Petition für den Bau einer Sportschwimmhalle in Jena |

Petition für den Bau einer Sportschwimmhalle in Jena

Stadtplan Jena_Stanortuntersuchung_130604

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Da es derzeit in Jena keine Richtlinien für den Umgang mit Petitionen gibt (ab welcher Anzahl von Unterschriften die Stadt reagieren muss), bleiben Online-Petitionen rechtlich unwirksam und werden vor allem für die Willensbildung und Öffentlichkeitsarbeit genutzt.

59 Kommentare zu "Petition für den Bau einer Sportschwimmhalle in Jena"

  1. Die folgenden Zeilen sollen keine Wertung darstellen, sondern nur einen Denkanstoß geben, ohne genaue Zahlen zu kennen:
    Gibt es soetwas wie „Schlüsselzuweisungen“ in Jena? Damit meine ich: Wieviele Einwohner sind Nutznießer von beispielsweise 10.000 Euro/Monat aus der Stadtkasse. Z.B. wurden Jugendclubs geschlossen, weil das Geld für eine Planstelle gefehlt hat.
    Neulich habe ich ein Bild unseres Philharmonischen Orchesters gesehen, auf welchem sogar noch einige gefehlt haben. Es könnten etwa 80 Angestellte sein. Annahme: Jeder kostet die Stadt incl. Sozialausgaben und allg. Kosten im Schnitt 4000,- € pro Monat. Und das alles für einen relativ gesehen kleinen Kreis von Musikliebhabern. Wenn man diese enormen laufenden Kosten mit den Kosten und den Nutzern (!) eines Schwimmbades vergleicht, dürfte die Entscheidung für ein Schwimmbad in Nord leicht fallen denke ich. Vielleicht findet man mit der Stadt einen demokratischen Weg einer Entscheidungsfindung, bei welchem z.B. solche Zahlen einfach mal nebeneinander gelegt werden. Z.B:
    Kosten der Philharmonie/Monat geteilt durch die Zuhörer/Monat: …€
    Kosten Bad/Monat geteilt durch die Besucher: …€

    So könnte man schneller ermitteln, wo Schwerpunkte gesetzt werden und unser gemeinsames Geld gerechter eingesetzt wird.


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  2. Wie heißt eigentlich unser Dezernent für Sport und Soziales ?
    Ist das nicht dieser alte Mann aus der CDU mit Bart ?

    Lieber Herr Schenker springen sie doch einemal in einen Jungbrunnen und über sich hinaus !

    In Jena möchten nicht nur Vereine, Schüler, Studenten und Leistungssportler schwimmen gehen für bezahlbare Preise !

    Sondern auch viele Familien, die schon immer nach Apolda, Naumburg oder Gera zum Schwimmen fahren. Wieviele Kommentare benötigen Sie noch um zu erkennen, dass ein Freizeitbad ein Freizeitbad ist und eine Schwimmhalle halt eine Schwimmhalle.
    Eine Schwimmhalle ist für die Bewohner da. Ein Freizeitbad muß mit Touristen schon immer ausgelastet werden. Da nun Jena keine Touzristenstadt ist, es fehlen einfach die Attraktionen, sollten wir für unsere Bürger im Schwimmen zumindestens den Standard von Gera, Naumburg und Apolda erreichen können.

    Und nächstes Jahr kümmern wir uns um den sozialen Mietwohnungbau ja? Es kann nicht sein, dass nur ein Verein und ein privater Investor in dieses Segment investieren.
    Die Kommune ist für das Gemeinwohl einer Stadt verantwortlich.

    Sie dürfen sich nicht darauf verlassen, dass es einmal wieder in unserer globalisierten Welt die Unternehmer sind, die diese Aufgabe für Jena übernehmen:

    Goethe: Botanischer Garten
    Abbe: Volkshaus
    Zeiss: Planetarium
    Jenaer Bürgerschaft: Volksbad
    Späth: Bau der Goethegalerie sowie Bau von ca. 400 Wohnungen in den Fuchslöchern sowie Erschließung der Gebiete Fuchslöcher, Gewerbegebiete Göschwitz und Saalepark

    die Stadt Jena: Bau Galaxseabad, Erschließung Himmelreich, Erschließung Areal21 mit ewig laufenden Pumpen zum Absenken des Grundwasserspiegels.

    Man könnte natürlich auch hoffen, dass vielleicht ECE oder EADS sich für die Entwicklung einer liebenswerten Stadt Jena einsetzt, da habe ich aber so meine Zweifel.

    Lieber Herr Schenker, sie können es sich auch ganz einfach machen, wie bei der geplanten Schließung der Stoy-Schule:
    „Wenn das keiner will, machen wir das auch nicht“

    Jetzt könnten Sie einfach sagen: „Wenn die Jenaer eine Schwimmhalle möchten, lassen wir eine bauen.“

    Ich glaube Herr Ferge hat sogar schon einen Investor dafür, man könnte ja mal fragen. Die Stadt müßte es also nicht selber bauen und wieder Baumängel riskieren, die trägt hier ein privater Investor, die Stadt müßte nur anmieten, aber bitte nicht mit einem überteuerten Fernwärmevertag wie beim Galaxseabad. Der Fernwärmezwang ist nicht mehr zeitgemäß. Versuchen wir es mal mit einem BHKW, da wird mit der Wärme gleichzeitig der Strom erzeugt. Der Staat und die Energiemonopole können sich noch so bemühen, eine Dezentralisierung der Stromproduktion kann keiner Verhindern. Es soll sogar ganz clevere geben, die schmeißen ihren Biomüll nich auf den Kompost, sondern machen daraus in einer Biogasanlage auch noch Strom. Die Technik hat sich in den letzten 5 Jahren hier auch sehr weiterentwickelt.

    Aber Jena hat ja einen Tick fürs Mittelalter. Wie war das gleich von Naseweis so schön geschrieben:
    mittelalterliche Herren wandeln durch mittelalterliche Gassen …


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  3. Ich habe mich gerade heute mit einem Bekannten unterhalten dessen Sohn Schwimmkurse macht. Der letzte endet 23.00 Uhr in der Nacht in Lobeda. Das Bad ist völlig überlastet und für echtes Leistungsschwimmen auch ungeeignet, da ja nicht überall 2m tief. Echt peinlich für eine Lichtstadt.


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  4. Astrid van der Wall | 21. November 2012 um 21:34 |

    Ja, seit wir in Jena wohnen – 4 Jahre – gehen wir mit unseren Kindern kaum noch ins Schwimmbad. Früher sind wir jede Woche gegangen. Aber das Galaxy ist einfach zu teuer dafür. Ich selber fahre 2 Mal die Woche nach Eisenberg zum Schwimmen. Dort treffe ich immer Jenaer. Und auch mein Auto ist mit 3 bis 4 regelmäßigen Schwimmerinnen immer voll. Natürlich würden wir lieber ein Bad in der Stadt nutzen. Aber noch nicht einmal das Ostbad wird so ausgebaut, dass man es im Sommer regelmäßig nutzen kann.

    Ein bezahlbares Schwimmbad in Jena würde die Lebensqualität für Familien merklich erhöhen. Ganz davon abgesehen, dass viele Kinder erst in der 3. Klasse Schwimmen lernen. Wie soll es denn auch anders sein? Die Eltern müssen ja nach Eisenberg und Apolda fahren, damit sie einen Schwimmkurs für ihre Kinder finden. Wie war das mit Sport und Bewegung für Kinder … ? In anderen Städten bei ausreichendem Angebot an Bädern und Kursen wird vorrausgesetzt, dass die Kinder mit Schuleintritt das Seepferdchen haben. Und dann wird über Jahre hinweg das Schwimmen in der Schule gelenrt – nicht nur für ein lächerliches Schuljahr.


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  5. Das volksbad ist von der Stadt umgebaut und wird für Kulturveranstaltungen, Tanz, Theater und ähnliches genutzt.

    Das Volksbad wurde einmal von der Bürgerschaft der Stadt Jena errichtet, also eine echte Errungenschaft der Jenaer Bevölkerung. Ich frage mich jetzt, warum können eigentlich die in Göschwitz rausgeschmissenen 30 Bands nicht hier auch proben ? Das Volksbad gehört doch der Stadt also uns allen !


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  6. Gero Willing | 21. November 2012 um 20:38 |

    Eine Frage am Rande: Wird das Volksbad momentan genutzt; und wenn ja, wozu?
    Ansonsten habe ich die Petition mit unterzeichnet.


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  7. herr rauschelbach, natürlich kann man mit Kindern 2 bis 3 x im Jahr in ein Freizeitbad planschen gehen. Für echte Schwimmer ist das aber nix. Es gibt auch Familien die regelmäßig schwimmen gehen und dann kann man sich ein Freizeitbad auch gar nicht leisten.


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  8. Rauschelbach | 21. November 2012 um 14:52 |

    @susi.töpfer: Zuviel der Ehre, aber ich kann nicht ganz nachvollziehen in welchem Zusammenhang Sie mich da heute noch sehen. Ich schreibe hier auch nur als Jenenser meine Meinung nieder… Und übrigens gehen wir mit unseren Kindern lieber in Freizeitbäder als in irgendeine (für Kinder) stinklangweilige Schwimmhalle weil die eben in erster Linie nicht schwimmen sondern Spaß haben wollen…


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  9. …genau, oder nach Bad Klosterlausnitz :-).
    Wir fahren meist nach Apolda wenn wir schwimmen wollen. Und auch für die Kinder reicht das völlig dort. Und genau so ein Bad (von mir aus auch ohne Sauna) sollte es in Jena geben. Das Galaxsea mag und mochte ich noch nie. Und werd es auch mit intaktem Dach nicht mehr mögen. Die Fahrerei müsste ich allerdings eben auch nicht unbedingt haben…und wenn das Bad in Jena wäre, würde ich mit Sicherheit öfter ins Bad gehen. Ach, es wäre zu schön. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die, die sagen „gibt es sowieso nicht“, leider Recht behalten werden. Schade! Das Galaxsea hätte man sich wirklich sparen können. Da gibt es in der Umgebung nun weiß Gott auch Alternativen (Bad Klosterlausnitz, Rudolstadt, Bad Sulza). Aber das normale schwimmen gehen für erträgliche Preise – DAS FEHLT!


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  10. susi.töpfer | 21. November 2012 um 08:07 |

    Wann begreifen unsere Hoheiten des roten Rathauses, unser Ex-Bäder-Chef Herr Rauschelbach und unsere Geschäftsleitung der Jenaer Bädergesellschaft, dass die Jenaer mit ihren Kindern lieber in Schwimmhallen für 2 – 3 € schwimmen gehen, als in einem Freizeitbad für ab 7 € ?
    Wer etwas mehr Geld übrig hat, fährt doch eh zum Entspannen nach Bad Sulza !


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  11. Zurzeit fahre ich in die Kleinstadt NAUMBURG zum Schwimmen, denn hier gibt es die Gelegenheit dafür! Man findet eine familientaugliche Kombi zwischen Freizeit- und Sportbad mit 6x 25m Bahn. Da mit dem Galaxy der Freizeitbereich bereits abgedeckt ist, scheint der Vorschlag Erweiterung des Areal -Ostbad- schlüssig oder eben eine Insellösung Nord. Gern würde ich auf das Auto verzichten und in Jena ganzjährig schwimmen. Meine Sportfreunde sehen das ähnlich oder genauso. Der Bedarf scheint also gegeben zu sein.


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  12. Da, wo ich ursprünglich herstamme hat jede mittelgroße Stadt, die so groß ist, dass sie z.B. auch ein Gymnasium hat, auch mindestens eine schulsporttaugliche Schwimmhalle.
    Ich hab ja selbst gar nichts mit Schwimmen am Hut und auch meine Kinder, die hier in Jena zur Schule gehen nicht wirklich, aber dass Jena eine absolute Schwimmsportwüste ist, ist mehr als sichtbar.
    Das wollte mir nie recht in den Kopf, weil mit so vielen jungen Einwohnern (viele Kinder und Studenten) und in meinem Empfinden auch eher überdurchschnittlich sportlichen Menschen doch eher mehr Schwimmhallen vertragen könnte, als andere Städte in der Größe.
    Es gibt ja auch glücklicherweise immer mehr Menschen gerade in Jena, die ohne Auto auskommen wollen oder müssen und können, dank des guten Nahverkehrs und von denen würden sicher auch welche gerne schwimmen – ohne GalaxSea-HalliGalli und aufreibende Bahnfahrten in Schwimmhallen anderer Städte.


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  13. @ehemalige studentin:
    also kurzum brauchen wir eine olympiataugliche schwimmanlage ohne olympia auszurichten ;)…dann aber bitte auch eine eishockeyhalle für die winterspiele und ein 80k-plätze stadion für die fußball-wm (ach nee, dass gibts bestimmt wirklich bald für den fcc^^)!

    das große problem sind einfach die unterhaltskosten…in vielen städten werden genau wegen dieses immer wieder bäder geschlossen…in jena schreien wir nun nach einem neuen?

    ein 50m-becken wird es in jena sicher nicht geben und man sollte froh sein, wenn sich die nächsten jahre überhaupt mal eine ernsthafte diskussion in sachen 25m-schwimmbad ergibt. beim sporthallenneubau gab es eben so eine diskussion nun über 15 jahre und erst jetzt scheint sich wirklich was zu bewegen.

    die stadt unterstützt das galaxsea und nachdem man all-in damit gegangen ist, wird das wohl auch so bleiben, selbst wenn der bürgermeister schon lange ein neuer ist. was will man auch machen? galaxsea dichtmachen ist offenbar keine option…galaxsea einfach im stich lassen und andere bäder eröffnen, reitet den karren nur noch tiefer in den sumpf.

    mit viel viel glück tut sich mal etwas in sachen volksbad, mit dem man vielleicht den schulsport so weit unterstützen könnte, dass im galaxsea oder in lobeda gewisse kapazitäten für die uni etc. frei werden. ich glaube aber, dass selbst daraus nichts wird, denn mit der neueröffnung des volksbades würde die situation der stadt nur noch peinlicher wirken.

    die pedition scheint wohl nicht mal die 1000 unterschriften zu bekommen. bezogen auf die einwohnerzahl scheint mir das nicht so, als müsste es den stadtoberhäuptern kopfzerbrechen bereiten. sportschwimmen ist sicherlich was feines, aber das 1% der einwohner (die studenten kann man meinetwegen abziehen, aber dafür unterschreiben auch genug leute, die nicht mal in jena den wohnsitz haben) steht einfach in keinem verhältniss zu größeren problemen, die vielleicht auch einfacher zu lösen sind.

    noch ein ansatzpunkt: falls der usv bzw. die uni selber (ist ja getrennt) mal zu viel schotter hat, könnten die damit doch ein schwimmbad hinstellen, ihren unisport abdecken und nebenbei noch geld mit den sportschwimmern machen!
    …wenn es nicht trotz allem ein riesiges verlustgeschäft auf unbegrenzte zeit wäre.


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  14. Der Platz in Jena wird immer knapper. Nach Entscheidung in Jena-Ost, nähe Jenzigweg eine Schule zu bauen, ist diese Option für eine eventuelles Schwimmsporthalle jetzt weg.
    Das unsere Stadt konzeptlos regiert, zeigt die letzte Stadtratsitzung wo die Musiker immer noch ohne Alternative für ihre gekündigten Proberäume dastehen. Man hätte hier ja auch im neuen Gewerbepark für Kunstschaffende und Musiker Räume bauen können, jetzt sucht man verzweifelt Räumlichkeiten.
    Das Gebiet in Nord ist eines der letzten was die ausreichende Größe auch für Parkmöglichkeiten hat und auch für Radfahrer und Bahnfahrer unkompliziert erreichbar ist.
    Wir dürfen nicht vergessen auch genügend Freizieitmöglichkeiten gehören in die Stadt und nicht außerhalb. Dieses Wochenende fahren gewiß wieder einige nach Apolda, die Grünen dürfte dieser Autoverkehr ja gar nicht recht sein.


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  15. ehemalige Studentin | 16. November 2012 um 12:24 |

    Hallo,

    ich habe mir etliche Kommentare durchgelesen und würde gern meine bekräftigende Meinung für eine „Sportschwimmhalle“ in Jena kundtun.

    Die bisherige Situation ist für Schüler, Sportler und Freizeitbesucher gleichermaßen untragbar.

    Die Lobeda-West-Schwimmhalle mag für den Schulsport ganz ok sein. Die Tiefe von 0,6 m auf der einen Seite ist jedoch für Freizeitbesucher und Sportler die technikversiert schwimmen unzumutbar. Den Freizeitbesuchern wird zudem durch eine Abgrenzung für Nichtschwimmer das vollständige Ausnutzen der kurzen 25 m erschwert. Für mich persönlich war es schrecklich.

    Das GalaxSea ist ebenfalls nur mit 25 m-Bahnen ausgestattet und dazu kommen die stündlichen Absperrungen für die Sprungtürme. Von mir aus kann das Bad an sich gleich geschlossen bleiben. Das Konzept ist für Kinder und Sportler gleichermaßen nichts Halbes und nichts Ganzes. Mal ganz abgesehen von den unglaublichen Preisen.

    Das Volksbad würde ich nicht wieder in die alte Funktion zurückführen. Das Becken wäre zu kurz.

    Das Ost-und Südbad sind ok für den Sommer, aber ersetzen die Halle leider nicht.

    Jena bräuchte ganz dringend ein klares Konzept:

    – ein Becken mit 8-10 Bahnen je 50 m für die Sportler, klar getrennt voneinander, komplett 2 m tief und mit entsprechender Wassertemperatur

    – ein kleineres Becken 0,6-1,8 m tief, etwas wärmer in der Temperatur für Babyschwimmen, Wassergymnastik, erste vorsichtige Schwimmversuche, gern auch mit kleinen Wasserspielereien wie Düsen

    – wenn möglich ein weiteres separates Becken mit entsprechender Wassertiefe und verschiedenen Sprungtürmen, sowie einer Wasserrutsche

    Ich glaube, das Schwimmbad wäre so ausgelastet, dass man keine Monstereintrittspreise verlangen müsste.

    Das wäre mein Wunsch für Jena.

    Viele Grüße


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  16. Warum baut man das Galexsea nicht gleich um. Die eine Hälfte als Plansch-, Wellen- und Außenbereich und die andere Hälfte als normale Schwimmhalle wo die Sprungtürme nur zu bestimmten festen Zeiten genutzt wird. Dann hat man auch noch eine 3 € Schwimmhalle, wo die Besucherzahlen explodieren dürften.


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  17. Bro: das Beste haben Sie da noch nicht mitbekommen über ein neues Galaxsea Debakel. Es ist seit einem Jahr geschlossen, da man das gesamte Dach abheben mußte wegen statischer Probleme durch fehlerhafte Baudurchführung. Dieses Jahr können die Schulen, die dort den Schwimmsport buchten überhaupt nicht schwimmen. Zum Beispiel soll dies auch die Nortschule betreffen. Lobeda ist so ausgebucht, dass man keine Ersatzzeiten anbeiten kann. Erst gestern sprach ich mit einen Bekannten, der dies gar nicht wußte. Für die Öffentlichkeit ist ja die Schwimmhalle in Lobeda gar nicht da . Hier findet der Schul-, Vereins- und Leistungsport statt und die Jenaer dürfen nach Apolda oder Gera fahren zum Schwimmen, schon immer. Wer nicht schwimmen geht, weiß das gar nicht, der sagt, wir habn doch eine Schwimmhalle in Lobeda. Vielleicht könnte dies Jenapolis noch einmal erwähnen. Es gibt höchtens 6.00 eine Stunde Seniorenschwimmen, das wars.


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  18. Eine Schwimmhalle in Jena halte ich für erforderlich,damit Vereine, das Schulschwimmen und das individuelle Schwimmen zu ihrem Recht kommen.Schwimmen ist eine Sportart,die von allen Altersklassen ausgeführt werden kann.


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  19. Hi.
    Ich wohne jetzt in Leipzig und hier kann man nur sagen, dass die Stadt es sehr gut hinbekommen hat den Schwimmbedarf zu decken. Wir haben in fast jedem Stadtteil eine Schwimmhalle mit 25m Becken, die sich in den Öffnungszeiten abwechseln, so dass mindestens immer eins geöffnet hat. Wenn die Hallen für den normalen Besucher geschlossen sind, trainieren dort Vereine oder haben Schulen Schwimmunterricht. Der Eintritt kostet je nach Halle zwischen 2€ und 3€. In der Zeit kann man so lange schwimmen, bis die Halle schließt. Sehr gutes Konzept muss ich sagen, aber ich glaube, dass es für Jena leider zu spät ist nach dieser GalaxSea-Debatte. Klar hat Leipzig deutlich mehr Einwohner und nicht die Platz- bzw. Wohnungsprobleme wie Jena, aber es hätte damals eine Überlegung wert sein können, mal zu schauen, wie andere Städte dieses Problem handhaben.


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  20. Das Galaxsea ist für den Schwimmsport völlig unbrauchbar, da erstens die Schwimmhalle nicht allein nutzbar ist sondern nur in Verbingung mit dem Spassbereich und das ganze kostet dann 7,50 (Tageskarte), wahrscheinlich sogar zukünftig noch mehr. Für einen Schwimmer der 2 mal pro Woche 1 o. 2h schwimmt völlig überzogen. Abgesehen davon wird alle 20 minuten das halbe Becken gesperrt damit kleine Kinder von 5Meterturm hüpfen können. Die Diskussion erübrigt sich also und eine Fehlplanung ist das Galaxsea sowieso. Keine Ahnung wie groß das Becken im Volksbad war, aber es kam mir doch recht klein vor. Gefühlt ist es für Sport zu klein. Nichts gegen langsamere Schwimmer, aber wenn alles kreuz und quer in einem 25m Becken rumeiert dann machts auch keinen Spass mehr. Bei einer 50er Bahn verteilt sich das besser. (siehe Eisenberg mit beheiztem 50m Außenbecken). Alternative Verein = Pustekuchen. Sehr schwer da rein zu kommen bis unmöglich.
    Ich denk nicht dass die Kinder in Jena nicht mehr Schwimmen lernen, dafür gibt es die Halle in Lobeda West. Allerdings auch nur dafür und für die Vereine. Es gibt in Jena keine Alternative für Sportschwimmer.
    Ich finde es auch etwas überzogen von einer „grünen Lunge“ zu reden. Das ist Brachland auf dem ein bissel Gras wächst und wo allerhöchstens Hunde hinkacken. Abgesehen davon würde eine Schwimmhalle nur einen Bruchteil davon verschlingen. Früher oder später würde dort sowieso irgendwas anderes hingebaut werden und dann geht die Petition halt dagegen.
    Baut das Ding!


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  21. Ich möchte mich zu der Debatte als ehemaliger Sportstudent äußern.
    In Jena ist es dringend notwendig ein anständiges Bad zu errichten
    Galaxsea als Geldverschwendung
    Die Baupläne incl. Sportbecken (ohne Sprungturm, bzw. mit separatem Sprungbereich) lagen schon vor und auf den Tischen der Bauunternehmen.
    Meiner Meinung nach ist es egal ob 50m oder „nur“ 25 m. Das Volksbad ist nicht wirklich geeignet – wir hatten während des Studiums unsere Schwimmausbildung dort – aber die Verantwortlichen für das Galaxseas haben es verbockt ein ordentliches und kundenfreundliches Konzept zu ermöglichen. Bautechnisch ist das Galaxsea viel zu laut (gehen sie mal nach Rudolstadt dort ist es viel angenehmer – besonders mit Kindern). Am Anfang gabs im Galaxsea nicht mal einen Studententarif, bzw. gabs den nur an einem Tag. Hauptsache Jena hatte ein Spaßbad. Sehr spaßig wenn die Verantwortlichen Konzepte verwirklichen die am Bedarf vorbeigehen. Man hätte nach dem ganzen Schlamassel mit der Dachkonstruktion alles Rückbauen und ein vollwertiges Bad mit kleinem Spaßbereich errichten sollen. Dies wäre sicher kostengünstiger als Sanierung und Bau eines weiteren Bades.


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  22. Simon Sachse | 18. Oktober 2012 um 13:01 |

    @ Urbaner Indianer:
    Hab ich dazu aufgefordert, FDP zu wählen? Ich grabe nur gelegentlich Erfahrungen mit Jena aus, wenn es wieder mal um Sinn und Unsinn neuer Zwangsbeglückungen geht. Im konkreten Fall wurde das Volksbad mit Vorsatz geschlossen, weil der Bedarf fürs Spaßbad viel zu hoch angesetzt war und sich in der Realität nicht einstellen wollte.
    Der Bedarf an Schwimmbad scheint aber dadurch eher größer geworden zu sein.


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  23. Urbaner Indianer : „wem kann man heute noch trauen ?“ diese Frage ist berechtigt, Fakt ist auch, dass es 3 Gründe gibt, warum Schwimmsportbegeisterte, wie man hier lesen kann, in eine Schwimmhalle fahren egal ob Erfurt , Gera oder Apolda:
    1. Wasser in einem Freizeitbad zu warm, habe ich auch erst hier durch die Kommentare gelernt
    2. Der Eintritt in einem Freizeitbad ist doppelt so hoch wie in einem einfachen Schwimmbad
    3. Im Galaxsea werden alle halbe Stunden die Bahnen zur Hälfte gesperrt für eine viertel Studen für das Springen.

    Wie kann man nur im entferntesten Glauben, dass ein Freizeitbad ein Ersatz für Schwimmsportbegeisterte ist.

    Nach den Informationen, die ich hier gewonnen habe steht für mich fest, ein Freizeitbad kann nur als zusätzlicher Luxus bezeichnet werden aber nie ein Ersatz für eine Schwimmhalle sein!

    Ich habe mich letztens mit einer Lehrerin aus Jena unterhalten. Die Griff in die Brieftasche und zeigte mir eine Dauerkarte für die Schwimmhalle Apolda, wo sie mit ihrer kleinen Tochter immer zum Schwimmen fährt.

    Mir war nicht bekannt wieviele Jenaer die auswärtigen Schwimmbäder um Jena nutzen.

    Ein 2. Schwimmbad ist überfällig lieber Pfarrer, hören Sie doch bitte einmal auf ihre Schäfchen .


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  24. Urbaner Indianer | 18. Oktober 2012 um 12:26 |

    „Ich kann mich noch gut an die GalaxSea-Debatte erinnern. Da wurde deutlich gesagt: Wenn zu wenige Leute ins neue Spaßbad gehen, dann machen wir andere Bäder dicht.“

    Stimmt, das war aber zu Röhlingers Zeiten und der war/ist doch FDP – oder? Wem kann man da heute noch trauen?


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  25. nur peinlich für jena, ich wußte gar nicht, dass so viele die schwimmbäder in erfurt, apolda und auch gera nutzen. der bau ist überfällig. ich bin kein student, die fahrt zu den bädern ist somit nicht kostenfrei bzw. im semesterticket. aber es stimmt auch. die spiessigkeit hier nimmt zu, die arroganz auch.


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  26. reicher_Student | 17. Oktober 2012 um 01:33 |

    also ich fahr auch weiterhin nach Gera zum schwimmen, ist billig, gut erreichbar mit der Bahn-was will ich mehr? Wenn die Jenenser sowas wirklich mal bauen sollten dann wird das erstens genauso überfüllt sein wie die Unisport-Schwimmkurse, d.h. es wird eher ein planschen anstatt baden und es wird mit Sicherheit ein abenteuerlicher Phantasieeintrittpreis verlangt werden-die Spießer wollen ja unter sich bleiben.


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  27. Danke Simon Sachse, sehr interessant.


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  28. Simon Sachse | 16. Oktober 2012 um 12:36 |

    @ Jenenserin:
    Pst, es gibt ein Parkraumkonzept:
    http://www.jena.de/fm/41/10-01-20_Leitfaden_Endfassung.pdf
    Viel Spaß beim Lesen, aber vorher bitte hinsetzen und ruhig durchatmen. Ein Konzept heißt ja noch nicht, dass es bürgerfreundlich ist …


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  29. NordBürger | 16. Oktober 2012 um 11:21 |

    @Rauschelbach-Geht nicht? Gibt’s nicht!
    Wo ein Wille ist, gibt’s auch Wege dorthin. Siehe Dispute um Bauamtsgenehmigungen im Eilverfahren z.B. Philosophenweg, nur um schnell mal eben Gerichtsbeschlüsse zu umgehen!
    Macht er prima unser Herr Pfeiffer, da geht doch noch mehr. Ob 50m Schwimmhalle oder nicht, die wirtschaftliche Begründung von Herrn Rauschelbach erinnern sehr an alte Zeiten.
    Jetzt ist die Reparaturkohle für den amtlich genehmigten Baupfusch doch auch da! Muss da sein, sonst heißts noch: GalaxSea Abriss!
    Dafür hätten damals locker die 50m Bahnen nebenan mit reingepasst oder was? Heute, Beschlüsse von damals aufheben? Das bekommt unser Stadtrat hin, bei soviel Einheitsfront.


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  30. Ich habe hier das Gefühl, dass die Stadt ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Herr Rauschelbach, danke für die Information. Was treibt eigentlich unser Stadtrat so das ganze Jahr? Schulnetzplan ? chaotisch ! Eichplatzbebauung ? hirnrissig ! Parkraumkonzept ? gibt es nicht ! Das könnten wir so fortführen. Ein Skandal !


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  31. Mein Kommentar bezog sich auf 3r1c.
    @Rauschelbach: Dann wäre es aber höchste Zeit, dass man die Beschlüsse der Stadt in das 21 Jahrhundert mal überführt. Inflation gibt es bei der Stadt nicht, dann werde ich mal in den Steuerbescheid von 199x schauen. Dann gibt es auch nur die Steuern von 199x künftig!


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  32. Das wäre auch technisch möglich aber nicht Fußbodenheizung, Wandheizung. Bei Wandheizung ist die Vorlauftemperatur nur 25 – 27 Grad. Und sie können auch in die Wand bohren, da sie 8 cm tief erst in der Wand beginnt und sie können auch Schränke theoretisch davorstellen. Es ist wie mit Sonnenwärme, wie auch infrarotheizung, die Möbel wärmen sich nur die 25-27 Grad auf, geben die Wärme ab und werden selbst zum Energiespeicher für eine kurze Zeit. Die Wärme von Wand- und Infrarotheizungen ist für den Menschen viel angenehmer. Die herkömmlichen Heizkörper sind im Verbrauch teurer, sie benötigen auch eine Vorlauftemperatur von mindestens 60 Grad.

    Die Größten Vorurteile beim BAu ist das über Wandheizungen. Die Heizungsfirmen verkaufen auch lieber die Wandheizkörper, einfacher und man muß sich nicht so anstrengen und Geld verdient man genug. So viel teurer ist eine Wandheizung übrigens gar nicht. Im Neubau gar kein Problem, der Mehraufwand liegt vielleicht bei 10 – 20 % der Kosten einer Heizung, der Betrieb ist dafür umweltfreundlicher, sparsamer und man hat ein angenehmeres Wärmegefühl.Und noch eines für Allergiker hervorragend, da sich in der Luft weniger Staub befindet.
    Die Innovationen der Heizungsfirmen ist schon enorm in Deutschland. Das einzige was sie können ist die jetzt noch uneffiziente Wärmepumpen zu verkaufen. Na wenigstens freuen sich im Winter bei unter – 5 Grad die Stadtwerke, dann springen nämlich bei jeder Luft-Wasser-Wärmepumpe die Heizstäbe an.

    Es gibt Wärmetauscher, hier kann Wasser schon vorgewärmt werden für die Heizung oder Warmwasser. Man spart Energie.


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  33. Simon Sachse | 16. Oktober 2012 um 10:50 |

    Was der Stadtrat beschlossen hat, kann der Stadtrat auch aufheben …
    Ich kann mich noch gut an die GalaxSea-Debatte erinnern. Da wurde deutlich gesagt: Wenn zu wenige Leute ins neue Spaßbad gehen, dann machen wir andere Bäder dicht. Außerdem machen wir einschließlich der Freibäder alle teurer, damit der Schock nicht so groß ausfällt. Trotzdem hatte das Galaxy immer mit der Auslastung zu kämpfen, weil eben nicht Touristen aus 100 km Umkreis kommen, um in Jena mal die Wasserrutsche zu benutzen. Aber das wollte keiner wissen. Wahrscheinlich wäre Jena mit zwei Normalschwimmbädern statt einem GalaxSea besser bedient.
    Ein Becken, das teilweise nur 0.6 m tief ist, ist zum ernsthaften Schwimmen jedenfalls nicht geeignet.


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  34. Rauschelbach | 16. Oktober 2012 um 10:04 |

    Also eine 50 m Bahn war im GalaxSea NIE geplant. Den Wunsch danach gabe es damals, aber keinerlei Planungen dazu. Und es wird mit 99,9% Wahrscheinlichkeit auch kein neues 50 m Becken in Jena geben wenn es denn eine neue Schwimmhalle gäbe. Der Grund wird derselbe wie in der Diskussion von 97/98 – die Betriebskosten. Das Becken in Lobeda ist 12,5 x 25 m, Wassertiefe von 0,6 bis 1,8 m. 50 m Becken wäre 50 x 20 m (bei 8 Bahnen, sonst 25 m breit), und durchgängig 2 m tief. Kann sich jeder ausrechnen, wieviel größer der Wasserinhalt ist der umzuwälzen, zu reinigen, zu heizen und stetig auszutauschen wäre. Ich zerstöre die Hoffnungen ja wirklich nur ungern, aber das wird wohl nix werden…
    Im übrigen wurde ein Stadtratsbeschluss, der im Zusammenhang mit dem Bau des GalaxSea beschlossen wurde bisher auch nicht aufgehoben. Darin steht eben, dass der Zuschuss für die Bäder in Jena das Niveau X von 199X nicht übersteigen darf. Deswegen wurde ja das Volksbad geschlossen. Und es steht auch drin, das bei einer Überschreitung dieser Grenze weitere Bäder geschlossen werden können. Der Beschluss ist nun ja wohl nicht mehr der aktuellste, aber aufgehoben werden müsste er trotzdem bevor an einen Neubau gedacht wird…


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  35. wäre doch klasse und die wärme vom Bad kann man gleich irgendwie weiter nutzen… Fußbodenheizung :D


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  36. @3r1c: Natürlich kann man über eine Schwimmhalle Wohnungen bauen, auch bei 50 m Bahnen. In Hotelbauten wird dies längst praktiziert, hier sind die Bahnen nur etwas kürzer. Aus bautechnischer Sicht also kein Problem. Der Wille muß nur da sein.


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  37. Ein Schwimmbad in Jena ist längst überfällig. Wir fahren zum Schwimmen oft nach Apolda. Bin ja mal gespannt ob eine Petition in Jena durchkommt. Ich drück Euch die Daumen und votiere dafür.


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  38. susi.töpfer | 15. Oktober 2012 um 15:36 |

    Sven, volle Zustimmung. An das zu warme Wasser für den Schwimmsport im Freizeitbad hatte ich dabei noch gar nicht gedacht. Sie haben aber hierbei recht.


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  39. Jörg Fuchs | 15. Oktober 2012 um 15:33 |

    Wenn eine Schwimmhalle gebaut wird, sollte das Becken so groß wie möglich sein, also 8 oder 10 Bahnen auf 50m Länge. Auf Schnickschnack wie Rutschen und Sprunganlagen kann getrost verzichtet werden. Ein Zuschauerbereich ist zu überlegen, ob man den wirklich braucht und wie groß er sein sollte. Saunen zu integrieren wäre sinnvoll, steht aber in Konkurrenz zum GalaxSea. Der Betrieb der Schwimmhallen in Erfurt und Gera läuft gut als Parallelbetrieb zwischen öffentlichem Schwimmen auf Bahnen, dem Vereinstrainingsbetrieb und Schulschwimmen. Studentensport würde in Jena noch dazukommen. Die Nachfrage der Schwimmkurse ist riesig. Die Auslastung der Schwimmhalle Lobeda geht von früh um 6 bis abends um 10 und kann und konnte zusammen mit dem GalaxSea den Bedarf nicht decken. Das GalaxSea wurde durch unsachgemäße Planungseingriffe als Schwimmbad entwertet, weil die ursprünglich vorgesehene Trennung von Schwimmbecken und Sprunganlage verworfen wurde. Das geschah meines Wissens NACH der öffentlichen Planauslegung. Ist nicht mehr korrigierbar und beeinträchtigt auf Dauer die Wirtschaftlichkeit negativ.
    Diesmal sollte was vernünftiges und preiswertes entstehen, was gebraucht wird. Anfahrt mit Straßenbahn ist gegeben, einige Parkplätze würden hinpassen.


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  40. susi.töpfer | 15. Oktober 2012 um 15:18 |

    Tolle Stadt, mangels Kapazitäten findet der Schwimmsport künftig im Sommer in den Freibädern statt.


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  41. Ich möchte die Diskussion gerne wieder auf das Thema lenken und mal ein paar Fakten liefern.
    Was die Anzahl der Bäder betrifft:

    1. Das Galaxsea ist als Sportschwimmhalle völlig ungeeignet:
    – zu teuer wegen eines Überangebotes was von Schwimmern garnicht genutzt wird (Rutsche, wellenbad etc.)
    – keine Bahnbegrenzungen im Schwimmerbecken
    – viel zu warmes wasser zum Sportschwimmen
    – zum Springen wirdregelmäßig die halbe bahngesperrt, was vernünftiges Schwimmen unmöglich macht (12,5m ohne bande auf der einen Seite)

    2. Ostbad
    – im Sommer sicherlich schön, wenn auch oft zum Schwimmen zu voll aufgrund der vielen Leute die „Baden“, aber was ist mit dem Winter?

    3. Schleicher
    – zum Sportschwimmen nur bedingt geeignet, im Winter ebenfalls unbrauchbar

    4. Lobeda
    – fast komplett für Vereine, Unisport und Schulen verplant, fast keine Zeiten für Freizeit-Sportschwimmer

    Ich lebe seit sechs Jahren in Jena und liebe diese Stadt, eine ordentliche Sportschwimmhalle ist das Einzige was mir hier wirklich fehlt und ich weiß von vielen Freunden, denen es genauso geht.
    Man nimmt dann zwangsläufig ab und zu den Weg nach Erfurt, Weimar oder Gera in Kauf um mal ein Stündchen zu schwimmen. Gäbe es in Jena eine vernünftige Sportschwimmhalle würden sehr viele Leute hier sicherlich sehr viel regelmäßiger schwimmen gehen.

    Wo in der Stadt diese gebaut wird, ist den meisten sicherlich egal, solange sie gut mit dem Rad zu erreichen ist.

    Beste Grüße,
    Sven


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  42. susi.töpfer | 15. Oktober 2012 um 15:14 |

    @urbaner Indianer: Ich weiß Indianer sind hart im Nehmen aber es ging hier nur um Schwimmhallen und keine Freibäder. Es ging um Möglichkeiten des Schwimmstportes und des Schulsportes. Aber ich weiß ja, ein Indianer läßt sein Kind auch im Januar bei -10 Grad im Ostbad schwimmen lernen.


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  43. NordBürger | 15. Oktober 2012 um 11:45 |

    @Jenaer, jawoll Genosse Oberleutnant! offtopic:endlich, ein destruktiver Beitrag ~die Augen~ geradeaus!-)


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  44. Urbaner Indianer | 15. Oktober 2012 um 11:40 |

    @Matthias.große: „Wo hat Jena 3 Bäder, ich kenne nur Lobeda-Schwimmbad und das Freizeitbad in Winzerla! Habe ich eines übersehen?“

    Stimmt. Jena hat keine drei Bäder sondern sogar vier mit dem Ostbad und dem Schleichersee. Baut ruhig noch ein fünftes Schwimmbad in Nord, oder noch ein sechstes in Münchenroda und siebensten in Wöllnitz uns so weiter.


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  45. Nordbürger, in Jena wird gearbeitet, Steuern und Strafgebühren bezahlt und eingekauft. Hier wird nicht so einfach in einem Nord-Wald-Park so rumgesessen. Endlich verstanden. Das nennt man heut verdichten. Auf auf im Gleichschritt, marsch.


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  46. Matthias.große | 15. Oktober 2012 um 11:01 |

    Nordbürger: die o.g. Wiese wird aber auf alle Fälle bebaut. Die LEG verkauft diese gerade an einen Projektentwickler, diese Fläche wird wie auch immer bebaut. Sie haben aber recht neben dem Ostbad wäre ja auch ein guter Standort für ein Schwimmbad.
    Ich denke auch den Machern der Petition geht es nur darum dass überhaupt ein Bad gebaut wird, egal wo. Für den Schulsport wäre Jena-Ost oder Nord schon sehr gut. Es gibt auch in Nord noch freie Flächen auf dem Gewerbegebiet neben dem Bahngleis, wäre ja auch eine Option. Nur sollte die Entscheidung schnell fallen, sonst sind alle Grundstücke ruckzuck verkauft und bebaut und für das Schwimmbad käme nur noch der Inselplatz und Eichplatz in Frage. ha,ha,ha


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  47. NordBürger | 15. Oktober 2012 um 10:38 |

    Geht doch, Anregungen geben ok, dann sehen was kompromissfähig ist. Ohne darüber zu reden, gleich eine fixe Petition?
    Die Saaletal-Nordlichter-alt+neu bekommen den Freiraum Nord-Park-Wald, nicht die Buckelwiese voll Hundekot und auch
    keine zubetonierte Parkplatzwüste.
    JenaOst- baut neben dem schon sanierten Freibad die passende Schwimmhalle mit neu verlegter Straba-Haltestelle.
    Das ehrwürdige Volksbad mit seinen 16 oder 18 Meter Bahnen wird für die zahlreichen Jenaer Nichtkampfschwimmer wieder frei gemacht. Dabei werden die ehemalige Sauna und Wannenbadbereiche als Traum-Wellnessoase von 10-24Uhr genutzt, irgendwo
    muss die Kohle ja wieder rein kommen.
    Das Galaxsea sollte einst eine 50m Wettkampfbahn erhalten, wo isse denn anno 2012 ?
    Allein das Geld für die Notreparaturen am genehmigten Baupfusch hätte ü2x gereicht.


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  48. Matthias.große | 15. Oktober 2012 um 09:13 |

    Das habe ich übrigens bei so einer Debatte erwartet. Anstatt die Stadt in die Pflicht zu nehmen zerreißt sich die Bürgerschaft selbst, das wird nie was. Der eine will auf der Wiese Wohnungen, der nächste ein Schwimmbad, der nächste will Wiese erhalten als grüne Lunge.

    Das es ein Bedarf an Wohnungen gibt weiß jeder, dass es der Schul- und Schwimmsport schwer hat auch. Es gibt zu wenige Zeiten für Vereine und co. Jetzt sollte geprüft werden, wie hoch der Bedarf bei Schul- und Schwimmsport wirklich ist. Reicht nicht auch ein 25 m Becken ? Für Wettkämpfe fehlen doch eh die Tribünen. 3. Schwimmbad ja aber nicht übertreiben.


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  49. Holger Herrmann | 15. Oktober 2012 um 09:08 |

    Es wird immer von Verdichtung gesprochen. Wieso wird dann neben dem ehemaligen Arbeitsamt in Lobeda eine neue eingeschossige Kaufhalle errichtet. Da wäre doch noch ausreichend Platz für 3 Etagen Büros oder Wohnungen gewesen?


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  50. Matthias.große | 15. Oktober 2012 um 09:07 |

    matt, wo hat Jena 3 Bäder, ich kenne nur Lobeda-Schwimmbad und das Freizeitbad in Winzerla! Habe ich eines übersehen?


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  51. @ Matt

    Brot und Spiele.
    Das Kernproblem ist in Jena eine klare Liste der Prioritäten, die für die meisten ist und nicht wenige.
    Eigentlich einfach …… Aber die Realität ….


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  52. in jena gibt es auf 100k einwohner 3 bäder, und ein nahverkehrsnetz mit dem man jedes davon innerhalb einer halben stunde erreichen kann – sogar aus nord. der wohnungsmangel hingegen brennt jedes jahr mehr auf den nägeln, aber statt dem zu begegnen soll ein viertes bad her? das ist doch pervers!


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  53. Nur mal so, die grüne Wiese wird auf alle Fälle bebaut ob so oder so. Grüne Lungen gibt es nicht mehr bei „Verdichtung“ so möchte es unser OB:


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  54. Jenaer und Jenenser freuen sich | 14. Oktober 2012 um 16:32 |

    @ NordBürger Am 14. Oktober 2012 um 15:59 Uhr
    „Wozu eine neue Schwimmhalle bauen? Auf die grüne Wiese?“

    Wozu neues Land versiegeln

    daran habe ich auch gedacht. Nicht an das Volksbad, wo man daneben eine Schwimmhalle dazubauen konnte oder könnte. Der Platz dahinter ist ja grauenvoll kurz gesagt Asphalt wüste. Abbe hat sich schon im Grab…..Wegen der Nutzungsveränderung.

    Aber eine andere Idee für Jena – Nord – Ost-West – und Mitte kurze Wege.
    Ein Fahradweg ist da. Nähverkehrsanbindung Bahn und eine Platz zum parken für 4 Nutzer Pomarena Ostbad Postsportplatz und A W O.

    Die Ostbadfläche möglichst erweitern, weil die Liegewiese schon jetzt an Hitzetagen überbelastet ist und zusätzlich die Schwimmhalle zum Freibecken integrieren. Oder eine Halle die man zur Freihalle schnell verwandeln kann. Das Becken müsste für Otto den Jenaer und für den Profi als Wettkampfbahn unterteilt werden. Das wäre eine MuFu für das Volk.Und kostet eigentlich nicht soviel. Ringsum müsste doch noch viel Gelände sein. Außerdem ist alles von Natur umgeben Blick zum Jenzig ect.Dazu noch eine Bootsanlegestelle gleich in der Nähe an der Saale.

    Außerdem spart man Personal im Bad, denn 2 Fliegen mit einer Klappe.


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  55. @NordBürger

    Das Volksbad läßt sich doch beim besten Willen nicht als »Sportschwimmhalle« bezeichnen. Waren da die Bahnen überhaupt 25 Meter lang?

    Für den Schwimmunterricht scheint mir eine weitere Schwimmhalle auch sehr sinnvoll zu sein. In Lobeda/West fangen die Kinder teilweise sehr zeitig an (mein Kind mußte kurz nach sieben dort sein), und wenn die eine Klasse das Wasser verläßt, steht die nächste schon bereit – die Pufferzeiten sind sehr kurz.


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  56. NordBürger | 14. Oktober 2012 um 15:59 |

    Wozu eine neue Schwimmhalle bauen? Auf die grüne Wiese?
    Wir haben seit Generationen eine, die heißt Volksbad !!!
    Das ist prima mit Bus und Bahn erreichbar! Denkt mal einer an die erforderlichen Verkehrsanbindungen und Pkw-Stellflächen? Anstelle die Chance für eine grüne Lunge im Nordlichter-Wald zu verspielen, Frau Dr.M.Franz geben Sie bitte den Jenaer Schwimmbegeisterten das Volksbad zurück! Nach dem Theaterneubau ist so die nächste sinnvolle Winterbaustelle nicht weit. Herr Ferges braucht sicher keine grüne Lunge in seiner guten Wohnlage unterm Wald.


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  57. Wenn man den Schallschutz technisch realisieren kann, dürfte dies kein Problem sein. Auf alle Fälle haben die Bewohner dann immer warme Füße.


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  58. Na dann baut drüber wenigstens noch paar wohnungen…


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  59. Ich wohne in Jena-Nord und würde mich natürlich über ein Schwimmbad vor der Haustür freuen. Das Freizeitbad in Winzerla haben wir nie groß genutzt, wenn dann nur mit den Enkeln, für ältere Herrschaften wie uns, ist hier einfach zu viel Trubel . Wir fahren lieber ins Schwimmbad nach Apolda zum schwimmen oder wir sparen auf Bad Sulza.

    Was mich nun etwas stutzig macht ist die Aussage, dass der Sport- und Schulschwimmbereich in Jena unbefriedigend ist. Ist dies wirklich so?


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