Jena. Mehr als 5000 Fans, Freunde und Unterstützer des FC Carl Zeiss Jena haben sich bisher im „virtuellen Stadion“ unter der Internetadresse www.im-paradies-ist-noch-platz.de durch den Kauf von Tickets ihren ganz persönlichen Platz im Paradies gesichert.
Und es sollen noch mehr werden. Andreas Trautmann, Pressesprecher des FC Carl Zeiss Jena: „Wir haben nach wie vor gemeinsam mit unseren Fans das Ziel, als wahrscheinlich erster Verein weltweit ein Stadion virtuell auszuverkaufen. Davon rücken wir nicht ab. Wichtig hierbei ist natürlich, dass man im Laufe der Zeit immer neue Anreize setzt, und somit die Fans und Besucher der Internetseite auch andauernde Freunde an diesem bisher einmaligen Projekt haben.“
So erhielt der FC Carl Zeiss Jena viele Ideen und Wünsche aus der Fanszene, das Stadionmodell im Internet weiter zu entwickeln, von denen einige auch bereits umgesetzt werden konnten. So ist es zum Beispiel ab sofort möglich, unter der Fülle der „Stadionbesucher“ gezielt nach Freunden, Kollegen oder Verantwortlichen des FC Carl Zeiss Jena zu suchen. Außerdem kann jeder Käufer eines Platzes im Stadion – wenn er möchte – die Anzeige des eigenen Profils individuell gestalten. „Fans können ihren Spitznamen eingeben, Grußbotschaften oder sogar Bilder in ihr Profil eintragen. Außerdem haben wir auf Wunsch der Fans einen kreativen Besucherzähler auf der Internetseite integriert“, erklärt Hauke Karliczek von der Jenaer Agentur timespin, die im Auftrag des FC Carl Zeiss Jena die technische Umsetzung des Projektes begleitet, die neuen Möglichkeiten.
Bisher ist die Aktion ein voller Erfolg. Das sieht auch Vereinspräsident Hartmut Beyer so: „Unsere Fans und Sponsoren haben dem FC Carl Zeiss Jena somit auf kreative Art und Weise bisher etwa 80.000 Euro zukommen lassen und damit einen eminent wichtigen Baustein im Rahmen der finanziellen Konsolidierung beigetragen. Dafür kann man nicht genug Danke sagen.“




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