ICE-City Erfurt: Ausstellung studentischer Arbeiten der FH Erfurt |

ICE-City Erfurt: Ausstellung studentischer Arbeiten der FH Erfurt

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Erfurt. Im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 8 wird in der Landeshauptstadt Erfurt bis 2017 ein weiterer ICE-Knoten in Deutschland entstehen.

Aufgrund seiner zentralen Lage in Mitteldeutschland ist der Knotenpunkt – als zukünftig einziger ICE-Halt in der Impulsregion Erfurt-Weimar-Jena – ein wichtiger Bestandteil des europäischen Infrastrukturleitplanes und des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes. Die östlichste Nord-Südachse Deutschlands ist in das künftige transeuropäische Verkehrsnetz zwischen Schweden und Italien eingebunden. Durch den Um- und Ausbau des Schienennetzes werden sich die Fahrzeiten von Erfurt nach Berlin und München erheblich verkürzen.

Es ist davon auszugehen, dass die Landeshauptstadt Erfurt durch die gestärkte Lagegunst wirtschaftlich sowie hinsichtlich der Einwohnerzahl maßgeblich profitieren kann. Dies setzt allerdings unter anderem für das Knoten umgebende Areal eine zukunftsfähige und nachhaltige städtebauliche Vision und deren zeitgerechte Umsetzung voraus.

Nach den bereits im Bauinformationsbüro vorgestellten Ideen von vier Planungsbüros, die im Rahmen eines Gutachterverfahrens „Erfurt ICE-City Ost/Schmidtstedter Tor“ ihre Visionen auf den Brachflächen im Umfeld des ICE-Knotens Erfurt präsentierten, stellen wir nun Entwürfe der Fachhochschule Erfurt vor. Studenten der Fachrichtung Stadt- und Raumplanung unter Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Ingo Wietzel hatten im Wintersemester 2011/2012 die Aufgabe, für das Gebiet westlich und östlich des ICE-Bahnhofs einen Masterplan zu entwickeln, der eine nachhaltige Umstrukturierung des Bahnhofumfeldes – bezogen auf Funktionen,  Nutzungen und Gestalt – vorsieht. Dabei sollten sowohl die Bedarfe resultierend aus dem ICE-Knoten als auch die weitergehenden Entwicklungsperspektiven der Stadt Erfurt berücksichtigt werden. Vorgestellt werden 16 Arbeiten, in der die Studenten ihre stadtplanerischen Ideen zum Projekt selbst als auch für das gesamte Bahnhofsquartier zu Papier bringen konnten.

Die Ausstellung, zu der wir Sie herzlich einladen, ist im Bauinformationsbüro, Löberstraße 34, vom 11. Oktober bis 2. November 2012 während folgender Öffnungszeiten zu sehen:

Montag und Donnerstag von 9 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr,
Dienstag von 9 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr,
Mittwoch und Freitag von 9 – 12 Uhr.

4 Kommentare zu "ICE-City Erfurt: Ausstellung studentischer Arbeiten der FH Erfurt"

  1. Das ist ja schön und gut für Erfurt das sie jetzt einen ICE Knotenpunkt bekommen. Aber wem außer den Erfurtern nutzt der ? Denn der Rest von Mitteldeutschland und besonders Thüringen wird durch diesen Knotenpunkt vom Fernverkehr abgekoppelt.


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  2. Da freuen wir uns aber, dass Erfurt wirtschaftlich und bevölkerungsmäßig davon profitieren kann, dass es den einzigen ICE-Halt der Region haben wird. Endlich kommen wir mal auf den Punkt: Dem Rest des Landes geht es zu gut, und nachdem sich der Flughafen als Flop erwiesen hat, muss man für Kompensation sorgen. Alles für unsere sozialistische Hauptstadt!
    Äh, nee, falscher Text …


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  3. Ich lese hier Erfurt wird in das transeuropäische Eisenbahnnetz zwischen Schweden und Italien eingebunden. Oha. Erfurt Mittelpunkt Europa ? Ich dachte immer wer von Schweden nach Italien möchte fliegt. Da habe ich mich wohl getäuscht.


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  4. Jedem, der bis drei zählen kann, ist klar, dass es für eine Hochhaus-Siedlung dieser Dimension in Erfurt keine ausreichende Nachfrage gibt. Also wird von „L“EG und Carius mal eben sechsstellig Steuergeld verbrannt, um per Gutachten „Chancen“ zu belegen und damit doch noch einen „Investor“ zu finden, der das politisch Gewünschte realisiert. Und am Ende wird mit Steuergeld-Millionen das nächste größenwahnsinnige und defizitäre Erfurter Wolkenkuckucksheim errichtet (warum nur muss ich die ganze Zeit an den Flughafen und „Airfurt“ denken?), während uns in Jena unter Mithilfe des Landes die verlotterten Bahnhöfe kastriert werden und die Mieten durch die Decke gehen, weil sich um den hier tatsächlich vorhandenen Bedarf keiner kümmert.


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