Minister Ulbig: „Städte sollen noch lebenswerter werden“

Dresden. Für die Sanierung von Grün- und Freiflächen können sächsische Kommunen rund fünf Millionen Euro Fördermittel beim Freistaat abrufen. Einen entsprechenden Beschluss hat das Kabinett bereits am Dienstag in Dresden gefasst. Das Förderprogramm von Bund und Land soll die Neuanlage oder die Sanierung von öffentlich zugänglichen Grün- und Freiflächen unterstützen. Ziel ist es, das Stadtklima und damit die Lebens- und Wohnqualität in den Stadtquartieren nachhaltig zu verbessern.

Innenminister Markus Ulbig unterstreicht die Bedeutung: „Städtebauförderung ist ein wesentlicher Punkt bei der Entwicklung zeitgemäßer Quartiere. Das neue Programm wird unsere Städte noch lebens- und liebenswerter machen.“

Städte sind als Zentrum vieler Menschen Orte der Begegnung, Erholung und Integration. Sachsen erhält für das Programm „Zukunft Stadtgrün“ rund 2,5 Millionen Euro vom Bund. Dieselbe Summe steuert der Freistaat aus Eigenmitteln bei. Gemeinden können sich rund 67 Prozent der Ausgaben für die Stadtbegrünung fördern lassen. Die Antragsfrist bei der Sächsischen Aufbaubank endet am 8. September 2017.