Jena. Um den geplanten Aufmarsch Tausender Neo-Nazis am 13. Februar zu verhindern, wird auch DIE LINKE Jena einen Bus für die Teilnahme an den Gegendemonstrationen stellen. Sie reiht sich damit in ein breites Jenaer Bündnis gegen die Rechtsextremen in der Elbestadt ein.
„Gerade nachdem am gestrigen Tag massenhaft Plakate, die zu friedlichen Blockaden des Naziaufzuges aufrufen, unter fadenscheinigen Gründen beschlagnahmt wurden, werden wir noch intensiver versuchen für Dresden zu mobilisieren. Es kann nicht sein, dass gewaltloser Widerstand in dieser Art und Weise versucht wird zu kriminalisieren“, erklärt Kai Bekos, Stadtvorsitzender der LINKEN. Damit nimmt er Bezug auf eine großangelegte Polizeimaßnahme, bei der unter anderem Plakate aus der Landesgeschäftsstelle der LINKEN Sachsen konfisziert wurden.
Bekos fordert weiter: „Jetzt erst recht! In Jena gibt es seit Jahren gute Erfahrungen mit dem Konzept des zivilen Ungehorsam. Daher kann ich nur viele Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt auffordern, am 13. Februar mit nach Dresden zu kommen.“
An dem Jenaer Bündnis sind neben verschiedenen Parteien und Gewerkschaften auch das Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus und die JG Stadtmitte beteiligt. Die zentrale Koordinierung für Jena wird durch Kordienierungs- und Kontakstelle (Kokont) übernommen. Alle Beteiligte werden mit den von ihnen zur Verfügung gestellten Bussen am Samstagmorgen des Aufmarsches um 7.30 Uhr vom Parkplatz am Inselplatz starten.
Eine Anmeldung für den Bus der Jenaer LINKEN kann erfolgen bei:
Markus Gleichmann (Vorsitzender DIE LINKE SHK)
0162/8465402
info@dehna-web.de
Eisenberger Straße 57, 07629 Hermsdorf (dienstliche Adresse)
-Abfahrt: 7.30 vom Parkplatz am Inselpaltz/Hortenkaufhaus
-Anmeldung bitte stets unter Angabe von: Vor- und Zuname, Adresse, Rufnummer, eventl. Handynummer, eventl. E-Mail, ggf. Minderjährigkeit
-für die Teilnahme bitten wir um eine Spende von 10 Euro für die Busfinanzierung (kann im Einzelfall erlassen werden)




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