Deutscher Städtebaupreis 2012 zelebriert Leere im Zentrum |

Deutscher Städtebaupreis 2012 zelebriert Leere im Zentrum

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Häfner Jimenez

Jena/Leipzig. Die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung hat den Deutschen Städtebaupreis 2012 an das Projekt Neugestaltung der historischen Mitte in Staßfurt von Häfner und Jimenez verliehen. In Staßfurt galt es – ähnlich wie in Jena – eine große Brache mitten in der ehemaligen Altstadt positiv zu verändern. „Durch eine sensible Freiraumplanung gelang es, diese Wunde in eine neue Stadtlandschaft mit hoher Aufenthaltsqualität und differenzierten Bezügen zur Geschichte des Orts zu verwandeln“, so die Akademie in ihrer Pressemitteilung. Der Juryvorsitzende 2012 und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Baukultur würdigte den Preisträger bei der Preisverleihung am 27. September in Leipzig folgendermaßen: „Das Projekt besticht durch die Einfachheit der eingesetzten Mittel. Ein See bildet die Mitte der Stadt. Er zelebriert die Leere (…)“. Mit dem 1979 ins Leben gerufenen Deutschen Städtebaupreis möchte die DASL „eine zukunftsweisende Planungskultur und Stadtbaukunst“ prämieren. Auch Jenas OB Albrecht Schröter nahm an der Jahrestagung teil und wies in einer Podiumsdiskussion auf die Probleme der Stadt Jena hin: Steigende Mieten und soziale Entmischung.

2 Kommentare zu "Deutscher Städtebaupreis 2012 zelebriert Leere im Zentrum"

  1. Ex-GrünenWähler | 11. Oktober 2012 um 18:23 |

    Freiraumplanung mit hoher Aufenthaltsqualität, ach ja das wäre schön. Oh, unser OB hat das Problem in Jena schon erkannt, steigende Mieten und soziale Entmischung. Ja und was tut er dagegen!

    Vom Predigen ist noch kein Stadtentwicklungskonzept vom Himmel gefallen.


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  2. Probleme, die er doch selbst vorantreibt … aber nach außen hin auf einer Tagung kann man ja schön die Fahne in den Wind hängen und das Blaue vom Himmel salbadern, gelernt ist eben gelernt.


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