Mo | 20.04. | 10:14 Uhr

Kommunalwahl Jena: Heinz-Uwe Stelzer, FDP Jena, Listenplatz 22

Autor: Jenapolis Goldstar

Jena. Im Rahmen unserer Aktion Gut zu wissen wen ich wähle! veröffentlicht Jenapolis die schriftlichen Antworten, so wie sie die Redaktion erreicht haben. Die Antworten stellen hiermit die Meinungen der jeweilig vorgestellten Personen dar. Die Redaktion von Jenapolis fühlt sich nur verpflichtet die Beiträge zu veröffentlichen, inhaltliche Änderungen oder Anpassungen finden seitens der Redaktion nicht statt.

Heinz-Uwe Stelzer, FDP Jena, Listenplatz 22

zur Person: Jahrgang 1951, freiberufliche Tätigkeit im Bau- und Projektmanagement, Hobbys: Lesen, Reisen, Sport, Kunst und Architektur

Antworten zum Fragenkatalog:

1. Was bedeutet Ihnen bürgerschaftliches Engagement? Wie leben Sie es?
Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und mit Tatkraft für die Gesellschaft einsetzen!

Wie leben Sie es?

Durch Ehrlichkeit Vertrauen schaffen!

2. Wie stehen Sie zum Bürgerhaushalt in Jena?
Die Mitsprache der Bürger bei der Verwendung der Haushaltsmittel ist zu befürworten. Jedoch sollten zuvor klare Regeln und die Höhe der Anteile am Gesamthaushalt klar definiert sein.

3. Welches Konzept und welchen Zeitraum für einen Schuldenabbau der Stadt Jena befürworten Sie?
Ein Schuldenabbau und eine schuldenfreien Haushaltsführung sind immer zu befürworten. Einen festen Zeitpunkt zum Abbau der Schulden in einer globalen Wirtschaft kann nicht definitiv festgelegt werden. Diese Ehrlichkeit sollte den Wählern vermittelt werden. Als Ziel, die Schulden bis 2019 abzubauen, ist bei einer sinnvollen Verwendung des vorhandenen Geldes bestimmt möglich und anzustreben.

4. Was bedeutet für Sie eine Kulturflatrate für Jena?
Eine gestaffelte Kulturflatrate ist bestimmt denkbar. Im täglichen Leben werden für verschiedene Dienstleistungen auch Flatrats angeboten und der Bürger kann bestimmen, welche am besten zu ihm passt und er sich leisten kann.

5. Was halten Sie von einem Kurzfahrticket beim Jenaer Nahverkehr?
Diese sind zu befürworten.

6. Wenn Sie sich entscheiden müssten, gäbe es dann ein neues Stadion, eine Mehrzweckhalle, einen Sportpark oder ein Kongresszentrum? Begründen Sie bitte die Entscheidung!
Ein neues bzw. erweitertes Stadion ist zu begrüßen. Nachfolgend ist die Entwicklung eines Sportparks mit allen Vereinen und der Universität voranzutreiben.
Die Errichtung einer Mehrzweckhalle ist nach meinem dafürhalten auf Grund vorhandenen Kapazitäten (Volkhaus, Volksbad, USV Dreifelderhalle usw.) nicht unbedingt erforderlich.

7. Nennen Sie uns Ihre Vision für den Eichplatz.
Zuallererst ist der Bau einer Tiefgarage zu forcieren. Als zweiter Schritt ist die Entwicklung der darrüberliegenden Bebauung durch ansprechende Quartiere, auch mit der Wiederbelebung des Eichplatzes, anzustreben.

8. Würden Sie das Anliegen unterstützen, aus Jena eine Solarstadt zu machen?
Ein klares Nein. Jede Monostruktur zeigt bereits an anderen Stellen (siehe Windparkanlagen) die großen Nachteile solcher Entwicklungen.

9. Bezahlbarer Wohnraum entwickelt sich zu einem wichtigen Faktor für jeden Wirtschaftsstandort. Welche Ideen haben Sie, bezahlbaren und ausreichenden Wohnraum in Jena zu schaffen?
Leider ist Jena durch seine geografische Lage in der Entwicklung von neuen Wohngebieten eingeschränkt. Die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum in neuen Wohnerschließungs-maßnahmen und die Vorgaben in den Bebauungsplänen können einen Ansatz zur Schaffung solcher Wohneinheiten bilden. Das in den 90iger Jahren gebaute Wohngebiet „Zu den Fuchslöchern“ hat den sozialen Wohnungsbau integriert und könnte als Beispiel für neue Wohngebiet z.B. „Am Friedensberg“ sein.

10. Welche Themen brennen Ihnen persönlich noch auf den Nägeln?
- Konstruktive Entbürokratisierung zur Kosteneinsparung
- Maßvolle und gerechte Gebührenerhebungen
- Sanierungsaufwendungen nach dem Prinzip „Funktionalität vor Luxus“
- geordnetes Miteinander von Radfahrern und Fußgänger

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Kategorie: Empfehlung der Redaktion, Politik

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