„SPINnen im Scanner“: MRT-Weiterbildungsreihe am Universitätsklinikum Jena wird fortgesetzt |

„SPINnen im Scanner“: MRT-Weiterbildungsreihe am Universitätsklinikum Jena wird fortgesetzt

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Jena. Das Zentrum für Radiologie des Universitätsklinikums Jena setzt am 13. Oktober seine erfolgreiche Seminarreihe „SPINnen im Scanner“ fort. Die Weiterbildungsveranstaltung zu klinischen Anwendungen der Magnetresonanztomographie (MRT) richtet sich sowohl an Ärzte als auch an Medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA).

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Sicherheitssystemen und -vorkehrungen, die im Rahmen jeder MRT-Untersuchung zu beachten sind. Prof. Dr. Ulf Teichgräber nennt zwei der zahlreichen Themen. „Zur Zeit wird in der internationalen Community der Einsatz und Nutzen von Metalldetektoren kontrovers diskutiert, wir beschäftigen uns aber auch mit modernen MRT-tauglichen Herzschrittmachern“. Gemeinsam mit der Thüringischen Gesellschaft für Radiologie und Nuklearmedizin (TGRN) lässt der Direktor des Zentrums für Radiologie am Universitätsklinikum Jena die Seminarreihe wieder aufleben, die aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen in der klinischen Anwendung der Magnetresonanztomographie vorstellt.

Zentraler Themenschwerpunkt sind jedoch die Eigenschaften und Wirkung von modernen Kontrastmitteln und die Darstellung von Gefäßen im MRT-Bild. Neben den Grundlagen und Perspektiven der Kontrastmittelentwicklung stehen ganz besonders auch praktische Durchführungsanleitungen und Tipps aus dem Alltag auf dem Programm. Unter dem Titel „How we do it“ werden Herz-MRT und MR-Angiographien, Gefäßdarstellungen im Kernspintomographen, von einer MTRA und einem Arzt moderiert, live vom MRT in den Hörsaal übertragen. So können die Seminarteilnehmer beim gesamten Ablauf hospitieren und praktische Erfahrungen sammeln.

Obwohl MRT in der medizinischen Diagnostik bereits ein seit langer Zeit etabliertes Bildgebungsverfahren ist – durchschnittlich jeder zehnte Bundesbürger wurde 2009 einmal in die „Röhre“ geschoben – stellt die MRT stets besondere Anforderungen an die MTRA und Mediziner. Zudem erweitern sich mit der Weiterentwicklung der Geräte die Anwendungsmöglichkeiten der MRT ständig. „Wir können minimal-invasive Eingriffe wie Biopsien oder Gefäßbehandlungen unter MRT-Kontrolle durchführen“, so Prof. Teichgräber, „das erfordert natürlich erhöhte Sicherheitsmaßnahmen.“

Terminhinweis:

SPINnen im Scanner – MRT-Seminar für MTRA und Radiologen
13. Oktober 2012, 9 – 17 Uhr
Hörsaal 2, Klinikum Lobeda, Universitätsklinikum Jena, Erlanger Allee 101, 07747 Jena
Veranstaltungsflyer