Kamenz. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Freistaat Sachsen verdienten 2009 einschließlich aller Sonderzahlungen durchschnittlich 32.066 Euro. Das sind 4,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, obwohl die bezahlte Wochenarbeitszeit von 39,5 auf 38,8 Stunden zurück ging.
Vollzeitbeschäftigte Frauen erhielten 2009 durchschnittlich 31 070 Euro und erzielten somit 95,2 Prozent des Verdienstniveaus der männlichen Kollegen, das bei 32.627 Euro lag. 2008 betrug der entsprechende Anteil 91,6 Prozent.
Im Produzierenden Gewerbe erhielten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 2009 durchschnittlich 29.182 Euro im Jahr. Das waren 1,5 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum (29.633 Euro). Die Zahl der bezahlten Wochenstunden verringerte sich – überwiegend bedingt durch Kurzarbeit – von durchschnittlich 39,5 Stunden auf 38,0 Stunden.
Der Durchschnittsverdienst im Dienstleistungsbereich erhöhte sich dagegen um 8,9 Prozent auf 34.126 Euro brutto. Die bezahlte Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten lag bei durchschnittlich 39,3 Stunden und blieb damit gegenüber dem Vorjahr (39,4 Stunden) nahezu unverändert.
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die mit der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ermittelten Bruttomonatsverdienste – ohne Sonderzahlungen – bei durchschnittlich 2.489 Euro (Deutschland: 3.141 Euro).





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