Jena. Am Sonnabend (4. April 2009) wurde auf der Rasenmühleninsel die größte öffentliche und ohne Eintrittsgelder zugänglich BMX- und Skater-Anlage Ostdeutschlands eingeweiht. Neben dem FDP-Stadtratskandidaten Peter Röhlinger interessierte dies – vom CDU-Vertreter, der aber gleichzeitig in seiner Eigenschaft als Jugendhilfeausschussvorsitzender an der Eröffnung teilnahm – offenbar weiter niemanden aus der Stadtpolitik. Allerdings wurde es wieder einmal offenkundig, dass es im Paradies einen unparadiesischen Zustand gibt: es fehlen öffentliche Toiletten. Dies wiederum hatte Heinz-Uwe Stelzer, sachkundiger Bürger der FDP im Stadtentwicklungsausschuss, bereits mehrfach – letztmalig aktenkundig am 17. Juli 2008 – im Ausschuss angemahnt. Nur scheint man sich dafür in der Stadtverwaltung nicht zu interessieren.
 
6 Kommentare
Kommentar abgeben
Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Kategorie: Diskussionen, Politik
Druckversion: Anzeigen und drucken
Diesen Beitrag kommentieren.




Wir wussten es ja schon immer, die FDP ist der Kämpfer für BMXer und Skater. Und nur weil die FDP nicht jeden Grünen Jenas kennt heißt das noch lange nicht, dass keiner anwesend war. Und auch im Wahlkampf gibt es Dinge wo Politiker nicht im Vordergrund stehen sollten sondern, wie in diesem Fall, die Jungs und Mädels die sich, auch mit Grüner Unterstützung, im Rahmen des Bürgerhaushalt für die Neugestaltung des Skater- und BMX-Parks eingesetzt haben. Und wer den in Jena maßgeblich voranbringt sollte auch der FDP klar sein.
… es ist beschämend, wie in Zeiten des Wahlkampfes Parteien versuchen Erfolge für sich zu verbuchen und dabei gleichzeitig andere Parteien versuchen zu diskreditieren.
Eingesetzt haben sich für den BMX- und Skate-Park in der Konsequenz DIE LINKE, DIE GRÜNEN, DIE BÜRGER FÜR JENA und zwar insofern, als das sie ihre Hände hoben, als es an die Abstimmung der Mittel aus dem Bürgerhaushalt ging.
Das war auch gut so, wie man was die Mittel für den BMX- und Skate-Park anbelangt jetzt sehen kann.
Es ist jedoch beschämend, wenn die FDP scheinbar nur wenige StadtratskandidatInnen anderer Parteien kennt oder sie nicht wahrnimmt und dann eben meint das außer einem ihrer Kandidaten niemand da war und noch beschämender ist es, sowohl von der FDP als auch von den GRÜNEN nicht die eigentlichen “Kämpfer” zu nennen, die sich über 4 Jahre für den Neubau des BMX- und Skate-Parks eingesetzt haben. Die BMX’er und Skater selber, das Jugendamt der Stadt Jena – ebenso wie der Jugendhilfeausschuß und insbesondere die JG-Stadtmitte, welche das Projekt initiiert und kontinuierlich begleitet hat.
Jetzt wo der Park steht haben natürlich alle ihren Anteil daran …
Lieber grüner Denis, und v.a. liebe rote Katharina,
hat die FDP euren Parteien oben das Verdienst am Zustandekommen des BMX-Parks streitig gemacht? Sehe ich nicht. Der Erfolg sei euch (v.a. allem Dir, Katharina) an der Stelle absolut gegönnt. Klientelpolitik zwar (und deshalb mit Verlaub auch nicht unsere oberste Priorität), aber gut gemacht (und deshalb gab’s übrigens auch meine Stimme dafür im Jugendhilfeausschuss).
Und bevor ihr der FDP nun verfrüht Wahlkampfgetöse vorwerft, lest noch einmal in Ruhe unseren Artikel (ok, nicht jeder von uns kennt jeden von euch), und dann eure.
Beste Grüße
Lieber Thomas,
ganz ohne Getöse steht in Eurem Artikel vor allem die Idee einer Toilettenanlage im Paradies. Die ist zwar nicht neu, aber muss ja deswegen nicht falsch sein. Ich würde das Problem noch weiter fasen und sagen, dass die Toiletten- und Müllsituation im Paradies nicht besonders gut ist. Daher fände ich eine Toilettenanlage im Paradies durchaus eine gute Sache. Nur bitte nicht wieder überdimensioniert
Grüne Grüße:
Co-Pierre
lieber gelber Thomas
1. Ich werfe der FDP kein Wahlkampfgetöse vor – jedenfalls noch nicht

2. Mir ging es nicht darum, ob eine Partei einer anderen etwas streitig gemacht hat. Mich ärgert, das diejenigen die sich 4 Jahre engagiert haben von keiner Seite erwähnt werden. Dabei geht es mir absolut nicht um Wahlkampf sondern um Wertschätzung eines herausragenden kontiuierlichen Engagements. (außerhalb jeglicher Parteipolitik)
3. Die Schaffung von öffentlichen Toiletten im Paradies sollte in unser aller Interesse sein – gut und richtig, wenn die FDP dieses bereits mehrfach angefragt hat.
4. ich hab den FDP-Artikel nochmal gelesen
5. tschüß
Na, die Farbenvorlieben sind ja auf alle Fälle geklärt
@Thomas: Danke.
@Katharina: Danke!
@Co: In Luxemburg Praktikum leisten und trotzdem an paradisische Toilettenanlagen denken. Hat wohl etwas genützt, dass ich Dich zu Ostern mal vom PC loseisen konnte
Liebe Grüße,
der Grüne Denis