Jena. Mit dieser Reihe wollen wir einen neuen Blick ermöglichen. Wir wollen die Vielfalt der Gemeingüter aufzeigen und welch ungeheures Potential in Ihnen steckt. Die Reihe macht uns vertraut mit Dingen wie Creative Commons, Slow Food und der Wissensallmende. Praktische Beispiele sollen aufzeigen, wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Demokratie durch Gemeingüter auf Dauer erhalten oder erreicht werden können.
Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören. Doch sie gehen der Gesellschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen, missbraucht oder unbezahlbar werden. Die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird eingezäunt und kommerzialisiert – zu unserem Schaden. Davon zeugen die weltweiten Konflikte über die Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den Umgang mit Regenwäldern. Wir stehen an einem Scheidepunkt, an dem ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer erforderlich ist.
Für das Erzählen und Lesen im Video zeichnet Silke Helfrich. Sie ist Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena. Sie war von 1999-2007 Auslandsmitarbeiterin der Heinrich-Böll-Stiftung für Zentralamerika, Mexiko und Kuba. Weitere Informationen gibt es im CommonsBlog.




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