Bahnsteigrückbau: Lenkert fordert Einlenken von Bahn und Verkehrsminister |

Bahnsteigrückbau: Lenkert fordert Einlenken von Bahn und Verkehrsminister

Regionalbahn (Bild: Andreas Müller) CC-BY-SA-3.0-DE / http://commons.wikimedia.org/wiki/File:440_524_Donauw%C3%B6rth.JPG?uselang=de

Jena/Berlin. Der Jenaer Bundestagsabgeordnete Ralph Lenkert hat die Deutsche Bahn und den Thüringer Verkehrsminister Carius aufgefordert, von der geplanten Kürzung der Bahnsteige der Bahnhöfe Jena-West und Jena-Göschwitz auf 170m Abstand zu nehmen. Neben den betroffenen Städten Jena, Weimar und Gera hatten auch Universität und Fachhochschule Jena, die IHK-Ostthüringen, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, der Jenaer Nahverkehr und viele weitere Institutionen Einspruch gegen das Planfeststellungsverfahren eingereicht.

Lenkert fordert nun von der Deutschen Bahn und dem Thüringer Verkehrsminister ein Einlenken: „Die bisherigen Einwendungen wiegen schwer und warnen eindrücklich davor, dass der Stadt Jena und der Region damit dauerhafter Schaden entsteht. Eine Kürzung der Bahnsteige auf 170 m würde die Abkopplung des gesamten Ostthüringer Raumes vom Fernverkehr manifestieren und mögliche Kapazitätserhöhungen auf der stark nachgefragten Nahverkehrsstrecke durch längere Züge ausschließen.“ Die Bahnsteige gleich mit einer Länge von 210 m zu versehen, käme zudem billiger, als sie im Nachhinein zu verlängern.

Für einen Halt von Standard-Fernverkehrszügen ist eine Bahnsteiglänge von mindestens 210 Metern Voraussetzung.

3 Kommentare zu "Bahnsteigrückbau: Lenkert fordert Einlenken von Bahn und Verkehrsminister"

  1. stefan.lange | 16. Oktober 2012 um 22:55 |

    Wird auch Zeit, dass hier etwas getan wird. Hier findet schon genug Irrsinn statt.


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  2. So bekloppt wie man in jena ist waren noch nicht mal die Schildbürger,weiter so!!!!!!!!!!!!!


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  3. arnheim, bei uns gibt es nicht nur Schildbürger, sondern auch einige Exemplare von Münchhausen.

    Wir sind ja nur einfältige Bürger, denen man alles so schön erklären muß, verstehen tuen wir eh nix.


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