Jena/Berlin. Beim Aufsteiger TeBe wollte sich der FF USV Jena mit einem Sieg endgültig aller Abstiegssorgen entledigen. Dies gelang letztendlich auch. Die erste halbe Stunde war allerdings von vielen Fehlpässen auf beiden Seiten gekennzeichnet. Vor beiden Toren passierte nicht allzu viel. Anonma tauchte nach schönem Sololauf erstmals gefährlich vor dem Tor auf, ihr Schuss war allerdings zu schwach (13.). Auf der Gegenseite wurde Keeperin Jana Burmeister von der eigenen Abwehr geprüft (15.). Viel mehr passierte aber zunächst nicht in beiden Strafräumen. Nach knapp einer halben Stunde setzte sich dann Jena für ein paar Minuten in der TeBe-Hälfte fest, mehrere Flanken führten aber nicht zum Erfolg. Ebenso ging Hartmanns 25m-Freistoß knapp am Tor vorbei (30.). Die gefährlichste Aktion der Gastgeberinnen, einen Flachschuss aus 10 Meter, meisterte Burmeister souverän (32.). Im Gegenzug blieb TeBe-Torfrau Busack Siegerin gegen Anonma. Als schon alles mit einem torlosen Pausen-Remis rechnete, gelang Anonma doch noch der Führungstreffer. Im Nachschuss drückte sie den Ball über die Linie, nachdem Susann Utes mit Kopfball an Busack gescheitert war (42.). Die Chance zum zweiten Tor vergab Sylvia Arnold, die freistehend an Busack scheiterte (44.).
Jena drängte nach der Pause auf eine schnelle Vorentscheidung. Sabrina Schmutzler scheiterte aber aus Nahdistanz (50.). Susann Utes zog einfach mal aus 20 Metern ab, ihr Flachschuss strich knapp am Tor vorbei (57.). Auf der anderen Seite kam Teodoridis nach einer Ecke an der Strafraumgrenze zum Schuss, ihr Geschoss blieb in der Jenaer Abwehr hängen (58.). Den Torschrei schon auf den Lippen hatten die Jena-Fans, als Schmutzler von Hartmann frei gespielt wird, den Ball allerdings im Strafraum nicht richtig traf und drüber schoss (65.). Die Vorentscheidung fiel dann eine Viertelstunde vor Schluss. Einen Steilpass von Sylvia Arnold nahm Anonma auf, drang in den Strafraum ein und wurde gelegt – Elfmeter. Den fälligen Strafstoß versenkte Spielführerin Ivonne Hartmann im rechten unteren Eck (75.) zum 2:0 für Jena. TeBe versuchte noch, den Anschlusstreffer zu erzielen, kam zu ein paar Chancen, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Jana Burmeister im Jenaer Tor konnte sich noch das ein oder andere Mal auszeichnen. Die Jenaerinnen ihrerseits hätten im Konterspiel ihrerseits noch erhöhen können. Dies gelang in der Nachspielzeit Sylvia Arnold, die Hartmanns Querpass aus Nahdistanz zum Endstand versenkte (90.+2.).
Trainerstimmen:
Heidi Vater: Es war das erwartet schwere Spiel. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Nicht ganz so zufrieden mit dem Spiel, wir haben uns zu viele Abspielfehler geleistet im Vorwärtsgang. Letztendlich sind das aber ganz wichtige Punkte, die wohl für uns eine Vorentscheidung gegen den Abstieg sein sollten.
Thomas Grunenberg: Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Obwohl der Gegner nicht seinen besten Tag hatte, konnten wir dies nicht nutzen. Meine Mannschaft ist in den Spielen gegenüber den Trainingsleistungen nicht wieder zu erkennen. In der ersten Halbzeit waren wir ganz schlecht, in der zweiten etwas besser, aber ohne die ganz große Torgefahr auszustrahlen.
TeBe: Busack; Willers, Liepack, Tarr, Heyke (ab 61. Hagemann), Sharif, Teodoridis, Yaren, Fechner, Feigt (ab 83. Mohr), Braun (ab 61. Okoe).
Jena: Burmeister; J.Arnold, Utes (ab 79. Groll), Schmutzler (ab 85. Treml), Höfer (ab 79. Seiler), Hartmann, Radtke, S. Arnold, Milde, Ngo Ndoumbuk, Anonma.
Tore:
0:1 Anonma (42.),
0:2 Hartmann (75./Foulelfmeter),
0:3 S. Arnold (90.+2.),
Zuschauer: 110,
Schieri: Wozniak (Herne)
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