nur nicht ganz so klar. Hier wird aber weitergemacht als wenn nichts passiert wäre. Auch könnte ich mir vorstellen die Kooperation zwischen den Beiden, die übrigens beide keine Ahnung vom Gewerbebau haben, ließ sich jetzt leichter gestalten, da sich vernünftigerweise ECE zurückgezogen hat. Schauen wir mal auf den Beitrag in die FTD “Shoppingcenter ziehen nicht mehr” http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:investment-in-immobilien-shoppingcenter-ziehen-nicht-mehr/70090000.html. Darin heisst es: “Investments in Einkaufszentren bescherten Anlegern bis vor Kurzem hohe Renditen. Doch jetzt wackelt das Vermietungsgeschäft, die Erfolgsgeschichte gerät ins Stocken.” Jetzt müssten aber langsam die Alarmglocken klingeln. Leute ich sag euch, stoppt endlich diesen dilletantischen Wahnsinn mit dem Eichplatz. Das ist keine Spielwiese, sondern ein Platz, mit dem unsere Kinder noch lange leben werden müssen.


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  10. Simon Sachse | 5. Oktober 2012 um 12:36 |

    Vor 20 Jahren war es auch in Jena noch eine gute Idee, ein Einkaufszentrum zu bauen. Vor 10 Jahren war der Markt schon fast gesättigt. HEUTE brauchten wir erst einmal eine Bedarfsanalyse, ehe wir drauflosbauen.
    Man hört immer wieder, es müsste endlich die Wunde in der Innenstadt geschlossen werden. Aber das, was jetzt geschieht, ist etwa so, als würde man jemandem, der einen Arm verloren hat, an dieser Stelle ein Bein transplantieren. Wunde geschlossen, alles gut.
    Alles zurück auf Anfang und Hausaufgaben machen.


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  11. sigrun lingel | 5. Oktober 2012 um 15:44 |

    im grunde genommen ist doch nur eins klar: der eichplatz soll neu gestaltet werden.
    all das jedoch, was da vorgeschlagen wird, findet keine mehrheit – auch das ist klar (selbst 40% – 45% sind eben keine mehrheit). natürlich wurde der stadtrat nach demokratischen regeln gewählt. nur ist es demokratisch, wenn etwas umgesetzt wird, was die mehrheit offensichtlich nicht will? diese frage sollte im stadtrat endlich diskutiert werden.


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  12. Holger Herrmann | 5. Oktober 2012 um 16:00 |

    @Schnapphans
    Wo hat sich ECE von der Eichplatzbebauung zurückgezogen? Was soll diese Behauptung?
    „Auch könnte ich mir vorstellen die Kooperation zwischen den Beiden, die übrigens beide keine Ahnung vom Gewerbebau haben, lies sich jetzt leichter gestalten, da sich vernünftigerweise ECE zurückgezogen hat.“


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  13. Holger Herrmann | 5. Oktober 2012 um 20:12 |

    Ich verstehe nicht 9 worin das Problem der 9 roten Daumendrücker liegt. Ist Prozentrechnung so schwer? 10 % k. A weglassen gaukelt halt 5% mehr Zustimmung voraus.


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  14. Jenenserin | 5. Oktober 2012 um 22:39 |

    Holger Herrmann, vielleicht liegt es daran, dass ich eine Frau bin, aber so viel Zahlen verwirren mich. Richtig ist , dass uns eine Zustimmung vorgegaukelt wird zur Bebauung die es einfach nicht gibt, insbesondere jenawohnen wurde abgewählt.
    Die Krönung von allem war auch die Aussage unserer Herren aus dem Rathaus, Herr Wiese, 2/3 sind für eine Bebauung und zwar mit diesem Bplan, sonst hätten sie doch nicht dafür gestimmt.

    Nochmal an alle Politiker: die Frage war: möchten sie dass der Eichplatz bebaut wird und nicht: möchten sie dass der Eichplatz so bebaut wird. Dann das garantiere ich ihnen, hätten 90 % gegen diese Bebauung gestimmt. Lesen können auch noch Opa und Oma !!!


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  15. herr herrmann, es ist zwar inzwischen kein geheimnis mehr, dass sie sich gern an irgendwelchen sachen festbeißen, aber genauso wie sie behaupten, man könne nicht einfach die vielen Leute, die in einigen punkten keine angaben gemacht haben, übergehen, so kann man auch behaupten, dass diese leute vielleicht aus gewissen gründen keine angaben hinterlassen haben, die weitab von einer gegenmeinung liegen. wie sie und andere schon oft festgestellt haben, ließ die informationspolitik über die bebauungspläne und -ideen sicher zu wünschen übrig. die lokalpresse hat sie im einzelnen nie ausreichend vorgestellt und die ausstellung im stadtspeicher hat sicher auch nicht tausende erreicht. warum also sollten nicht wenige personen tatsächlich keine angaben gemacht haben, weil sie zu wenig informiert waren, um keine angaben zu machen? man mag darüber urteilen, wie man will. ebenso verhält es sich nunmal auch mit einem nicht geringen prozentsatz an nichtwählern, die nicht aus reinem protest nicht wählen sondern auch, weil sie einfach keine lust haben, sich zu informieren und einfach nichtinformiert, weil sie andere prioritäten setzen bei der informationsgewinnung. warum sollte jemand, der tatsächlich protestieren will, überhaupt sich die mühe machen und den fragebogen ausfüllen?


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  16. Hörensagen | 6. Oktober 2012 um 01:37 |

    gerüchten zufolge war ECE in den verhandlungen mit der stadt zu gierig und wollte die fläche weit unter wert haben. die frohe botschaft über die kooperation von jenawohnen und OFB scheint da reinzupassen. ist sich ECE doch nicht mehr so sicher, dass sich die sache rechnet? rechnet sich das nur, wenn man die fläche als schnäppchen bekommt? nicht weil man ein einkaufszentrum bauen will, osndern weil man dann sein geld krisensicher in 1000 quadratmeter bester innenstadtlage anlegen kann?


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  17. Gefunden in den lokalen Nachrichten Ahlen http://www.die-glocke.de Einkaufscenter steht auf der Kippe im Oktober 2012:
    Rückzug des Projektentwicklers HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft da die Wirtschaftlichkeit bezweifelt wird. Explodierte Baukosten. Besonderer Knackpunkt die Fassade!

    Na gibt es in Jena schon ein Baugutachten, KIJ verkauft ja immer gerne ohne. Dann weiß ich schon was kommt. Oh , wir müssen doch anders bauen, 7 Etagen hoch, der Baugrund ist sehr schwammig und es wird eine sehr teure Gründung, es rechnet sich sonst nicht.

    Habe ein bissel in online Nachrichten anderer Städte gelesen. Es graut einen, insbesondere in Bielefeld.

    Gebt doch mal ein : Einkaufscenter Leerstand

    Nachdem in der Innenstadt ein neues Einkaufscenter war, erhöhter Leerstand in den Straßen der Stadt, selbst HAMBURG hat da Probleme. Ladenlokale kaschieren Leerstand als Ausstellungsflächen.


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  18. stefan.lange | 6. Oktober 2012 um 09:13 |

    Na das passt ja alles wieder schön zusammen. Linke Tasche rechte Tasche. die Investoren die ihr eigenes Geld einsetzen und rechnen müssen, ziehen sich zurück. In Jena haben wir aber Jena wohnen, mit unseren Mieteinnahmen können die ja jeden gewünschten Preis zahlen.

    Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?!

    Jenawohnen soll sich vom Eichplatz zurückziehen und endlich als kommunales Wohnungsunternehmen bezahlbaren und keinen Luxuswohnraum bauen. Das ist eine Sauerei. Am Friedensberg werden von Jenawohnen Grundstücke blockiert und seit 2 Jahren eine Planung nach der anderen verworfen. 2010 – 100 Eigenheime, 2011 90 3-4 Raumwohnungen, 2012 80 2-Raumwohnungen.

    Hallo Jenawohnen wenn ihr nicht bauen könnt, laßt die Finger davon und verkauft Eure Grundstücke ! Dann beschränkt Euch auf die Hausverwaltung und Hausmeisterdienste!


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  19. aaaaah, ich bin noch etwas müde. Ja habt ihr denn alle geglaubt ECE nimmt etwas anderes wie Wasser zum kochen ?

    Für Investorengruppen zu planen ist mit das härteste Geschäft, denen kann man nichts schön rechnen.

    Wer die neuesten Wohnungpreise in Jena wissen möchte, kann heute ins Volkshaus auf die Immobilienmesse kommen.

    Ich weiß noch gar nicht ob KIJ dieses Jahr da ist. Zur Zeit werden ja gar keine Baugrundstücke angeboten.

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende


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  20. noch eins, was ist eigentlich mit der schönen Bürgerumfrage, hat jenawohnen nicht diesen als „finde ich nicht so gut“ abgeschlossen ?


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  21. Holger Herrmann | 6. Oktober 2012 um 12:06 |

    @Rüdiger
    Es wurde leider nicht ausgezählt wie viele Personen nicht ausgefüllt bzw. ungültig gemacht haben!

    Die Antwort von Prof. Dr. Heiko Haase:

    „?Keine Angabe? liegt immer dann vor, wenn der Befragte die gestellte Frage nicht beantwortete oder die
    Antwort durch mehrfaches Ankreuzen innerhalb einer Skala ungültig machte. Die Hintergründe
    dafür sind im Einzelnen jedoch nicht zu ermitteln.“


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  22. Simon Sachse | 6. Oktober 2012 um 18:40 |

    Da die Engelplatz-Bebauung heute der große Aufmacher war, noch ein Hinweis an alle, die von auswärts kommen:
    Auf dem Engelplatz gibt es heute noch bescheidene 22 Parkplätze. Die werden wegfallen. Ebenso wie 50 Parkplätze in der Schlossgasse. Und natürlich die 269 Eichplatz-Parkplätze. Ach ja, die 210 Plätze am Inselplatz hätte ich fast vergessen. Macht insgesamt 551 Autos, die künftig nicht mehr zentrumsnah parken können.
    Wenn sich die Piraten mit ihrem Konzept des kostenlosen Nahverkehrs nicht durchsetzen, dann brauchen wir mehr Radwege, weil das Fahrrad die einzige Möglichkeit sein dürfte, in die Innenstadt zu kommen. Wahrscheinlich werden dann Fahrrad-Parkgebühren eingeführt.


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  23. Simon Sachse, dass die Parkplätze in der Schlossgasse wegfallen ist mir neu. Eichplatz und Inselplatz ist bekannt. Schafft die Stadt den gar keinen Ersatz? Ich parke z.z. auf dem Grundstück von Aplan in der Grietgasse. Dieses Grundstück ist an die Firma Fintax verkauft und spätestens nächstes Frühjahr geht es hier auch los mit dem Bauen. Dann entsteht zwar eine Tiefgarage, die ist aber nur für die Wohnungen und die Arztpraxis. Schläft etwa unsere Regierung auch bei den künftigen Parkplätzen?


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  24. susi.töpfer | 6. Oktober 2012 um 19:15 |

    waaaaas, die Parkplätze Schlossgasse sollen wegfallen, warum denn das? Hier soll doch gar nicht gebaut werden. Meine Eltern wohnen in der Zwätzengasse und wenn wir sie besuchen, meistens nach 19.00 Uhr parken wir dort immer. Wo entstehen eigentlich wieder öffentliche Parkplätze in Jena? Es würde ja nur noch der Seidelparkplatz übrigbleiben.
    @simon Sachse: es heißt nicht kostenloser Nachverkehr, sondern fahrscheinloser Nahverkehr. der Nahverkehr wird von der Stadt dann querfinanziert, jedenfalls wenn ich dies richtig verstanden habe, bin mir da aber auch nicht sicher.


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  25. Die Grundstücke in der Schloßgasse gehören der Universität und der Stadt… dort soll, so steht es hier: http://www.thueringen.de/de/genialzentral/projektkommunen/jena/schlossgasse/ etwas gebaut werden…


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  26. vielen, vielen Dank 3r1c. Dies war mir neu. Aber jetzt bin ich von unseren Ratsherren noch mehr enttäuscht. Hier steht zusammengefaßt:
    2002 – 2007 Förderung von wohnen insbesondere junge Familien sollen sich Wohnungen auf innerstädtischen Grundstücksbrachen leisten können, Überschrift: das Haus in der Stadt
    ab 2007 ist das Programm erweitert auf Handel und Dienstleistungen, Büro.
    Da ja unsere Ratsherren sich hierbei als unfähig erwiesen, hätten sie sich auch noch Hilfe vom Ministerium für Bau holen können.
    Wer nichts kann, sollte wenigstens in der Lage sein, Experten um Rat zu Fragen, wenn man schon von seiner Bürgerschaft Gehalt bezieht.


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  27. susi.töpfer | 6. Oktober 2012 um 23:11 |

    Oje, der Parkplatz Hinter der Kirche fällt also auch weg, gebaut wird dort ein Objekt für die Uni. Es steht dort, es gibt eine Tiefgarage, die wird dann aber sicher für die Uni reserviert sein. Wo sollen wir künftig nur parken, wenn alles bebaut wird? Gibt es von der Stadt Planungen für Parkplätze, so etwas nennt man glaube Parkraumkonzept. Aber leider hat es ja Jena nicht so mit Konzepten.
    Vielen Dank 3r1c für Ihre Recherche.


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  28. Einen schönen Abend allen. Nun ich sehe TomWed ist da, hallo. Werden nun auch überall die Radwege ordentlich wenigstens ausgebaut ? Simon Sachse hat recht, was soll man dann noch mit einem Auto in der Stadt, wenn man nicht parken kann.
    Mein Respekt den Grünen, sie haben es in 2 bis 3 Jahren geschafft. autofreie Stadt und das ohne Maut, gratuliere.


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  29. Ich habe auch einmal in der Presse gelesen, so vor einem Jahr, dass unsere Stadtväter meinen es gibt genügend Parkplätze, schon durch die vielen Tiefgaragen. Nur eines haben die Herren vergessen. Diese schließen oft ab 22.00. Wie soll man denn dann nach dem Kneipenbummel sein Auto abholen. Wir wechseln uns als Fahrer immer ab, dann muß künftig immer einer von uns im Auto sitzen bleiben. Raus kommt man ja immer.


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  30. susi.töpfer | 6. Oktober 2012 um 23:59 |

    Martin, unsere Stadtväter haben auch sicher einen persönlichen Parkplatz im Stadtzentrum neben dem Rathaus . Die müssen auch keine Parkgebühren bezahlen.


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  31. Martin hat recht, wir bekommen eine schöne autoarme Innenstadt, was ich aber nicht verkehrt finde. Hier sollte die Stadt nur auch mit Konzepten aufwarten. z.B. die Optimierung des Nahverkehres sowie 2 Parkhäuser bauen z.b.auf den Seidelparkplatz oder beim Stadion ein P+R . Man könnte auch auf dem jetzigen öffentlichen Parkplatz Engelplatz vor dem Theater ein Parkhaus bauen, dann hat man wieder die benötigte Anzahl an Parkplätze. Wie wäre es auch mit extra ausgewiesenen Parkplätzen für das „Teilauto“. Das wird doch zusammen mit den Stadtwerken schon angeboten. Ich weiß nur nicht wie die Aktion genau heißt.


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  32. Simon Sachse | 7. Oktober 2012 um 15:54 |

    @ susi.töpfer:
    Ich habe meine Weisheit eben aus dem Parkraumkonzept der Stadt.
    http://www.jena.de/fm/41/10-01-20_Leitfaden_Endfassung.pdf
    Die Lösung, die unsere genialen Strategen haben: die bewirtschafteten Parkflächen werden bis Jena Ost ausgeweitet, und die Gebühren werden höher. So sieht das Konzept aus.
    Also schon mal ein wenig trainieren, denn Jenas Berge sind nur was für wirklich fitte Radler. Der Rest wird wohl anderswo einkaufen gehen, vielleicht in Erfurt oder Leipzig. Das war doch der Plan bei der Umgestaltung der Innenstadt, oder habe ich da was falsch verstanden? ;)


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  33. stefan.lange | 10. Oktober 2012 um 00:15 |

    Eichplatz , Inselplatz , Schulnetzplanung , Parkraumkonzept , Kleingartenkonzept , versprochener Ausbau des Nahverkehres ,
    Radwegenetz , täuscht mein Gefühl , dass sich in den letzten Jahren einige Aufgaben angesammelt haben ? Womit haben sich eigentlich unsere Politiker so beschäftigt. Morgen ist wieder Stadtratsitzung, da werde ich einmal genauer hinhören, mit welchen Problemen sich unsere Mandatsträger so im Monat beschäftigen.


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  34. stefan.lange | 10. Oktober 2012 um 07:48 |

    Ach ich hatte ja gestern ein Problem vergessen: Wohnraumkonzept, hier hätte Jena auch noch den größten Nachholebedarf. Stellt Euch vor die KIJ versteigert immerhin 3 Wohnbaugrundstücke ! So wie ich das mitbekommen habe, sind das seit Ende August die einzigen. Ein Bekannter sucht ein Grundstück für ein Einfamilienhaus. Er hat aber nur Grundstücke über 1oo.ooo € im Angebot gefunden, selbst am Stadtrand gibt es keine Angebote. Er meint es gibt z.z. nur Grundstücke direkt neben der ICE Strecke. Das wäre nicht das schlimmste, aber die Güterzüge! Konzentriert sich die Stadt z.z. eigentlich nur auf den Eichplatz, gibt es in JENA keine Grundstücke für ganz normale Bauherren ?


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  35. Jenaer und Jenenser freuen sich | 10. Oktober 2012 um 09:29 |

    Kleiner Denkanstoß für die Betonklotzverfechter:

    Christoph Mäckler: als Kritiker von schlechter Architektur.Diesmal aus der neuen Serie „Ein gelungener Ort“

    http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?key=standard_document_46099353&jmpage=1&type=v&rubrik=72137&jm=1&mediakey=fs/hauptsachekultur/20120920_hk_gelungene_orte


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  36. Jenaer und Jenenser freuen sich | 10. Oktober 2012 um 09:44 |

    Hier noch etwas von Christoph Mäckler aus der neuen Serie zum inspirieren:

    http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=72137&key=standard_document_46235291&mediakey=fs/hauptsachekultur/121005115450_gelungene_orte_4873&type=v

    Leider wurde in den 90er Jahren wertvolles in Jena vernichtet. z.B. der historische Klinkerbau aus dem 19. Jhd. in der Krautgasse. Es wurde nach dem Abriss behauptet, die Stadt hätte es versäumt diese Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen.


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  37. @Jenaer und Jenenser freuen sich: Das Beispiel Wilhelmsplatz ist wirklich interessant: Ein Platz mitten im Zentrum der Stadt, mit 10.000 Quadratmetern ähnlich groß wie der Eichplatz / Platz der Kosmonauten, und ebenfalls (bis vor kurzem) ein Parkplatz. Doch im Umgang mit einer – nicht nur im finanziellen Sinne – so wertvollen Fläche unterscheiden sich die Planungen wie Tag und Nacht:

    „Kein privater Investor, sondern die Stadt Offenbach selbst wird den Wilhelmsplatz umbauen“
    http://www.offenbach.de/offenbach/themen/rathaus/aktuelles-und-medien/pressearchiv/jahrgang-2009/article/wilhelmsplatz-ohne-schranken.html

    Skizze mit Wochenmarkt:
    http://www.op-online.de/nachrichten/offenbach/buch-wilhelmsplatz-offenbach-1249863.html

    Kostenpunkt der Umgestaltung (Baumpflanzungen etc.): 1,86 Mio. Euro. Soviel wird die Stadt Jena vermutlich in etwa schon für die neuen mittelalterlichen Gassen ausgeben, die in das Renditeobjekt – Pardon, ich meine natürlich das Handels- und Wohnquartier – „Fußgängerlauf einspeisen“ (Lerm) sollen.


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  38. Holger Herrmann | 10. Oktober 2012 um 20:15 |

    Der Wilhelmsplatz lebt offensichtlich vom Wochenmarkt in Offenbach. Dies trifft für den Eichplatz aber nicht zu.
    Im Prinzip bräuchte man in Jena keine Bäume pflanzen, weil diese schon da sind.
    Eigentlich würde dies nur bedeuten, dass man den vorhandenen Eichplatz vernünftig gestaltet und nicht so verlottern lässt.

    Es besteht aber der Wunsch der Jenaer Bevölkerung, dass dieser Platz bebaut werden soll.
    Über die Art und Weise der Nutzung und Bebauung ist die Bevölkerung noch nicht befragt worden.
    Die vorliegenden Investorenentwürfe aufgrund des vorliegenden B-Plans finden jedenfalls keine mehrheitliche Zustimmung in der Bevölkerung.

    http://www.offenbach.de/stepone/data/images/d2/28/00/simulationwilhelmsplatz.jpg

    http://maps.google.de/maps?hl=de&rlz=1T4GGHP_deDE434DE434&q=wilhelmsplatz+offenbach&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=0x47bd0e01159e3d7b:0xb07d4c079832217d,Wilhelmsplatz,+D-63065+Offenbach&gl=de&sa=X&ei=A7Z1UJbUNtHEtAbi_oCIAw&ved=0CCMQ8gEwAA


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  39. Simon Sachse | 11. Oktober 2012 um 07:37 |

    Mit dem Wilhemsplatz hätten wir dann das perfekte Beispiel für eine Stadt vergleichbarer Größe (122000 Einwohner), die sich einen derartigen Platz in der Innenstadt leistet. Und Baumreihen hat. Das ist schön zu wissen.
    Der Beitrag erklärt aber auch, warum der Eichplatz weniger sympathisch rüberkommt: auf zweieinhalb Seiten wird er eher unsympathisch begrenzt. Die Johannisstraße wird von der Bevölkerung offensichtlich angenommen. Die Front der Neuen Mitte hat exakt einen Eingang und entwickelt ansonsten den Charme eines Fabrikgebäudes (hieß damals übrigens auch „mediterran“, nur weil da Ockerfarben benutzt wurden). Die Seitenfront von C&A ist komplett dicht. Da gab es mal einen Eingang, aber der wurde geschlossen. Das Papageienhaus hat immerhin einen Bäcker und Fleischer zu bieten, ist aber nicht wirklich attraktiv. Allerdings wird die Rathausgasse an Markttagen von einem kleinen „bunten“ Markt belebt.
    Vielleicht wäre es ja der beste Ansatz, vor die Neue Mitte etwas kleinteilig strukturiertes zu setzen und den Rest des Platzes ein wenig aufzupolieren.


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  40. aucheinBürger | 11. Oktober 2012 um 07:54 |

    sehr gute idee. dem würde ich auch zustimmen.


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